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  • TilCH
    antwortet
    @ brave: Kältespray ist doch was anderes als lokale Betäubung ... und meiner Meinung nach zu wenig für eine solche OP.
    Die Welpen, die unter lokaler Betäubung in den ersten Tagen operiert wurden, haben, aus eigener Erfahung und Berichten anderer keine Mühe, wenn an ihren Pfoten manipuliert wird.

    @ Stinktier: leider ist meine langjährige Erfahrung mit Afterkrallen eine andere ... Egal, ob ich die Krallen alle zwei oder erst alle vier Wochen kürze: die Krallen sind funktionslos und wachsen - je älter der Hund, desto länger wird das "Leben" ...

    @ Felicitas: Eine Krallenamputation ist mit einem "einfachen Scherenschlag" nicht erledigt! Sorry, aber das tönt wie die anno-dazumal-Züchter, die Welpen mit der Küchenschere an Rute, Ohren und eben auch Krallen zurechtschnippelten ... Nachsorge war Sache der Hündin - entweder schaffte es der Welpe oder halt nicht.

    Nach Chippen und Impfen haben die Welpen nie dieselbe Erholungszeit gebraucht - und vorallem auch keine (lokale) Betäubung ... der Vergleich hinkt für mich.

    @ Spirou: 3 Stiche - dann wars zum Glück wirklich keine grosse Sache ... wünsche Trudy einen problemlosen Heilungsverlauf und alles Gute!

    LG, Jeannine

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  • Felicitas
    antwortet
    Also nur um das noch mal klar zu stellen. Bei einem Welpen wird nicht in den ersten Tagen das Bein aufgeschnitten und der knöcherne Teil entfernt! Es wird nur der Krallenteil entfernt mit einem einfachen Scherenschlag. Dies ist mit Sicherheit nicht schlimmer als das Chipen oder die Impfungen. Das dies nihct erlaubt ist durch das Tierschutzgesetz ist so nicht richtig! Eine medizinische Indikation liegt vor wenn ich das Verletzung Risiko für meinen Hund minimieren will. Ähnlich verhält es sich ja auch mit der Kastration, die laut Tierschutzgesetz nicht verboten ich, weil die medizinische Indikation der Reproduktionsstops ausreicht, Hunde die jagdlich geführt werden dürfen auch immer noch kupiert werden, da man ein verletzungrisiko ausschließen will. Das Tierschutzgesetzt ist damit nicht eindeutig umrissen und ist eher abhängig von der Argumentation die zu einen Eingriff geführt hat.

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  • Stinktier
    antwortet
    Zitat von Sibylle2 Beitrag anzeigen
    Also Hexe hat auch auf einer Seite eine große Wolfskralle, ich war am Anfang auch sehr am Überlegen, die gleich weg machen zu lassen... aber auch der Tierarzt hat mir erst mal abgeraten abzuwarten... ich hab sie immer wieder kontrolliert auf Verletzungen oder sonst was... auch die Kralle kann ich wegen dem Leben nicht all zu kurz halten... Sie hatte bisher keine Probleme damit und darum bleibt sie... soll einmal wieder Erwarten was vorkommen... kommt sie weg, aber sonst auf keinen Fall, sie gehört zum Hund....
    Kleiner Tipp: Wenn man die Kralle(n) über einen gewissen Zeitraum immer wieder so weit wie möglich kürzt, läßt sich das Leben etwas zurück drängen. (Genau so wie das Leben sich weiter nach vorne schiebt, wenn die Krallen stets "zu" lang gelassen werden.)

    Liebe Grüße
    Carmen

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  • Spirou
    antwortet
    Trudys Wolfskrallen wurden letzten Montag unter Vollnarkose entfernt. War sicher auch besser so, auf jeder Seite wurde schließlich mit drei Stichen genäht. Und das, obwohl die Kralle keine Verbindung zum Konchen hatte. Sowas ohne Betäubung kann ich mir selbst beim frisch geborenen Welpen nicht vorstellen, pure Gemeinheit.

    Unsere Trudy hat das ganze prima überstanden und läßt sich problemlos die Verbände wechseln und auch weiter an den Pfoten berühren, daraus folgt für mich, dass die Vollnarkose die richtige Wahl war.

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  • CHADACLA10
    antwortet
    Schließ mich vollkommen Jeannines Meinung an. <br /> Selbstverständlich können Welpen Schmerzen empfinden und zeigen, schon von Geburt an. Es ist schließlich ein Lebewesen aus Fleisch und Blut.<br /> Für uns käme nur eine Entfernung der Wolfskrallen im Falle einer medizinschen Notwendigkeit in Frage. <br /> Wir haben immer auf unsere Hündin geachtet, sie hat uns klar gezeigt ob der Welpe wirklich Schmerzen hat oder ob er nur mal ausprobiert wie sein Gejaule wirkt.

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  • Sibylle2
    antwortet
    Also Hexe hat auch auf einer Seite eine große Wolfskralle, ich war am Anfang auch sehr am Überlegen, die gleich weg machen zu lassen... aber auch der Tierarzt hat mir erst mal abgeraten abzuwarten... ich hab sie immer wieder kontrolliert auf Verletzungen oder sonst was... auch die Kralle kann ich wegen dem Leben nicht all zu kurz halten... Sie hatte bisher keine Probleme damit und darum bleibt sie... soll einmal wieder Erwarten was vorkommen... kommt sie weg, aber sonst auf keinen Fall, sie gehört zum Hund....

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  • brave
    antwortet
    Zitat von Felicitas Beitrag anzeigen
    Prizipiell finde ich es richtig bei einen Welpen die Wolfkrallen in den ersten Tagen entfernen zu lassen, es besteht schon ein Verletzungsrisiko zumindest bei den meisten Rassen. In den ersten Tagen nach der Geburt haben die Welpen noch kein Schmerzempfinden. !
    Du weißt aber sicherlich das es nach dem Tierschutzgesetz verboten ist Wolfskrallen auch bei Welpen zu entfernen?
    Ich hatte im B-Wurf 4 Welpen mit Wolfskrallen..
    die Babys wurden zufallsbedingt in einer Tierklinik geboren..ich fragte nach den Wolfskrallen, eben weil es mich interessierte und die Tierärztin meinte, sie dürfe garnicht die Wolfskrallen entfernen, nur wenn eine medizinische Indikation vorläge.
    Bei nur einem Baby wurden sie entfernt weil die Wolfskrallen laut Tierärztin sehr komisch/anders aussahen...er hat geweint bei der Amputation, trotz das es mit Kältespray betäubt wurde.Genau dieser Welpe liess sich als Saugwelpe sehr schlecht die Krallen schneiden und nur er allein, das gab mir zu denken!

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  • TilCH
    antwortet
    Dass Welpen in den ersten Tagen nach der Geburt kein Schmerzempfinden besitzen, hab ich bisher anders erlebt. Die haben ganz deutlich gezeigt, dass ihnen was weh tut - und die Mutterhündin war dann sofort alarmiert und zur Stelle. Anders bei Situationen, wo die Welpen weswegen-auch-immer reklamierten, die Menschen schlimmstes befürchteten, die Hündin jedoch gleichgültig blieb und die sich dann tatsächlich als harmlos herausstellten.

    Wenn, dann halte ich eine OP mit örtlicher Narkose in den ersten Tagen für die beste Lösung - ist halt eine Entscheidung, die in den ersten Tagen getroffen werden sollte und nicht ganz einfach ist.

    Eine so komplizierte, lange OP, wie ich sie meinem Rüden nach drei Jahren Sorgen und Schmerzen mit seinen doppelten, verknöcherten Afterkrallen zumutete, wünsche ich keinem Hund - auch wenn die OP bei ihm gottseidank ohne Komplikationen verlief, der Heilungsprozess bilderbuchmässig war und auch das Resultat ihm und mir viel Erleichterung im Alltag bescherte.

    Aber noch mehr wünsche ich allen Hunden mit Afterkrallen, dass sie nie Probleme damit haben werden - denn die sind leider meist schmerzhafter und langwieriger ...

    LG, Jeannine

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  • Stinktier
    antwortet
    Das mit dem Schmerzempfinden halte ich für ein Gerücht...
    Es ist auch schon etwas mehr als "nur ein kleiner Hautschnitt": z.B. sind Bänder zu durchtrennen welche das Krallenbein mit der Gliedmaße verbinden und die zu nähende Wunde ist auch nicht sooo klein.

    Meine Hündin hatte auch Afterkrallen - auf einer Seite doppelt angelegt und mit entwickeltem Knochen! Sie blieb sehr oft damit hängen (Teppich, Decke...) und hat letztendlich ständig daran gekaut (nicht nur an den Krallen, sondern auf den Ballen, Knochen usw.). Hat sie offensichtlich nicht als zu ihr gehörend akzeptiert.

    Ich habe sie ihr amputieren lassen, als sie wegen der Kastration gelegt wurde. "Nur" für die Amputation würde ich keine Vollnarkose in Kauf nehmen. Wenn der Hund ansonsten damit klar kommt, kann man sie für Hundesport, Jagd usw. auch bandagieren.

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  • Super-Mickey
    antwortet
    Zitat von Felicitas Beitrag anzeigen
    In den ersten Tagen nach der Geburt haben die Welpen noch kein Schmerzempfinden.
    Das halte ich allerdings für vollkommen unwahr! Wer Hunger, Durst, Kälte, Einsamkeit wahrnehmen kann, kann auch Schmerzen wahrnehmen. Selbst Föten im Mutterleib haben ein Schmerzempfinden.

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  • Felicitas
    antwortet
    Prizipiell finde ich es richtig bei einen Welpen die Wolfkrallen in den ersten Tagen entfernen zu lassen, es besteht schon ein Verletzungsrisiko zumindest bei den meisten Rassen. In den ersten Tagen nach der Geburt haben die Welpen noch kein Schmerzempfinden. Der Unterschied zwischen den Daumenkrallen vorne und hinten ist einfach, dass die Daumenkrallen hinten oft nicht richtig aufgebildet sind und somit der Hund auch ein schlechtest Körpergefühl dafür hat. Es gibt natürlich auch Rassen bei denen sie dazu gehören, da verhält es sich anatomisch wahrscheinlich auch ein bisschen anders. Ich würde sie bei meinen Hunden auch immer wieder entfernen lassen. Ob ich eine extra Narkose dafür in kauf nehmen würde weiß ich nicht aber wenn sie eh mal in Narkose müssen zwecks HD Röntgen oder so, würde ich sie mit entfernen lassen. Es ist nur ein kleiner Hautschnitt der super schnell verheilen kann. Ähnlich ist es ja beim Pferd mit den Griffelbeinen. Das entfernen kann unter Umständen weitere Probleme verhindern und ist für einen Hund mit Sicherheit angenehmer als immer mal wieder ein Krallenabriss oder eine Entzündung.

    Letztendlich entscheidet das aber jeder für sich!

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  • skugga
    antwortet
    Wäre das Tidatier ganz nach Bardino-Rassestandard (doch, in Spanien jittet den ) geraten, hätte sie auch doppelte Afterkrallen. So hatse immerhin einfache, aber durchaus beeindruckende. Hängen bleibt sie wohl öfter mal irgendwo, aber augenscheinlich haben die Krallen an sich eine Sollbruchstelle, außer abgebrochenen Nägeln war noch nie was.

    LG, skugga

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  • KatrinHenry
    antwortet
    Bei uns gab es auch noch nie Probleme und wir haben den gleichen Rassestandard. Auch beim Jagen gab es kein Problem, und unser erster Beauci hat ziemlich extrem gejagt. Leider.

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  • CHADACLA10
    antwortet
    Unsere haben hinten doppelte Afterkrallen und es gab noch keine Verletzungen. Rassestandard. Sie können auch ohne Probleme gekürzt werden.

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  • Elchen
    antwortet
    Ich würde über ein Entfernen nachdenken, wenn ich meinen Hund entsprechend einsetzen würde -für's jagen oder oder oder, denn da ist die Verletzungsgefahr ziemlich hoch.

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