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Reine Rasse, volle Kasse - Das Geschäft mit der Qualzucht
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Die Sammlung ist wirklich das reinste Gruselkabinett (bis auf die paar Rassevertreter, die dazwischen als Verbesserung der Rassen gezeigt sind) Was tun diese Menschen den armen Kreaturen nur an!
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Ein Gast antworteteGesund sieht irgendwie anders aus
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Der VDH ist durch das Kartellamt sogar verpflichtet, jedem Hund, der ihm vorgestellt wird und der eine rassetypische Erscheinung hat, eine Registrierbescheinigung auszustellen.Zitat von Kaukase Beitrag anzeigenUnd die bekommen dann anstandslos Papiere vom VDH????
Dies, damit die Hunde von anderen Verbänden nicht benachteiligt sind und auf VDH-Ausstellungen teilnehmen können.
Die einzelnen Vereine können darüber hinaus Bestimmungen erlassen ob und unter welchen Bedingungen sie diese Tiere dann möglicherweise zur Zucht zulassen. Das wird demzufolge auch von den Vereinen sehr unterschiedlich gehandhabt und hängt mit der Anzahl und Qualität der Hunde außerhalb des VDH zusammen. Bei den Modehunderassen werden die Einschränkungen größer sein als bei seltenen Rassen.
Viele Grüße
Elke
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Ab drei Würfen im Jahr, oder drei zuchtfähigen Hündinnen (egal ob sie vom Verband zur Zucht zugelassen sind, oder nicht) ist man verpflichtet seine Zucht als gewerbsmäßig anzumelden. Das hat nichts mit dem VDH zu tun. Sondern mit dem Tierschutzgesetz.
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ja man Registerpapiere beantragen, das sind keine ausführlichen Ahnentafeln, sondern nur eine Bescheinigung das der Hund dem Rassestandard entsprichtZitat von Kaukase Beitrag anzeigenUnd die bekommen dann anstandslos Papiere vom VDH????
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Hmmm??? Ich habe es noch nicht gehört, das im VDH nur reine Hobbyzüchter erlaubt sind. Ich habe selber nur 2 Zuchthunde und habe meine Zucht gewerblich gemeldet. Und warum darf ich mir dann keinen Angestellten halten? Ein Züchter muß auch mal längere Zeit weg, (z.B. zum decken, Ausstellungen , selbst Tierarztbesuche dauern länger, da manche Untersuchungen nicht vor Ort gemacht werden , usw. ) man kann das nicht alles auf die Familie abwälzen.Zitat von Shariava Beitrag anzeigenIm VDH ist züchten zu wirtschaftlichen Zwecken verboten. Frau Groß hat in 15 (?) Jahren 450 Welpen hervorgebracht und hat eine "Mitarbeiterin" für ihre Zucht. Auch das dürfte im VDH nicht erlaubt sein. VDH erlaubt doch nur reine Hobbyzuchten, dachte ich. Ne, ich verstehs nicht....
Ok ich habe jetzt keinen Angestellten, aber es ist immer schwierig, gerade wenn Welpen da sind , eine lückenlose Betreuung zu sichern.
edit: hab jetzt dazu mal was gefunden
"Der VDH hat der Gesamtproblematik bereits vor geraumer Zeit
Rechnung getragen und den Begriff des kommerziellen Hundehandels angepasst:
Kommerzieller Hundehandel liegt vor, wenn die Zucht nicht den Anforderungen der VDH-Zuchtordnung, den Zuchtordnungen der die
Rasse betreuenden Mitgliedsvereine und den VDH-Mindesthaltungsbedingungen entspricht und die Zucht nicht aus Gründen der
Liebhaberei betrieben wird.
Durch diese Formulierung ist es dem VDH-Züchter möglich, ein Gewerbe anzumelden, sofern er die übrigen Voraussetzungen, die der
VDH und seine Mitgliedsvereine an das Züchten stellen, beachtet."
hier die Quelle http://www.vdh.de/media/pdf/UR_4_07_12+13.pdf
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Die Hunde müssen klasse sein habe ich gehört.Zitat von Bullebu Beitrag anzeigenDie Labbi-Frau fand ich auch sehr speziell...
Aus dieser Zucht würde ich gewiss keinen Hund kaufen. Aber gerade bei den Labbis sieht man auch unter dem Deckmantel VDH und DRC so manches, was für mich absolut indiskutabel ist...
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Und die bekommen dann anstandslos Papiere vom VDH????Zitat von PBGV-Fan Beitrag anzeigenUnd es gibt durchaus die Möglichkeit über Phänotypbestimmungen auch Hunde ohne AT in die Zucht zu nehmen, so z.B. bei den Basenjis, wo Züchter Hunde ohne Papiere aus Afrika holen, um die Blutlinien aufzufrischen. Aber upps, das passt ja gar nicht ins Bild der ach so bösen und geldgieren Züchter.
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Es sind im VDH innerhalb der letzten 15 Jahre durchschnittlich 89.805 Welpen pro Jahr gefallen. Also sind das nicht einmal die 25%. Und mitnichten sind alle diese Hunde nun Qualzuchten oder krank. QuelleZitat von Kaukase Beitrag anzeigenna ja, bei angeblich 5 Millionen Hunden sind 25% aber doch eine gewaltige Menge. Und bei angeblich 500 000 Welpen pro Jahr sind es doch 125000.
Und das ist nicht gerade wenig. Quelle:
http://www.vdh.de/zahlen-zur-hundeha...nd--zucht.html
Und daß der Absatz der Welpen teilweise nicht mehr so gut läuft kommt vermutlich daher, daß sich viele Kunden vorher informieren. Teilweise aber nicht bei den Züchtern selbst sondern in Foren wo es um Gesundheit geht und andere ihre Erfahrungen mit entsprechenden Hunden bekanntgeben.
Und dass die Käufer sich informieren ist doch wohl auch nicht zuviel erwartet. Und wenn dann die Züchter kranke Hunde nicht mehr loswerden, dann ist das eben so und bewegt sie vielleicht zum Umdenken. Das ist doch genau dass, was ich meine.
Leider informieren sich die wenigsten, denn VDH Welpen sind oft nicht zum Schnäppchenpreis zu erhalten und da greift dann oft wieder die "Geiz ist geil" Mentalität.
Wenn Du die Elterntiere (wenn sie es denn sind) siehst kannst Du noch lange nicht auf Gesundheit schließen. Und zu wissen (wer sagt das dann eigentlich?) dass die Tiere gesund sind, sagt noch lange nichts darüber aus, wie gesund die Nachkommen sind. Wenn Du nämlich nicht die Wurfgeschwister und die Vorfahren und deren Gesundheitsstatus kennst. Die Schauen dienen sicher der "Schönheit" und bestätigen lediglich, dass der Hund dem Standard entspricht, eine Ahnentafel sagt schon mehr. Sicher nicht das Papier allein, aber an Hand dessen kann ich durchaus Recherchen zum Gesundheitsstatus des Hundes machen.Zitat von Kaukase Beitrag anzeigenDas heißt dann in Endeffekt, wenn ich die Eltern und Großeltern sehe und weiß, daß diese gesund und fit sind kann ich sicherer sein als mit Ahnentafeln die mir eh überhaupt nichts sagen außer daß diese Tiere vielleicht irgendwann einen "Schönheitswettbewerb" gewonnen haben der aber über das Endprodukt nur aussagt daß man weiß wie es optisch aussehen wird. Und daß die Eltern zu einem bestimmten Zeitpunkt gesund waren
Zum anderen weiß ich aber nicht nur, wie der Hund aussehen wird, sondern auch, welche grundlegenden Eigenschaften er mitbringt, die nämlich über lange Zeit hineingezogen wurden.
Einige Untersuchungen müssen die Züchter vor jedem neuen Wurf machen und daher ist es nicht immer ein Status Quo, sondern es kann sein, dass ein Hund auf Grund einer Erkrankung eben keinen weiteren Wurf macht.
Wer sagt Dir das alles bei Hunden ohne Papieren?
Innerhalb vieler RZV gibt es bereits Beschränkungen, was die Deckeinsätze betrifft. Und das Problem haben die RZVs nicht erst heute erkannt. Und es gibt durchaus die Möglichkeit über Phänotypbestimmungen auch Hunde ohne AT in die Zucht zu nehmen, so z.B. bei den Basenjis, wo Züchter Hunde ohne Papiere aus Afrika holen, um die Blutlinien aufzufrischen. Aber upps, das passt ja gar nicht ins Bild der ach so bösen und geldgieren Züchter.Zitat von Kaukase Beitrag anzeigenEgal, jeder entscheidet ja selbst ob er meint von einem VDH Züchter, der wie viele andere auch nur die Spitzenvererber zur Zucht nutzt, einen besseren Welpen zu bekommen als von einem "Vermehrer" der mit denen züchtet die zwar schön sind aber keine Preise haben und deshalb billiger zum decken sind.
Und diese Hunde werden dann später vielleicht wieder den engen Flaschenhals erweitern helfen.

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im Prinzip ist Qualzucht ja schon per se im TSchG verboten. Leider sind dort keine Merkmale der Qualzucht definiert udn daran mangelt es. So könnte, wie auch in dem Beitrag geschrieben jeder AmtTA oder andere befugte Personen einen Qualzucht benennen und ggf. ein Zuchtverbot aussprechen. da wäre dann nciht mal mehr ein Verband notwendig.Zitat von Sabrina+Co Beitrag anzeigenAber genau diese Mindeststandards sind eben meiner Meinung nach nicht ausreichend.
Es ist für mich unverständlich, dass unter dem VDH Hunde gezüchtet werden dürfen, die eindeutige Qualzuchtmerkmale aufweisen. Und hierbei sehe ich Handlungsbedarf beim Verband.
Der Interessent muss sich ja weiterhin bezüglich HD, ED, DCM,.... mit den verschiedenen Vereinen auseinander setzen aber einige No-Go's könnten eben vom Verband festgelegt werden.
Stimmt Elke, aber wenn es z.B. verschienden RZV innerhalb des VDh gibt, dann müssen (sollten) diese Ihre Richtlinien abstimmen, notfalls vor dem Schiedegericht des VDH, also wäre bei Interesse auch hier etwas möglich.Zitat von greyekle Beitrag anzeigenGanz so einfach ist der Umgang mit dem VDH ja nicht. Ich war jetzt in drei verschiedenen Rassehundezuchtvereinen unter dem Dach des VDH. Und alle drei hatten total verschiedene Formen des Umgangs mit der Zucht. Was für den einen Verein total normal war, war für den anderen ein absolutes Unding. Während für den einen Verein die Schönheit eine absolute Nebensächlichkeit war, sofern der Hund grundsätzlich dem Standard entsprach, so war für den anderen Verein die Schönheit fast ausschließliches Kriterium. Unterschiedlicher könnten die Dinge nicht sein.
Und das ist auch Kurs des VDH. Er gibt nur Mindeststandards vor. Mehr zu machen überläßt er den Rassevereinen. Aus denen auch die Richter kommen, die auf Ausstellungen die Auswüchse prämieren.
Der VDH ist ein Verein. Er kann nur machen, was seine Mitglieder wollen. Und das sind in der Mehrzahl die Rassehundevereine. Und diese kriegen ja bei sich selber nicht die Kurve ( können oder wollen nicht ). Wieso sollten diese nicht einsichtigen Vereine bzw. ihre Vertreter also dafür sorgen, daß im VDH strengere Bestimmungen aufgestellt werden, um von oben etwas zu verordnen, was von unten keine Chance hat? Der VDH ist kein unabhängiges Gremium.
Viele Grüße
Elke
Zitat von greyekle Beitrag anzeigenFür die Zucht der Rasse können diese Züchter mit vielen Hunden und vielen Würfen manchmal mehr tun als die Masse der Hobbyzüchter.
Mag sein, daß einem die Form der Haltung der Hunde nicht gefällt. Aber das sagt nichts über den züchterischen Sachverstand der Frau aus.
Grade Hobbyzüchter mit nur einer einzigen Hündin neigen dazu diese Hündin auf Teufel komm raus in der Zucht einzusetzen, denn sie haben ja nur diese eine und möchten gerne züchten und abgeben der Hündin kommt ja gar nicht in Frage und einen erwachsenen, bereits zuchttauglichen Hund kaufen auch nicht. Auf diese Art landen viele Hunde in der Zucht, die eigentlich besser draußen blieben.
Wer schadet der Rasse mehr? Der "Hobbyzüchter", der den zweiten Kaiserschnitt seiner Hündin verheimlicht, um mit seinem geliebten Hund einen dritten Wurf machen zu können, oder der "Großzüchter", der rigoros bereits nach dem ersten Kaiserschnitt eine Hündin aus der Zucht nimmt und abgibt?
Als Käufer würde ich daher einen Züchter nicht bereits deshalb ablehnen, weil mir seine Haltungsform beim ersten Anschein nicht gefällt.
Viele Grüße
Elke
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Ein Gast antworteteDie Frau spricht in dem Interview von Faktoren (Vermehrer, Verkleinerung des Genpools) etc. die ihre Zucht und damit Ihre wirtschaftliche Existenz gefährden könnten. Die Angestellte wird ganz klar als Angestellte für ihre Zucht betitelt. Ja wenn das keine Zucht zu wirtschaftlichen Zwecken, unter dem Deckmantel des VDH ist, damit man die Welpen für 1.200 € und nicht nur für 500-600 € verkaufen kann, ja dann weiß ich es auch nicht.
Ich muss gestehen, ich finde die Frau und ihre Doppelmoral ziemlich ekelhaft und da kann die meinetwegen noch so gesunde Tiere hervorbringen. Sie züchtet zu wirtschaftlichen Zwecken unter dem Deckmantel des VDH und prahlt damit auch noch offiziell im Fernsehen (wie blöd kann man sein?). Ziemlich hohes Ross... na wenn das mal nicht Leute gesehen haben, die jetzt dafür Sorgen, dass sie von ihrem hohen Ross, durch Rausschmiss ausm VDH, runter fällt. Mich würds jetzt nicht sonderlich traurig stimmen.
Zitat von greyekle Beitrag anzeigenFür die Zucht der Rasse können diese Züchter mit vielen Hunden und vielen Würfen manchmal mehr tun als die Masse der Hobbyzüchter.
Mag sein, daß einem die Form der Haltung der Hunde nicht gefällt. Aber das sagt nichts über den züchterischen Sachverstand der Frau aus.
Grade Hobbyzüchter mit nur einer einzigen Hündin neigen dazu diese Hündin auf Teufel komm raus in der Zucht einzusetzen, denn sie haben ja nur diese eine und möchten gerne züchten und abgeben der Hündin kommt ja gar nicht in Frage und einen erwachsenen, bereits zuchttauglichen Hund kaufen auch nicht. Auf diese Art landen viele Hunde in der Zucht, die eigentlich besser draußen blieben.
Wer schadet der Rasse mehr? Der "Hobbyzüchter", der den zweiten Kaiserschnitt seiner Hündin verheimlicht, um mit seinem geliebten Hund einen dritten Wurf machen zu können, oder der "Großzüchter", der rigoros bereits nach dem ersten Kaiserschnitt eine Hündin aus der Zucht nimmt und abgibt?
Als Käufer würde ich daher einen Züchter nicht bereits deshalb ablehnen, weil mir seine Haltungsform beim ersten Anschein nicht gefällt.
Viele Grüße
Elke
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Für die Zucht der Rasse können diese Züchter mit vielen Hunden und vielen Würfen manchmal mehr tun als die Masse der Hobbyzüchter.
Mag sein, daß einem die Form der Haltung der Hunde nicht gefällt. Aber das sagt nichts über den züchterischen Sachverstand der Frau aus.
Grade Hobbyzüchter mit nur einer einzigen Hündin neigen dazu diese Hündin auf Teufel komm raus in der Zucht einzusetzen, denn sie haben ja nur diese eine und möchten gerne züchten und abgeben der Hündin kommt ja gar nicht in Frage und einen erwachsenen, bereits zuchttauglichen Hund kaufen auch nicht. Auf diese Art landen viele Hunde in der Zucht, die eigentlich besser draußen blieben.
Wer schadet der Rasse mehr? Der "Hobbyzüchter", der den zweiten Kaiserschnitt seiner Hündin verheimlicht, um mit seinem geliebten Hund einen dritten Wurf machen zu können, oder der "Großzüchter", der rigoros bereits nach dem ersten Kaiserschnitt eine Hündin aus der Zucht nimmt und abgibt?
Als Käufer würde ich daher einen Züchter nicht bereits deshalb ablehnen, weil mir seine Haltungsform beim ersten Anschein nicht gefällt.
Viele Grüße
Elke
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Die Labbi-Frau fand ich auch sehr speziell...
Aus dieser Zucht würde ich gewiss keinen Hund kaufen. Aber gerade bei den Labbis sieht man auch unter dem Deckmantel VDH und DRC so manches, was für mich absolut indiskutabel ist...
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