Hallo Beata,
ich werde hier nicht mit dir über Taurin diskutieren. Der Thread-Stellerin bringt es nichts. Ich will dir auch deinen "Erfolg" nicht zerpflücken, indem ich ihn etwas "gerader" rücke.
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Erstens hab ich nicht gesagt, sie soll es versuchsweise geben, sie soll es mit ihrem TA abklären.
Taurin hilft nicht bei Epi? Kein Taurin bei Epi geben?.... Oh..doch... bei einem Epilptiker immer wieder. bei dem Erfolg, den ich selbst schon damit hatte/habe und den ich bei Hunden sehe.
Nicht nur mein Louis war ab einem bestimmten Taurinspiegel 7 Jahre komplett anfallsfrei (vererbte Epi mit heftigen Anfällen), er hat 7 Jahre lang von mir täglich Taurin bekommen, war sogar ohne Medikamente anfallsfrei. Ohne Taurinzugabe nicht.
Ebenso unsere jetzige, seit 1 Jahr bei uns, Hündin, die Epileptikerin ist. meine TÄ ist sogar schon so weit durch positive Ergebnisse, daß sie bei einem Hund, der anfängt zu krampfen, vor einer Medikation es mir Taurin probiert, ebenfalls schon mit Erfolg. Selbst ein schwer einstellbarer Border Collie ist mittlerweile anfallsfrei, zwar bekommt er Medikamente, aber vor dem Taurin hat er trotz dieser Medikamente Anfälle bekommen, seit er Taurin bekommt, ist er frei.
So kenne ich in den 7 Jahren, die ich mich damit beschäftige etliche Hunde, die dadurch anfallsfrei wurden, bzw. sehr viel weniger Anfälle hatten/haben. Es klappt nicht bei jedem Hund, aber ein Versuch (der abgesprochen werden sollte mit dem Ta) ist es wert.
Selbst ich, die ich Herzrhythmusstörungen habe (ist ähnlich), habe seit Jahren mit Taurin kaum noch Probleme, das hat bisher kein Medikament geschafft. Bei solchen Problemen wie Epi, epiartige Anfälle, sowie herzrhythmusstörungen (wovon sogar mittlerweile mein kardiologe zähneknirschend zugeben muß, das es richtig ist) kann Taurin zu wenig sein im Körper oder zu viel verbraucht werden.
Erregungszustände, wie Stress oder Anfälle, auch da verbraucht der Körper sehr viel taurin, was bei viel Stress und Anfällen MÖGLICHERWEISE nicht schnell genug wieder zur Verfügung steht.
Übrigens...der Auslöser mit dem ganzen Taurin..... das war ein Hund...er hat nach zig Anfällen immer etwas fressbares gesucht und geklaut, was er sonst nie tata. Nach langer Recherche ist herausgekommen, daß dieser Hund gezielt nach stark taurinhaltigen Dingen gesucht hat. Ein Zuviel an Taurin wird ausgeschieden. Es hat sogar geholfen, meinem Louis (der Epileptiker) bei einem sehr starken Erregungszustand wieder runterzuholen.
Es war nur ein Tipp, mehr sollte es nicht sein...was man daraus macht, ist jedem selbst überlassen.
Wichtig ist nur, daß der Hund ausdiagnostizoert worden ist.
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Ich würde diesem Hund nicht versuchsweise Taurin geben.
Es ist nicht erwiesen, dass er einen Taurin Mangel hat.
Normalerweise wird genügend Taurin über die Nahrung aufgenommen, außerdem stellt der Organismus Taurin in Eigensynthese her.
Nur bei verminderter Synthese oder erhöhter Ausscheidung - durch Krankheit - muss Taurin supplementiert werden.
Dann kommt es darauf an, wo dieser Mangel ist.
So kann man z. B. Taurin bei einer Erkrankung der Herzklappen supplementieren, obwohl die Meinungen da mittlerweile auch auseinander gehen.
Bei Epilepsie würde ich kein Taurin geben.
Das bringt normalerweise nichts.
Das Gehirn stellt selbst Taurin her aus Cystein und Methionin.
Oral verabreichtes Taurin kommt im Gehirn nicht genügend an. Dies verhindert die Blut-Hirn-Schranke, es sei denn, diese wäre defekt.
Im Gehirn kann ein Taurinmangel bei der Taurinsynthese entstehen, wenn ein Vitamin B6 Mangel vorliegt.
Dann aber sollte man nicht Taurin, sondern B6 in höherer Konzentration verabreichen und mehr Fleisch füttern, aber auch wieder nicht zu viel, weil das den Nieren auf Dauer schadet.
Es ist mir allerdings nicht bekannt, wie spezifisch der Hund auf einen Taurinmangel reagiert.
Das ist auch nicht bei jeder Spezies gleich.
Katzen z.B. reagieren extrem. Bei ihnen wurden Totgeburten, Netzhautdegenerationen, Zusammenklumpen der Blutplättchen usw. festgestellt.
Beim Primaten hingegen konnte das nicht in dieser Form belegt werden.
Auch beim Menschen gehen die Meinungen über einen Taurinmangel auseinander.
Über Taurin wird fleißig geforscht weil es die Organ- und Zellfunktionen aufrecht erhält und für den Organismus von Bedeutung ist.
Meines Wissens ist die Forschudng noch nicht so weit vorgedrungen, dass sie diesen Mechanismus letztendlich komplett erklären könnte.
Sicher ist bislang nur, dass Taurin im Körper überall vorkommt, vor allem intrazellulär konzentriert ist.
Konventionelle Produkte zur Taurinsupplelmentierung sind sicher auch ein lukratives Geschäft.
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Taurin spielt eine große Rolle bei etlichen Stoffwechselvorgängen im Körper, Blut, Transport Magnesium, Zink und Kalzium, und wirkt auf das Nervensystem beruhigend. Daher ist es zumindestens sinnvoll, das mal anzusprechen. Bei Epilepsie kann es sein, dass ein Hund zu wenig davon bildet oder im Zuge eines Anfalles zu viel verbraucht. Das KANN (muß nicht) auch bei epiähnlichen Anfällen der Fall sein, deshalb würde ich das zumindestens beim TA mal ansprechen.
Es ist kein MUSS, es ist ein Tipp!
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nein, was soll das bringen? Also das Taurin meine ich. Im Epi-Forum bin ich nicht, den wir sind uns ja immer noch nicht sicher, ob sie nun Epilepsie hat oder die Anfälle im Zusammenhang mit der Blutkrankheit stehen.Zitat von Beata Beitrag anzeigenHast Du schon mal Taurin versucht? Kennst Du das Epi-Forum? Ich frage das nur erst mal.
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Was sollte das bringen bei diesem Krankheitsbild mit epileptiformen Anfällen im Mittelpunkt?Zitat von Beata Beitrag anzeigenHast Du schon mal Taurin versucht?
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Hast Du schon mal Taurin versucht? Kennst Du das Epi-Forum? Ich frage das nur erst mal.
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So, habe heute den ersten Termin mit dem Homöopathen hinter mir. Hat sich 3 h Zeit genommen und ist zu mir nach Hause gekommen. Meine Püppi war anfangs zwar ziemlich skeptisch aber hat sich dann doch seiner angenommen und sich kraulen lassen. Nebenbei hat er dann wohl "gefühlt", was auch immer er da gemacht hat. Er hat es mir erklärt, aber so richtig verstanden hab ich das nicht.
Aber er meinte nur, er erklärt mir alles in Ruhe noch mal. Nächste Woche wollen wir dan die Blutegeltherapie probieren. Mal sehen, wie die Blutegel auf Püppi reagieren und die Püppi auf die Blutegel.
Anscheinend ist es wohl kein Problem mit den Epilepsiemedikamenten. Wenn die Blutegel etwas nicht mögen, beißen sie nicht.
Und mal schauen, wie sie vielleicht auf Akkupunktur reagiert. Er hat da so ein Laserteil dabei gehabt.
Kennt sich da jemand aus? Entscheiden die Blutegel sowas "allein"? Die Erklärung fand ich witzig, aber ich will auf Teufel komm raus auch natürlich nicht Blutegel vergiften.
Tja und dann hat er sich die Blutbilder alle angesehen, meine Aufzeichnungen, was bereits gemacht wurde usw.
Er hätte noch eine Idee, über die ich mal nachdenken kann, vielleicht hat Püppi auch Allergien. Aber erstmal gucken wir uns das Blutbild in Ruhe an, hat mir auch viel erklärt, fand ich super.
Alles in Allem hab ich ein gutes Gefühl bei ihm. Ruhig, nimmt sich Zeit, hat mit Püppi gespielt, sie gestreichelt, hat mir zugehört, Fragen gestellt. Fand ich toll und alles in ruhe zu Hause, meine Püppi war auch ruhig, das hat mich am meisten gefreut.
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Cyrus, nein nein. bitte nicht mißverstehen. du hast mich nicht gekränkt.
Ich glaub einfach im Moment bin ich wohl wieder in der ziemlich verletzlichen Phase, wo ich nur heulen könnte.
Zumal mir das ja auch hätte einfallen können, immerhin verschlinge ich ja wirklich fast alles zum Thema, lese immer mit etc. Aber im Moment hab ich das Gefühl, dass ich wirklich ein Brett vorm Kopf habe. Von daher bin ich echt für jeden Hinweis und Tip dankbar.
Und da ich mich im Moment auch mit dem Thema der medikamentösen Chemotherapie auseinandersetzen muss, ist im Vergleich dazu die Erhöhung von Pheno im Grunde ein Klacks.
Ist nur noch die Frage, aber die müssen mir echt Fachärzte beantworten, inwieweit die beiden Medikamente miteinander kollidieren können.
als wenn Epilepsie nicht schon genug wäre. *seufz*
und dann gucke ich mir meinen Hund an, gehe heute mit ihr spazieren und tollen schöne 2 h im Wald rum. Dann weiß ich wieder, dass es sich lohnt weiterzukämpfen.
Danke Reggie auch für deinen Beitrag.
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Hallo Chaos,
ich wollte Dich nicht kränken oder traurig machen, sondern Dir nur noch ein paar sinnvolle Hinweise geben.
Leider ist es so, dass es nicht so viele TÄe gibt, die sich richtig gut mit Epilepsie und vor allem mit den Medikamenten auskennen. Auch wenn wir hier viele Betroffene trifft, sind es ja insgesamt doch eher weniger Hunde, die betroffen sind.
Epilepsie gehört immer zum Fachmann!!! Nicht jeder TA kann das leisten, dafür muss man auch Verständnis haben. Aber gut wäre es, wenn sie die Tiere dann an TÄe überweisen würden, die sich besser auskennen.
Ich glaube Du kannst jeden betroffenen Patientenbesitzer mit Epihund fragen, wir machen ab Beginn der Anfälle alle eine sehr schwere Zeit durch die einen länger, die anderen kürzer. Aber wer sich dem Kampf stellt und seinen Hund nicht sofort oder schnell aufgibt, geht durch ein tiefes tiefes Tal voller Tränen und zahllosen schlaflosen Nächten. Wenn ich an die ersten 1,5 Jahre denken, bekomme ich sofort eine Paniktachykardie
Ich war da wirklich teilweise extrem fertig. Selbst ich als Ärztin war hier oft völlig ratlos, mein Wissen hat mir auch nicht immer geholfen und ich war sowieso hilflos, wie jeder andere auch! Epilepsie eben.
Auch ich habe nach jedem Strohhalm an Ideen gegriffen, habe monatelang versucht eine Lösung ohne Pheno zu finden, aber habe dann, um meinem Hund das Leben retten zu können nach einer schweren Serie doch Pheno akzeptieren können. Irgendwann ist die Sorge und Abscheu kleiner, als die Angst, mein Hund könnte eine weitere Anfallsserie nicht überleben.
So geht es leider ... aber man akzeptiert irgendwann auch, dass das Teufelszeug auch eine riesige Chance ist und man dankbar sein muss, dass es diese gibt. Auch wenn man sich immer wieder wünscht, man bräuchte es nicht.
Nein, alleine sollst Du die Medikamente natürlich nicht anheben, so war das auch nicht gemeint.
Du hattest doch geschrieben, dass einer der TÄe eine Erhöhung auch angesprochen hatte. Sprich nochmal mit ihm. Ein Versuch ist es wert.
Es wäre schon ein großer erfolg, wenn die Anfälle sich weiter auseinander strecken würden. Ich habe lange gar keine Hoffnung mehr gehabt, erst wünscht man sich, man fände die Lösung und die Anfälle wären wieder ganz weg. Dann war ich schon froh, wenn monatlich nur ein einziger Krampfanfall kam. Man wird so bescheiden in seinen Ansprüchen
Und wir sind heute schon seit über 1/2 jahr ohne Anfälle. Und ich traue mich heute noch nicht, mich darüber zu freuen, weil ich so abergläubisch bin.
Ich drücke Dir sehr feste die Daumern, dass es besser wird und das Pheno Deinem Hund doch besser helfen kann!!!!
LG
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Unsere Hündin wiegt 10 kg und wurde von Anfang an auf 50mg Phenoleptil aufgeteilt auf 2 x 25mg pro Tag eingstellt.
Bis jetzt kam kein neuer Anfall (jedoch ist die Zeit auch noch sehr kurz, um hier klar sagen zu können.. es kommt nix mehr, oder weniger)
Müdigkeit und Schlappheit, etc.. waren nach 14 Tagen vorbei.
Momentan ist sie wieder fast die Alte (klaro hört man immer Flöhe husten).
Cyros Erklärung finde ich sehr gut. Besonders (was mir auch erst durch einen Bericht hier im Forum klar geworden ist) das jeder Epi Anfall die Schranke für einen neuen Anfall niedriger setzt. Deshalb wird ja glaub unter anderen dazu geraten mit einer richtigen Medikation rechtzeitig zu beginnen.
Und sicher weiß jeder Betroffene wie hilflos man sich vorkommt und immer wieder nach neuen Lösungen sucht und immer nur das beste will. Nur verstrick Dich nicht zuviel im "gut wollen"..wir haben uns hier wochenlang irre mit Untersuchungen, Homöopaten, etc.. gemacht und letztendlich bringt uns nun das Phenoleptil Ruhe rein.
Alles Gute weiterhin.
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Hallo Cyrus,
dein Beitrag hat mich erstmal zum Heulen gebracht,
ich lese es mir auch noch mal durch in Ruhe morgen.
Es tut einfach unglaublich weh mitunter und wenn ich dann lese, dass ich vielleicht doch nicht das Richtige tue, dann ...
Aber warum sagt mir das bitte ein Arzt nicht? Ich hab doch nun schon die Klinik und meine Tierärztin und keiner kommt auf die Idee, mir mal eine Erhöhung der Dosierung vorzuschlagen? Gerade meine Ärzte haben doch alles vorzuliegen. Gerade die Ärzte haben doch die Dosierung erstmal ausgerechnet.
Klar hab ich was gegen Medis, aber ich weiß, dass es sein muss.
So gelitten wie jetzt hab ich damals nur bei meiner Tochter, als es ihr schlecht ging ung ich manchmal nicht mehr wußte, was gut für sie ist oder nicht. Und das jetzt mit der Püppi geht mir einfach zu nah.
Ich werde meine Ärzte auf die Erhöhung ansprechen, mal gucken was die sagen, so einfach möchte ich nicht die Dosierung eigenhändig anheben.
Danke dir trotzdem, ganz ehrlich.
Liebe Grüße
Chaos
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Zitat von Chaos Beitrag anzeigenPhenoleptil 1 Tablette enthält 12,5 mg,
Abgabe an Püppi 1,5 Tabletten alle 12 h, Püppi wiegt 9,4 bzw. 9,6 Kilo
Spiegel? gute frage, muss ich mal in den Unterlagen schauen, schaffe ich aber erst Montag.
Der Homöopath hat sich gemeldet den ich angeschrieben habe. Er macht auch Hausbesuche, kommt mir ziemlich entgegen. Nächste Woche telefonier ich mal mit ihm und schick ihm mal alles was ich so bisher angesammelt habe.
Mal sehen, was er so meint.
Hallo,
wahrscheinlich kennst Du diese Seite von Prof. Porsche schon, falls noch nicht, sieh auch mal hier:
http://www.epilepsie-beim-hund.de/langzeittherapie_mit_phenobarbital_und_primidon.ph tml
Püppi bekommt also tgl. 2* 18,75 mg , insg also 37,5, mg.
Die Dosierung von Phenobarbital bzw. Phenoleptil wird beim Hund empfohlen mit 5mg - 10 mg / kg.
Wenn Dein Hund 9,5 kg wiegt, liegt die empfohlene Mindestdosierung bei 47,5 mg, das wären pro Dosis 23,75 mg.
Bis zur Maximaldosis von 95 mg pro Tag (vorbehaltlich der toxischen Grenze im Blut, die zu kontrollieren ist) hast Du jetzt theoretisch noch ein Potential von 57,5 mg, die Du Deinem Hund geben könntest
Hiernach ist das Medikament zu niedrig dosiert.
Der Spiegel ist leider nur ein Hinweis darauf, wie hoch die Konzentration des Medikaments zum Zeitpunkt der Blutabnahme ist. Auf der Suche nach der richtigen Wirkstoffmenge sollte man bei ausbleibendem Erfolg sukzessiv höher dosieren, aber natürlich unter der toxischen Grenze bleiben.
Natürlich möchte man seinem Hund so wenig von dem Zeug geben wie möglich , und daher möchte man auch am liebsten im unteren Niveau bleiben.
Aber als Medizinerin muss ich Dir sagen, dass es doch auch gar keinen Sinn macht, ein Medikament so niedrig zu dosieren, dass es vielleicht nicht richtig wirken kann und man somit keine positiven Effekte und sogar nur Nebenwirkungen erzeugt. Das ist eine ineffektive Therapie!
Die Aussage "laut Blutspiegel ist die Dosierung perfekt" ist leider nur gefühlt richtig. Denn wenn die Anfälle bleiben, wirkt es nicht perfekt. Das kann natürlich viele Gründe haben, aber euch bleibt nichts übrig das Perfekte durch try an error herauszufinden. Individualisierte Medizin nennt man sowas auch
Du solltest noch einmal darüber nachdenken, ob Du es nicht doch nochmal mit einer Steigerung probieren möchtest. Die Schlappheit etc. ist eine Nebenwirkung, die mit der Gewöhnung an das Medikament vergeht.
Auch nicht vergessen darfst Du, dass Pheno selber in der Leber bewirkt, dass bestimmte Entgiftungsenzyme mehr produziert werden und dann das Pheno in der Leber schneller angebaut wird. Also bei gleicher Menge ist durch die körperliche Gewöhnung an Pheno mit der Zeit auch daher eine Dosisanpassung nach oben erforderlich, um die Wirkung zu erhalten.
Ein anderes Problem bei der Epi ist, dass sie sich selber verstärkt.
Das bedeutet, dass es im Verlauf dazu kommen kann, dass die Anfälle, die monatlich auftreten, in der Anzahl weiter steigen können, denn das Hirn senkt seine reizschwelle und sie treten schneller auf. Dann kann trotz der Medikamente, die möglicherweise zu niedrig dosiert sind, ein lebensbedrohlicher Status eintreten.
Du bist nicht alleine mit dem Gedanken "dann kommen eben ein paar Anfälle jeden Monat". Man gewöhnt sich ja an alles, nur leider ist es dann vielleicht irgendwann so, dass der Hund an nur einem Tag 24 mal krampft und es einfach nicht mehr aufhören will und er fast stirbt ... selber erlebt
Aber bei uns war es auch nochmal ein ganz anderes Problem, eine Entzündung im Kopf. Die Anfälle sind ja nur ein Symptom für irgendeine Hirnstörung.
In eurem Fall liegt auch eine Krankheitsursache vor, die sich bislang nicht einfach behandeln lässt oder vielleicht sogar nicht richtig erkannt wurde.
Darum habt ihr nochmal andere Probleme, als andere Epibetroffene hier, die überhaupt keinen Hinweis haben, was eigentlich los sein könnte.
Ich würde mir vor dem Hintergrund nun erst einmal weniger gedanken darum machen, ob plus 10 mg tgl. nicht so gut ist und das man sich innerlich sträubt (kenne das alles selber), denn das ist nicht das hauptproblem. Und die Hunde kommen mit höheren Dosierungen oft so gut klar, dass sie unverändert wirken. Der Anfang ist das schlimmste.
Aber das Ziel, doch die Anfälle durch eine passende Dosis verhindern zu könnne, die Chance solltest Du meiner Meinung nach wahrnehmen und versuchen, das Risiko einer Verschlimmerung zu minimieren.
Und dann kannst Du Deine Kraft auf das eigentliche Grundproblem konzentrieren.
LG
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Zitat von bremsi1 Beitrag anzeigenHi,
vielleicht kann dir jemand von den "Spezialisten" hier einen Namen von einer "richtig guten" Thp geben, dann könntest du es ja erstmal mit einem kostenpflichtigen Telefontermin versuchen. Sämtliche Berichte könnte man ja faxen, bzw. mailen. Das hab ich auch schon gemacht.
Lg, Tina
was meinst du mit Spezialisten hier?
Hier im Forum?
@Cyrus
hab mal schnell doch Akte geschnappt. entweder ich hab das noch nicht einsortiert oder ich hab das bei der Ärztin vergessen, aber 'Spiegel hab ich jetzt nicht gefunden.
Wie gesagt, Montag weiß ich mehr, da hab ich mein Wochenende und guck noch mal in Ruhe.
Liebe Grüße Chaos
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Phenoleptil 1 Tablette enthält 12,5 mg,
Abgabe an Püppi 1,5 Tabletten alle 12 h, Püppi wiegt 9,4 bzw. 9,6 Kilo
Spiegel? gute frage, muss ich mal in den Unterlagen schauen, schaffe ich aber erst Montag.
Der Homöopath hat sich gemeldet den ich angeschrieben habe. Er macht auch Hausbesuche, kommt mir ziemlich entgegen. Nächste Woche telefonier ich mal mit ihm und schick ihm mal alles was ich so bisher angesammelt habe.
Mal sehen, was er so meint.
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