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Aemy / Anaplasmose

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  • Sturkopf
    antwortet
    Hatte auch Anaplasmose-Hunde. Kann aber Deinen Link zum Leishmaniose-Forum nicht öffnen und weiß so also nichts zu Aemy's Geschichte. Ansonsten antworte ich Dir gerne.

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  • Irena
    Ein Gast antwortete
    Zitat von kampfhase Beitrag anzeigen
    Hallo Irena

    Seit sie diese Medi´s bekommt geht es Dana recht gut, sie lebt ein gutes, glückliches Hundeleben was zwar einige Einschränkungen im Bezug auf Belastbarkeit hat, aber Dana hat es eh lieber ein bisschen gemütlicher.
    Natürlich gibt es immer wieder die Überlegungen, wie weit geht man mit Medikation, welche Kompromisse sind für Hund tragbar. Damit müssen wir leben.

    Liebe Grüße
    Angelika mit Dana
    Hallo Angelika,

    danke für die Antwort.
    Beruhigend zu wissen, dass man so schlimme Erkrankungen so gut im Griff hat. Vielleicht schaffen wir das auch mit Aemy
    Ich wünsche Dana langes schmerzfreies und glückliches Leben. Und Dir viel Freude und Spaß mit Dana.

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  • Irena
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Kerstin_B Beitrag anzeigen
    Englisch? Die DRC Seite ist einfach die vom Deutschen Retriever Club und da steht unter anderem:
    die Seite meine ich nicht. Ich meinte die Seite vom Labor. Veterinärmedizinische Diagnostische Labor der Universität Minnesota ("VDL", www.vdl.umn.edu) Die Informationen wurden von der Seite übersetzt. Vielleicht steht dort mehr, vielleicht auch über betroffenen Rassen. [/quote]


    Zitat von Kerstin_B Beitrag anzeigen
    Ganz generell werde ich wie gesagt mal die Ohren und Augen offen halten, ob es soetwas wie diese EIC Anfälle beim Belgier schonmal irgendwo gegeben hat. Mittlerweile kenne ich doch einige Belgierleute, vielleicht lässt sich da ja was in Erfahrung bringen. Von einem anderen Fall direkt weiß ich persönlich leider aber auch nichts...

    Was mir aber durch die Gespräche mit vielen Belgierleuten aufgefallen ist, dass es beim Belgier genauso ist wie bei allen anderen Hunderassen. Es grassieren ganz viele verschiedene Krankheiten unter den Hunden und trotzdem wird munter weitergezüchtet. HD ist längst nicht mehr das Problem, aber Epilepsie, Magenkrebs, auch hocherblichen Spondylosefälle (ganzer Wurf im Alter betroffen unabhängig vom Sporteinsatz) und eben z.B. auch Schilddrüsengeschichten sind keine Seltenheit...

    Parallel dazu wird aus dem Belgier immer mehr ein Couchhund gezüchtet, so dass es für einen Sportler immer schwieriger wird einen Hund zu finden der gute (Trieb)Anlagen hat UND gesund ist... ich wüsste momentan wirklich nicht wo ich einen Belgier kaufen würde...

    Das ist wirklich schlimm. Ich wüsste auch nicht, wo ich einen gesunden, leistunfähigen, triebigen aber keinen durchgeknallten Belgier nehmen soll. Ich habe jetzt zwei Belgier in Folge. Unterschiedliche Zuchtlinien, angeblich keine Erkrankungen bekannt und doch beide krank. Zufall? Glaube ich nicht. Und das ist nicht nur bei Belgiern so, andere Rassen haben nur andere Krankheiten. Es wird einfach zu viel unter den Teppich gekehrt und mit kranken Hunden munter weitergezüchtet. In Onas Fall hatte ich die Erkrankung dem DKBS gemeldet. Onas Mutter wurde zwar gesperrt, aber nur, weil sie wiederholt schwarz gedeckt wurde… Onas Schwester blieb auch bei der Züchterin und sollte in der Zucht eingesetzt werden. Das ist nun anders gekommen. Aber nur weil Fr. Görke nun gestorben ist.

    Zitat von Kerstin_B Beitrag anzeigen
    EDIT: Habe den Besitzern von Faya (der Tervuerenhündin auf dem Video) mal eine PN bei Youtube geschickt. Mal sehen ob sie antworten!
    Danke!

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  • kampfhase
    antwortet
    Hallo Irena

    Dana ist 7 Jahre alt. Sie bekommt folgende Medi´s:
    50 mg Azathioprin im Wechsel mit 20 mg Prednisolon,
    dazu 3 x tgl. 20 mg Mestinon sowie Rimadyl.


    Ich habe nicht den Eindruck das Dana in diesen "Anfällen" Schmerzen hat, Dana´s Schmerzen entstehen durch muskuläre Schwächen eben durch die Myasthenia gravis sowie durch die Einnahme von Azathioprin auf die aber leider nicht verzichtet werden kann. Durch das Rimadyl ist Dana schmerzfrei was mir auch sehr sehr wichtig ist.

    Seit sie diese Medi´s bekommt geht es Dana recht gut, sie lebt ein gutes, glückliches Hundeleben was zwar einige Einschränkungen im Bezug auf Belastbarkeit hat, aber Dana hat es eh lieber ein bisschen gemütlicher.
    Natürlich gibt es immer wieder die Überlegungen, wie weit geht man mit Medikation, welche Kompromisse sind für Hund tragbar. Damit müssen wir leben.

    Die Aussage des TA Dana habe "Läuse und Flöhe" war scherzhaft
    gemeint , der TA wollte damit ausdrücken das Dana evtl. mehrere Krankheiten habe, also Myasthenia gravis sowie Polyneuropathie.

    Liebe Grüße
    Angelika mit Dana

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  • Kerstin_B
    antwortet
    Zitat von Irena Beitrag anzeigen
    Habe mir die Aufnahmen angeschaut. Aemys Hinterbeine zittern nie, das Taumeln und einfach irgendwo hin rennen ist genauso wie bei Aemy. Weißt Du vielleicht mehr über diesen Tervueren? Wäre interessant zu erfahren was er genau hat. Weißt Du vielleicht von unserer Verwandtschaft, ob dort so was schon vorgekommen ist.
    Nein, leider weiß ich auch nichts über den Hund, ich habe beim über EIC lesen das ganze auch einfach mal bei Youtube eingegeben und da spuckte mir Youtube eben auch dieses Video aus. Ich werde der Besitzerin auf Youtube mal eine PN schicken, vielleicht sagt sie mir ja, wie ihre Hündin heißt und wie und ob sie sie behandeln.

    Gesehen habe ich soetwas bei einem Tervueren noch nie und ich weiß auch bisher nichts von anderen Fällen. Aber ich werde mich auf jeden Fall umhören.

    Kann leider keine englisch. Könntest Du vielleicht sinngemäß übersetzten, was sich auf Belgier bezieht. Danke.
    Englisch? Die DRC Seite ist einfach die vom Deutschen Retriever Club und da steht unter anderem:
    3. Ist EIC lediglich beim Labrador-Retriever ein Problem?
    Nein. Obwohl EIC und die DNM1-Gen-Mutation bei Labrador-Retrievern recht häufig sind, haben wir sie auch in verschiedenen anderen Rassen nachgewiesen, insbesondere bei Chesapeak-Bay- und Curly-Coated Retrievern. Das ganze Ausmaß der von EIC betroffenen Rassen ist bislang nicht bekannt.
    Was für mich heißt, dass es nicht nur eine Retrieverkrankheit ist. Bei Youtube gibt es auch Videos von einer Border Collie Hündin...

    Ganz generell werde ich wie gesagt mal die Ohren und Augen offen halten, ob es soetwas wie diese EIC Anfälle beim Belgier schonmal irgendwo gegeben hat. Mittlerweile kenne ich doch einige Belgierleute, vielleicht lässt sich da ja was in Erfahrung bringen. Von einem anderen Fall direkt weiß ich persönlich leider aber auch nichts...

    Was mir aber durch die Gespräche mit vielen Belgierleuten aufgefallen ist, dass es beim Belgier genauso ist wie bei allen anderen Hunderassen. Es grassieren ganz viele verschiedene Krankheiten unter den Hunden und trotzdem wird munter weitergezüchtet. HD ist längst nicht mehr das Problem, aber Epilepsie, Magenkrebs, auch hocherblichen Spondylosefälle (ganzer Wurf im Alter betroffen unabhängig vom Sporteinsatz) und eben z.B. auch Schilddrüsengeschichten sind keine Seltenheit...

    Parallel dazu wird aus dem Belgier immer mehr ein Couchhund gezüchtet, so dass es für einen Sportler immer schwieriger wird einen Hund zu finden der gute (Trieb)Anlagen hat UND gesund ist... ich wüsste momentan wirklich nicht wo ich einen Belgier kaufen würde...


    EDIT: Habe den Besitzern von Faya (der Tervuerenhündin auf dem Video) mal eine PN bei Youtube geschickt. Mal sehen ob sie antworten!

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  • Irena
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Kerstin_B Beitrag anzeigen
    Ich habe einer guten Freundin heute von Aemy erzählt und sie fragte mich, ob sie du schonmal von EIC gehört hast: http://www.drc.de/gesund/eic.html

    Der Retriever ist davon momentan wohl sehr stark betroffen, was aber nicht heißt, dass es nicht auch bei anderen Rassen auftreten könnte. Ließ es dir mal durch, ich arbeite mich auch mal rein...

    Edit: bei youtube gibt es sogar eine Videoreihe von einem Tervueren: http://www.youtube.com/watch?v=FZ_Wkz8Yo0Y
    Habe mir die Aufnahmen angeschaut. Aemys Hinterbeine zittern nie, das Taumeln und einfach irgendwo hin rennen ist genauso wie bei Aemy.
    Weißt Du vielleicht mehr über diesen Tervueren? Wäre interessant zu erfahren was er genau hat. Weißt Du vielleicht von unserer Verwandtschaft, ob dort so was schon vorgekommen ist.

    Zitat von Kerstin_B Beitrag anzeigen
    Naja, wie der Link zeigt kommt es bei Belgiern ja scheinbar doch vor und auch auf der DRC Seite steht, dass sich die Krankheit NICHT auf den Retriever beschränkt. Von daher halte ich das durchaus für möglich...
    Kann leider kein englisch. Könntest Du vielleicht sinngemäß übersetzten, was sich auf Belgier bezieht. Danke.

    Zitat von Kerstin_B Beitrag anzeigen
    Und wo Aemys Farbe herkommt ist bei dem Opa:
    [IMG]file:///C:/DOKUME%7E1/Irena/LOKALE%7E1/Temp/msohtml1/01/clip_image002.jpg[/IMG]
    ja leicht zu raten
    Ja ja, nimm Du sie bloß in Schutz

    Ganz liebe Grüße
    Irena

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  • Kerstin_B
    antwortet
    Zitat von Irena Beitrag anzeigen
    Du hast ja auch so eine. Und sie ist erst 2 Jahre alt. Ist es denn für so einen jungen agilen Hund wirklich gut nur traben und schwimmen zu dürfen, nicht mehr rennen dürfen, nicht mehr mit anderen Hunden rennen dürfen? Und wie bitte soll ich das auf die Dauer anstellen? Ist das eine gute Lösung, eine 2-jährige Hündin auf Kortison zu setzten? Wenn ich nur wüsste, was mit ihr los ist…
    Ja, ich wüsste wohl auch nicht, was ich machen würde, gäbe es überhauptkeine Therapiemöglichkeit. Lee ohne ihr VPG, ohne Rennen, ohne wild sein - unvorstellbar.

    Und das mit dem Cortison war mehr der Gedanke, OB es was helfen könnte. Vielleicht würde das einem einen Tipp geben... einen Hund auf auf Dauer auf Cortison zu setzen ist sicherlich keine "gute Idee"...

    Zitat von Irena Beitrag anzeigen
    Könntest Du bitte von Susan erfahren, was bei Enya und Aila bei der Schilddrüse raus gekommen ist. Sind sie untersucht worden? Wurde vielleicht eine autoimmune Thyreoiditis festgestellt worden?
    Enya hat eine klassische SD Unterfunktion. Grund - unbekannt, vermutlich erblich denke ich. Ist bei Menschen ja auch so, dass sowas oftmals erst bei Hormonumstellungen (Schwangerschaft) ans Tageslicht kommt. Sie bekommt momentan zwei Mal am Tag Forthryon (morgens eine, Abend eine dreiviertel Tablette) und sieht momentan wieder super aus (trotz Fellwechsel) und das Temperament ist wieder typisch Belgier. Bei Ayla sind die Werte wieder absolut im Normbereich, da wurde schlichweg viel zu viel Kehlkopffleisch gefüttert. Lee ist bisher nicht untersucht, zeigt aber bisher keinerlei Anzeichen für SD Probleme.

    Sie ist zwar momentan nicht in Bestkondition, aber das liegt wohl daran, dass ich im letzten halben Jahr mit ihr nur Sparflamme gefahren bin wegen meines Staatsexamens. Gerade mache ich wieder Konditionsaufbau mit ihr (Fahrradfahren & Schwimmen) und die 3km Runde geht jetzt schon wieder recht rund. Aber sie ist am Fahrrad auch völlig gestört und will nur rennen, rennen, rennen, die macht sich da in den ersten Minuten schon völlig fertig, daher ist das Schwimmen für die Kondition sicherlich besser. Vor allem bei der Hitze, die macht uns ja momentan allen zu schaffen... und sie hat immer noch den dicken Winterpelz...

    Zusammenbrüche hat Lee bisher keine gehabt und ich wüsste auch nicht von Ayla oder Enya, dass es sowas je gegeben hätte.

    Ja, daran wurde auch schon mal gedacht. Wenn Aemy ein Retriever wäre, wäre sie darauf untersucht. Die Anfälle ähneln diesen sehr. Man kann es testen, das ist aber sehr teuer. Eine TA, die sich auf Tierkinesiologie, Akupunktur und Chiropraktik spezialisiert hat und Aemy mehrmals untersucht und behandelt hatte, ist auch eine Retriever Züchterin. Sie hat mir das sofort gesagt. Bei Retriever soll es inzwischen ganz schlimm sein. Nur kommt diese Erkrankung bei den Belgischen Schäferhunden überhaupt nicht vor. Daher wurde sie auch bei Aemy ausgeschlossen. Es sei denn Enya hatte sich auch mit einem Retriever vergnügt gehabt, was vielleicht auch Aemys Farbe erklären würde
    Naja, wie der Link zeigt kommt es bei Belgiern ja scheinbar doch vor und auch auf der DRC Seite steht, dass sich die Krankheit NICHT auf den Retriever beschränkt. Von daher halte ich das durchaus für möglich...

    Und wo Aemys Farbe herkommt ist bei dem Opa:
    http://www.bollig.de/kerstin/newdesi...terblaster.jpg
    ja leicht zu raten

    Wegen Telefonieren schick ich dir eine PN mit Handynummer & Festnetznummer, am besten am Handy anrufen, da erreicht man mich eigentlich immer. Ich hatte mir vorhin auch bei der Susan mal eben deine Nummer geholt, aber da war bei euch (so gegen 9, halb 10) grad keiner daheim.

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  • Irena
    Ein Gast antwortete
    Zitat von kampfhase Beitrag anzeigen
    Dana - die ja ein sehr ähnliches Verhalten wie Aemy zeigt, wurde jahrelang wegen Neosporose/Toxoplasmose behandelt. Es muß lange Zeit ein AB gegeben werden, was die Hirnschranke passiert.

    Bei Dana vermuteten mehrere TÄ auch, das es sich um bleibende neurologische Schäden aufgrund dieser Erkrankungen handelt und diese Auffälligkeiten nichts mit Myasthenia gravis zu tun haben. Dana hat leider vermutlich
    "Läuse und Flöhe"


    Liebe Grüße
    Angelika mit Dana
    Wie alt ist Dana? Wie behandelt Ihr? Weißt Du, ob die Hunde bei diesen Anfällen Schmerzen haben? Wurde es dann wenigstens etwas besser?
    Wirklich Läuse? Habe ich bei einem Hund noch nie gehört…

    Liebe Grüße
    Irena

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  • Irena
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Kerstin_B Beitrag anzeigen
    Kam mir nur, weil es bei dieser einen Krankheit auf der Wikipedia stand, dass damit eine Langzeitbehandlung vorgenommen werden muss um dagegen vorzugehen. Wäre vielleicht mal (natürlich in Absprache mit dem TA) eine Idee, mal zu testen wie Aemy auf Cortison reagiert. Vielleicht wäre es ein weiterer Hinweis, sollten damit die Anfälle aufhören. Ich denke du hast Lailas und Jasons Thread sicherlich auch gelesen, beide Hunde haben auch extrem gut auf Cortison angesprochen (niedrig dosiert aber auf Dauer), das Problem ist nur, dass Cortison auf lange Sicht natürlich absolut nicht gesund ist und auf die Organe geht...
    Hallo Kerstin, Du bist wirklich ein Schatz. Ich danke Dir sehr, dass Du Dich so um Aemy bemühst. Aemy hatte vor der Anaplasmose Behandlung überhaupt keine AB oder Cortison bekommen. Ich weiß nicht wie sie darauf reagiert. Ich bin kein Freund von AB oder sonstigen Medikamenten und gebe sie Aemy jetzt nur weil ich keine andere Möglichkeit sehe. Sicherlich könnte man Cortison antesten. Wobei auch dann würde man nicht wissen was die Anfälle auslöst.

    Ich bin gestern auf dem Hundeplatz von Doris darauf hingewiesen worden, dass ich möglicherweise Aemy doch erlösen sollte. Als sie mir das sagte, war ich zuerst empört und entsetzt. Doch dann habe ich darüber nachgedacht und heute mit der TA besprochen. Ich liebe Aemy sehr und tue alles, damit es ihr besser geht. Sie wird immer wieder untersucht, ich habe sie sehr vielen TA und Heilpraktikern vorgestellt. Es wurde Bio-Resonanz gemacht, Tierkinesiologie, Akupunktur etc. Es hilft nichts. Stand jetzt geht es Aemy etwas besser. Aber sie darf momentan nur traben und schwimmen. Ich unterbinde sofort jegliches Gerenne. Ich hoffe sehr, dass die jetzige Therapie Erfolg bringt. Falls nicht, wird Mitte September MRT gemacht und Gehirnflüssigkeit untersucht. Eigentlich will man damit einfach alles ausschließen, man hat nicht viel Hoffnung etwas zu finden. So zu sagen, die Beruhigung des Gewissens. Kein Mensch kann mir sagen, was mit Aemy während der Anfälle passiert. Vielleicht wird sie nur abwesend und merkt einfach nichts, wie ein Epileptiker. Es kann aber auch sein, dass sie Schmerzen hat. Sie hechelt und speichelt sehr stark. Ab und zu fängt sie plötzlich an schreiend durch die Gegend zu rennen. Sie wirkt absolut abwesend und ist dann auch nicht zu beruhigen. Sie reist ihr Maul weit auf und schreit schrecklich. Das letzte Mal passiert es im April dieses Jahres. Was ist, wenn sie immer Schmerzen hat, und sich damit abgefunden hat. Und manchmal werden sie einfach unerträglich. Hunde sind sehr hart im nehmen, sie stecken Schmerzen sehr gut weg. Was ist wenn ich Aemy die ganze Zeit quäle? Aber auch wenn sie keine Schmerzen hat, würde ich trotzdem die Anfälle vermeiden wollen. Da ich einfach nicht weiß, was da passiert und es könnte auch irgendwann vielleicht auch der letzte sein… Aemy ist eine sehr temperamentvolle Hündin, die eigentlich nur ein Tempo kennt: renn so schnell es geht. Und sie will immer rennen, auch wenn sie einen Anfall hat. Brauche ich Dir nicht zu erzählen, Du hast ja auch so eine. Und sie ist erst 2 Jahre alt. Ist es denn für so einen jungen agilen Hund wirklich gut nur traben und schwimmen zu dürfen, nicht mehr rennen dürfen, nicht mehr mit anderen Hunden rennen dürfen? Und wie bitte soll ich das auf die Dauer anstellen? Ist das eine gute Lösung, eine 2-jährige Hündin auf Kortison zu setzten? Wenn ich nur wüsste, was mit ihr los ist…

    Zitat von Kerstin_B Beitrag anzeigen
    Wenn du mal telefonieren willst, sag nur Bescheid!
    sehr gerne. Könntest Du bitte von Susan erfahren, was bei Enya und Aila bei der Schilddrüse raus gekommen ist. Sind sie untersucht worden? Wurde vielleicht eine autoimmune Thyreoiditis festgestellt worden?

    Zitat von Kerstin_B Beitrag anzeigen
    Ich habe einer guten Freundin heute von Aemy erzählt und sie fragte mich, ob sie du schonmal von EIC gehört hast: http://www.drc.de/gesund/eic.html

    Der Retriever ist davon momentan wohl sehr stark betroffen, was aber nicht heißt, dass es nicht auch bei anderen Rassen auftreten könnte. Ließ es dir mal durch, ich arbeite mich auch mal rein...
    Ja, daran wurde auch schon mal gedacht. Wenn Aemy ein Retriever wäre, wäre sie darauf untersucht. Die Anfälle ähneln diesen sehr. Man kann es testen, das ist aber sehr teuer. Eine TA, die sich auf Tierkinesiologie, Akupunktur und Chiropraktik spezialisiert hat und Aemy mehrmals untersucht und behandelt hatte, ist auch eine Retriever Züchterin. Sie hat mir das sofort gesagt. Bei Retriever soll es inzwischen ganz schlimm sein. Nur kommt diese Erkrankung bei den Belgischen Schäferhunden überhaupt nicht vor. Daher wurde sie auch bei Aemy ausgeschlossen. Es sei denn Enya hatte sich auch mit einem Retriever vergnügt gehabt, was vielleicht auch Aemys Farbe erklären würde

    Ich wünsche euch ein schönes Wochenende, genießt das schöne Wetter.
    Liebe Grüße
    Irena

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  • Kerstin_B
    antwortet
    Ich habe einer guten Freundin heute von Aemy erzählt und sie fragte mich, ob sie du schonmal von EIC gehört hast: http://www.drc.de/gesund/eic.html

    Der Retriever ist davon momentan wohl sehr stark betroffen, was aber nicht heißt, dass es nicht auch bei anderen Rassen auftreten könnte. Ließ es dir mal durch, ich arbeite mich auch mal rein...

    Edit: bei youtube gibt es sogar eine Videoreihe von einem Tervueren: http://www.youtube.com/watch?v=FZ_Wkz8Yo0Y

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  • kampfhase
    antwortet
    Dana - die ja ein sehr ähnliches Verhalten wie Aemy zeigt, wurde jahrelang wegen Neosporose/Toxoplasmose behandelt. Es muß lange Zeit ein AB gegeben werden, was die Hirnschranke passiert.

    Bei Dana vermuteten mehrere TÄ auch, das es sich um bleibende neurologische Schäden aufgrund dieser Erkrankungen handelt und diese Auffälligkeiten nichts mit Myasthenia gravis zu tun haben. Dana hat leider vermutlich
    "Läuse und Flöhe"


    Liebe Grüße
    Angelika mit Dana

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  • Kerstin_B
    antwortet
    Kam mir nur, weil es bei dieser einen Krankheit auf der Wikipedia stand, dass damit eine Langzeitbehandlung vorgenommen werden muss um dagegen vorzugehen. Wäre vielleicht mal (natürlich in Absprache mit dem TA) eine Idee, mal zu testen wie Aemy auf Cortison reagiert. Vielleicht wäre es ein weiterer Hinweis, sollten damit die Anfälle aufhören.

    Ich denke du hast Lailas und Jasons Thread sicherlich auch gelesen, beide Hunde haben auch extrem gut auf Cortison angesprochen (niedrig dosiert aber auf Dauer), das Problem ist nur, dass Cortison auf lange Sicht natürlich absolut nicht gesund ist und auf die Organe geht...

    Himmel, es muss der Maus doch irgendwie zu helfen sein...

    Genießt auf jeden Fall die schöne Zeit! Und ich drücke alle Daumen, dass es ganz lange so bleibt und die Biester endlich draufgehen... man, man, man...

    Wenn du mal telefonieren willst, sag nur Bescheid!

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  • Irena
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Kerstin_B Beitrag anzeigen
    Mhm, das klingt ja irgendwie nicht so herzerfrischend. Scheiß, scheiß Anaplasmose, echt. Ich kenn mittlerweile eine ganze handvoll Hunde die diese schreckliche Erkrankung haben und leider kenne ich auch keinen Fall wo der Hund die ganze Sache wieder wirklich losgeworden ist... leider...

    Aber Aemy ist so jung, vielleicht schafft sie es ja, sich gegen diese Biester durchzusetzen. Dass sie momentan - bei der Hitze - so fröhlich ist spricht ja eigentlich dafür.

    Weißt du wie sie auf Cortison reagiert? Hat sie das schonmal über einen Zeitraum hinweg bekommen?
    Das Problem ist ja, dass keiner weiß was Aemy eigentlich hat. Es könnten Anaplasmose oder Toxoplasmose oder einige andere Erkrankungen sein. Und das sind alle Sch... krankheiten.
    Ich hoffe auch sehr, dass die kleine Maus es schafft. Sie ist eine so tolle liebe Hündin. Na ja momentan geht es ihr etwas besser. Vielleicht sind wir auf dem richtigen Weg.

    Nein, sie hat noch nie Cortison bekommen. Ich weiß nicht wie sie darauf reagiert.

    Lieb Grüße
    Irena

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  • Kerstin_B
    antwortet
    Mhm, das klingt ja irgendwie nicht so herzerfrischend. Scheiß, scheiß Anaplasmose, echt. Ich kenn mittlerweile eine ganze handvoll Hunde die diese schreckliche Erkrankung haben und leider kenne ich auch keinen Fall wo der Hund die ganze Sache wieder wirklich losgeworden ist... leider...

    Aber Aemy ist so jung, vielleicht schafft sie es ja, sich gegen diese Biester durchzusetzen. Dass sie momentan - bei der Hitze - so fröhlich ist spricht ja eigentlich dafür.

    Weißt du wie sie auf Cortison reagiert? Hat sie das schonmal über einen Zeitraum hinweg bekommen?

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  • Irena
    Ein Gast antwortete
    War heute beim TA. Habe ihm Aemys Anfälle gezeigt und geschildert wie was passiert und was sich nach der Anaplasmose Behandlung geändert hat. Er ist ratlos. Eine Vermutung ist, dass diese Anfälle von Toxoplasmose kommen. Es könnte sein, dass Aemy die Toxoplasmose von der Mutter hat. Es könnte sein, dass Toxoplasmose bei Aemy sehr früh ausgebrochen war, was die Anfälle erklären würde. Die Anaplasmose kam später dazu. TSO wird wegen der Toxoplasmose gegeben. Warum gerade TSO konnte er mir nicht sagen. Ich soll das AB zu ende geben und beobachten was passiert. Vielleicht hören die Anfälle auf. Ich soll dann bis Mitte September abwarten. Wenn die Anfälle dann noch vorhanden sind, wird MRT vom Kopf gemacht und die Gehirnflüssigkeit entnommen und untersucht. Wobei das MRT dient eher dazu irgendwelche Veränderungen oder Missbildungen auszuschließen. Er hat wenig Hoffnung, was zu finden, Aemy ist neurologisch absolut unauffällig. Und natürlich wenn es schlimmer wird, werden MRT und die Entnahme der Gehirnflüssigkeit sofort gemacht.

    Momentan geht es Aemy besser. Obwohl es warm ist, spielt sie viel und läuft auch relativ viel. Sie atmet zwar noch schnell, doch lange nicht so schnell, wie früher. Der Blick ist sehr aufmerksam, von der Abwesenheit nicht die Spur. Ich werde weiter berichten

    Liebe Grüße
    Irena

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