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Reine Rasse, volle Kasse - Das Geschäft mit der Qualzucht

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  • nelli73
    antwortet
    Zitat von Natty Beitrag anzeigen
    ihr tut ja gerade so
    wie wenn Keks das einzige Exemplar
    einer Rasse ist das keine Mängel hat,
    wenn dem so ist
    müßte man dann nicht die Rasse ausrotten
    Natty,

    ist er sicher nicht, aber das Gros muss operiert werden, um Luft zu bekommen und/oder laufen zu können und das kann es doch nicht sein.



    LG nicole

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  • AleaNexus
    antwortet
    Zitat von Shariava Beitrag anzeigen
    Ich sehs wie Hanna. Es ist ein Unterschied, ob eine Rasse, aus einem falschen Schönheitsideal heraus kaputt gezüchtet (Schäferhunde) wird, oder eine ohnehin schon vielfach beeinträchtigte Rasse (Bullys welcher Art auch immer, Mops, Pekinese und noch viele mehr) noch kaputter gezüchtet wird. Und ja, ob man nem Mops jetzt nen paar Falten weniger und nen bisken Schnute mehr anzüchtet, oder nicht, hilft der Rasse ja auch erst mal nur marginal.

    Da wäre aussterben lassen sicherlich nicht die schlechteste Alternative (meine Meinung).
    Sehe ich jetzt nicht wirklich so wie Du. Es gibt ja mittlerweile erfolgreiche Bemühungen die Rasse zu verbessern, rückzuzüchten - wie auch immer - und auch das "bisschen längere Schnute" und ein freies Atmen hilft der Rasse schon sehr! Ich kenne auch Bullys, die problemlos im Hochsommer durch die Wiesen toben und gut Luft bekommen und auch Möpse, die schon wesentlich besser dastehen und atmen können.

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  • Hanna
    antwortet
    grins

    Zitat von Sabrina+Co Beitrag anzeigen
    Boxer, soweit ich weiß
    Hi

    hatte Quarus die ganze Zeit schäferhundisch aufm Schirm, so kann man sich täuschen *wiederwasgelernt*

    Aber jetzt versteh ich die Reaktion

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Ich sehs wie Hanna. Es ist ein Unterschied, ob eine Rasse, aus einem falschen Schönheitsideal heraus kaputt gezüchtet (Schäferhunde) wird, oder eine ohnehin schon vielfach beeinträchtigte Rasse (Bullys welcher Art auch immer, Mops, Pekinese und noch viele mehr) noch kaputter gezüchtet wird. Und ja, ob man nem Mops jetzt nen paar Falten weniger und nen bisken Schnute mehr anzüchtet, oder nicht, hilft der Rasse ja auch erst mal nur marginal.

    Da wäre aussterben lassen sicherlich nicht die schlechteste Alternative (meine Meinung).

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  • Sabrina+Co
    antwortet
    Zitat von Hanna Beitrag anzeigen
    Hi

    bei Dir sind`s deutsche Schäferhunde, oder?
    Boxer, soweit ich weiß

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  • Stakur
    antwortet
    Zitat von Greyekle:
    Grade Hobbyzüchter mit nur einer einzigen Hündin neigen dazu diese Hündin auf Teufel komm raus in der Zucht einzusetzen, denn sie haben ja nur diese eine und möchten gerne züchten und abgeben der Hündin kommt ja gar nicht in Frage und einen erwachsenen, bereits zuchttauglichen Hund kaufen auch nicht. Auf diese Art landen viele Hunde in der Zucht, die eigentlich besser draußen blieben.

    Wer schadet der Rasse mehr? Der "Hobbyzüchter", der den zweiten Kaiserschnitt seiner Hündin verheimlicht, um mit seinem geliebten Hund einen dritten Wurf machen zu können, oder der "Großzüchter", der rigoros bereits nach dem ersten Kaiserschnitt eine Hündin aus der Zucht nimmt und abgibt?

    Also ich als Hobbyzüchter mit immer nur einer zuchtfähigen Hündin habe bei meiner Rasse genau das Gegenteil gesehen. Da haben einige kleine Hobbyzüchter die Zucht aufgegeben und die großen Züchter, die machen ohne schlechtes Gewissen weiter....
    Ich selbst habe ich mit 3 Hündinnen insgesamt 5 Würfe gemacht! Also bitte nicht die Hobbyzüchter über einen Kamm scheren.

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  • Hanna
    antwortet
    Schäferhunde

    Zitat von Quarus2002 Beitrag anzeigen
    Auch wenn es immer auf Erden Honks geben wird, die das Wesen "meiner" Rasse nicht verstehen und einem absurden Schönheitsideal hinterherhecheln, werde ich "meiner" Rasse treu bleiben und weiter Züchter unterstützen, die die richtigen Prioritäten setzen.

    Ob das nun politisch korrekt ist, wo doch diese Rasse nach Meinung von Nichtbetroffenen ausgestorben gehört, oder nicht.


    Grüße von Susanne
    Hi

    bei Dir sind`s deutsche Schäferhunde, oder?

    Kann ich gut verstehen. Verständlich auch, wieder zurück zu wollen.


    Meinem Empfinden nach ist es aber etwas anderes, ob ich eine anatomisch nicht zu bemängelnde Rasse aus ( sorry) Idiotie kaputtzüchte oder ob ich von vorne herein mit Merkmalen arbeite, die es dem Hund schwer machen.


    Wenn ich aber einem befellten Kaniden, der keine Schweißdrüsen in der Haut zur Temperaturregulation hat, die Nase wegzüchte, die er für genau diese Regulierung benötigt, dann fehlt mir persönlich da einfach das Verständnis, zumal das meines Wissens nach aus rein optischen Gründen geschieht ( niedlich, Kindchenschema) und nicht für irgendeine spezielle Aufgabe ( dann wäre es für mich immernoch nicht nachvollziehbar). Ich Primat brauche keine lange Nase, weil habe Haut, aber die Natur hat sich ja was dabei gedacht, diese Tiere mit einer langen Nase auszustatten, die eben damit super riechen können ( kann ich nich trotz großem Zinken *ggg*) und ihre Körpertemperatur regeln.


    Wenn ich Bilder eines FB`s von 1908 anschaue, dann haben die auch keine Nasen, wenn ich aber DSH`s anschaue, dann haben die einen geraden Rücken, verstehste meine Gedanken?

    Und die Nase ist ja nur e i n Thema, mit dem sich diese Rassen rumschlagen müssen, wohlgemerkt, die Rassen, nicht die Menschen
    Gaumensegel, Magen und Rückgrat sei noch nicht erwähnt.

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  • Hanna
    antwortet
    grins

    Zitat von Natty Beitrag anzeigen
    Und da frag ich mich allen Ernstes, warum muss man Keks verstecken.


    [.
    Hi

    besser lass ich Janet selber für sich weitersprechen, mir wars nur ein Anliegen das zu schreiben, was bei mir ankam bzw wie ich es verstanden habe, denn Janet hatte es hier zu Beginn nicht leicht in der Qualzuchtdiskussion

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  • Selkie
    antwortet
    Zitat von whippstaff Beitrag anzeigen
    Ich habe neulich einen Vortrag von Frau Dr. Eichelberg besucht. Es ging um die kranken Rassehunde. Und sie betonte nochmals: es gibt keine Rasse, bei der es keine Probleme gibt. Leider. Aber es gibt viele Besserungen und auch die kleinen Schritte sind ein Weg in die richtige Richtung. Zudem warnte sie davor diese Rückschritte zu schnell zu machen, denn dann bekommen wir wieder neue Probleme. Aber alles ist möglich und niemand sollte mit dem Finger auf andere Rassehundzüchter zeigen, denn bei allen Rassen gibt es Probleme.

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  • calimero
    antwortet
    ich schäme mich meiner bullys nicht

    und zu unseren hundefreunden gehören auch viele nicht-bullys, mi denen halten meine mädels sehr gut mit

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  • Kaukase
    antwortet
    Zitat von Natty Beitrag anzeigen
    ihr tut ja gerade so
    wie wenn Keks das einzige Exemplar
    einer Rasse ist das keine Mängel hat,
    wenn dem so ist müßte man dann nicht die Rasse ausrotten
    Nein, es gibt so einige dieser Rasse die tolle gesunde Hunde sind.
    Ob diese bei "Richtern" Gnade finden würden ist mir nicht bekannt, weil diese vielleicht was anderes wollen.
    Ich kenne eine wunderschöne Hündin die mit meinem Hund längere Zeit spielte und richtig tobte und nicht außer Atem kam. Eine freundliche folgsame Hündin die auch gesund ist und fit. Kommt aber nicht aus Deutschland da sie hier keinen solchen Hund mit gewünschter Nasenlänge und gesunden Eltern gefunden haben. Die suche hat sich gelohnt, ein gesundes tolles Kraftpaket das mein armes Bärchen beim spiel ganz ordentlich gefordert hat.
    Nicht alle Hunde dieser Rasse sind Qualzucht, es gibt durchaus tolle Vertreter genau wie bei den Schäferhunden bei denen es tolle und traurige Gestalten gibt. Kommt darauf an was die Kundschaft am Ende kauft, das wird am Ende dann weitergezüchtet weil die anderen nicht mehr gefragt sind.

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  • Bullebu
    antwortet
    Naja im Tierarztbetrieb sieht man sehr viele Möpse und FBs...

    Ich kenne keinen einzigen, der nicht Atemprobleme, Hautprobleme oder Wirbelsäulenprobleme hat. Häufig haben sie alles zusammen.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Klar müsste man das... von mir bekommt auch ganz sicher Niemand einer Qualzuchtrasse Mitleid, wenn der Hund in jungen Jahren nen Rückenmarksinfarkt bekommt, weil die Wirbelsäule schon von Anbeginn an massiv verkrümmt ist. Ne sorry, mein Verständnis hält sich in Grenzen.

    Zitat von Natty Beitrag anzeigen
    ihr tut ja gerade so
    wie wenn Keks das einzige Exemplar
    einer Rasse ist das keine Mängel hat,
    wenn dem so ist
    müßte man dann nicht die Rasse ausrotten

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  • Natty
    antwortet
    ihr tut ja gerade so
    wie wenn Keks das einzige Exemplar
    einer Rasse ist das keine Mängel hat,
    wenn dem so ist
    müßte man dann nicht die Rasse ausrotten

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  • nelli73
    antwortet
    Zitat von Kaukase Beitrag anzeigen
    Aber gerade wenn du einen gesunden und guten Vertreter dieser Rasse hast kann man andere aufklären worauf man unbedingt achten muß (Nase groß genug damit atmen möglich usw.) denn nicht die Rasse an sich ist schlecht sondern nur ein Teil der Zucht und einige Richter die meinen Aussehen ist alles.
    An dem gesunden Keks und den Geschichten und Bilder erfreue ich mich auch immer, aber ich frage mich auch (Rasse austauschbar), wie viele kranke, missgebildete Hunde geboren werden müssen für einen gesunden Vertreter. Es sind ja selbst die Würfe der "guten" Züchter i.d.R. nicht so homogen, dass alle Nachkommen keinerlei Probleme aufweisen.


    LG nicole

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