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Inkontinenz und Langzeittherapie

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  • Sturkopf
    antwortet
    Ich bekam damals von unserem Tierarzt ein homöopathisches Mittel, mit wohl 3? Inhaltsstoffen, weil ich auch nicht die ganze Zeit Chemie geben wollte. Half super. Weiß nur den Namen nicht mehr! Nur wenn die Hündin auf nassem Stoff (nach Regengüssen) im Auto gesessen ist, tropfte sie etwas.

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  • anne_sasson
    antwortet
    Zitat von sanella Beitrag anzeigen
    Wir geben auch Caniphedrin, funktioniert sehr gut, mußt du nur wegen der Nebenwirkungen aufpassen (Herzprobleme, da darf es meistens nicht gegeben werden). Homöopathie hat leider gar nicht geholfen, ich bin da mittlerweile echt skeptisch, da scheint es einige "Therapeuten" zu geben, die sich damit nicht wirklich auskennen.

    Da hast du sicherlich recht! Es ist bei THPs nicht anders als bei Tierärzten... leider!

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  • bascha
    antwortet
    Hallo Elli,

    dass du besorgt bist, verstehe ich sehr gut, denn mir ging es eine ganze Weile genauso. Meine Hündin wurde auch ca. mit 3 Jahren inkontinent (kastriert mit 1,5 Jahren). Ich habe es mit Homöopathie versucht und auf das 2. Mittel, das gegeben wurde, hat sie auch angesprochen. Aber so nach einem Jahr wurden die Zeitabstände, die sie einhalten konnte wieder kürzer, nachts lag sie wieder im Nassen...

    Ich hab dann auch Caniphedrin probiert und ganz schnell hatte der Spuk ein Ende. Sie bekommt 1/2 Tablette am Tag und wenn ich´s mal vergesse, passiert auch nichts. Meine Hündin verträgt es bis jetzt gut (sie wird 7). Ihre Lebensqualität hat sich total verbessert, sie hat es gehasst auszulaufen. Und ich kann sie jetzt wieder überall hin mitnehmen.

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  • Inkra
    antwortet
    was noch gut funktioniert bei inkontinenz problemen ist eine narbenetstörung der kastrationsnarbe !! ganz oft sind narben störfelder und langfristig kann so ein störfeld auch eine inkontinenz verursachen - außerdem kann man osteopahtisch die bauchorgane überprüfen lassen - vor allem die blase - ob die noch an der richtigen stelle ist und ob sie aus osteopathischer sicht richtig arbeitet ... bei menschen kommt die inkontinenz nach einer gebärmutterentfernung oft durch ein absinken der blase .. wenn das alles ok ist, funktioniert eine homöopathische unterstützung super - und man bekommt viele hunde problemfrei - kann sich allerdings darauf einstellen, dass man das regelmäßig behandeln lassen muß, da mit der kastration einfach in die natürlich anatomie stark eingegriffen wurde ... und das ja auch nicht mehr rückgängig gemacht werden kann ..

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  • sanella
    antwortet
    Wir geben auch Caniphedrin, funktioniert sehr gut, mußt du nur wegen der Nebenwirkungen aufpassen (Herzprobleme, da darf es meistens nicht gegeben werden). Homöopathie hat leider gar nicht geholfen, ich bin da mittlerweile echt skeptisch, da scheint es einige "Therapeuten" zu geben, die sich damit nicht wirklich auskennen.

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  • anne_sasson
    antwortet
    Hallo Elli,

    Hormonmangel (Östrogen) kann bei kastrierten oder bei älteren Hündinnen zur Inkontinenz führen. Aufgrund des niedrigen Östrogenspiegels kann die Blase nicht mehr kontrolliert schließen. Der Östrogenmangel aufgrund der Kastration kann durch die Östrogenproduktion vorübergehend oder dauerhaft kompensiert werden, deshalb wird nicht jede Hündin inkontinent bzw. die Inkontinenz muss nicht unmittelbar nach der Kastration auftreten.

    Es gibt eine ganze Reihe von homöopathischen Mitteln, die bei Inkontinenz in Frage kommen und in zahlreichen Fällen helfen werden. In der klassischen Homöopathie kann aber nicht pauschal verordnet werden, es wird im Gegenteil sehr stark individualisiert und die Gesamtheit der Symptome des Hundes herangezogen, um das geeignete Mittel herauszusuchen.

    Es heißt also nicht, dass das Mittel, das bei der Nachbarhündin geholfen/nicht geholfen hat, bei dem Patienten helfen/nicht helfen wird.

    Eine klassische homöopathische Behandlung würde ich dir sehr ans Herz legen.

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  • elli.p
    antwortet
    Oh, liebe Vanessa, das tut mir aufrichtig leid. Das muss sicherlich sehr schlimm für dich gewesen sein und ist es vermutlich immer noch...

    Demnach war der Grund für die Inkontinenz deiner Hündin Spondylose, also nicht Kastration?

    Unser Hund bekommt Caniphedrin - darf ich das überhaupt schreiben? Sehr geehrte Mods bitte ggf. um Nachsicht und/oder ausixen - also ein bekanntes Standardpräparat.

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  • donka
    antwortet
    hi du
    was bekommt sie denn?
    ich selber habe meiner hündin jahrelang *propalinsirup* gegeben. nachdem *pulsatilla* d6 nichts mehr gebracht hat.
    spätfolgen , ich weiß es leider nicht weil ich sie habe einschläfern lassen habe........schwere austherapierte spondylose.

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  • elli.p
    hat ein Thema erstellt Inkontinenz und Langzeittherapie.

    Inkontinenz und Langzeittherapie

    Liebe Foris,

    es würde mich sehr interessieren, welche Erfahrungen ihr mit Langzeittherapien bei der kastrationsbedingten Inkontinenz eurer Fellnasen gemacht habt. Ist es tatsächlich möglich, ein Präparat über viele Jahre zu verabreichen? Ich habe höllische Angst, dass die Nebenwirkungen das schlimmere Übel sind.

    Unsere Süsse, gerade mal 3 Jahre alt geworden, ist seit fast einem Jahr inkontinent und wird nach Ausschluss der üblichen Faktoren (Nierenwerte o.k., keine Infektionen, keine Blasen- oder sonstige Entzündungen) klassisch schulmedizinisch therapiert. Wir versuchen die Dosis auszuschleichen und haben schon gute Erfolge erzielt. Von einer Tablette täglich auf 1/2 jeden 2. Tag. Eine geringere Dosis bedeutet sofortiger Rückfall...

    Das allergeringste Übel für mich ist, täglich Decken und Handtücher zu waschen. Schlimm für mich ist zu sehen, wie sie leidet. Und schlimm für mich ist auch die Vorstellung, dass die arme Maus nun ihr Leben lang Pillen schlucken muss.

    Wie sind also eure Erfahrungen diesbezüglich?

    LG.
    Elli
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