Hallo,
Peter Rosin hat im Sommer eine Zweigstelle in Köln eröffnet, zusammen mit der Tierärztin Kai Wilms. Dann müsste man nicht bis nach Berlin fahren.
Liebe Grüße
Lisa
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Ein Gast antwortetehallo ihr Lieben,
nun habe ich ein paar Tage recherchiert und auch noch mal meinen TA angerufen. Der hat mir das Tiergesundheitszentrum Grußendorf (mit dem üblichen vor und dahinter zu finden) empfohlen.. Gießen ist schon weit weg.. Ich komme aus Werther/Westf. Wäre schon gut, wenn es nicht zu weit weg ist. Ihr habt es wirklich sehr treffend und gut formuliert, ich finde mich selbst und vor allem Meyla sehr gut darin wieder und mir ist nochmal einiges deutlicher geworden! Ich werde sie auf jeden Fall schleunigst genauer untersuchen lassen, denn ich möchte nicht noch mehr Zeit verstreichen lassen. Momentan humpelt Meyla in der Wohnung manchmal sehr, draussen nicht. Dann weiß ich, ich habe ihr zuviel zugemutet. Meistens muß ich sie sehr daran hindern loszulaufen und es fällt so schwer ihre heißgeliebten Stöckchen (die sie einem immer vor die Füße legt) nicht zu werfen. Schmerzen äüßern sich bei ihr durch das Humpeln und Zurückziehen bzw. viel liegen*denk*. Manchmal bin ich auch unsicher, ob und wann sie Schmerzen hat...Was könnte ich denn als Akutmittel geben? Bei Traumeel habe ich immer das Gefühl, es reicht nicht aus..
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Öhm, von Gießen habe ich wenig Gutes gehört... Aber das betraf den Pferdbereich, vielleicht ist die Kleintierpraxis besser?
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Hallo Stefanie,
du beschreibst das sehr schön! Selbst wenn man diese kleinen manchmal einmaligen Anzeichen gesehen hat, interpretieren kann man sie erst mit Hilfe eines versierten TA oder Physio. Wenn man dort jedoch gelandet ist, ist meist schon sehr viel Zeit vergangen, die man besser hätte nutzen können, als abzuwarten.
viele Grüße
Susanne vom Pfotentreff
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Von wo aus NRW kommst du denn? Wäre Gießen für dich gut erreichbar?
http://www.uni-giessen.de/cms/fbz/fb...e1/Orthopaedie
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Hmmmm. Also ich würde auf jeden Fall zu einem Spezialisten gehen und das abchecken lassen. Bei ED gibt es verschiedene Formen, allen gemeinsam ist, dass kleine Knochen- oder Knorpelstückchen sich im Gelenk bewegen können. Das verursacht auf jeden Fall irgendwann eine Arthrose, je später man diese Stücke entfernt, desto mehr schädigen sie den Knorpel im Gelenk.
Goldimplantate und Physio sind natürlich gut und wichtig gegen den Schmerz bzw. für den Muskelaufbau, können aber den Prozess im Gelenk meines Wissens nicht aufhalten. Daher ist - wenn es sich um die Diagnose ED handelt und der Hund bereits Schmerzreaktionen zeigt - eine möglichst frühe OP sinnvoll.
Typisch für Arthrosen ist es übrigens, dass der Hund sich "einläuft", also nach dem Aufwärmen nicht mehr humpelt. Eine leichte, regelmäßige Bewegung ist daher gut, Überlastung sollte man aber vermeiden.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die Reaktionen des Hundes auf den ED-Schmerz sehr undeutlich sein können. Meine Hündin hat überhaupt nicht gehumpelt, musste aber operiert werden. Das Röntgenbild/MRT war da eindeutig. Sie hat allerdings ein, zweimal beim Spielen gequietscht und kurz die Pfote hochgehalten, daher bin ich damals zum Arzt gegangen...
Nachher ist mir erst aufgefallen, welche Anzeichen es noch gab:
- Sie hat es vermieden, Böschungen hinunter zu laufen.
- Sie hat es vermieden, sich vorn zu strecken und auch eine
Spielaufforderung war nur selten zu sehen.
- Sie hat es vermieden, über etwas breitere Gräben zu springen - bei unserem Fun-Agility war jedoch kein Zögern zu bemerken und auch kein Humpeln!
- Sie wollte an einem Tag nicht mit auf den Ausritt und blieb in der Hofeinfahrt kurz stehen. Als ich weiterritt, kam sie dann doch (dafür haue ich mich noch heute!)
Wenn der Hund also ausreichend motiviert ist (jagen, Agility, spielen), bewegt er sich trotz Schmerzen!
Frau Holle, wo in NRW wohnst du denn? Mein Arzt ist Dr. Höhner in Bretzenheim, nahe Bad Kreuznach in RLP. Sehr zu empfehlen, auch weil er nicht auf Teufel komm raus operiert, wie ich jetzt schon mehrfach mitbekommen und auch selbst erlebt habe.
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Das macht Sinn.Zitat von Pfotentreff Beitrag anzeigen...Das langsame Gehen ist offensichtlich für den Hund schwieriger. Er muss gleichmässig belasten und kann nicht kompensieren.
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Hallo Diana,
uns wurde es vonTA und Physio so erklärt: wenn der Hund sich am Anfang oder überhaupt freut, weil er weiss, dass etwas für ihn Schönes auf dem Programm steht, dann ist er so voller Adrenalin, dass er solange er kann die Schmerzen unterdrückt. Das heisst man denkt oft, er hat ja toll gespielt und heute gar nicht gelahmt, ist sogar noch mit eionem tollen Satz ins Auto gejumpt. Das dicke Ende kommt dann nache iner Ruhephase oder am nächsten Tag. Dann wiederum denkt man: warum? wir haben doch noch gar nichts gemacht.
Das langsame Gehen ist offensichtlich für den Hund schwieriger. Er muss gleichmässig belasten und kann nicht kompensieren. Genau aus diesem GRund müssen wir bei beidseitig schwerster HD jetzt 3xtäglich Leine gehen, damit der Hund gezwungen ist, sauber zu laufen und dort Muskeln aufbauen kann. - Überhaupt ist der Muskelaufbau bei solchen Geschichten wohl das A und O. Damit kann man sehr viel errreichen und wir setzen sehr darauf. Die Übungen sind jeweils speziell für den Hund zugeschnitten und Conry empfindet es als sein privates Bespassungsprogramm. Das gefällt ihm sehr gut.
Leider sind die ganzen Dinge, die er gerne gemacht hat jetzt erstmal passe aber laufen soll er unbedingt, auch zum Muskelaufbau.
LG
Susanne vom Pfotentreff
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[quote=Frau Holle;2807553
@ Diana:
Das Gefühl habe ich auch, warmgelaufen sieht es gleich anders aus, wobei Meyla am liebsten trabt- scheint das Schonenste zu sein. Aber ob das Rennen wirklich nicht schadet?? Humpelt dein Hund nach Überanstrengung bzw. Rennen?
Liebe Grüße, Lilly[/quote]
Sorry, sehe gerade erst dass ich dir ja noch garnicht geantwortet habe
Was das Traben angeht... Eigentlich sollte man meinen dass Schritt gehen am schonesten ist, weil man da sanfter aufsetzt. Es kann aber sein dass beim Traben der Ellenbogen nicht durch die volle Bewegung geht. Mir kommt es manchmal so vor wie wenn mein Hund beim Traben die Vorderbeine in ziemlich gerader Linie aufsetzt. Beim Schrittgehen watschelt sie manchmal wie eine Ente, d.h. sie verlagert ihr Gewicht mehr auf das Standbein und der Fuss der nach vorne kommt macht quasi einen Halbkreis nach vorn.
Andererseits trabt sie nie lang. Deshalb habe ich sie auch nicht ans Fahrrad genommen so wie uns von Dr. Kaspar in Nuernberg empfohlen wurde. Er meinte ich solle es machen um Muskeln aufzubauen die dann wiederum das Gelenk schonen. Aber Jordis hasst es. Meine andere Huendin koennte stundenlang traben - es ist als ob sie sich dabei Energie gewinnt anstatt Energie zu verbrauchen. Ich glaube es kommt also ein bisschen auf den Koerperbau drauf an was am schonensten ist. Vielleicht weiss hier noch jemand mehr dazu. Ich habe ja leider Monika's Vortrag am GH-Treff verpasst. War jemand der hier mitliest dort, hat sie das angesprochen?
Ich glaube Rennen an sich ist fuer die Gelenke immer "schaedlich" aber ich glaube auch das es fuer die Lebensqualitaet vom Hund einfach notwendig ist. Deshalb versuche ich das Rennen "weniger schaedlich" zu machen indem ich den Hund zuerst aufwaerme.
Wenn wir die gleiche Runde drehen (gleich Distanz, Bodenbeschaffenheit, Tempo, usw) humpelt sie eher wenn sie schon am Anfang der Runde rennen darf. Vor Allem wenn sie aus dem Auto raus und sofort Wettrennen mit den anderen macht (darf sie jetzt nicht mehr). Wenn wir die ersten 5 bis 10 minuten normal laufen und sie dann rennen darf ist es nicht so schlimm.
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Ich weiss auch nicht genau, ob man hier Namen der behandelnden Ärzte und Klinken nennen darf. Aber "unsere" TA hat uns ein Quipe-Kärtchen mitgegeben. dort werden wir anonym einstellen, wie wir mit der Behandlung und dem Rundum zufrieden waren. Ich denke, dass hilft auch weiter und Ärzte , die dazu auffordern haben auch keine angst vor Kritik.
Ich war selbst noch nicht bei Quipe aber nach euren Beiträgen werde ich mir das bei nächster Gelegenheit mal anschauen.
Gruß
Susanne vom Pfotentreff
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Ein Gast antwortete@ Katinka:
Von Golddrahtimplantationen habe ich auch schon viel gehört! Ich habe mir die Internetseite von Dr. Rosin angesehen und bin angetan von den Infos, die man dort bekommt. Die Praxis klingt sehr gut! Nur leider ist es soooo weit weg - ca. 400 km! Für eine fortlaufende Behandlung nicht denkbar. Vielleicht besteht aber die Möglichkeit, dass sie sich Meylas Röntgenbild ansehen können...Solch eine Praxis bräuchte ich in unserer Nähe!
@ Diana:
Das Gefühl habe ich auch, warmgelaufen sieht es gleich anders aus, wobei Meyla am liebsten trabt- scheint das Schonenste zu sein. Aber ob das Rennen wirklich nicht schadet?? Humpelt dein Hund nach Überanstrengung bzw. Rennen?
Liebe Grüße, Lilly
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Mit 3 Hunden ist jeder Spaziergang so das die zwei juengeren durchstarten wuerden sobald sie koennen. Entweder kommen sie an die Leine oder ich halte sie verbal bei mir. Wenn sie erstmal "warm" ist, schadet das Rennen ihrem Ellbogen anscheinend nicht. Ausserdem ist die erste Aufregung dann auch schon abgebaut und sie machen dann auch nicht so kopflose Wettrennen.Zitat von Frau Holle Beitrag anzeigenIch danke dir, ja so in etwa mache ich es bereits. Da ich mitten in der Natur wohne, ist Asphalt zum Glück eh kein Thema. Lossprinten tut sie meist nur, wenn noch ein Hundefreund mitkommt, dann sprudelt sie über und ist kaum zu bändigen. Alleine haben wir es gemütlicher...wie machst du das bei gemeinsamen Spaziergängen?
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Ich stimme dir wieder zu und finde es toll dass du so ehrlich bist was deinen Beruf angeht.Zitat von Stinktier Beitrag anzeigenDiana, da muß ich Dir (leider) Recht geben.... Die Berufsbezeichnung Tier-/Hundephysiotherapeut ist NICHT geschütz. Das heißt im Klartext, daß theoretisch jeder, der mal eben Bock darauf hat sich so nennen darf.
ABER im Normalfall nehme ich ja doch vor der ersten Behandlung Kontakt auf per Mail oder telefonisch. Wenn ich mir dann immer noch nicht sicher bin, ob dieser Mensch qualifiziert ist, kann ich mir doch die entsprechenden Zertifikate zeigen lassen (KEIN qualifizierter Therapeut(in) wäre deshalb sauer). Dank Internet gibt es zusätzlich so viele Möglichkeiten sich im voraus zu informieren. Ich zumindest - wäre ich nicht selbst Tierphysiotherapeutin - würde niemanden an mein Tier heran lassen, von dem ich im Vorfeld keine Info eingeholt habe
Eigentlich wollte ich auch garnicht so ins OT gehen. Ich wollte nur sagen dass ich finde es hilft, wenn ich den Leuten vorher sage sie bekommen auf jeden Fall ihre Zeit bezahlt wenn auch nicht viel gemacht wird sie ihr Tempo meinem Hund anpassen. Vielleicht haetten es viele eh so gemacht, aber so wissen sie wenigstens was meine Prioritaeten sind.
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Mein Hund hat beidseitig schwerste ED und wurde mit 6 Monaten operiert.
Mit einem Jahr wurde sie bei Dr. Rosin in Berlin goldimplantiert.
Ich halte ihn für einen sehr guten Diagnostiker und Fachmann. Wenn überhaupt operiert werden muss, dann kann er das beurteilen.
Schreib ihn doch mal an und lass Dich beraten. Alles Gute für Deinen Hund!
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Ein Gast antworteteIch danke euch jetzt schon mal zwischendurch sehr für eure Antworten und bin froh, auf dieses Forum gestoßen zu sein. es wird noch ein langer Weg, aber es ist gut, nicht alleine dazustehen und eure Erfahrungen, Wissen und Ratschläge zu bekommen.
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Liebe Grüße, Lilly
P.s.: Darf man hier eigentlich Tierkliniken namentlich nennen und nach Erfahrungen fragen?
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