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Bio-Fleisch

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    #31
    Hab jetzt doch Antwort bekommen:

    Leider kann ich erst heute antworten da wir ganz kurzendschlossen hatten eine Woche
    ein wenig auszuspannen.

    Zu Ihren Fragen:
    Unser Rindfleisch beziehen wir von hiesigen Genossenschafts-Schlachthöfen.
    Die Tiere kommen somit von Landwirten aus der unmittelbaren Umgebung.
    Keine weiten Anfahrten/Transporte.

    Ob es nun ausschließlich Weidehaltungen sind können wir nicht kontrollieren
    und somit auch nicht die diesbezügliche Frage beantworten.

    Die Bio-Produkte beziehen wir ebenfalls von Betrieben aus der hiesigen Region.
    Die Betriebe sind zertifiziert und die Zertifizierungen liegen uns auch vor.
    Die Zertifizierungen sind vergeben worden von:
    NATURLAND und BIOLAND

    Ein Betrieb ist Erzeuger mit eigener Schlachtung und Vermarktung, der Zweite lässt
    direkt vor Ort lohnschlachten.

    Wir sind in der glücklichen Lage in einer der Geflügelhochburgen ansässig zu sein J
    sowie ein anerkanntes und bekanntes Schafweideland – Naturschutzgebiet Senne - direkt vor der Haustür zu haben J

    Ich hoffe ich konnte Ihre Fragen zufriedenstellend beantworten und würde mich freuen wenn wir Sie von unseren
    Produkten und unserem Service überzeugen dürften.
    Zuletzt geändert von Frau Flausch; 14.07.2008, 21:28.
    Herzliche Grüße!
    Tanja

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      #32
      Hallo Fr. Flausch,
      ich muss jetzt nochmal doof nachfragen, auf welchen Shop sich Dein letztes Posting bezieht.
      Ich steige nämlich nicht so ganz durch
      LG
      Anke mit Henry und Inkas, Nicos und Teddy für immer im Herzen

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        #33
        Hallo,

        ich bin zwar nicht Fr. Flausch (Tanja), aber es dürfte sich hierbei um "Idefix.biz" (Fischfleisch-Express)
        handeln

        Gruß
        Birgit
        LG
        Birgit mit Merlin, der es jederzeit schafft mir ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern



        Warum muss ich als Laie jedes Jahr dem Finanzamt die Einkommensteuer erklären ?

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          #34
          Dann werde ich doch gleich mal schauen gehen.

          Ich habe gerade bei einem Bio-Metzger in der Nähe angerufen, der will fürs kg 5€ haben
          Da wäre dann Pansen und verschiedenes anderes Fleisch mit drin.

          Das ist eine Menge, oder?
          LG
          Anke mit Henry und Inkas, Nicos und Teddy für immer im Herzen

          Kommentar


            #35
            Zitat von Posenmuckel Beitrag anzeigen
            Dann werde ich doch gleich mal schauen gehen.

            Ich habe gerade bei einem Bio-Metzger in der Nähe angerufen, der will fürs kg 5€ haben
            Da wäre dann Pansen und verschiedenes anderes Fleisch mit drin.

            Das ist eine Menge, oder?
            Also ich finde ein Kilo Biofleisch für 5€ aber höchst in Ordnung. Für dieses Geld könnte ich kein Bio produzieren und abgeben.

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              #36
              Sorry, ja genau das war die Antwort von Idefix.
              Herzliche Grüße!
              Tanja

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                #37
                Also, ich muß ganz ehrlich sagen - das mit dem Bio ist so eine Sache für sich. Schindluder würde ich jetzt nicht unbedingt behaupten, aber nicht alles, wo Bio draufsteht, ist auch wirklich bis zum letzten Zipfelchen Bio nach meinem Verständnis.
                Gemüse und Obst z.B. Wenn ich mir die Flächen hier bei uns im Kreis so anschaue - ist ja schön. Die Betriebe arbeiten nach den Richtlinien, sind entsprechend zertifiziert und geben sich alle Mühe. Klasse, unterstützenswert....nur dumm, daß durch die Erbteilung keine zusammenhängenden Flächen entstanden sind, die fernab liegen. Was nützt der beste Bioanbau, wenn der Hektar Apfelanlage inmitten eines Gebietes liegt, das rundherum konventionell bewirtschaftet oder gar noch mit dem Hubschrauber gespritzt wird? Da kommt man ins Grübeln. Ebenso darüber, daß in den Biorichtlinien zwar viel im Bereich Fütterung etc geregelt ist, aber der Punkt Haltung offensichtlich nicht arg ins Gewicht fällt.
                So haben wir hier z.B. einen Bauern, der Bioland angeschlossen ist und alle Auflagen erfüllt. Trotzdem stehen seine Schweine und Rinder 24/7 im engen, teils dunklen Stall oder meterhoch im eigenen Siff. Ein paar Kilometer weiter gibt es einen großen Betrieb, der "Bio" anbietet, aber nicht einer Organisation angeschlossen ist. Trotzdem produziert er Schweine und Rinder nach besten Bio-Grundregeln, darüber hinaus aber auch in perfektionierter Laufstall bzw Weidehaltung. Er wird mir nie ein Zertifikat vorweisen können, trotzdem hat er mit Abstand die beste Qualität weit und breit.
                Was ich damit sagen will, ist : wenn man sich sicher sein möchte, dann hilft nur hinfahren und vor Ort genau umschauen. Alles andere ist im schlimmsten Fall nur Buchstaben auf einem Blatt Papier.

                Zum Thema Fleischquellen: Praktisch jedes Bundesland hat irgendwo im Internet eine Seite mit Ab-Hof-Verkäufern. Lohnt sich definitiv, da mal nachzufragen. Da wird man meist fündiger als in den gelben Seiten.
                Bioland, Demeter und co haben meist auch eine Auflistung ihrer Vertragsbauern im Netz stehen.
                Und - eine Kontaktaufnahme zu Slow Food kann hilfreich sein. Gerade im Ruhrpott sind die recht aktiv und können eventuell auch Auskunft geben über qualitativ hochwertig arbeitende Bauern.
                LG, Susanne mit Rónán, der Krawallschachtel (Komondor-Kuvasz-Mix *~ April 2013) und Negra, der Sanften (Viszlador *April 2010), sowie Carlos (IW-Mix), dem Extremwedler, für immer im Herzen (28.9.1998 - 10.1.2013)

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                  #38
                  Also mir geht es bei "Bio" definitiv um den ethischen Aspekt.
                  Eigentlich war ich schon der Meinung, dass es bei den zertifizierten Betrieben "gute" Haltungsbedingungen gibt, die auch kontrolliert werden.

                  Zuden Hof-Verkäufern: ich habe bei einigen Demeter und Bioland-Betrieben angerufen, habe aber leider keinen Erfolg gehabt, denn die Bauern schlachten nicht zu Hause, sondern lassen in Schlachthöfen schlachten, und dann bleiben die ganzen Abfälle eben dort.
                  LG
                  Anke mit Henry und Inkas, Nicos und Teddy für immer im Herzen

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                    #39
                    Zitat von Posenmuckel Beitrag anzeigen
                    Also mir geht es bei "Bio" definitiv um den ethischen Aspekt.
                    Eigentlich war ich schon der Meinung, dass es bei den zertifizierten Betrieben "gute" Haltungsbedingungen gibt, die auch kontrolliert werden.
                    Neee, leider nicht - wir haben hier das "beste" Beispiel leider direkt vor der Nase. Solange die Haltung dem Tierschutz entspricht, genügt das offensichtlich. Bio ist nicht gleichbedeutend mit Weidehaltung und glücklichen Kühen, auch wenn viele das natürlich mit einbeziehen, keine Frage. Aber eine Garantie ist ein Zertifikat nicht.

                    Zuden Hof-Verkäufern: ich habe bei einigen Demeter und Bioland-Betrieben angerufen, habe aber leider keinen Erfolg gehabt, denn die Bauern schlachten nicht zu Hause, sondern lassen in Schlachthöfen schlachten, und dann bleiben die ganzen Abfälle eben dort.
                    Ja, ist richtig. Bei uns gibt es eigentlich auch keine Hausschlachtungen mehr. Trotzdem, dran bleiben, hartnäckig sein. Die Bauern lassen die Abfälle oft dort, weil sie damit nichts anfangen können. Trotzdem haben sie das Recht, sie beim Schlachthof einzufordern und mitzunehmen. Und wenn ihr einen netten Preis aushandelt, wird sich sicher ein Bauer finden, der gewillt ist, das zu tun. Auf die Art und Weise habe ich oben genannten Nicht-Bio-Bio-Bauern gefunden. Den habe ich nett gefragt, und er hat sich bereit erklärt, Pansen, Blättermagen etc halt mitzubringen - hat sich für beide Seiten gelohnt.
                    LG, Susanne mit Rónán, der Krawallschachtel (Komondor-Kuvasz-Mix *~ April 2013) und Negra, der Sanften (Viszlador *April 2010), sowie Carlos (IW-Mix), dem Extremwedler, für immer im Herzen (28.9.1998 - 10.1.2013)

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                      #40
                      Es ist aber so, dass die Bauern, die sich größeren, bekannteren Bioverbänden anschließen, gewisse Richtlinien einhalten müssen...so verpflichten sich diese Bauern, Ihre Tiere nach Vebandsrichtlinie zu füttern, zu halten und zu schlachten. Ich zum Beispiel achte auch darauf, dass ich Fleisch von regionalen Biobauern kaufe, somit haben die Tiere bis zum Ort des Schlachtens keinen weiten Leidensweg und ich unterstütze auch noch unsere Landwirtschaft.

                      Natürlich gibt es zwielichte Gestalten, auch in diesem Geschäft( wie mal abgesehen davon in jedem anderen auch). Doch wer sich erkundigt und ein wenig Interesse an der Materie zeigt, der wird mit Fleisch von wirklich glücklichen und artgerecht gefütterten Tieren belohnt. Ich hätte zum Beispiel arge Bedenken, meinem Hund nen ungewaschenen Blättermagen oder Pansen von nem konventionell mit Genmais, Gensoja, Schrot, Kleber usw. gefütterten Rind anzubieten. Wir haben jetzt Gott sei Dank nen tollen Fleischer gefunden, der mir 1. alles besorgen kann in 1A Bioqualität und ich weiß auch wirklich, dass es so ist, weil er nur von zwei Biobauern beliefert wird, die generell ablehnen Teilstücke zu liefern. Daher bekommt er alle 2 Wochen ein Rind, ein Lamm usw. im Ganzen und zerlegt selber. Somit bin ich dann die, die sich für den Schrott anmeldet bekomme auch alles in kleineren Mengen...könnte auch nen Pansen mit Inhalt bekommen, sehe aber davon ab

                      Liebe Grüße Lisa

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                        #41
                        Na dann muss ich nochmal nachfragen.
                        Ich rufe morgen mal bei unserem Dorfmetzger an, vielleicht kann der mir weiter helfen.
                        Ich weiss zwar nicht, ob der Bio-Fleisch hat, aber er hat auf jeden Fall Fleisch aus der Region.

                        Es ist kaum zu glauben, dass ich hier am Fuße des Schwarzwaldes keinen Biobauern finden kann, der mir helfen will
                        LG
                        Anke mit Henry und Inkas, Nicos und Teddy für immer im Herzen

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                          #42
                          Zitat von Chally Beitrag anzeigen
                          Es ist aber so, dass die Bauern, die sich größeren, bekannteren Bioverbänden anschließen, gewisse Richtlinien einhalten müssen...so verpflichten sich diese Bauern, Ihre Tiere nach Vebandsrichtlinie zu füttern, zu halten und zu schlachten. Ich zum Beispiel achte auch darauf, dass ich Fleisch von regionalen Biobauern kaufe, somit haben die Tiere bis zum Ort des Schlachtens keinen weiten Leidensweg und ich unterstütze auch noch unsere Landwirtschaft.
                          Natürlich gibt es zwielichte Gestalten, auch in diesem Geschäft( wie mal abgesehen davon in jedem anderen auch). Doch wer sich erkundigt und ein wenig Interesse an der Materie zeigt, der wird mit Fleisch von wirklich glücklichen und artgerecht gefütterten Tieren belohnt.
                          Neeee, sorry, das sehe ich nicht ganz so.
                          Stallfläche: Pro Mastschwein 1,1 bis 1,3 m² (gewichtsabhängig) vor-geschrieben, zusätzlich 0,8 bzw. 1 m² Auslauffläche.
                          Quelle: Bioland
                          Macht im allerbesten Fall eine Fläche pro Mastschwein von 2,3 qm. Das reicht für eine ausgewachsene Sau grade mal, sich mal rumdrehen zu können.
                          Gut, Stroheinstreu, keine Spaltböden....von Misten steht aber nirgends was. Möchte bezweifeln, daß das reicht, um ein Schwein wirklich glücklich zu machen.

                          Versteht mich nicht falsch - ich möchte Bio mitnichten schlecht machen. Ganz im Gegenteil, ich bin auch ein auf Bio ausgerichteter Mensch, und die meisten Betriebe tun aus Überzeugung deutlich mehr als die Richtlinien vorschreiben.
                          Ich möchte nur zu bedenken geben, daß ein Zertifikat allein eben KEINE Garantie ist für eine Haltung und Aufzucht, wie wir uns das oftmals so vorstellen. Fütterung ja, aber der Rest kann reichen von zitierter Fläche bis hin zu großen Freiland-Buddelwiesen - und das sehe ich eben nur vor Ort, nicht anhand eines Zertifikats.
                          Ich kenne auch einige Bauern (meine eigene Schwester eingerechnet), die sich schlichtweg weigern, die horrenden Gebühren zu zahlen, die die Verbände fordern. Deswegen produzieren sie aus eigener Überzeugung nicht weniger Bio - nur können sie sich halt nicht mit dem "Gütesiegel" schmücken und werden in den großen Topf "konventionell" geworfen.

                          Deswegen finde ich auch nimues Ansatz recht gut - nicht nur nach dem Zertifikat fragen, sondern auch nach der Haltung. Und die scheint nach dem Antwortmail von KV ja echt okay zu sein.
                          LG, Susanne mit Rónán, der Krawallschachtel (Komondor-Kuvasz-Mix *~ April 2013) und Negra, der Sanften (Viszlador *April 2010), sowie Carlos (IW-Mix), dem Extremwedler, für immer im Herzen (28.9.1998 - 10.1.2013)

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                            #43
                            Kleandra, Deine Worte geben mir sehr zu denken.
                            Das war mir so nicht bewusst.
                            Da ich selbst Vegetarierin bin, habe ich mich mit dieser Thematik auch nicht wirklich auseinander gesetzt .
                            Aber durch die geplante umstellung der Fütterung meiner Hunde muss ich wohl die Thematik näher unter die Lupe nehmen.

                            Wobei Bio auch nicht gleich Bio ist.
                            So hat Demeter deutlich strengere Richtlinien als andere Verbände, soweit ich weiss...
                            LG
                            Anke mit Henry und Inkas, Nicos und Teddy für immer im Herzen

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                              #44
                              demeter ist bei weitem nicht das strengste und wenn man da so weit einsteigt, muss man bei demeter definitiv den anthroposophischen Ansatz noch berücksichtigen - und der liegt mir jetzt gar nicht...
                              Karin und die Weiber

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                                #45
                                Kleandra, Deine Worte geben mir sehr zu denken.
                                Das war mir so nicht bewusst.
                                Hui, ja so geht es mir auch. Ich war auch immer auf der Schiene, dass Bio gehaltene Tiere ihre Zeit glücklich im Grünen verbringen dürfen.

                                Da ich hier in der Umgebung keinen "Biobetrieb" finden konnte, hatte ich mich schon damit abgefunden. Als ich vor einigen Monaten über einen Wochenmarkt gegangen bin, bin ich auf einen kleinen unscheinbaren Stand aufmerksam geworden, der Fleisch von Gallowayrindern anbietet. Dort war auch eine Beschreibung über die Haltung, Fütterung etc. der Tiere angebracht. In der darauffolgenden Woche habe ich allen Mut zusammen genommen und den Inhaber angesprochen, ob ich denn von ihm Pansen etc. beziehen könne. Aber ja doch, natürlich war seine Antwort. Er müsse nur wissen wieviel ich haben möchte und zu wann ich es benötige, da er auch nicht selber schlachtet, er es dann aber entsprechend wie ich es haben möchte, vom Schlachthof mitnimmt.
                                Ich bin so froh diesen Herren kennen gelernt zu haben und den Hof kenne ich mittlerweile auch schon. Riesengroße Weideflächen, die Rinder stehen ganzjährig draußen....., ich denke in so einem Fall ist ein "Bio" Siegel dann nicht erforderlich.

                                Also Augen offen halten und hartnäckig dran bleiben .

                                LG
                                Birgit
                                LG
                                Birgit mit Merlin, der es jederzeit schafft mir ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern



                                Warum muss ich als Laie jedes Jahr dem Finanzamt die Einkommensteuer erklären ?

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