Elke,
damit hast Du leider Recht.
LG nicole
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Reine Rasse, volle Kasse - Das Geschäft mit der Qualzucht
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Es gibt viele Gütesiegel, grade im Lebensmittelbereich. Bio ist in. Aber hinter jedem Gütesiegel stecken Vorgaben für die Verleihung - und die müssen nicht mit meiner Vorstellung von Bio übereinstimmen.
Wenn ich mich aber schon beim Kauf einer Banane über ein vorgebliches Gütesiegel informieren muß, wie kann man erwarten, daß dies beim Hundekauf anders ist?
Der VDH hat Standards für die Zucht unter seinem Dach festgelegt. Mindeststandards. Es ist am Käufer nun zu überprüfen, ob ihm diese Standards gefallen. Nur welcher Käufer kennt schon die Rahmen-Zuchtordnung des VDH?
Es wird ein "Gütesiegel" gesehen und schon fühlt man sich sicher. Es ist diese Bereitschaft des Käufers sich einlullen zu lassen, die Gütesiegel verkaufsfördernd auch auf Bananen bringt. Der Glaube, daß irgendjemand anders schon die Kontrolle übernommen hat und man sich selber nicht mehr bemühen muß.
Viele Grüße
Elke
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na ja, bei angeblich 5 Millionen Hunden sind 25% aber doch eine gewaltige Menge. Und bei angeblich 500 000 Welpen pro Jahr sind es doch 125000.Zitat von PBGV-Fan Beitrag anzeigenWenn der Absatz der Welpen nicht mehr läuft, dann werden die Züchter sich schon anpassen.
Wobei man nie vergessen darf, dass wir hier von ca. 25% der Hunde in deutschen Haushalten sprechen. Der Rest kommt aus anderen Quellen.
Und das ist nicht gerade wenig. Quelle:
http://www.vdh.de/zahlen-zur-hundeha...nd--zucht.html
Und daß der Absatz der Welpen teilweise nicht mehr so gut läuft kommt vermutlich daher, daß sich viele Kunden vorher informieren. Teilweise aber nicht bei den Züchtern selbst sondern in Foren wo es um Gesundheit geht und andere ihre Erfahrungen mit entsprechenden Hunden bekanntgeben.
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Sicherlich nicht für alles, aber der Verband kann die Rahmenbedingungen festlegen und könnte so sehr viel großflächiger eingreifen als die Vereine.Zitat von greyekle Beitrag anzeigenAber der VDH soll beim Hund für alles herhalten und dem Käufer die Last der Verantwortung abnehmen?
Wenn der Verband ein Gütesiegel sein soll, warum werden dann nicht entsprechende "Qualitätsstandards" festgelegt?
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Da kaufte einer ein Auto mit einer frischen TÜV-Plakette. Kaum war er ein paar km gefahren, gab ein wichtiges, prüfungsrelevantes Teil den Geist auf. Kommentar des TÜV: die Plakette ist kein Gütesiegel und kein Gutachten. Die Ware bei einem Kauf prüfen müsse man schon selbst.
Aber der VDH soll beim Hund für alles herhalten und dem Käufer die Last der Verantwortung abnehmen?
Viele Grüße
Elke
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So bin ich auch immer rangegangen, der VDH als "Gütesiegel" für gute Hundezucht. Bis ich dann hineter die Kulissen geschaut habe, nicht nur bei meiner Rasse, sondern auch bei anderen Rassen, die mich interessiert haben.Zitat von Elliot Beitrag anzeigenDas war meine Aussage.
Ich habe einen achtjährigen Rassehund aus dem VDH. Pumperlgesund. Aber ich bin ehrlich, ich habe keine Ahnentafeln studiert. Das waren für mich böhmische Dörfer. Ich war auf einer kleinen Ausstellung, habe eine sympathische Züchterin kennenglernt, deren Hunde ein sympathisches Wesen hatten und gefielen. Es folgten Besuche bei ihr und dann zog auch schon bald, beim nächsten Wurf nämlich, der James bei uns ein. Mir war viel wichtiger, dass der Züchter in der Nähe ist, und ich die Zuchtstätte und später die Welpen besuchen konnte. Ich bin - damals - davon ausgegangen, dass ein VDH-Hund eine gute und vor allem auch gesunde Wahl ist.
Ohne Frage sollte der VDH bzw. die RZVs an gesunden Hunden interessiert sein und dort auch mehr Druck machen. Aber man darf nicht vergessen, es ist ein Wirtschaftunternehmen und genauso wie man woanders Druck machen kann, muss man eben auch als Käufer Druck machen und mehr Fragen auch zu Gesundheitsergebnissen stellen. Wenn der Absatz der Welpen nicht mehr läuft, dann werden die Züchter sich schon anpassen.Zitat von Elliot Beitrag anzeigenIch finde nicht, dass man die Lässigkeit des VDH auf die Welpenkäufer abwälzen kann. Der VDH und die Züchter sollten ein Interesse an gesunden Hunden haben und das Vertrauen der Welpenkäufer in die Züchter und den VDH fördern. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass ich einen blauäugigen Hundekauf unterstützen würde.
Wobei man nie vergessen darf, dass wir hier von ca. 25% der Hunde in deutschen Haushalten sprechen. Der Rest kommt aus anderen Quellen.
Siehst Du, genau das mein ich, Informationen findet man, wenn man es will und kann dann entscheiden.Zitat von Elliot Beitrag anzeigenIch fand mal die American Bulldogs ganz toll. So liebenswert. Bis ich dann erfuhr, dass dies Qualzuchten sind. Und würde mir sicher niemals eine derartige Rasse zulegen. Es gibt aber Rassen, da sind die Fehler in der Zucht nicht so offensichtlich, wie ein stark röchelnder Hund, oder ein Junghund der nicht toben darf, weil er tod umfallen könnte, oder ein Hund, dessen Bauch über den Boden schrabbt.
Viele Grüße
Ina
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Das war meine Aussage.Und da fehlt mir auch jedes Verständnis für die Aussage:
Ich habe monatelange gelesen, geschaut, Ahnentafeln gewälzt, bis ich mich für einem Züchter entschieden habe. Und habe einen gesunden, mobilen fröhlichen Hund.Ich traue mir ja kaum zu, ohne wochenlanges Einlesen, einen geeigneten Züchter zu finden.
Ich habe einen achtjährigen Rassehund aus dem VDH. Pumperlgesund. Aber ich bin ehrlich, ich habe keine Ahnentafeln studiert. Das waren für mich böhmische Dörfer. Ich war auf einer kleinen Ausstellung, habe eine sympathische Züchterin kennenglernt, deren Hunde ein sympathisches Wesen hatten und gefielen. Es folgten Besuche bei ihr und dann zog auch schon bald, beim nächsten Wurf nämlich, der James bei uns ein. Mir war viel wichtiger, dass der Züchter in der Nähe ist, und ich die Zuchtstätte und später die Welpen besuchen konnte. Ich bin - damals - davon ausgegangen, dass ein VDH-Hund eine gute und vor allem auch gesunde Wahl ist.
Ich finde nicht, dass man die Lässigkeit des VDH auf die Welpenkäufer abwälzen kann. Der VDH und die Züchter sollten ein Interesse an gesunden Hunden haben und das Vertrauen der Welpenkäufer in die Züchter und den VDH fördern. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass ich einen blauäugigen Hundekauf unterstützen würde.
Ich fand mal die American Bulldogs ganz toll. So liebenswert. Bis ich dann erfuhr, dass dies Qualzuchten sind. Und würde mir sicher niemals eine derartige Rasse zulegen. Es gibt aber Rassen, da sind die Fehler in der Zucht nicht so offensichtlich, wie ein stark röchelnder Hund, oder ein Junghund der nicht toben darf, weil er tod umfallen könnte, oder ein Hund, dessen Bauch über den Boden schrabbt.
Viele Grüße
Ina
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Zitat von PBGV-Fan Beitrag anzeigenDas kann ich bestätigen. Nur anpassen werde ich mich nie. Du musst als Züchter die Mindeststandards des Vereins einhalten. Aber keiner kann Dir verbieten, darüber hinaus Ansprüche an die Gesundheit, das Wesen und die Optik Deiner Hunde zustellen.
Du sprichst mir so etwas von aus tiefster Seele!
Und genau DAS macht einen guten Züchter aus und ja, es gibt sie, Ihr müsste sie nur finden und evtl ein bissl Geduld haben, den passenden Hund zu bekommen.
Ich habe meinen Jüngsten 2,5 Jahre vor seiner Geburt bestellt!
LG nicole
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Das kann ich bestätigen. Nur anpassen werde ich mich nie. Du musst als Züchter die Mindeststandards des Vereins einhalten. Aber keiner kann Dir verbieten, darüber hinaus Ansprüche an die Gesundheit, das Wesen und die Optik Deiner Hunde zustellen.Zitat von SybilleundLupo Beitrag anzeigenDas Problem ist neben dem VDH doch die Vereinsmeierei der Zuchtvereine. Du kannst dich als Neuling gegen die "Alten" nicht durchsetzten. Und wenn du lange genug dabei bist, dann hast du dich irgendwann angepasst. Und wenn du in einem Verein wo hinkommen willst, dann geht das nur über Beziehungen und nicht darüber, dass du dich mit den Leuten anlegst und sie kritisierst. Ist doch das gleiche in der Politik. Einfach nur traurig.
Und das werde ich auch nie verstehen.Zitat von SybilleundLupo Beitrag anzeigenDass man sich nicht zum Wohl der Hunderasse auf ein Ziel in einem Verein einigen kann- mir völlig unbegreiflich.
Ohne Frage gibt es kranke Bullys und Möpse im VDH. Und der VDH tut meinem Empfinden nach viel zu wenig für die Gesundheit der Rassen, schiebt die RZV vor. Die tun sich leider sehr schwer und neue Leute mit neuen Ideen grade auch in Bezug auf die Gesundheit der Hunde sind dort nicht immer gut gelitten. Wohl wahr. Und ja, es ist schwer, dort Gehör und Mitstreiter zu finden.
Nur: ca. 25% der Hunde in deutschen Haushalten sind Hunde des VDH, der Rest sind Hunde aus anderen Quellen, seien es nun andere Verbände (eher wenige) oder aus "Familienzuchten". Und so wie es der Film ja auch zeigt: Der Preis ist das Mass der Dinge. Selbst Zajac (über den ich lieber schweige) bleibt auf Grund der Preise teilweise auf Hunden sitzen, das Schnäppchen (siehe auch der Film) wird aus Puppymills oder von Privat geholt. Schaut doch mal bei den diversen Kleinanzeigenportalen rein.
Und auch hier sehe ich wieder den Käufer in der Pflicht. Warum verdammt noch einmal macht man sich mehr Gedanken über die Anschaffung des nächsten Autos, Fernsehers oder einer Waschmaschine, als über die Anschaffung eines Tieres. Im heutigen Zeitalter, dank PC und Internet, kann ich erfoderliche Informationen einholen. Und da fehlt mir auch jedes Verständnis für die Aussage:
Ich habe monatelange gelesen, geschaut, Ahnentafeln gewälzt, bis ich mich für einem Züchter entschieden habe. Und habe einen gesunden, mobilen fröhlichen Hund.Zitat von Elliot Beitrag anzeigenIch traue mir ja kaum zu, ohne wochenlanges Einlesen, einen geeigneten Züchter zu finden.
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Ja und doch ändern diese Bullys nicht den Zustand der Rasse, das ist was ich damit sagen wollte. Nicht, dass es nicht gesunde Exemplare gibt. Keks tobt auch ohne zu röcheln, keine Frage. Den Sommer hat er sehr gut gefunden, aber schaue ich mich in Bullygruppen um, ist Keks einer der wenigen ohne Atemwegs-OP mit 2 Jahren.
Gerne würde ich euch hier einen Thread, wo sich Züchter über die doch gar nicht kaputte Rasse unterhalten, hierher kopieren. Da wird knall hart gesagt, die die krank sind, sind vom Vermehrer und nicht vom Züchter.
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Weil es durchaus noch gesunde Bullys gibt.Zitat von lush-addict Beitrag anzeigenWieso kann man nicht als Bullyhalter sagen: ja die Rasse ist krank!?
Ich lernte vor kuzem so eine tolle Bullydame kennen, trotz spielen mit Kiray, rumrennen bellen etc. atmete sie ganz normal und ich sah, die hatte doch tatsächlich eine Nase und war trotzdem auf den ersten Blick ganz eindeutig als Bully erkennbar. In Deutschland fand die Frau keinen entsprechenden Welpen so daß sie ihr gesundes Mädel aus dem Ausland holte. Nicht wegen Geld sondern nur weil sie Wert auf Nase und gesundheit legte fuhr sie weit und bekam was sie suchte.
Ich war fasziniert von der netten Hündin, schnell, quicklebendig, verspielt und atmete ganz normal sogar ohne hecheln nach dem toben stand sie da und fragte wann machen wir weiter. Auch so kann ein reinrassiger Bulli sein
Sah fast aus wie Keks
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Das würde aber theoretisch nur klappen, wenn der zweite Punkt einer "Gesundzucht" mit rigoroser Härte zum Einsatz käme; nämlich die kompromißlose Selektion auf Fitness von Geburt an. Keine Geburtsvorbereitung, keine Geburtshilfe, kein Welpenpäppeln, kein Zufüttern, keine Wärmelampe - härteste Aufzuchtbedingungen und im Anschluß weiter harte Haltung mit entsprechender langjähriger Leistungsforderung an den Organismus. Bis der Hund selbst zur Fortpflanzung kommt, müßten 90 % seiner Altersgenossen ausselektiert sein. Dann könnte man annehmen, daß DIESER Hund gesund ist. Und das über Generationen...Zitat von Momo1 Beitrag anzeigenDoch und zwar dann, wenn hier wirkliche Mischlinge (lange kein Rassehund mehr beteiligt) gemeint sind und nicht einfach ein Mischling aus Rasse X und Rasse Z.
Sonst kommt genau das wieder zum Tragen, was den Rassehunden zum Vorwurf gemacht wird, nämlich daß ANDERE Aspekte als eiserne Gesundheit einen Hund zur Hervorbringung von Nachkommen prädestinieren.
Die Frage ist, ob diese emotionslose Härte mit bewußter Inkaufnahme von massenhaft "Ausschuß" und Tod heute ethisch durchsetzbar und wünschenswert wäre....
Ansonsten pflanzen sich auch kranke, unzweckmäßig gebaute, charakterlich wenig ansprechende Mischlinge fort und verschieben das Problem nur. Denn dieser "Mischling aus Mischlingen" ist doch nicht per se gesünder, er stammt genauso vom Wolf ab wie jeder Rassehund, und es sind auch alle genetischen Abweichungen des Haushunden bei ihm möglich; es werden nur die in irgend einer Form anfälligen Variationen mit eisernem Besen und ohne Rücksicht auf das einzelne Individuum hinweggefegt.
Grüße von Susanne
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Also ich hab den Film nur zufällig durch Umschalten gesehen
als ich ihn mir im Net noch mal kurz überflog,
kann ich sagen so die Hälfte vom Film sah ich im Fernseh und am PC hab ich leider keinen Ton
Mir war als ob man im Film wirklich die EXTREME gezeigt hätte
übergreifend auf alle Rassen kann man dies doch so nicht stehen lassen das
alle Rassen krank und Kaputt sind. Ich will es nicht beschönigen das in vielen Rassen Probleme sind über die gesprochen werden sollte und das auch in manchen Rassen ein Umdenken statt finden muss. Auf der anderen Seite gibt es aber Züchter die sich Mühe geben zur Erhaltung einer Rasse und zur Gesundung der selben. Man kann da nicht alles über einen Kamm scheren.
Hätte es nur den Mops und Co im Film betroffen , von den Rassen ich keine Ahnung habe und auch nicht vom einem Mops der Atemnot hatte eine Op gesehen, hätte ich gesagt ja hier muss dringend was getan werden, die Rassehunde allgemein sind am Ende.
Nun zeigten sie aber auch Bernhardiner, Hunde die nicht der Mode unterliegen.
Bernhardiner sind Hund die ich seit 35 Jahre züchte und vor mir mein Vater.
Ich hab mir an der Stelle den Film angehalten, die Augen der gezeigten Hunde
eine Katastrophe. Was der gute Mann von sich gab kann ich nicht nachvollziehen. Ich hab mich über den Beitrag zur Rasse Bernhardiner geärgert
Tumore an den Beinen sind mir unbekannt und wenn ich an starkem Übergewicht leide hab ich auch Herzprobleme. Würde ich jetzt die Rasse nicht kennen, würde ich auch an Hand vom Film die Rasse als Kaputt bezeichnen. Da ich die Rasse aber kenne und meine Hunde seit Jahren gesunde Augen haben und nur zwischen 50 und 60kg wiegen, bei meiner Josefine vor 1 Jahr ein Herzultraschall gemacht wurde mit der ganzen Zuchtstätte aus der sie stammt und die Hunde gesund waren, schüttle ich nur den Kopf
Nun kann ich auch nicht sagen , ja meine Hunde sind gesund. Ich darf nur morgen eine Fehlverpaarung in meine Linie bringen und es macht bumm.
Also ist züchten manchmal gar nicht so einfach und meist beschweren sich auch die , die es nie probiert haben und es deshalb besser wissen.
Ob nun die Verpaarung zweier Rassen gesündere Hunde hervorbringt ?
Warum hat der gute Mann aufgegeben und wo ist die Statistik dazu ?
Was ist ein Mischling , ein Hund aus mehreren oder mindestens 2 Rassen
Sind sie gesünder, als Rassehunde ?
Vor paar Monaten noch hätte ich mir später eventuell einen Mops gekauft, heute muss ich ihn nicht mehr haben , dank der Info
Nun gibt es aber bestimmt auch Züchter dieser Rasse die atemfreie Hunde haben, Rassen die laut Info nicht alt werden, Züchter die aber ältere Hunde der Rasse haben als angegeben.
Ich denke mal das sich die Züchter die sich hier im Forum tummeln alle Mühe geben
zwar einem Standard nahe zu kommen , aber auch gesunde Welpen zu haben. Ob man sich jetzt als junger Mensch in einem Verein durchsetzen kann oder nicht, bin ich lange genug im Verein um zu sagen, ja es fehlt der Nachwuchs und bei vielen Neuen auch das Durchhaltevermögen.
Also ich bin auch dafür das was für die Gesundung und Gesunderhaltung der Rassehunde was getan werden muss und das jeder Züchter sein bestes tut, aber alle in einen Sack werfen und draufklopfen , egal wenn es trifft, geht nicht.
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Ich versteh es auch nicht. Aber das ist ja bei allen schwer betroffenen Rassen so. Die Rassen wären ja heute nicht da, wenn sich die Züchter die letzten Jahre Gedanken gemacht hätten.Zitat von lush-addict Beitrag anzeigenWieso kann man nicht ehrlich zu sich selbst sein? Wieso muss man mit geschlossenen Augen durch die Welt rennen und sich alles schön reden? Wiso kann man nicht als Bullyhalter sagen: ja die Rasse ist krank!?
Das Problem ist neben dem VDH doch die Vereinsmeierei der Zuchtvereine. Du kannst dich als Neuling gegen die "Alten" nicht durchsetzten. Und wenn du lange genug dabei bist, dann hast du dich irgendwann angepasst. Und wenn du in einem Verein wo hinkommen willst, dann geht das nur über Beziehungen und nicht darüber, dass du dich mit den Leuten anlegst und sie kritisierst. Ist doch das gleiche in der Politik. Einfach nur traurig.
Mir haben die geringen Einblicke in die Spitzzucht gereicht und das ist jetzt nicht unbedingt eine "Qualzuchtrasse". Von dem "Kindergarten" der Dalmatinervereine und dem Gekabbel untereinander brauch man gar nicht reden. Dass man sich nicht zum Wohl der Hunderasse auf ein Ziel in einem Verein einigen kann- mir völlig unbegreiflich. Aber das Problem haben ja auch noch andere Hunde- und sogar Pferderassen.
Wie in dem Film gesagt, die Nachfrage bestimmt das Angebot. Wenn niemand diese deformierten oder sonstwie kranken Hunde kaufen würde, dann würde sie niemand züchten. Und solange die diese Übertypisierung im Showwesen nicht aufhört und die Leute ihr Ego mit Siegesschleifen aufpolieren können, wird sich nichts ändern. Ich versteh nur nicht, warum der VDH nicht durchgreift? Hat er Angst, dass ihm die Mitglieder in die Dissidenz abwandern und die Ausstellungen nicht mehr so gut besucht sind?
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Wißt ihr, was mich traurig macht?
Solche Beiträge werden selbstverständlich auch in FB Bully Gruppen diskutiert, bzw. es wird aufgezeigt, das was im TV kommt. Und man müsste doch meinen, dass dann die Diskussionen hoch her gehen. Aber nein, es gibt zwei Richtungen: entweder es wird tot geschwiegen und gar nichts zu gesagt oder es wird diskutiert, es melden sich Züchter zu Wort, die natürlich alles Bullys haben, die joggen, mit dem Pferd ausreiten etc haben und denen, die kritisch sind, vorwerfen, wozu sie sich so einen Hund geholt hätten, wenn sie so kritisch eingestellt sind ... oder eben es wird ausschließlich auf Zajac rumgehackt ... und dann munter Bilder von blauen Bullys gepostet ... wenn es auch Geschäftssinn ist und die Angst vor Reklamationen, dass er eben keine blauen Bullys anbietet, er tut es immerhin nicht, denn er würde damit eine sch... (sorry) Kohle damit verdienen, die Leute zahlen da gerne 2000-3000€ für und die Reklamationen kommen sicher nicht im ersten Jahr, die Hautsachen beginnen viel später ...
Ach Mensch ich könnte nur k... und möchte mit dem Kopf vor die Wand rennen.
Wieso kann man nicht ehrlich zu sich selbst sein? Wieso muss man mit geschlossenen Augen durch die Welt rennen und sich alles schön reden? Wiso kann man nicht als Bullyhalter sagen: ja die Rasse ist krank!?
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