Hallo,
nur als Grundinfo: ich reite seit über 30 Jahren, wenn auch mit mehrjähriger Pause. Mir ist das alles geläufig.
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Keine Ankündigung bisher.
Onlinepetition gegen Pferdesteuer in Hessen
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Und wie schon erwähnt, in vielen Gemeinden (auch bei uns) zahlen wir schon für ein Reitwegenetz, plus Pflicht der gelben Plaketten, mit denen wir zu indentifizieren sind, wenn wir Schäden anrichten o.ä.Zitat von Sanhestar Beitrag anzeigenHallo,
nun, eines der "Argumente" für die Pferdesteuer sind doch die Schäden, die Pferde auf Wegen anrichten (sollen). Also, im Umkehrschluss argumentiert, Pferdesteuer für ein ReitwegeNETZ, sprich, ausreichend, vernetzt und artgerecht angelegte Möglichkeiten, für Reiter sicher unterwegs sein zu können, ohne sich von Radfahrern, Fussgängern, Jägern, Förstern, etc. anpöbeln lassen zu müssen.
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Ein Gast antworteteDann haben wir ja doch ein gemeinsames Thema. Ich habe meinen Fuhrpark drastisch verkleinert. Die Heritage Softtail Special ist verkauft, ebenso die XJR 1300. Geblieben ist die Aprilia RSV Mille, aber die steht immer noch in Frankreich in meinem Esszimmer. Also fahr ich im Moment gar nix, außer Kinderwagen, aber den sehr oft durch Pferdeäpfel oder durch Wildschweinköttel.Zitat von AnjaE. Beitrag anzeigen@ Chris
Ich habe eine 650er und eine 1300er Suzuki.
Aber ich fahre nicht mehr so viel, weil ich ziemlich krank war. Sitze also mehr im Auto
. Wahrscheinlich höre ich es ganz auf. Nicht, dass mir auch noch ein Pferdeapfel unter die Reifen kommt, das könnte ich so gar nicht gebrauchen
.
Diese Rüsseltiere sollte man auch besteuern
Gruß
Chris
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Bei uns gab und gibt es gar keine Reitwege. Und von Schäden an den Wegen, die beritten werden, sehe ich seit Jahrzehnten nix. Klar können unbefestigte Feld- und Waldwege in der nassen Jahreszeit an einigen feuchten Stellen etwas zertrampelt sein, wenn diese z.B. in der "Einflugschneise" eines Reitstalles liegen. Aber nach EINEN Trecker, der da durch fährt, siehst Du von den Hufspuren meist nix mehr. Zudem beteiligen sich Reitstallbesitzer oft an der vernünftigen Instandsetzung solcher "Einflugschneisen".
Ich bin zu 90% auf unbefestigen wegen geritten, teilweise im Naturschutzgebiet oder Nationalpark. Und die Wege sehen heute noch so aus wie vor 40 Jahren.
Problematisch sind fein geschotterte Wege, wenn diese relativ neu angelegt sind. Die sollte man mit beschlagenen Pferden meiden bzw. mit unbeschlagenen Pferden auf ihnen nur im Schritt reiten. Weil die wirklich beim nächsten Regenguss leiden wenn tiefere Hufspuren darin sind. Aber der normale Feld-, Wald- und Wiesenweg verkraftet Huftritte meist weitaus besser als die Reifen der Bewirtschaftungsfahrzeuge.
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Furchtbar.
Habe natürlich unterschrieben. Die haben sie wohl nicht mehr alle.
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Hallo,
nun, eines der "Argumente" für die Pferdesteuer sind doch die Schäden, die Pferde auf Wegen anrichten (sollen). Also, im Umkehrschluss argumentiert, Pferdesteuer für ein ReitwegeNETZ, sprich, ausreichend, vernetzt und artgerecht angelegte Möglichkeiten, für Reiter sicher unterwegs sein zu können, ohne sich von Radfahrern, Fussgängern, Jägern, Förstern, etc. anpöbeln lassen zu müssen.
Dass das nicht passieren wird, weder das Reitwegenetz noch die Wiederinstandsetzung von durch Reitern zerstörte Wege - ist jedoch immer komisch, dass Schäden von den Harvestermaschinen nicht beseitigt werden müssen und diese Narben jahrelang im Wald zu sehen sind - ist mir auch klar. Aber es wäre der EINZIGE Grund für mich, einer Pferdesteuer einigermassen positiv gegenüber zu stehen.
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Also bei aller Liebe: Ich würde solch eine Steuer als Reiter auch nicht dann akzeptieren wenn mehr Reitwege gebaut werden würden. Ich würde mich durch ausgewiesene Reitwege (die ich dann benutzen müßte) vielmehr eingeschränkt fühlen!
Ich hatte einen Hengst, der auch gedeckt hat. Oder fohlenführende Stuten. Von daher waren mit Wege, auf denen man häufig anderen Reitern begegnet ist, ein Greul. Zudem habe ich mein Pferd während meiner (unbezahlten) Ausbildungszeit genutzt um meinen Arbeitsplatz zu erreichen. D.h. um schnellstmöglichst von Punkt A zu Punkt B zu kommen. Da hätte mir ein einzeln angelegter Reitweg irgendwo in unserer Gemeinde auch nicht viel genützt...
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Hallo,
ich denke auch, dass es zu Einbussen bei den anschliessenden Wirtschaftszweigen kommen wird.
Hundesteuer, so umstritten sie ist, ist eine über Jahrzehnte bekannte Grösse, die bei der Anschaffung bekannt ist. Ja, sie wurde sehr oft ungerechtfertigt angehoben, aber alles in allem ist sie im Leben der Hundehalter mehr oder weniger integriert.
Die Einführung der Pferdesteuer, davon befreit sollen ja nur Halter sein, die ein Einkommen mit den Tieren erzielen, wird sich vermutlich wirklich in der Abschaffung vieler Tiere niederschlagen. Gezielt erwähnt wurden als steuerbefreit nur der berittene Polizeibeamte und der Forstwirt mit Rückepferd. Ein Reitschulbetrieb sei zwar steuerbefreit, müsse aber trotzdem die Steuer erheben für die Dritten = Reitschüler, die seine Pferde nutzen. Wie bescheuert ist das denn? Ich bin Reitschüler, habe kein eigenes Pferd, muss aber trotzdem eine Steuerlast tragen? Gnadenbrothöfe sind in dem Satzungsentwurf auch nicht erwähnt (anders als Tierheime, die von der Hundesteuer befreit sind).
Ja, es gibt auch hier genug Beispiele von übertragener Steuerlast, z.B. Mineralölsteuer oder Maut, die auf Transportkosten und damit Endverbraucherpreise umgeschlagen wird.
Pferdehaltung wird dieses Jahr aufgrund der gestiegenen Rauhfutterpreise schon teuer genug, immer mehr Flächen, die für Bio-Energie genutzt werden, erhöhen die Pachtpreise für Weideflächen ebenso.
Ein Züchter, der für jedes Pferd, das älter als 6 Monate ist, Steuer zu zahlen hat, wird mit Einführung der Pferdesteuer massiv benachteiligt. Rechnet doch mal zu: 4 Jahre x 650 EUR jährlich zusätzlich zum Kaufpreis = 2600 EUR, die ein Jungpferd mehr kosten muss, um seine Kosten beim Verkauf einzubringen. Und im Gegenzug sind Pferde im benachbarten Ausland oder vielleicht sogar in der Nachbargemeinde oder im nächsten Bundesland nicht oder mit einer geringeren Steuer belastet. Im Gegenzug haben Hundezüchter sehr oft Vergünstigungen bei der Hundesteuer, auch kann ein Hundezüchter einen Welpen meist vor dem ersten Fälligwerden der Hundesteuer verkaufen, wohingegen ein Pferdezüchter das Fohlen über mehrere Jahre aufziehen muss.
Rassen, bei denen schon jetzt nur noch geringe Verkaufspreise erzielt werden können, werden so über kurz oder lang vermutlich - zumindest aus Deutschland - verschwinden.
Man wird es nicht im Einführungsjahr der Steuer merken, aber im Verlauf der folgenden Jahre wird sich langsam aber sicher ein Rückgang in der Pferdehaltung bemerkbar machen, der sich dann wie eine Welle in die angrenzenden Wirtschaftszweige (Futtermittelhersteller, Schmiede, Tierärzte, etc.) weitersetzen wird.
Wäre das eine Steuer, die mir als Reiter einen Nutzen bringen würde, wie z.B. ein gutes Reitwegenetz, Sicherheit vor Pöbeleien, weil man nicht mehr als "Parasit" betrachtet wird, u.a. - dann würde ich die Einführung noch als akzeptabel betrachten. Aber ohne Gegennutzen, nur zum Füllen der leeren Kassen......
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@all: Eins ist ja wohl klar: Schaffen es die Pferdeleute, daß die Pferdesteuer nicht eingeführt wird, dann sind wir auf dem Weg zur Abschaffung der Hundesteuer einen guten Schritt weiter. Kommt aber nur eine Gemeinde mit der Einführung einer Pferdesteuer rechtlich durch, dann können wir die Abschaffung der Hundesteuer für die nächsten 100 Jahre knicken...
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Es wurde ja schon geschrieben, Dein Pferd kannst Du nicht einfach so im Tierheim abgeben. Und die von Dir erwähnten Gnadenbrotplätze sich rar, und auch dort müßte man ja dann für die Pferdesteuer aufkommen.Zitat von gabydux Beitrag anzeigenDas hatten wir erst vor einigen Jahren. Steuersatz von 120 auf 600 EUR pro Jahr erhöht. Einfach aufgrund der Rassezugehörigkeit und auch fällig, wenn Wesenstest absolviert und Maulkorb-sowie Leinenbefreiung......
In anderen Städten oder Gemeinden war die Erhöhung teilweise noch drastischer. Aufgrund dessen sind auch einige Hunde im Tierheim gelandet, aber noch lange nicht alle Betroffenen.....
Es gibt einfach viel mehr Pferde, die nebenher mitlaufen, als Hunde. Pferde sind Herdentiere, die fühlen sich wohl wenn sie mit anderen Pferden auf der Koppel stehen und ihre Grundversorgung gewährleistet ist. Allein meine TÄ hatte im vergangenen Jahr acht Gnadenbrotpferde. Neben denen, die gearbeitet werden. Acht Rottweiler, Pitbulls, Kaukasen etc. hälst Du nicht mal so nebenbei. Um Hunde mußt Du Dich intensiv kümmern wenn diese artgerecht leben sollen. Pferden als Herdentieren kannst Du ein artgerechtes und schönes Leben ermöglichen ohne daß für jedes einzelne am Tag sehr viel Zeit erforderlich ist.
Insofern sehe ich in Gedanken auch schon sehr viele Pferde und Ponys zum Schlachter gehen, wenn eine Pferdesteuer (vor allem in dieser Höhe) Wirklichkeit werden sollte. (Ja, zum Schlachter, Einschläfern ist beim Pferd problematischer als beim Hund, weswegen viele Pferdehalter den Bolzenschuß bevorzugen.)
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MEINE Vergleichsaufzählung?Zitat von Chelsea Beitrag anzeigenIch bin aber beides, wie viele andere Hundehalter auch, zahle Hundesteuern und fände es schön, wenn es einfach mehr Unterstützung auch von Nichtpferdefreunden gäbe.
........
Aber da hört man dann immer wieder nur deine Vergleichsaufzählung und bekommt ein Schulterzucken....
Und von wem bekommst Du bitte "immer wieder" ein Schulterzucken?
Man kann durchaus GEGEN diese Pferdesteuer sein und sich trotzdem erlauben, Vergleiche z.B. zur Hundesteuer zu ziehen.
Nur, weil man etwas von einem sachlichen Standpunkt aus betrachtet, heißt das nicht, dass man es befürwortet oder sich nicht dagegen engagiert.
Und jetzt mal ganz ehrlich, Seitenhiebe wie in der Art, dass sich ja Barfer über das Mehr an Pferdefleisch freuen könnten, wenn die Pferdesteuer kommt, sind mit Sicherheit fehl am Platze. Erst recht hier, in einem Forum, in dem viele roh füttern und es einige gibt, die auf Pferdefleisch angewiesen sind. Das kann man noch sehr in Sternchen setzen, das ist einfach unsachlich und polemisch.
Das führt nur dazu, dass man sich mögliche Unterstützung verprellt, wie es damals viele Soka-Halter gemacht haben. Ich kann mich an die ersten Demos gegen die Landeshundeverordnung hier in NRW erinnern, da war ich nämlich vor Ort. Nachdem ich mir aber jedesmal stundenlang anhören mußte, dass Schäferhunde ja noch viel gefährlicher sind und viel eher auf die Liste gehören als z.B. ne Bordeaux-Dogge, hatte ich irgendwann die Schnauze voll und bin zuhause geblieben.
Und es gibt SEHR VIELE DSH-Halter (sorry, aber zu denen habe ich nun mal am meisten Kontakt), die ähnliches berichtet haben. Schade, einige davon, besonders Hundesportler aus dem DVG und SV, haben sich SEHR engagiert und EXTREME Solidarität gezeigt, beispielsweise die örtlichen Lokalsender mobilisiert, Presseartikel forciert, örtliche Lokalpolitiker und Leiterin des Veterinäramtes eingespannt usw.
Ich bin der Meinung, dass man gerade diese Überlegungen zur Pferdesteuer dazu nutzen sollte, auf breiter Front gegen die Hundesteuer mobil zu machen.
Aber da kommt umgekehrt ja auch nur "Hundesteuer hab ich ja auch schon immer gezahlt, die kann man ja nicht mehr ändern" oder "die ist ja nicht so hoch wie es für die Pferdesteuer geplant ist".
Ja Bravo. Soviel zum Thema Solidarität.
Wie ich bereits schrieb - lieber Sankt Florian, verschon mein Haus, zünd andere an.......
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Sorry, jetzt steht das hier zweimal drin. Aber irgendwie habe ich immer Probleme, wenn ich meine Beiträge ändern möchte... tut mir leid!
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@ Chris
Ich habe eine 650er und eine 1300er Suzuki.
Aber ich fahre nicht mehr so viel, weil ich ziemlich krank war. Sitze also mehr im Auto
. Wahrscheinlich höre ich es ganz auf. Nicht, dass mir auch noch ein Pferdeapfel unter die Reifen kommt, das könnte ich so gar nicht gebrauchen
.
@ alle
Ich glaube, dass die Meinungen hier eigentlich gar nicht so weit auseinander gehen. Ich meine, wer von uns würde eine Hunde- oder Pferde- oder sonst so eine Steuer von sich aus anregen oder wollen.
Es geht vielleicht einfach nur darum, wie man mit solchen Steuerankündigungen und vielleicht sogar mit bereits bestehenden Steuern, umgeht und ob man sich zusammentut und dagegen angeht, wenn es da Wege gibt.
Und was es ist, was uns da einigt, ist, dass wir mit Tieren leben, ganz gleich, ob Hund oder Pferd...
.
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@ Chris
Ich habe eine 650er und eine 1300er Suzuki.
Aber ich fahre nicht mehr so viel, weil ich ziemlich krank war. Sitze also mehr im Auto
. Wahrscheinlich höre ich es ganz auf. Nicht, dass mir auch noch ein Pferdeapfel unter die Reifen kommt, das könnte ich so gar nicht gebrauchen
.
Ich glaube, dass die Meinungen hier eigentlich gar nicht so weit auseinander gehen. Ich meine, wer von uns würde eine Hunde- oder Pferde- oder sonst so eine Steuer von sich aus anregen oder wollen.
Es geht vielleicht einfach nur darum, wie man mit solchen Steuerankündigungen und vielleicht sogar mit bereits bestehenden Steuern, umgeht und ob man sich zusammentut und dagegen angeht, wenn es da Wege gibt.
Und was es ist, was uns da einigt, ist, dass wir mit Tieren leben, ganz gleich, ob Hund oder Pferd...
.
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Das Einschläfern eines Pferdes kostet aber auch...Zitat von gabydux Beitrag anzeigenAch so. Und ich dachte, man könnte Pferde auch einschläfern. Soweit ich weiß, gibt es auch für Pferde Gnadenbrothöfe, die dann sogar Pferde in ein neues Zuhause vermitteln.
Und um ein vielfaches mehr, als bei einem Hund. Vom Abtransport etc. mal ganz zu schweigen.
Dann kannst ja beinahe schon die Pferdesteuer zahlen....
Und die Wartelisten für Gnadenbrotplätze sind ja jetzt schon unendlich lang, weil sich viele Leute die Pferdehaltung nicht mehr leisten können und ihre Pferde nicht zum Schlachter bringen wollen.....
Welcher Gnadenhof kann es sich dann leisten Pferde aufzunehmen, für die er selbst auch noch Steuern zahlen muss und die er sicherlich kaum vermitteln kann, wenn Interessenten dann auch wieder Steuern zahlen müssen....???
Ich sitze nicht auf einer Palme und muss daher auch nicht wieder ´runter kommen.Also bevor Du weiter auf Deiner Palme hockst, solltest Du vielleicht mal genauer lesen.
Ich habe nämlich geschrieben:
"Hallo, es befürwortet wohl keiner hier (auch Chris nicht) die Pferdesteuer. "
Nur weil ich mir erlaube, auf die Verhältnismäßigkeit hinzuweisen und darauf, dass alle Argumente, die gegen eine Pferdesteuer sprechen, auch gegen die Hundesteuer gelten, heißt das NICHT, dass hier Tierhalter nicht zusammen halten würden oder ich eine Pferdesteuer befürworten würde, nur weil ich auch Hundesteuer zahlen muss.
Komm mal wieder runter.
Genauso könnte ich auch behaupten, dass die Pferdehalter sich ja auch jahrelang nen Dreck drum geschert haben, ob man für Hunde Hundesteuer zahlen muss oder nicht und da auch nicht großartig was von Zusammenhalt von Tierhaltern untereinander zu merken war......
Davon ab - ein Zusammenhalt ist doch sowieso noch nie zu merken gewesen.
Sonst hätten wir nämlich keine Rasselisten und keine erhöhte Steuer für die Haltung mancher Hunde, einfach nur weil sie einer bestimmten Rasse angehören.
Und da bewegt sich der Steuersatz auch um 600-800 EUR pro Jahr. Es soll tatsächlich Hundehalter geben, die sich diese teilweise um 10fach erhöhte Steuer vom Munde absparen und ihr Tier NICHT abgeben....
Hat das irgendeinen Pferdehalter interessiert? Viel schlimmer noch, hat das irgendeinen Hundehalter anderer Rassen interessiert?
Heiliger Sankt Florian, verschon mein Haus, zünd andere an.....leider traurige Realität......
Ich habe dich nämlich nicht persönlich gemeint, sondern nur deine Verhältnismäßigkeitsaufzählung als Beispiel genommen, mit der viele eine Pferdesteuer befürworten.
Das scheinst du irgendwie falsch verstanden zu haben.
Denn es gibt leider viele Tierhalter, die meinen, wenn ich zahlen muss, dann sollen es ruhig auch andere tun...und die dann eben nichts dagegen unternehmen!
Genau das schreibst du doch auch!!! Und das finde ich eben sehr traurig.
Mit den Sokas brauchst du mir daher nicht kommen!
Ich hatte schließlich einen NRW-Listenhund zu der akuten Zeit der Entstehung der Landeshundegesetze etc.!!! Und weiß, was es heißt gegen sinnlose Steuern zu kämpfen.
Und daher stößt es mir eben negativ auf, dass es genug Leute gab/gibt (vielleicht ja jetzt nicht unbedingt hier im Forum....), die sich (wieder) nicht um andere kümmern.
Damals sogar Hundehalter untereinander, jetzt Hunde- gegen Pferdehalter.
Ich bin aber beides, wie viele andere Hundehalter auch, zahle Hundesteuern und fände es schön, wenn es einfach mehr Unterstützung auch von Nichtpferdefreunden gäbe.
Aber da hört man dann immer wieder nur deine Vergleichsaufzählung und bekommt ein Schulterzucken....
Nun, für mich ist das Thema hiermit beendet.
Ich werde mich erst wieder drüber aufregen, wenn es wieder aktuell wird und es heißt, genug andere zu mobilisieren, dass diese Steuer vielleicht mal nicht eingeführt wird.....
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