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Allergische Hautreaktion

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  • Kafrauke
    antwortet
    Zitat von Cynthia Beitrag anzeigen
    Ist Knochenkot nicht heller?
    Ich dachte an Verstopfung, evtl. von den Kartoffeln und weil es eben kein Öl oder Milchprodukte gibt. Anfangs hatte ich noch keine Lammknochen verfügbar, da war auch harter Kot bzw. Murmeln angesagt.

    Was für ein Öl wäre denn eine Alternative?
    Im Moment geht es zwar, der Kot ist ohne Öl ok, aber wäre gut zu wissen was besser geeignet ist als Leinöl.
    Bei Murmeln dachte ich an Knochen. Muss nicht soo hell sein,ist es aber meist schon,ja.
    Musst dir die Haufen mal nen Tag später ansehen
    Kartoffeln machen eigentlich keinen festen Stuhl. Versuch mal etwas mehr Wasser in Form von z.B selbstgekochter Fleischbrühe ins Futter zu bekommen.

    Evtl ist das aber auch ein Hinweis?

    Ich gebe auch Raps,Nachtkerzen und Schwarzkümmelöl(gut bei Allergien) aber generell könnte natürlich jedes LM und auch jedes Öl ne Allergie auslösen.

    Würdes du ne Pferdefleischdiät machen,würde ich Pferdefett empfehlen. A, Karnickel ist ja nicht viel dran.

    Staphylokokken sind halt oft ne Folgeerkrankung.
    Icxh würde evtl nen Allergietest(teuer) machen,aber frühestens sechs,besser acht Wochen nach der letzten Cortisongabe.

    Hast du die Schilddrüse gecheckt?
    Ich habe den Verdacht,dass mein Hund dieses Jahr keine Symphtome hat,da seine SD jetz behandelt wird.

    Hauterkrankungen sind mies.Es gibt entlos viele Möglichkeiten nd mancher findet nie die Ursache/Lösung.

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  • Cynthia
    antwortet
    Hallo ihr beiden,

    vielen Dank für eure Antworten.

    Zunächst mal Fotos...

    Das war im Dezember, als es das erste Mal aufgetreten ist, da war es blutig gekratzt...

    http://www7.pic-upload.de/23.05.13/ys9h1enhlz4.jpg

    Das war vor Beginn der aktuellen Behandlung...
    (ist nur etwa die Hälfte des Ganzen, auf dem Rest liegt sie drauf)

    http://www10.pic-upload.de/23.05.13/kaq8efh8sxt.jpg

    Und dieses hier ist am 4. oder 5. Tag nach Beginn der Behandlung gemacht worden. Das Gelb kommt von den Umschlägen mit dem Rivanol...

    http://www10.pic-upload.de/23.05.13/n6c3kus3j8t8.jpg


    @lush-adicct

    Habe mir das mit der Pyodermie mal durchgelesen, das ist das was die Hauttierärztin beschrieb, sie sprach von Follikulitis.

    @Kafrauke
    Ist Knochenkot nicht heller?
    Ich dachte an Verstopfung, evtl. von den Kartoffeln und weil es eben kein Öl oder Milchprodukte gibt. Anfangs hatte ich noch keine Lammknochen verfügbar, da war auch harter Kot bzw. Murmeln angesagt.

    Was für ein Öl wäre denn eine Alternative?
    Im Moment geht es zwar, der Kot ist ohne Öl ok, aber wäre gut zu wissen was besser geeignet ist als Leinöl.

    Ein Abklatsch wurde von der Dermatologin ja gemacht, den hat sie gleich unter dem Mikroskop angesehen.
    Und eine Laborprobe wurde ja von meiner Haustierärztin im Februar gemacht, hier kamen Staphylokokken raus.
    Zuletzt geändert von Cynthia; 23.05.2013, 17:23.

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  • Teasy
    antwortet
    Was für ein medikamentöser Dauerbeschuss. Nur um die Sekundärinfektion Staphylokokken in den Griff zu bekommen hätte man nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen müssen. Da Antibiotika alle Bakterien plätten und nicht zwischen Freund und Feind unterscheiden sollte die Anwendung schweren, hartnäckigen Fällen vorbehalten bleiben, zumindest ist das meine Meinung, andere mögen das anders sehen.

    TÄin Nr. 1 hätte auf jeden Fall einen Abstrich erstellen müssen, keine Ahnung wie sie auf die Idee kommt, es wäre in diesem Stadium "nicht mehr aussagekräftig". Andererseits hatte sie kein Problem damit, jede Menge Medikamente ohne Diagnose zu verabreichen, sehr befremdlich.

    Eine Behandlung gegen Staphylokokken kann mehrere Wochen dauern, egal ob mit Naturheilmitteln oder allopathisch. Wird Antibiotikum angewandt kann es passieren, dass verschiedene Antibiotika hintereinander verabreicht werden müssen, mit entsprechender Auswirkung auf das Darmmilieu und die körpereigene Immunabwehr.

    Als bei meiner Kleinen, sie hatte mehrere offene Wunden an der Schnauze, durch Abstrich beim TA Staphylokokken festgestellt wurden, habe ich das AB zwar vorsorglich mitgenommen aber ausschließlich naturheilkundlich behandelt. Zusätzlich war ich bei einer klassisch arbeitenden THP und habe am Anfang der Behandlung noch ein paar Tage mit Globuli unterstützt. Die Wunden waren nach 2 Wochen geschlossen. Ich behandelte zur Sicherheit noch 2 Wochen weiter und damit war es erledigt.

    Bei meiner Hündin war der Staph-Befall übrigens hormonell bedingt. Sie hatte bei jeder ihrer vier Läufigkeiten kurz davor oder danach Probleme mit dem Immunsystem, ausgelöst durch hormonelle Schwankungen.

    Du kannst jetzt tatsächlich nur erst einmal abwarten wie sich das Ganze nach dem Absetzen des Antibiotikums entwickelt. Ein schwaches Immunsystem kann sehr viele Ursachen haben, eine Allergie ist nur eine davon.

    Ich wünsche deiner Hündin gute Besserung.

    LG Linda

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  • Kafrauke
    antwortet
    Ich fütterte viel Lamm bzw. Schaf am Knochen, gab es keine Knochen (dann ist es meistens Lamm-Mix) führte ich das Calcium mit Algenkalk hinzu. Da sie Probleme mit dem Kotabsatz bekam (Verstopfung, Kot in Murmelform), gab ich später Leinöl hinzu.
    Wenn sie Knochenkot bekommt,würde ich die Knochenmenge reduzieren und nicht Leinöl dazu geben,obwohl das bei Hauterkrankungen schon gut ist,aber auch Allergien auslösen kann.
    Sollte es trotzdem wieder auftauchen wenn das AB abgesetzt ist und die Fütterung noch auf Kaninchen+Kartoffel ist, wüßten wir, dass es zunächst nicht am Futter liegt, sondern man müsste auf Umweltallergene testen.
    Es sei denn,sie reagiert auf Kartoffeln oder Kaninchen;-)

    Ich habe auch eine Hautodyssee hinter mir,mit meinem Hund.
    Bei uns endete es plötzlich und kam nie wieder,zumindest nicht in der Intensität. Empfindlich ist er immer noch.

    Ich verstehe gar nicht,warum TÄ so zimperlich mit Laborproben sind,aber gerne grosszügig Antibiotika und Cortison verschreiben.
    Heute würde ich immer ne Biobsie und nen Abklatsch machen.

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  • lush-addict
    antwortet
    Hast du vielleicht Fotos der Entzündungen? Du kannst sie zwar als Gastmitglied nicht als Bild einstellen, aber einen Link. Lade sie z.B. bei direktload punkt net hoch und stelle den Link ein.

    Ansonsten fällt mir zu deiner Beschreibung Pyodermie, das ist eine bakterielle Entzündung der Haut, die eben vorrangig an den wenig behaarten Stellen auftritt. Google mal pyodermie Hund und da findest du relativ weit oben einen Link zu einer hauttierarzt punkte de Seite. Die finde ich sehr aufschlussreich.

    Ansonsten fällt mir bei solchen Hautsachen ein, sie mit Kanne Brottrunk einzureiben, also äußerlich, weil die enthaltenen Milchsäurebakterien sich um die Bakterien "kümmern" und auch Pilze vertreiben.

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  • Cynthia
    hat ein Thema erstellt Allergische Hautreaktion.

    Allergische Hautreaktion

    Hallo an alle!

    Ich habe mich hier registriert in der Hoffnung Ratschläge, Tipps und Hilfe zum Gesundheitsproblem meiner Labradorhündin zu bekommen. Leider musste ich in anderen Foren die Erfahrung machen, dass dort offensichtlich nur Stammuser zahlreiche und vor allem wirklich hilfreiche Antworten erhalten. Ich hoffe das ist hier anders. ;-)

    Am 23. Dezember 2012 ging die Geschichte los. Meine Hündin hatte am Kinn eine massive Hautreaktion. Die Haut war verdickt, hart und blutig aufgescheuert, Größe etwa 6-8 cm Durchmesser. Der tierärztliche Notdienst hat die Sache dann untersucht und behandelt. Es gab ein Shampoo (Malaseb), eine Salbe (Furacin) und Antibiotika (Marbocyl). Zusätzlich gab es eine Injektion mit Cortison (laut Tierärztin eines ohne Langzeitwirkung). Ein Abstrich wäre laut dieser Ärztin in diesem Stadium nicht mehr aussagekräftig gewesen, deswegen wurden keine weiteren Untersuchungen gemacht.
    Zudem sollte ich das Futter umstellen da der Verdacht einer Allergie bestand. Nun gab es nur noch Reinfleischdosen und Gemüseflocken, so der Rat des Notdienstes. Besserung trat damit nur wenig auf.

    Nach dem Jahreswechsel war meine Haustierärztin wieder aus dem Urlaub zurück und wir wurden dort vorstellig. Da auf die betroffene Stelle nun schon dieses Shampoo und die Salbe angewendet wurden, riet sie von einer Laboruntersuchung ab, denn das Ergebnis wäre mit Sicherheit nicht aussagekräftig gewesen. Sie verordnete weiterhin das Antibiokum, ich sollte aber das Shampoo und die Salbe sofort absetzen, den Sinn dieser beiden Medis konnte sie sich nicht erklären. Sie gab dann noch ein Wundheilpuder mit. Dann wurde es auch schlagartig besser. Schon am Tag nach dem Besuch bei ihr war eine deutliche Besserung zu erkennen und so ging es Tag für Tag aufwärts.

    Dann war ca. 14 Tage Ruhe und das ganze ging von vorne los. Allerdings war diesmal nichts offen und blutig, da ich es gleich zu Beginn entdeckt hatte.
    Also wieder Tierarzt, diesmal waren auch in den Achseln und unten am Schwanzansatz rote Pünktchen zu finden. Sie entnahm eine Probe fürs Labor und verschrieb wieder Antibiotika. Als das Ergebnis aus dem Labor kam, war es leider wenig hilfreich: Staphylokokken. Ein "Allerweltserreger" wie meine Tierärztin sagte, der überall zu finden ist. Eine Ursache war damit also nicht gefunden, nur eine sekundäre Sache.

    Nachdem das klar war gab es ein neues Shampoo (Zincoseb) mit dem meine Hündin 2x wöchentlich gewaschen werden sollte und das über einen Zeitraum von 4 Wochen. Dazu gab es noch Tabletten mit Fettsäuren (DermaComplex).
    Die Pünktchen unter den Achseln und am Schwanz waren übrigens schnell wieder verschwunden, die Reaktion am Kinn dauerte länger.

    Das Antibiotika gab es dann insgesamt 20 Tage.
    Zudem wurde mir zu einer Auschlussdiät geraten, diese bestand aus Lamm und Kartoffeln. Es gab hier allerlei frisches vom Lamm und falls ich mal vergaß aufzutauen gab es reine Lammfleischdose (Ropodog).
    Jeweils mit gekochten Kartoffeln oder mit Kartoffelflocken von Lunderland.
    Ich fütterte viel Lamm bzw. Schaf am Knochen, gab es keine Knochen (dann ist es meistens Lamm-Mix) führte ich das Calcium mit Algenkalk hinzu. Da sie Probleme mit dem Kotabsatz bekam (Verstopfung, Kot in Murmelform), gab ich später Leinöl hinzu.

    Zudem hatte ich in der Apotheke meines Vertrauens nachgefragt ob ich irgendetwas Homöopathisches unterstützend geben könnte. Die Apothekerin notierte sich den Gesamtablauf und die Symptome und empfahl mir einige Tage später Schüssler Salz Nr. 11 Silicea D12, was sie seit etwa 3 Wochen bekam.
    Nach Absetzen des Antibiotikums war der Ausschlag am Kinn verschwunden, die Diät wurde fortgesetzt.
    In dieser Zeit traten aber immer mal wieder kleine Reaktionen auf, nie blutig und wirklich klein und viel harmloser als zuvor, maximal so groß wie ein 2-Cent-Stück. Durch die Anwendung des Shampoos verschwanden diese Stellen immer wieder ohne blutig zu werden.

    Ich muss dazu sagen, meine Hündin ist rassebedingt eine Fressmaschine und nimmt draußen auf was sie finden kann. Pferdeäpfel, Gräser, Essensreste, Menschenkot... daher könnten die Reaktionen trotz strikter Diät natürlich kommen obwohl ich versuche die Aufnahme von all dem zu verhindern.
    Das war nun die Vorgeschichte.

    Am 10.05.2013 ging es dann wieder los, das halbe Kinn war offen, also bin ich gleich zum TA. Sie hat mir nahegelegt zu einem Dermatologen zu gehen, damit nun eine Ursache gefunden wird. Sie wollte mir nichts verschreiben, damit der Dermatologe völlig frisch an die Sache herangehen kann.

    Bei der Dermatologin bekam ich zum Glück gleich am 13.05. einen Termin.
    Ich war über eine Stunde bei ihr im Zimmer, zuerst hat sie sich haargenau das gesamte Leben meiner Hündin erzählen lassen, Krankheiten, Besonderheiten usw. und natürlich der bisherige Verlauf mit den Hautreaktionen.

    Sie erklärte mir dann, dass es sicherlich eine allergische Reaktion ist, die heftige Hautreaktion käme von einer Follikulitis bedingt durch die Staphylokokken. Allergisch auf was ist völlig offen.
    Sie verschrieb wieder Antibiotika und zwar Cefaseptin.
    Das wird meine Hündin nun mindestens 6 Wochen nehmen müssen bis die Hautreaktion vollständig verschwunden ist.
    Sie meinte, evtl. wurde bei den vorigen Behandlungen etwas zu früh das AB abgesetzt, so dass die Staphylokokken wieder zuschlagen konnten.

    Ihre Erfahrung wäre, dass solche Reaktionen oft nur temporär sind und einmal richtig abgeheilt, nie wieder auftreten. Auch wenn zur normalen Fütterung zurück gekehrt wird.

    Sie empfahl mir weg vom Lamm zu gehen, da es hier oft Kreuzallergien gibt. Anstelle von Lamm sollte ich auf Kaninchen und Kartoffeln umstellen, was ich dann auch gleich getan habe.
    Die Ärztin schien mir nicht so ein Fan vom Barfen zu sein, erzählte von Mangelerscheinungen usw, sie hat mir eigentlich das Trofu und Nafu von VetConcept empfohlen. Ich habe ihr aber gesagt, dass ich bei der Rohfütterung bleiben möchte und sie stimmte Kaninchenfleisch und Kartoffeln zu, wenn auch nicht begeistert.
    Das war das einzige, das mich etwas störte.
    Ich habe schon einmal gebarft und es aus Zeitgründen temporär eingestellt bis diese Allergiegeschichte losging und meine Hünden war immer TOP... selbst Blutuntersuchungen ergaben nur Spitzenwerte, also keinerlei Mangelerscheinungen. Im Gegenteil, meine Hündin stand noch nie besser da als zu Rohfutterzeiten. Aber naja...

    Jedenfalls gibts nun seit über einer Woche AB, Kaninchen und Kartoffeln und es ist schon viel, viel besser geworden.
    Zusätzlich behandeln wir die betroffene Haut täglich mit Rivanol-Lösung.

    Laut Dermatologin wäre ein Allergietest noch nicht angesagt.
    Sollte es wirklich nach vollständige Heilung nicht mehr auftreten, dann hätten wir ja das was wir wollen.
    Sollte es trotzdem wieder auftauchen wenn das AB abgesetzt ist und die Fütterung noch auf Kaninchen+Kartoffel ist, wüßten wir, dass es zunächst nicht am Futter liegt, sondern man müsste auf Umweltallergene testen.

    Einen Abstrich hat sie auch noch gemacht und sofort unter dem Mikroskop angesehen, nichts auffälliges.

    Mir ist ja recht, dass nicht unnötige Untersuchungen gemacht werden, aber etwas unbefriedigend war es schon, dass nur AB und Futterumstellung angesagt wurde. Ich hatte mir so erhofft endlich eine echte Ursache zu finden.
    Immerhin hat mich das alles seit Dezember schon fast 800 € gekostet, ganz zu schweigen davon, dass die Fütterung mit Lamm nicht gerade billig ist und das Kaninchen ja nun auch zu den teureren Fleischsorten gehört...

    Hat jemand schon so etwas hinter sich und kann mir Erfahrungen berichten?
    Ich bin für sämtliche Tipps und Ratschläge offen!

    So nun habe ich eine ganze Menge geschrieben, mir erschien das aber alles wichtig. Sollten noch Fragen offen sein, nur her damit.
    Ich freue mich über jede Antwort!

    Viele liebe Grüße
    Cynthia
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