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Allergische Hautreaktion

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  • Zeus79
    antwortet
    Ich würde dir auch mal raten die Schilddrüsse überprüfen zu lassen.... hört sich sehr stark danach an......

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  • Cynthia
    antwortet
    Hallo!

    Ich habe nun mit meiner Haustierärztin gesprochen.
    Ihr Rat war - nachdem sie den Bericht der Dermatologin gelesen hatte - eine Biopsie der betroffenen Stelle durchzuführen.
    Für sie liegt eine Autoimmunerkrankung nahe, das scheint auch die Dermatologin in ihrem Bericht angedeutet zu haben.
    Allerdings möchte meine TÄ erst Rücksprache mit der Dermatologin halten, die leider erst morgen wieder erreichbar ist.
    Mit dem Labor hat sie allerdings schon gesprochen, die würden das auch als nächsten Schritt sehen.

    Ich hatte meine TÄ gefragt ob bei dieser Biopsie in jedem Fall ein Befund herauskommt oder ob es auch umsonst sein könnte.
    Sie meinte es wird mit aller größter Wahrscheinlichkeit ein Befund herauskommen der die Gabe von Cortison erforderlich macht.
    Die Frage wäre deshalb, ob man überhaupt biopsiert und nicht gleich Cortison gibt.
    Gegen den Juckreiz würde es helfen und Luna entspannen.
    Das schlimmste was passieren könnte wäre, dass das Cortison nicht hilft und wir dann einige Wochen warten müssten bis die Biopsie durchgeführt werden kann.
    Mehr als Zeit hätten wir dann nicht verloren und es wäre auch vertretbar weil Luna ja nun nicht enorm leidet, klar würde es ihr ohne diese Hautreaktion besser gehen, aber sie ist nun nicht in ihrem Allgemeinbefinden massiv gestört.
    Aus der aktuellen Sicht hätte sie da kein Problem damit, aber das will meine TÄ auch erst mit der Dermatologin besprechen.

    Ich bin wirklich froh um die Bemühungen...

    LG Cynthia

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  • steph
    antwortet
    ich würde - trotz deiner abneigung - wirklich zu einem guten THP tendieren. vielleicht denkst du ja mal drüber nach, ich vermute, da würde man dem problem eher auf die spur kommen und auch entsprechend erfolgreich behandeln können

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  • Landhaus-Hunde
    antwortet
    Hallo Cynthia,
    ich kann dir nur von unseren Erfahrungen berichten. Es wäre schon gut, wenn du weiterhin sowohl mit deiner Haustierärztin, als auch mit der Dermatologin im Kontakt bleibst. Unsere TÄ geben die Befunde auch untereinander weiter, ansonsten einfach Laborberichte ausdrucken lassen und beim nächsten Besuch der "anderen Stelle" mitnehmen.


    Allergietest - Blutallergietest mit erweitertem Panel waren bei uns ca. 150 Euro. Wenn du einen Blutallergietest machen lassen möchtest, dann sag bitte (falls du wieder erwarten nicht gefragt wirst) welche Sorten Fleisch + Kohlenhydrate du bislang verfüttert hast. Da es zumindest bei Laboklin verschiedene "Panele" gibt, macht das schon einen Unterschied, denn mit dem erweiterten Panel hast du eben mehr Lebensmittel abgedeckt.

    Es gibt auch einen Speicheltest - Nutriscan für Futtermittelallergien. Da müsstest du mal im Internet schauen, welche Nahrungsmittel abgedeckt werden. Nutriscan erfasst andere Antikörpergruppen als der Bluttest. (Den Unterschied der Antikörpergruppen habe ich mir nur als unterschiedliche zeitliche Dauer bis eine mögliche Reaktion auftritt gemerkt. - Evtl. auch noch einmal nachfragen.)

    Umweltallergien - kann man per Hauttest oder per Blutanalyse testen. Empfohlen wird es dann, wenn der Tierhalter auch in Betracht zieht das Tier mit einer "Desensibiliesierung" helfen zu wollen. Bei Umweltallergien kannst du auf jedenfall schon einmal nachlesen, wie sich das mit möglichen Vorrats- und Hausstaubmilben verhält. Denn einige Maßnahmen zu treffen ist sicherlich nicht schlecht. Bei einer Pollenallergien wäre es zwar interessant zu wissen gegen was das Tier reagiert, denn dann kann man auch Rückschlüsse auf mögliche Kreuzallergien schließen, aber ich persönlich habe es bislang noch nicht testen lassen.

    Bei Allergietests ist zu beachten, ob und welche Medikamente gegeben wurden. Grob gesagt: alles was entzündungshemmend wirkt, greift ein. Ob das nun entzündungshemmende Schmerzmittel, Cortisonpräparate oder Antihistaminpräparate sind. - Daher immer versuchen sich Notizen zu machen oder ein Tagebuch führen, damit man dann beim Arzt wichtige Informationen oder Beobachtungen auch mitteilen kann.


    Es gibt auch Demodexmilben oder Flohspeichelallergien. Ein Hautgeschabsel kann Demodexmilben nachweisen, aber zumindest laut unserer behandelnden TÄ erwischt man nicht immer welche. Um auszuschließen das bei unseren Hunden eines von beiden der Fall ist/war, war der Ratschlage mittels Spot-on-Präparat einen Demodexmilben oder Flohbefall auszuschließen. So ein Präparat (zumindest wie wir es hatten, ist für mein Empfinden schon echt harter Tobak!)


    Schilddrüsenwerte - es gibt verschieden aussagekräftige Test. In der Regel werden nur wenige Parameter zuerst getestet und wenn dann der Verdacht auf eine "Schieflache" besteht, wird genauer untersucht. Die Erfahrungsberichte anderer Hundehalter war, dass auch ein Problem der Schilddrüse vorliegen kann, wenn die Tests die nur wenige Parameter vergleichen in Orndung waren.

    Kosten für solche Blutanalysen kann ich dir nicht nennen. Die reinen Laborkosten für ein geratrisches Profil, zusätzlich dazu Schilddrüsenwerte und weiter Informationen die Rückschlüsse auf die Nebennierenrinde anzeigen waren bei uns ca. 100 Euro.

    Ob es bei Hunden auch einen Hormontest gibt, der ggf. männl. oder weibl. Geschlechtshormone testet kann ich dir nicht sagen.


    Im Grunde kann deine Haustierärztin das Blut für Blutanalysen abzapfen und einschicken. Ob sie dir auch mögliche Behandlungstipps für eine äußerliche Behandlung der Pickel geben kann, weiß ich nicht. Auch glaube ich nicht, dass man das so groß geben kann. Deinen Hund hat ja niemand live gesehen, um dann sagen zu können. Mensch, bei uns war das wirklich sehr ähnlich und wir haben mit dieser und jener Methode gut hinbekommen oder nehmen zur äußerlichen Anwendung XY. (Meine Tiere haben andere allergische Reaktionen, dass ist ja wirklich individuell. - Sollte es überhaupt eine allergische Reaktion sein.)

    Als Mensch mit Hautproblemen wurde mich häufig zu Entschlackung, Darmsanierung und vor allem keiner mechanischen Einwirkung auf die entzündlichen Stellen geraten. Zumindest mir wurde gesagt, dass es Abkapslungen unter der Haut gibt (durch die Entzündung) und wenn man diese durch Drücken aufplatzen lässt, kann sich das Sekret auch nach innen verteilen und für weitere Probleme sorgen. (Sind bakterielle Infektionen zB. der Hintergrund, dann würden die Bakterien ja wieder weiter in umliegendes Gewebe gelangen. Anstatt in dieser Kapsel von den Körperabwehrzellen "aufgefressen". Ebenso wurde ich gewarnt, dass es zu einer Sepsis kommen könnte.)


    Vielleicht magst du mal einige Schlagwörter in die Forums oder Googlesuche stecken und dich noch ein wenig schlau lesen.

    Zu welchem Arzt ich gehe, mache ich oft von meinem Bauchgefühl abhängig. Wenn der Haustierarzt deiner Meinung nach gut berät, dann kann auch er entsprechende Blutwerte analysieren lassen. Wenn er sagt, das es besser ist weiterhin beim Dermatologen in Behandlung zu bleiben, dann würde ich an deiner Stelle das vorziehen. Wer offen sagt, ein Facharzt ist angeraten, der teilt mit: "Da muss ein Spezialist ran", dann sollte man darauf "hören".


    Leider habe ich keinen Ratschlag was du machen sollt oder keine Idee für irgendwelche Sofortmaßnahmen. Ich hoffe aber, du konntest ein paar Schlagwörter mitnehmen, um weitere Informationen zu sammeln und dann zu einer Entscheidung zu kommen wo du hingehst, um dich dann entsprechend des weiteren Vorgehens auszutauschen.
    Naja, so ein wenig würde ich wohl zu einem Bluttest beim Haustierarzt tendieren. Aber wie du schreibst, vermehrt sich das Pickelproblem gerade wieder, da wäre ich wohl doch lieber beim Dermatologen aufgehoben. Sonst gehst du evtl. binnen einer Woche zu zwei unterschieden Stellen und hast ggf. die Werte vom ersten noch gar nicht?


    (Heißt ja nicht, dass es hier nicht noch andere Leute gibt, die vielleicht mal aus dem Nähkästchen plaudern können und dich an ihren Erfahrungen teil haben lassen.)


    PS: Dein Tier wird einer naturheilkundlichen Behandlung gegenüber nicht voreingenommen sein. Da ist es wurscht, was du davon hälst. Ein möglicher Plazeboeffekt tritt bei Tieren nicht ein.

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  • Cynthia
    antwortet
    Jetzt sind auch 3 Pickelchen am Schwanzansatz zu sehen :-(
    Am Kinn sind auch 2 kleine Pickelchen dazu gekommen.
    Ein Tierarztbesuch ist nun wohl unumgänglich...

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  • Cynthia
    antwortet
    Dankeschön für deine aufmunternden Worte!


    Wir haben heute den noch geschlossenen Hubbel/Pickel ausgedrückt. Doe Dermatologin sagte ja, dass man das durchaus vorsichtig tun könnte.
    Es kam wieder diese gelblich/blutig/durchsichtige Flüssigkeit heraus.
    Der andere, bereits offene Hubbel hat sich etwas beruhigt, es ist aber noch ein neuer, kleinerer dazu gekommen.

    Ich bin nun am Überlegen wie ich weiter vorgehe. Auch wenn wir es jetzt wieder in den Griff bekommen... es wird sicherlich wieder auftreten nach dem ganzen Ablauf.

    Ich denke darüber nach zunächst wieder zu unserer Haustierärztin zu gehen und mit ihr die Sachen wie Schilddrüse und Hormone zu besprechen, auch Allergietest natürlich.
    Den Vorteil den ich bei meiner Haustierärztin sehe ist, dass ich sie schon lange kenne, besser mit ihr reden kann und günstiger wäre es auch noch.
    Die Dermatologin berechnet schon 32 € "Grundgebühr" und eine Blutuntersuchung auf Schilddrüsenwerte usw. kann meine Haustierärztin ja genauso durchführen und die Befunde kann ich mir geben lassen sollte ich die Dermatologin nochmals aufsuchen.

    Was meint ihr dazu?
    Oder besser alles über die Dermatologin machen?

    Mir fehlt einfach so ein bisschen der Ansatz, wie ich es nun anpacken soll.
    Am liebsten bin ich immer schon grundinformiert und gehe nicht völlig ahnungslos an solche Dinge heran.

    Bin weiterhin um jeden Rat dankbar...

    Worauf muss ich denn bezüglich eines Allergietests achten, welche Form ist denn nun die Beste? Es gibt so viele unterschiedliche Meinungen dazu was die Aussagekraft angeht...
    Haltet ihr einen kompletten Allergietest für sinnvoll, also Futtermittel und Umweltallergene?
    Wie hoch sind eigentlich die Kosten eines solchen Tests ungefähr?
    Was wäre denn euer Vorgehen an meiner Stelle?
    Erst Allergien testen oder erst Schilddrüse oder was zuerst?


    P.S.
    Ich bin eigentlich nicht so sehr der Heilpraktiker- und Homöopathiefan. Habe leider im Humanbereich damit schon böse Erfahrungen machen müssen, meine Tochter wäre im Alter von 5 Jahren fast gestorben weil eine homöopathische Kinderärztin meinte 6 Globuli reichen bei über 40 Fieber und eitriger Angina.
    Da habe ich "etwas" das Vertrauen verloren...
    Ich würde es aber ausprobieren, wenn ich wüßte, dass Luna hier geholfen wird. Allerdings weiß ich nicht ob es Sinn macht, wenn ich nicht völlig unvoreingenommen bin...

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  • Landhaus-Hunde
    antwortet
    Cynthia,
    ich kann sehr gut verstehen, dass auch du nicht an eine Nahrungsmittelunverträglichkeit glaubst. So wie du schreibst tut es die Dermatologin auch nicht recht.

    Es gibt in der Tat ja einige andere Erkrankungen die zu "Pickeln" führen können.
    Wenn ich deinen ersten Beitrag lese und auch das was du jetzt am schreiben bist, dann glaube ich das euch ernsthaft versucht wird zu helfen.

    Bei manchen Krankheitsformen ist es recht schwierig eine wirkliche Ursache heraus zu finden. Auch bei Menschen gibt es ähnliche Abszessbildungen, ohne das man wirklich 100% sagen kann, wieso manche Menschen davon sehr häufig "befallen" werden. zB.: Akne Inversa (Vielleicht gibt es etwas ähnliches bei Hunden auch?)
    Aus Erfahrung kann ich sagen, es wird schon auch dann nach einer Ausschlussmethode versucht eine Ursache zu erkennen. So wie bei euch.
    Nahrungsmittelallergien, Schilddrüsenuntersuchungen, Zuckertest, Hormonbestimmung und eben auch die Gabe von Langzeitantibiotika. Dann sämtliche Tips ausprobieren, die man von sämtlichen Ärzten und Therapeuten so bekommt.

    Letztlich geblieben ist: Akutbehandlung, da keine behandelbare Ursache vorhanden ist. (Wenn der Abzess zu groß ist - Spaltung oder Aussschabung des Gewebes. Kleiner Prozesse bilden sich auch so zurück, kommen aber immer wieder an gleichen Stellen wieder. Max partielle Hautdesinfektion in kleinflächigem Bereich, damit nicht noch weiter Keime eindringen.)
    Die Tatsache akzeptieren lernen, dass es so ist und anzunehmen. (Gut beim Tier wohl schlecht möglich und vermutlich reagiert es körperlich auch nicht anders, wenn es sich mit etwas abfinden würde.) Aber vielleicht hilft es Frauchen, einen entspannteren Umgang zu erlangen?

    Grundsätzlich ist ein Dermatologe der richtige Ansprechpartner bei Hauterkrankungen. Wenn du aber so gar kein Vertrauen hast, dann bringt auch eine weitere Behandlung wohl wenig. Vielleicht könntest du mal überlegen, ob du dich mit einem Heilpraktiker oder Homöopath besprechen möchtest. Das ist noch einmal eine andere Richtung und kann vielleicht Erfolge erzielen, weil in der Regel versucht wird, den Körper wieder in ein bessere Gleichgewicht zu bringen?

    Ich würde vielleicht doch noch einmal ganz offen mit der behandelnden Tierärztin sprechen. Vielleicht hat sie ja doch konkrete Ideen im Hinterkopf, die euch weiter helfen können eine mögliche Ursache zu finden und zu behandeln. Oder sie ist so aufgeschlossen und informiert, dass sie vielleicht entsprechend naturheilkundlich arbeitende Therapeuten kennt und dir nennen kann? Zumindest so wie du schreibst, glaube ich nicht, dass du schlecht beraten wirst. Blos manchmal ist der Weg einer Erkrankungen nicht so ganz klar und einfach - zick zack Tablette rein, alles gut.

    Und bitte bitte nicht verzweifeln. Das hilft euch ja nicht. Versuch dir zu erklären lassen wie verschiedene Erkrankungen ausgeschlossen werden können. Danach kannst du ja dann entscheiden, in welcher Reihenfolge du vor gehen möchtest. Oder wenn du sagst, Mensch mir wäre im Grunde mal lieb, das ein Heilpraktiker drauf guckt, dann fang da an und erkundige dich in deinem Umfeld ob es Erfahrungen gibt.

    Das du kein Freund von Antibiotika bist und eine weitere Langzeitgabe für deinen Hund vorerst ausschließen möchtest, kannst du bei einem Gespräch ruhig sagen. (Auch wenn man manchmal Hemmungen hat, ganz offen mit Ärzten zu sprechen. Das sind in der Regel doch gar keine schlimmen Personen.)


    Ich drücke dir ganz fest die Daumen.


    PS: Nein AB beseitigt keine Allergie. Wirkt lediglich gegen Bakterien. Wie oben geschrieben können sich ja auch offene Stellen leicht durch auf der Haut sitzenden Bakterien zusätzlich infizieren. Egal ob es sich um eine Allergie oder evtl. so etwas wie ein Autoimmunproblem handelt, dann reagiert das Immunsystem nicht so wie bei einem gesunden Patienten. Und braucht ggf. Hilfe alle Baustellen anzugehen. (Der gegenteilige Ansatz wäre, Immunsystem stärken, damit es dann wieder besser funktioniert und nicht mit einem AB die natürliche Besiedelung von Körper und Haut platt kloppen.)

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  • Cynthia
    antwortet
    Hallo Melanie,

    der Sinn einer Ausschlußdiät ist mir schon einleuchtend.
    Ich sehe aber den Ablauf in der Gesamtheit, der für mich nicht wirklich logisch ist.

    1. Auftreten
    Es wurde geraten von Fertigfutter auf Fleischdosen + Gemüseflocken umzusteigen.
    AB dazu, es wurde besser und ging weg.

    Dann wenige Wochen später...

    2. Ausbruch
    Dann wurde zu kompletter Ausschlußdiät geraten, Lamm und Kartoffeln.
    AB dazu, es wurde besser und ging weg.

    Einige Wochen später...

    3. Ausbruch
    Jetzt soll es bitte Kaninchen + Kartoffel sein.
    AB dazu und wieder wurde es besser und ging weg.

    Und wieder: jetzt, einige Wochen später, der 4. Ausbruch.


    Drei Futterumstellungen und alle 3 Mal wurde es mit dem Antibiotikum besser und jedes Mal ein paar Wochen nach Absetzen des AB und Beibehaltung der Fütterung ein erneuter Ausbruch.

    Jetzt vor dem 4. Ausbruch war die Zeit das erste Mal soweit, eine neue Futterkomponente hinzu zu nehmen (den Lachs). Vorher brach es IMMER auch während Beibehaltung der Fütterung aus.

    Ich glaube langsam nicht mehr an eine Futtermittelallergie.
    Wäre sie gegen Lamm allergisch, dürfte die Reaktion doch nur durch AB nicht weg gehen und einige Wochen nach Absetzten des AB weg bleiben, wenn sie weiterhin Lamm kriegt.
    Das gleiche in Bezug auf die verschiedenen Fleischdosen nach dem ersten Ausbruch oder auf das Kaninchen oder die Kartoffeln.

    Wie gesagt, ich bin kein Experte, aber Antibiotika beseitigt doch keine Allergie und meines Wissens hält es auch keine Wochen vor nachdem man es abgesetzt hat.

    Umweltallergie oder sonstiges kann es natürlich auch sein... dann nützt meine strikte Ernährung ja aber nichts.

    Nach meine letzten Besuch bei der Dermatologin hieß es, dass sie denkt, Luna kann bald wieder alles fressen. Dass es wohl keine echte Nahrungsmittelallergie ist sondern nur eine Verkettung unglücklicher Umstände war. Bei den meisten ihrer Patienten tritt nie wieder ein Problem auf nachdem die Behandlung abgeschlossen war.
    Vorher wurde wohl nur zu kurz mit AB behandelt, deshalt trat es wieder auf.
    Bei letzten Mal bekam sie fast 7 Wochen Antibiotika. Wieder zu kurz?


    Versteht mich nicht falsch, nur ich verzweifle allmählich.
    Vor allem da für mich nicht der Ansatz einer Ursache erkennbar ist.

    Grüße
    Cynthia
    Zuletzt geändert von Cynthia; 02.08.2013, 15:39.

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  • Cynthia
    antwortet
    Sorry, habe den Beitrag doppelt abgeschickt...
    Zuletzt geändert von Cynthia; 02.08.2013, 15:37.

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  • Landhaus-Hunde
    antwortet
    Hier lese ich es von euch und höre es auch sonst schon öfter, dass diese Tests eigentlich meistens unsinnig sind.
    Die sind nicht unsinnig, sondern zeigen wo der Hund schon Antikörper gebildet hat. Letztlich kannst du damit schauen, bei welchem "Produkt" die Wahrscheinlichkeit einer Reaktion am geringsten ist. Damit würde mann dann eine Ausschlussdiät anfangen. (Wer eine AD gar nicht machen möchte, der würde eben nur noch die Dinge in die Ernährung einbauen, gegen die keine Antikörper gebildet wurden.)

    Das du bei Veränderung nun wieder neues Aufflammen der Reaktionen hast und das dir geraten wurde DAS zu füttern, wogegen vermutlich schon Allergien bestehen ist ein Provokationstest. Das dient dazu zu vergleichen, ob es unterschiedliche "Symptome"-Stärken gibt.
    Wenn es bei etwas sehr vermindert ist, hingegen bei anderen Dingen hoch, kannst du sehen - alles klar Futtermittelallergie. Ich lasse das was böse Probleme verursacht konsequent aus der Ernährung raus.

    Brötchen können ebenso wie alle anderen Dinge für Probleme sorgen. Genauso kann auch Kartoffel oder Kaninchen etwas verursachen. Allergien sind so individuell, dass es keinen allgemeingültigen Lösungsplan gibt.

    Bei all den Vorgehensweisen geht es darum zu beobachten. Was macht den wenigstens oder bestenfalls gar keinen Stress durch Symptome. DAS wird dann später fest in die Ernährung eingebaut.

    Und das dir dann geraten wird, wieder das zu füttern, was die wenigsten Probleme macht, ist doch irgendwie leicht verständlich. Wenig Probleme = weniger Leidensdruck für das Tier = das wird sich gemerkt und dementsprechend als Langzeiternährungsbaustein beibehalten.

    Ausschlussdiät ist nie mit: Ich nehme ein Fleischprotein und ein Pflanzenprotein und füttere das ein Leben lang beendet. Ausschlussdiät meint nichts anders wie: Über viele Wochen und Monate versuchen wir herauszufinden was der Hund verträgt, um damit dann langfristig gesehen eine gute Ernährungsstrategie aufzubauen.

    Leider geht es nur mit Versuch + Irrtum.

    Zudem gibt es auch eine ganze Menge anderer Faktoren bei Allergien die man bedenken könnte.
    - liegen vielleicht Umweltallergien (Pollen, Hausstaubmilben, Futtermilben vor)
    - gibt es evtl. Kreuzallergien
    - Kontaktallergien

    Auch spielt es eine Rolle bei manchen Allergikern welche Lebensmittel eingenommen werden, in Bezug auf die gleiche/oder ähnliche Reaktion wie eine richtige Allergie (Körper hat Antikörper gebildet), aber es handelt sich nur um eine Psydoallergie. Die liegt dann vor, wenn Histaminrelevante Inhaltsstoffe das Lebensmittel zu einem Problem werden lassen.
    Fisch enthält viel Histamin. Das ist der Botenstoff der auch bei einer allergischen Reaktion vom Körper ausgeschüttet wird. (Statt allergische Reaktion aufgrund der Antikörper, Histamin wird ausgeschüttet, es kommt zur Reaktion. Ist bei erhöhter Histaminzufuhr "schlichtweg" viel Histamin vorhanden / zugeführt und es kommt zu einer Reaktion, ohne das der Körper eben jene Antikörper gebildet hat und lossagt.)

    http://www.nahrungsmittel-intoleranz...nsmitteln.html

    Daher verstehe ich leider immer nicht, warum ausgerechnet Fisch so oft als Allergikerfutter angepriesen wird. Ich finde das persönlich etwas widersinnig. Aber es kommt bestimmt grundsätzlich auch auf die Reaktionsbereitschaft des Immunsystems an.


    Lass mal nicht den Kopf hängen. Wenn du gut mit Kaninchen + Kartoffel gut fährst, dann hast du ja schon zwei Dinge für die Langezeitfütterung.


    PS: Wenn die Entzündungen nicht durch Bakterien (Sekundärinfektion) verschlimmert werden, braucht man bestimmt kein Antibiotika. Eine (sterile) entzündliche Reaktion ist die allergische Reaktion von sich aus. Der Körper durchblutet die Stellen mehr und das Gewebe wird durchlässiger für die Körpereigenen Abwehrzellen (daher Rötung und Schwellung).

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  • Cynthia
    antwortet
    Hallo zusammen,

    bitte entschuldigt, dass ich mich nicht mehr gemeldet habe, die letzten Wochen waren Hölle, verdammt viel um die Ohren.

    Der weitere Verlauf war wie folgt...

    Die Heilung schritt gut voran, es wurde mit AB und Rivanol-Lösung behandelt.
    Am 29.06.2013 bekam sie das letzte Mal AB.

    Die Dermatologin hatte empfohlen 2-3 Wochen noch bei Kaninchen und Kartoffel zu bleiben und dann eine weitere Fleischsorte auszuprobieren.
    Sie meinte ich solle gleich die Sorte geben, die für die potentielle Allergie verantwortlich sein könnte, also das was sie vorher am häufigsten bekommen hat.

    Ich habe mir dann aber vorgenommen 4 Wochen abzuwarten nach dem letzten AB, will einfach auf Nummer sicher gehen.
    In dieser Zeit hat sich Luna immer mal wieder am Kinn gekratzt bzw. geschrubbt, sie reibt dann ihr Kinn auf den Vorderpfoten oder auf nem Teppich.
    Wir haben regelmäßig das Kinn kontrolliert und es war nichts erkennbar, außer die Vernarbungen, die etwas dicker sind als normal.
    Da wir hier gerade ein Stechmückenproblem haben, könnten es auch durchaus Stiche sein, die sie geplagt haben.
    Ebenso hat sie sich wieder öfter unten am Schwanzansatz geleckt, auch nichts erkennbar.
    Was so gut wie gar nicht mehr aufgetreten ist, war Pfotenlecken.

    Am letzten Samstag waren die 4 Wochen ohne AB vorbei. Ich wollte ihr nicht gleich die Fleischsorten geben, die wohl am ehesten für eine vermeintliche Allergie in Frage kämen (Rind und Geflügel bei uns) und habe mich dazu entschieden ihr Lachs zu geben.
    Also gab es gewolftes Lachsfilet mit Kartoffeln.
    Zum ersten Mal am vergangenen Samstag, dann Montag + Dienstag wieder Kaninchen. Gestern dann wieder Lachsfilet und mittag sehe ich zufällig schon wieder eine offene Stelle am Kinn.
    Bei genauerer Untersuchung fand ich insgesamt 3 Stellen: eine ziemlich dicke und runde pickelartige Stelle, geschlossen, ca. 0,5 cm Durchmesser. Noch so eine Stelle die bereits offen ist, ich konnte gelblich-blutiges Sekret herausdrücken. Daneben noch eine flachere Stelle, die kurz vor dem Aufbrechen ist.
    Genau die selbe Reaktion wie oben auf den Bildern, nur viel, viel kleiner.
    Ich bin dann sofort in die Apotheke und habe Rivanol-Lösung besorgt, eine Desinfektion der Stellen kann sicherlich nicht schaden.

    Und nun steh ich quasi wieder am Anfang.
    Es kommt einfach immer wieder.
    Ists nun der Lachs? Wäre es jetzt auch wieder losgegangen wenn ich keinen Lachs gegeben hätte?
    Irgend so ein Vollhorst meinte letzte Woche ständig alte Brötchen auf dem Feld verteilen zu müssen. Da hat sie über mehrere Tage bestimmt 4-5 helle Brötchen gefressen. Sind die schuld?
    Vor ein paar Tagen hat sie mit mir Wassermelone gefuttert, sie liebt solche Sachen. Liegts daran?
    Sinds die Mirabellen und Kirschen, die hier gerade überall auf den Wegen rumliegen, von denen sie immer wieder welche aufnimmt?
    Da bräuchte ich wohl eine Kristallkugel um das zu beantworten.

    Wie auch immer, ich sträube mich ehrlich gesagt wieder zum Tierarzt zu gehen. Garantiert gibts dann sofort wieder AB und strikte Kaninchen- Kartoffel-Diät. Und was habe ich dadurch gewonnen? Dass es dann ein paar Wochen nach Absetzten des Ab wieder losgeht?

    Die Dermatologin meinte ja, wenn es wieder auftritt, sollte man sich einen Allergietest überlegen.
    Hier lese ich es von euch und höre es auch sonst schon öfter, dass diese Tests eigentlich meistens unsinnig sind.
    Also bin ich von dieser Maßnahme nicht wirklich überzeugt.

    Es muss doch aber endlich mal eine Ursache gefunden werden.
    Seit Monaten nun schon wird Luna absolut einseitig ernährt, erst Lamm und Kartoffeln, dann Kaninchen und Kartoffeln. Mich wundert, dass sie noch so top da steht und keine (sichtbaren) Mangelerscheinungen hat.

    Sollte ich wirklich zunächst auf einen Schilddrüsentest bestehen?
    Wie sind denn da die Zusammenhänge zu solchen Reaktionen? Das ist mir nicht ganz klar.

    Was würdet ihr weiter tun?
    Was soll ich mit den Hautreaktionen machen? Rivanol oder was gibt es noch?

    Ich habe mir in jedem Fall vorgenommen über das Wochenende das Ganze zu beobachten und auf eigene Faust zu behandeln. Es ist ja noch weit davon entfernt richtig schlimm zu sein. Sollte es mit dem Rivanol besser werden, ists ja erstmal ok. Wenns schlimmer wird, bleibt mir wohl nur der Gang zum TA.
    Außerdem gibts jetzt erstmal keinen Lachs mehr sondern nur noch Kaninchen, vielleicht gibt es sich auch damit wieder und Lachs kommt dann auf die "rote Liste".

    Ich bin wirklich um jeden Rat dankbar!
    Allmählich wird es nämlich auch eine Geldfrage. Ich bin nun bei über 1000 € Tierarztkosten angelangt und zudem ist die Fütterung mit Kaninchenfleisch auch nicht gerade günstig, jedenfalls um einiges teurer als Fleischsorten wie Rind oder Geflügel.
    Sinnvolle Behandlungen bin ich selbstverständlich bereit zu bezahlen.
    Nachdem es aber nun zum vierten Mal einige Wochen nach Absetzen des Antibiotikums wieder von vorne losgeht, kann das doch so einfach nicht mehr weitergehen!

    Ich bin keine Anti-Antibiotika-Mensch, absolut nicht. Aber gerade in der Tiermedizin gibt es wirklich für jeden Pups sofort AB. Wenns dann gut wird und vor allem gut bleibt, kein Problem. Aber das ist bei uns ja nicht der Fall.
    Offenbar unterdrückt es nur.
    Wobei ich zu wenig darüber weiß... ob das wirklich mehrere Wochen nach Absetzen noch vorhält?

    Bin gespannt was ihr zu all dem meint...

    LG
    Cynthia

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  • Kafrauke
    antwortet
    Ja,das gibt es sicherlich.
    Mein Hund war immer träge,agressiv,überängstlich,lernte nicht,hatte massive Hautprobleme....
    Ich substituierte ihn nicht,weil ich es für Quatsch hielt. Seit ich es jetz doch tue ist er fit ,vital,sprudelt über vor Energie und ist quasi ein neuer Hund,der andere Hunde begrüssen statt verprügeln will.

    Placeboeffekt ausgeschlossen,da ich nicht davon überzeugt war.

    Schwieriges Thema.

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  • Bullebu
    antwortet
    Zitat von Teasy Beitrag anzeigen

    Eine Überprüfung der Schilddrüse wäre auch meine Empfehlung - aus eigener Erfahrung.
    Da muss ich dann auch mal was zu sagen:

    Mein Labradorrüde war mit 10 Jahren immernoch sehr fit, lief viele km am Fahrrad, war jeden Tag einfach nur aktiv ohne Ende. Trotz der Kastration im Vorjahr war er quasi immer zu dünn.

    Er hatte eine SDU. Spät entdeckt, weil eben nie jemand dran gedacht hat.

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  • Kafrauke
    antwortet
    Zitat von Teasy Beitrag anzeigen
    Ein TA weigerte sich sogar ein SD-Profil zu erstellen, da eine SDU seiner Meinung nach ausgeschlossen werden könne, da mein Hund weder dick noch träge wäre, mit Sicherheit wäre es eine Allergie.
    Ja,die alte Leier. Ein SDUler muss fett sein

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  • Teasy
    antwortet
    So sah meine Hündin mit Staph-Befall aus:
    http://www.bilder-hochladen.net/file...ca-jpg-rc.html

    Ließ sich, wie gesagt, ohne Weiteres naturheilkundlich behandeln. Das nur, falls jemand diesen Thread liest, der ein ähnliches Problem hat und nicht sofort mit AB behandeln möchte bzw. dessen Hund kein AB verträgt. Es gibt Alternativen.

    Zitat von Kafrauke Beitrag anzeigen
    Hast du die Schilddrüse gecheckt?
    Eine Überprüfung der Schilddrüse wäre auch meine Empfehlung - aus eigener Erfahrung.

    Meinem anderen Hund wurde von mehreren Tierärzten eine Allergie unterstellt, das ging von Flohbiss-, über Hausstaubmilben-. bis Futtermittelallergie (letzte Verdachtsdiagnose einer Dermatologin), "bestätigt" durch einen Allergietest. Ich habe das nie geglaubt und weitergesucht, da alle anderen Hinweise auf eine Nahrungsmittelallergie wie Erbrechen, Durchfall etc. fehlten. Bis heute verträgt er alle Fleischsorten problemlos obwohl er laut Test angeblich gegen alles außer Truthahn allergisch war.

    Glücklicherweise fragten mich zwei Hundetrainer, unabhängig voneinander, wegen seines aufgedrehten Verhaltens ob er eine SDU hätte, was dann auch der Grund war, ihn darauf untersuchen zu lassen.

    Ein TA weigerte sich sogar ein SD-Profil zu erstellen, da eine SDU seiner Meinung nach ausgeschlossen werden könne, da mein Hund weder dick noch träge wäre, mit Sicherheit wäre es eine Allergie.

    Falls du außer der Ausschlussdiät einen Allergietest auf Futtermittel in Betracht ziehst würde ich die Auswertung, so sie sich auf IgE- und IgG-Werte stützt, nicht allzu ernst nehmen: http://www.albert-heim-stiftung.ch/downloads/16-06.pdf

    LG Linda

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