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Ellenbogendysplasie

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  • Frau Holle
    Ein Gast antwortete
    Ihr Lieben,
    vielen Dank für die Infos und guten Antworten, allerdings bin ich jetzt noch unsicherer...- aber auch bestärkt in meiner Überlegung alles gut zu reflektieren! Danke!
    Ich will meinem Hundekind doch nur helfen und nicht durch eine OP ggf. alles noch viel schlimmer machen. Ich werde mich jedenfalls ganz genau informieren, denn je mehr ich weiß, desto besser.
    Ich selbst bin auch eher eine Freundin von Naturheilpraxis und finde eine OP schon einen massiven Einschnitt, insbesondere, wenn ich mich hier im Forum umsehe bzw. umlese, was dabei alles schief gehen und welche Nebenwirkungen es geben kann. Ich würde es allerdings tun, wenn es keine andere Möglichkeit gibt. Mit Physiotherapie, Schmerztherapie etc. bzw. alternativen Methoden habe ich mich auch schon auseinandergesetzt, aber noch nicht so intensiv.
    Ich beschreibe mal, was ich bereits tue:
    Gabe von Grünlippmuschel, Teufelskralle, Ingwer und diversen Kräutern ( u.a. Gelenk-Phyt, DHN), kein Getreide bzw. kein Gluten, möglichst wenig Stop and Go / schnelle Richtungswechsel (wobei ich ehrlich gesagt nicht immer konsequent bin, weil sie soooo gerne rennt- junger Hund eben), nach Anstrengung/Humpeln: Gabe von Traumeel, kurweise Zeel.
    Sie wirkt nicht gerade bewegungsunlustig, steht auch normal auf- wenn auch langsam, humpelt nur manchmal sehr und es sieht "unrund" aus. Bei Starkregen trägt sie einen Regenmantel, damit ihre Gelenke nicht durch die Nässe auskühlen. Ich gehe viel spazieren und lieber öfters als zu lang, zuviel Schonung wäre für die Muskeln schlecht. Es ist nicht immer leicht zwischen "was ist zuviel" und "was ist zu wenig" abzuwägen...
    Ich denke, ich werde erstmal folgenderweise ( wie auch von euch vorgeschlagen) vorgehen: ganz genaue Diagnostik in der Spezialklinik und dann überlegen. Schritt für Schritt. Ich werde das Ergebnis dann hier einstellen.
    Die Röntgenbilder sind momentan leider beim TA, so dass ich sie nicht einstellen kann. Werde die Bilder aber demnächst bekommen und dann einstellen.
    Ohh man, ich hoffe, ich habe nichts übersehen und Meyla könnte schon eher schmerzfreier sein....

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  • Stinktier
    antwortet
    Zitat von Almi1411 Beitrag anzeigen
    Hallo Lilli!

    Hm...schwer zu sagen. Könntest du vielleicht das Röntgenbild hier einstellen?

    Ich kann dir aber aus Erfahrung sagen, das ich einige Hunde mit schwerer ED, HD, Arthrose usw kenne, die mit Blutegel, Akupunktur, Blutegel, Phyto etc fast beschwerdefrei sind. Vorher standen sie unter starken schulmedizinischen Schmerzmitteln, die dann abgesetzt werden konnten.

    Vielleicht ist das noch eine Option für dich, VOR der OP.
    Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen!
    Im Vorfeld würde ich eine ausführliche Diagnostik in der Klinik durchführen lassen. Dann einen Therapeuten suchen, der auch mit Blutegel arbeitet (um die Entzündung in den Griff zu bekommen), Schmerztherapie und im Anschluß gezielte Physiotherapie zum Muskelaufbau (zur Entlastung der Gelenke), Bewegungstherapie zwecks Arthroseprävention

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  • Dinamaus
    antwortet
    Mein Rüde hat beidseitig schwere ED. Es kommt drauf an, was für eine Form der ED dein Hund hat. Es gibt drei verschiedene Arten. Mein Rüde hatte FCP, dabei ist der Kromfortsatz abgelöst und schwimmt sozuagen im Gelenk herum und verursacht Arthrose. Er ist eine Woche nach der Diagnose sofort operiert worden und bis heute (er ist jetzt 6) hat er nur 1 bis 3 Tage im Jahr, wo er mal humpelt, meistens wenn es nasskalt ist. Ich würde dir raten, zu einem Spezialisten zu gehen und sie dort nochmal röntgen zu lassen und dann hören was der Ta sagt. Hab ich damals genauso gemacht. Alles Gute für deine Hündin!

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  • Dunny
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Frau Holle Beitrag anzeigen
    Nun würde ich in eine Spezialklinik fahren und eine ganz genaue Diagnostik machen lassen.

    Das würde ich, wenn ich mir den bisherigen Gang der Dinge durchlese, auch erstmal machen. Mich lassen immer solche Aussagen: "mit OP wird ihr Hund alt ohne nicht" sehr zweifeln.

    Es gibt tatsächlich Fälle, in denen man mit Schmerzbehandlung und Physio viel erreichen kann. Ich würde es versuchen, denn auch eine eine Manipulation der Knochen in Form einer OP, führt häufig irgendwann zu einer Arthrose. Ob und wie schnell hängt immer vom Individuum ab.

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  • Bullebu
    antwortet
    Huhu,

    also je nach Schweregrad und Prognose würde ich einen Hund in dem Alter wohl schon operieren lassen, da das Fortschreiten der Arthrose damit etwas eingedämmt wird.
    Alternative Methoden und Schmerzmittel werden später sicher trotzdem ein Thema.

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  • Almut
    antwortet
    Hallo Lilli!

    Hm...schwer zu sagen. Könntest du vielleicht das Röntgenbild hier einstellen?

    Ich kann dir aber aus Erfahrung sagen, das ich einige Hunde mit schwerer ED, HD, Arthrose usw kenne, die mit Blutegel, Akupunktur, Blutegel, Phyto etc fast beschwerdefrei sind. Vorher standen sie unter starken schulmedizinischen Schmerzmitteln, die dann abgesetzt werden konnten.

    Vielleicht ist das noch eine Option für dich, VOR der OP.

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  • Frau Holle
    hat ein Thema erstellt Ellenbogendysplasie.

    Ellenbogendysplasie

    Hallo liebe Foris,

    wer hat Erfahrung mit Ellenbogendysplasie und der damit zusammenhängenden Arthritis? Meine Hündin Meyla ( großer Mischling - Vater: Deutsch-Drahthaar/Schäferhund, Mutter: Schweizersennen/ Labrador) soll operiert werden.....
    Eine kurze Schilderung der Krankengeschichte:
    Meyla humpelte schon als Junghund und ich war immer wieder zu diversen Lahmheitsuntersuchungen, zum Röntgen etc. - mit teilweise grotesken Geschichten bei diversen Tierärzten.( Meyla ist mittlerweile 3 Jahre!!!).
    Es ergab letztendlich bei einem Arzt einer Tierklinik die Diagnose Schultergelenksdysplasie, nicht operationsbedürftig.
    Da ihre Beschwerden aber trotz Schonung und weiteren unterstützenden Maßnahmen weiter bestanden und mir eher die Vorderbeine komisch vorkamen, bin ich erneut zum TA. Der diagnostizierte nun (ich war mehrfach da) eine ED bds., die Gelenke würden unter Spannung stehen und die Fehlstellung hätte immer wieder eine Arthritis zur Folge. Eine OP wäre seiner Ansicht nach sinnvoll, da die ED nicht so sehr ausgeprägt ist und somit eine gute Prognose hat. Er sagte mir, ich solle dies auch ethisch entscheiden, aber mit einer OP könne mein Hund gut alt werden - ohne OP nicht....
    Nun würde ich in eine Spezialklinik fahren und eine ganz genaue Diagnostik machen lassen.
    Hat jemand hier schon ähnliche Erfahrungen, Ideen oder gute Ratschläge hierzu? Bin auch ein wenig unsicher, ob ich alles richtig mache und nichts übersehe...

    Vielen Dank im voraus
    und liebe Grüße von Lilly mit Meyla
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