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Wolfskrallen

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  • Polarnase
    antwortet
    Huuuuuuuu... Hier gehts ja mittlerweile mächtig rund...

    Also Grundlegend ging es mir eigentlich weniger um die Frage Wolfskrallen ja oder nein bei einem gesunden Hund. Es ist per Gesetz schon Verboten und sollte nicht als Diskussionsgrundlage dienen!

    Meine Hündin hat normal gewachsene Krallen, da zerbreche ich mir nicht im geringsten den Kopf drüber.
    Mir geht es um die "Krüppelfüßchen" von meinem Obelix. Hier liegt halt eine sehr große deformation vor, weswegen ich das Thema eröffnet hatte.

    Ich habe für die vorderen Wolfskrallen kleine Flece Bandagen mit Gummiklettverschluss. Halten super, sind gerade mal 3 cm breit und stören gar nicht. Die decken auch nur die Kralle ab und mehr nicht. Somit ist vorne jegliches Problem gelöst. Nur an den Hinterläufen wurden die Scheuerstellen verursachen, daher habe ich dort noch immer meine kleine Baustelle und der Herr muss einmal die Woche zur Pediküre bei mir antanzen

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  • Nathalia
    antwortet
    o.k.

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  • Shadow59
    antwortet
    Zitat von Nathalia Beitrag anzeigen
    @Shadow59:

    Wo hast Du die "Schutzverbände" gekauft? Oder sind sie selbstgemacht? Sie sitzen wie angegossen.
    Wie schon geschrieben, die ersten waren selber gemacht.
    Jetzt läßt er sie nach Bedarf bei einem Lederschneider nähen.
    Sie sind aus weichem Leder und lassen sich auf die Hundepfote zuschneiden.
    Die auf dem ersten Bild waren noch so straff, weil die Verbände drunter waren.
    Die "danach" wurden lockerer festgemacht mit Klettverschluß.
    Brückenbandagen heißen sie.

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  • brave
    antwortet
    Zitat von Laila Beitrag anzeigen
    Felicitas, es ist verboten, was immer Dir auch irgendwelche Dinosaurier erzählen wollen...
    Ich hab dazu eine Seite eingerichtet, vielleicht liest Du sie Dir mal durch.
    Ich danke dir, denn genauso ist es mir von 2 Tierkliniken gesagt worden!
    Und nun lese ich deine gesetzte Seite...

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  • Shadow59
    antwortet
    Zitat von Stinktier Beitrag anzeigen
    Als Schutz direkt nach OP bzw. bei Verletzungen finde ich diese Manschette auch super... ABER (jetzt meldet sich der Hundephysiotherapeut in mir) diese Teile sind NICHT geeignet, um vorhandene Krallen z.B. bei Hundesport o.ä. zu schützen!!! Es findet eine massive Einwirkung auf die Sehnen statt, welche bei normaler Bewegung NICHT blockiert werden sollten...

    LG
    Carmen

    Fazit: super nach OP und bei akuter Verletzung aber absolut NICHT geeignet zum Schutz vor Verletzungen!!! Da sollte ein "einfaches" Bandagieren erfolgen - mehr nicht!
    Hallo Carmen!
    Danke, das wußte ich nicht, die hat mein Freund selber genäht, da wir uns bei unserer Wildsau nicht zu helfen wußten,die Verbände sind gerutscht, nachdem sie kleiner wurden ,also nicht mehr über das Gelenk gingen.
    und dann hatte er ja keine Verbände mehr und so eng muß man sie auch nicht machen.
    Unser TA verwendet sie für seine Patienten auch bei Leckekzemen usw.

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  • Nathalia
    antwortet
    @ Stinktier:

    Danke für den Hinweis, an die Sehnen habe ich nicht gedacht. Sie sind halt so schön gearbeitet, dass ich mir den Link abspeichern wollte.

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  • Stinktier
    antwortet
    Als Schutz direkt nach OP bzw. bei Verletzungen finde ich diese Manschette auch super... ABER (jetzt meldet sich der Hundephysiotherapeut in mir) diese Teile sind NICHT geeignet, um vorhandene Krallen z.B. bei Hundesport o.ä. zu schützen!!! Es findet eine massive Einwirkung auf die Sehnen statt, welche bei normaler Bewegung NICHT blockiert werden sollten...

    LG
    Carmen

    Fazit: super nach OP und bei akuter Verletzung aber absolut NICHT geeignet zum Schutz vor Verletzungen!!! Da sollte ein "einfaches" Bandagieren erfolgen - mehr nicht!

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  • Bullebu
    antwortet
    Zitat von Nathalia Beitrag anzeigen
    @Shadow59:

    Wo hast Du die "Schutzverbände" gekauft? Oder sind sie selbstgemacht? Sie sitzen wie angegossen.
    Würde mich auch interessieren!

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  • Nathalia
    antwortet
    @Shadow59:

    Wo hast Du die "Schutzverbände" gekauft? Oder sind sie selbstgemacht? Sie sitzen wie angegossen.

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  • Laila
    antwortet
    Zitat von Felicitas Beitrag anzeigen
    Dies ist mit Sicherheit nicht schlimmer als das Chipen oder die Impfungen. Das dies nihct erlaubt ist durch das Tierschutzgesetz ist so nicht richtig! Eine medizinische Indikation liegt vor wenn ich das Verletzung Risiko für meinen Hund minimieren will. Ähnlich verhält es sich ja auch mit der Kastration, die laut Tierschutzgesetz nicht verboten ich, weil die medizinische Indikation der Reproduktionsstops ausreicht, Hunde die jagdlich geführt werden dürfen auch immer noch kupiert werden, da man ein verletzungrisiko ausschließen will. Das Tierschutzgesetzt ist damit nicht eindeutig umrissen und ist eher abhängig von der Argumentation die zu einen Eingriff geführt hat.
    Felicitas, es ist verboten, was immer Dir auch irgendwelche Dinosaurier erzählen wollen...
    Ich hab dazu eine Seite eingerichtet, vielleicht liest Du sie Dir mal durch.

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  • Gill08
    antwortet
    Ja, so etwas meinte ich. Denn wenn der Hund damit klarkommt, könnte man sich doch vielleicht eine OP ersparen. Manche Hunde vertragen ja auch eine Narkose nicht so gut.

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  • Shadow59
    antwortet
    Zitat von Gill08 Beitrag anzeigen
    Freunde von uns haben ihrem Riesenschnauzer auch mit nem 3/4 Jahr an beiden Seiten die Wolfskrallen entfernen lassen. Er hatte sie da schon mehrfach eingerissen, das Risiko einer Entzündung oder eines Abrisses war ihnen zu groß. Hat sehr gut geklappt. Ich hab die Naht selbst nicht gesehen, aber er trug nur Mini-Verbände, da kann es nicht riesig gewesen sein. Ist auch schnell und problemlos verheilt.
    Mein Gedanke wäre aber, könnte man vielleicht vorsorglich Stauden den Hund Bandagen tragen lassen? Damit könnte man doch ein Verletungsrisiko minimieren. Und früh damit angefangen kann sich der Hund doch dran gewöhnen.
    Zumindest bei den doppelten Wolfskrallen,die so sehr abstehen, wir haben damals die Verbände hiermit geschützt,das sie nicht rutschen:

    http://nimga.de/m/5q8hw.jpg
    http://nimga.de/m/LQIma.jpg

    Wir haben sie auch noch eine Weile dran gemacht, als die Verbände schon weg waren, das er sich die frischen Narben nicht aufreißen kann.

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  • Gill08
    antwortet
    Freunde von uns haben ihrem Riesenschnauzer auch mit nem 3/4 Jahr an beiden Seiten die Wolfskrallen entfernen lassen. Er hatte sie da schon mehrfach eingerissen, das Risiko einer Entzündung oder eines Abrisses war ihnen zu groß. Hat sehr gut geklappt. Ich hab die Naht selbst nicht gesehen, aber er trug nur Mini-Verbände, da kann es nicht riesig gewesen sein. Ist auch schnell und problemlos verheilt.
    Mein Gedanke wäre aber, könnte man vielleicht vorsorglich Stauden den Hund Bandagen tragen lassen? Damit könnte man doch ein Verletungsrisiko minimieren. Und früh damit angefangen kann sich der Hund doch dran gewöhnen.

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  • Stinktier
    antwortet
    Zitat von Shadow59 Beitrag anzeigen
    Hallo !
    Es ist gut gegangen, er hat nun feine Füßchen ,aber ich würde niemanden so eine OP empfehlen aus rein prophylaktischen Gründen.
    Da kann ich nur zustimmen: Solange es keine Probleme damit gibt, sollte auch nicht dran rum geschnippelt werden!!!! Für mich gehörten die Afterkrallen zu meiner Luna dazu - konnte man abends vor der Glotze schön dran rum spielen!!! Aber das Risiko, daß sie sich die Teile selbst amputiert, war einfach extrem groß... Glaube es waren auf einer Seite 5 und auf der anderen Seite 6 Stiche notwendig (und meines Erachtens waren die Stiche nicht wirklich eng gesetzt.)...................

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  • Shadow59
    antwortet
    Hallo !

    Da hast du ja echt Glück gehabt.
    Unser Rüde hatte an dem einen Hinterbein eine doppelte Wolfskralle, am anderen Bein die war einfach.
    er ließ sich aber die Krallen mit einer Affensgeduld schneiden,war keine Schwierigkeit.
    Er blieb mit der doppelten aber gerne im Halsband hängen, wenn er sich z.B. gekratzt hat.
    Er hat sich die doppelte öfter eingerissen ,wieder mit Heftpflaster "angeklebt",ging immer gut.
    Bis auf einmal, da war es dann entzündet und wieder dran nähen war nicht. Also Narkose und an beiden Pfoten entfernt.
    Die waren bei ihm so mit den Knochen verwachsen, das es Narben von den Zehen bis rauf zum nächsten Gelenk waren.
    der TA sagte, beim Welpen sind sie noch nicht mit dem Knochen verwachsen.
    Die nächsten zehn Tage waren der blanke Horror,weil er so verrückt war. drei Stunden nach der Narkose hat er schon wieder Nachbar´s Schafe am Zaun gehütet.
    Die Verbände sahen dementsprechend bei Matschwetter aus. Aber er war so klug, nicht dran rum fummeln zu wollen.
    Es ist gut gegangen, er hat nun feine Füßchen ,aber ich würde niemanden so eine OP empfehlen aus rein prophylaktischen Gründen.

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