Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Kastration (Hündin )

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Gast
    Ein Gast antwortete
    @Kim17: Wieder ein gutes Beispiel fuer "einfach so und Modeerscheinung", im Cafe wird Hund gesucht, MuUSS kastriert sein (einfach so). Viele Leute nehmen nicht mal einen normalen Hund auf und kastrieren dann sinnlos selber, die wollen den gleich kastriert erhalten. Das meine ich mit uebler Modeerscheinung und dass die TSV das auch noch irgendwie angeheizt haben mit ihren Aussagen a la "Gesundheitspakete kastriert, gechipt, geimpft bla bla"

    Einen Kommentar schreiben:


  • *Eddie*
    antwortet
    Zitat von Emmsy Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich finde ich eine Kastra einen sehr großen Eingriff. Dass es trotzdem Fälle gibt, wo es Sinn macht, würde ich nie bestreiten. Schlimm finde ich nicht die Menschen, die sich infomiert haben, in beide Richtungen, und sich dann mit wirklichen Argumenten für eine Kastration bei einem bestimmten Hund entscheiden.
    Doch das sollte immer individuell von Hund zu Hund entschieden werden. Kenne einige, die ihre Hunde immer kastrieren, einfach so, weil sie es schon immer so gemacht haben und weil es halt "dazu gehört"...

    Was mich eher nachdenklich und traurig stimmt, ist, dass die Kastration, besonders der Hündin, Gang und Gebe geworden ist. Ich werde nicht selten entsetzt angeguckt, wenn ich auf Nachfrage angebe, dass meine Hündin unkastriert ist und auch bleiben wird, so lange keine medizinische Indikation vorliegt.

    Sehr viele Hündinnen sind hier sogar frühkastriert und nicht wenigen merkt man es im Verhalten an.

    Erstaunlich finde ich, wie leichtfertig so eine Kastra von Haltern und Tierärzten beschlossen wird. Es ist ein sehr großer Eingriff, operativ und hormonell gesehen.

    Und ja, ich vergleiche es auch mit dem Menschen: Wer würde hier auf die Idee kommen ein Mädchen vor oder in der Pubertät die Gebärmutter zu entnehmen, weil die Erziehung schwer fällt oder ein höheres Krebsrisiko besteht.
    Zu mal eine Kastra niemals aus Motiven der Erziehung geschehen sollte, das kann auch böse nach hinten los gehen...

    Ich will einfach kein gesundes Organ amputieren!

    Ob man kastriert, muss natürlich jeder für sich entscheiden, aber doch bitte nicht einfach so, weil "man das halt macht"...

    Grundsätzlich find ich es ganz gut, dass Kastra hier so kritisch gesehen wird, da man sonst im Netz und auch auf der Hundewiese meist nur die Seite pro Kastra mitbekommt...

    Mir hat das Forum sehr geholfen mir eine differenzierte Meinung zu bilden! Dachte früher auch, dass man Hündinnen auf jeden Fall kastrieren muss wegen des Krebsrisikos, weil ich es nie anders gehört habe...
    das gefällt mir

    Ich hatte eine kastrierte Rottweiler-Boxer-Hündin (TS, daher Kastra-Auflage) und habe jetzt einen 6jährigen intakten Boxer-Rüden. Die Hündin hatte starke kastrationsbedingte Probleme.

    Der Rüde war kaum 8 Monate alt, da wurde ich vielfach angesprochen "na, wann wird der kastriert..." Hä
    Auf meine Erwiederung "wenn es keine gesundheitlichen Probleme gibt, bleibt der intakt" wurden stets stirnrunzelnd zur Kenntnis genommen.

    Was bei der Diskussion vielfach auf der Strecke bleibt, ist der operative Eingriff an sich. Gerade bei Hündinnen ist es ein großer operativer Eingriff. Im Anschluss daran steht die Wundpflege und -versorgung. Leider ist das Risiko von Komplikationen auch nie ganz auszuschließen. Mich macht es dann nachdenklich, wenn ein vorher gesundes Organ "ohne Not" heraus genommen wurde.

    Ich finde auch, dass den Tierhaltern oftmals die Kastrationen (med. Indikationen ausgenommen) als einfache und komplikationslose Änderung am Hund hingestellt und beschrieben wird. So als würde man dem Hund mal eben die Krallen schneiden. Eine Kastration nur aus eigener Bequemlichkeit sind somit Tür und Tor geöffnet.

    Einen Kommentar schreiben:


  • nelli73
    antwortet
    Von Muskelschwund war hier auch nicht die Rede.

    Ich hatte bei mir Daheim den direkten Vergleich an meiner notoperierten Hündin (mit 8 Jahren). Vorher und nachher und den Vergleich zu einem Rüden, der 3 Jahre älter und unkastriert war..... Ihre Muskulatur ließ nach, deutlich.
    Muskelschwund hatte sie nicht! Und wahrscheinlich war sie muskulöser als andere Hunde ihres Alters, aber das ist wohl ein anderes Kapitel.



    LG nicole

    Einen Kommentar schreiben:


  • bkbalou
    antwortet
    Diese ewige Debatte Meine Jenny mit schwerer HD musste direkt nach der 1. Läufigkeit kastriert werden, wegen Scheidenvorfall. Sie war dann leider leicht "undicht", was aber mit Barfen viel besser wurde. Im Wesen glaub ich nicht, das sie sich ohne Kastra anders entwickelt hätte. Muskulatur war trotz der HD immer ausgesprochen gut bis kurz vor Ende. Übergewicht hatte sie im Alter dann schon etwas. Fell war normal. Sie hat hier die Welpen super mit aufgezogen/erzogen und war ne ganz normale Hündin, mit fast allen Hunden sozial und auch erwachsen im Kopf .

    Und am Montag wurde jetzt unsere Cleo mit 7,5 Jahren kastriert - mehrere Gründe: starke Scheinschwangerschaften (stark Milch und Nestbau), die hier in Beissereien mit ihrer Mutter gipfelten (die sind jetzt dauerhaft getrennt), während der Kastra wurden große Zysten festgestellt und die Gebärmutter dann doch mit herausgenommen. Die Op lief vollkommen komplikationslos, es geht Cleo gut - heute ist Kontrolle. Zudem hätte ich hier während der Läufigkeiten dann jetzt alle 3 Hunde voneinander trennen müssen - was räumlich nicht wirklich geht. Hab ja nicht damit gerechnet das das Dreamteam Cleo und Angel nicht mehr funktioniert in dem Alter.
    Das war natürlich nicht der ausschlaggebende Punkt -ausschlaggebend war die extreme Scheinschwangerschaft mit der zunehmenden Zickigkeit. Auch die Läufigkeiten wurden immer heftiger.
    Einfach mal so würde ich keine Kastration machen lassen -aber manchmal ist es für die Hunde einfach einfacher.
    Angel bleibt natürlich intakt, die hat auch damit wenigstens keine Probleme, auch kaum scheinschwanger und regelmäßiger Rythmus. Hatte als junger Hund einmal eine leichte Pyometra, die mit AB in den Griff zu kriegen waren.

    Man sollte es nicht zu leicht machen mit einer solchen - immerhin großen -OP aber grundsätzlich verteufeln ist auch nicht das richtige. Es gibt Situationen wo man sich dafür entscheiden sollte.
    Ich hoffe natürlich sehr, das Cleo sich nicht verändert und auch dicht bleibt

    Einen Kommentar schreiben:


  • Tamihund
    antwortet
    Unsere kastrierten Hunde (auch Doggen) hatten nie Muskelschwund. Weder die weiblichen noch die männlichen.
    Die Muskeln wurden im hohen Alter schwächer, ja. Aber das kann man ja dann nicht nach etlichen Jahren auf die Kastration zurückführen.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Liesbeth
    antwortet
    Zitat von kim17 Beitrag anzeigen
    oh, an was siehst du denn dass diese hunde kastriert sind?
    Bei kurzhaarigen Rassen sieht man bei vielen kastrierten Rüden meiner Meinung nach sehr deutlich, daß die Festigkeit des Bindegewebes sehr leidet. Mir reicht es oft, diese Hunde von der Seite zu sehen, um zu erkennen, daß es Kastrate sind.

    Besonders aufgefallen ist es mir beim Labrador und bei Doggenartigen.

    LG

    Liesbeth

    Einen Kommentar schreiben:


  • Emmsy
    antwortet
    Grundsätzlich finde ich eine Kastra einen sehr großen Eingriff. Dass es trotzdem Fälle gibt, wo es Sinn macht, würde ich nie bestreiten. Schlimm finde ich nicht die Menschen, die sich infomiert haben, in beide Richtungen, und sich dann mit wirklichen Argumenten für eine Kastration bei einem bestimmten Hund entscheiden.
    Doch das sollte immer individuell von Hund zu Hund entschieden werden. Kenne einige, die ihre Hunde immer kastrieren, einfach so, weil sie es schon immer so gemacht haben und weil es halt "dazu gehört"...

    Was mich eher nachdenklich und traurig stimmt, ist, dass die Kastration, besonders der Hündin, Gang und Gebe geworden ist. Ich werde nicht selten entsetzt angeguckt, wenn ich auf Nachfrage angebe, dass meine Hündin unkastriert ist und auch bleiben wird, so lange keine medizinische Indikation vorliegt.

    Sehr viele Hündinnen sind hier sogar frühkastriert und nicht wenigen merkt man es im Verhalten an.

    Erstaunlich finde ich, wie leichtfertig so eine Kastra von Haltern und Tierärzten beschlossen wird. Es ist ein sehr großer Eingriff, operativ und hormonell gesehen.

    Und ja, ich vergleiche es auch mit dem Menschen: Wer würde hier auf die Idee kommen ein Mädchen vor oder in der Pubertät die Gebärmutter zu entnehmen, weil die Erziehung schwer fällt oder ein höheres Krebsrisiko besteht.
    Zu mal eine Kastra niemals aus Motiven der Erziehung geschehen sollte, das kann auch böse nach hinten los gehen...

    Ich will einfach kein gesundes Organ amputieren!

    Ob man kastriert, muss natürlich jeder für sich entscheiden, aber doch bitte nicht einfach so, weil "man das halt macht"...

    Grundsätzlich find ich es ganz gut, dass Kastra hier so kritisch gesehen wird, da man sonst im Netz und auch auf der Hundewiese meist nur die Seite pro Kastra mitbekommt...

    Mir hat das Forum sehr geholfen mir eine differenzierte Meinung zu bilden! Dachte früher auch, dass man Hündinnen auf jeden Fall kastrieren muss wegen des Krebsrisikos, weil ich es nie anders gehört habe...

    Einen Kommentar schreiben:


  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von kim17 Beitrag anzeigen
    oh, an was siehst du denn dass diese hunde kastriert sind? bzw. ob sie "einfach nur so" kastriert wurden oder weil sie aus gesundheitlichen gründen kastriert wurden?

    grüssle
    Junge Rüden ohne Eier? Das ist echt unwahrscheinlich (Hodentumore etc.), junge Hündinnen , Aussagen "meine ist eh kastriert" etc.

    Eigentlich ist es mir völlig wurscht, was andere machen. Ich mach es eh, wie ich es vertreten kann. Und mit "Gott" meine ich Natur, Schöpfung usw., da ich weder kath. noch ev. bin

    Ich gönne aber jedem seinen pflegeleichten Kastraten. Für mich ist es halt normal und völlig o.k. bei meiner Hündin zweimal im Jahr mehr zu putzen und sie mehr zu beaufsichtigen bei anderen Hunden. Hätte ich einen Rüden, würde ich den grösseren Erziehungsaufwand halt mit einkalkulieren (deswegen hab ich ne Hündin )

    Ebenso würde ich die Behandlung bei Gebärmuttervereiterung ähnlich wie beim Menschen angehen. Also medikamentös und weitere Wege, die sich da bieten.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Tamihund
    antwortet
    Ich finde es merkwürdig, bei diesem Thema die Menschen zum Vergleich herzunehmen und sich auf Gott zu berufen.

    Einen Kommentar schreiben:


  • nelli73
    antwortet
    Zitat von kim17 Beitrag anzeigen
    ....
    wenn das denn wirklich so ist, da darf ich ja wirklich keinen kastrierten hund aus dem TSch nehmen, denn da weiss ich ja von vornherein "ich hole mir einen kranken hund" bzw. eine tickende zeitbombe bezüglich krankheiten, TA-besuche und... und... und...


    grüssle
    Nun ja, wir sind ein gesunde Hunde-Forum und da geht es i.d.R. darum, die Tiere möglichst gesund aufzuziehen und zu erhalten. Deshalb geht es ja hier auch darum, gesundes Futter zu geben etc.

    Wenn ich einen TS-Hund nehme, weiß ich eh nicht, was kommt. Und ich nehme bewusst eine Wundertüte.
    Dass Hunde im TS meist generell kastriert werden, damit müssen wir umgehen oder es eben lassen.



    LG nicole

    Einen Kommentar schreiben:


  • kim17
    antwortet
    Zitat von Larissa Beitrag anzeigen
    Ja genau, deshalb würde hier kein TS Hund einziehen. Da wäre mir das Risiko zu groß. Bei kleinen Hunden mag es noch gerade so gehen. Beim Großen - bezüglich Gelenkstoffwechsel, Muskelabbau etc - niemals.

    Das Traurige ist halt nur, die meisten Hunde, die ich sehe, treffe in der Stadt / Wald usw. - fast alle kastriert. Ist irgendwie eine üble Modeerscheinung geworden.
    oh, an was siehst du denn dass diese hunde kastriert sind? bzw. ob sie "einfach nur so" kastriert wurden oder weil sie aus gesundheitlichen gründen kastriert wurden?

    grüssle

    Einen Kommentar schreiben:


  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Ja genau, deshalb würde hier kein TS Hund einziehen. Da wäre mir das Risiko zu groß. Bei kleinen Hunden mag es noch gerade so gehen. Beim Großen - bezüglich Gelenkstoffwechsel, Muskelabbau etc - niemals.

    Das Traurige ist halt nur, die meisten Hunde, die ich sehe, treffe in der Stadt / Wald usw. - fast alle kastriert. Ist irgendwie eine üble Modeerscheinung geworden.

    Einen Kommentar schreiben:


  • kim17
    antwortet
    muss auch mal meinen senf dazugeben.
    ich schliesse mich der meinung von primelpöttchen (und einigen anderen an). egal was für fragen gestellt werden, in den meisten fällen wird sofort gefragt kastriert/intakt.... alles mögliche wird auf die kastration geschoben.
    wenn das denn wirklich so ist, da darf ich ja wirklich keinen kastrierten hund aus dem TSch nehmen, denn da weiss ich ja von vornherein "ich hole mir einen kranken hund" bzw. eine tickende zeitbombe bezüglich krankheiten, TA-besuche und... und... und...

    ich persönlich habe mit kastrierten hunden - und da hatte ich schon einige - keine schlechten erfahrungen gemacht. ich kann bzw. konnte auch mit intakten hunden leben, aber ob die gesünder sind?
    gibt es denn hier im forum nur kranke kastraten? die intakten sind alle gesund?
    ich verstehe auch die argumente gegen kastration, aber müssen diese ständigen keulenschläge wirklich sein?
    nix für ungut
    grüssle

    Einen Kommentar schreiben:


  • nelli73
    antwortet
    Leute echt,

    nur weil ich Raucher kenne, die alt sind und keinen Lungenkrebs haben, komme ich doch auch nicht auf die Idee, dass rauchen gar nicht so schädlich ist, wie immer alle denken.

    Kastration macht etwas mit dem Körper und dem Hormonhaushalt und diese Veränderungen sind für das Tier nicht nur positiv, ganz im Gegenteil. Und nur, weil wir das von außen nicht sehen können, heißt es nicht, dass alles tutti ist!
    Wir sprechen hier von wissenschaftlichen Erkenntnissen bis hin zu auch von uns Laien sichtbaren und messbaren Ereignissen (z.B. Inkontinenz, Muskelabbau etc.).

    Zu einer medizinischen Indikation gehört für mich übrigens auch, wenn ein Hund psychisch leidet.
    Ich für mich tu alles, um eine Kastration zu vermeiden. Ist es wirklich nötig, wird kastriert, aber so lange bleibt hier alles intakt.



    LG nicole

    Einen Kommentar schreiben:


  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von greyekle Beitrag anzeigen
    Achtung Ironie: Was können pubertierende Jugendliche froh sein, daß sich die Kastration beim Menschen noch nicht durchgesetzt hat und die Umwelt sich doch glatt mit den Hormonen auseinandersetzen und den dadurch verursachten Stress aushalten muß. Ironie Ende.

    Kastration statt Erziehungsaufwand. Noch einfacher sind Plüschtiere zu halten.

    Viele Grüße

    Elke

    Wenn ich im TV immer die TS Frauen sehe, die ganz stolz verlauten lassen: Alles fertig, Kastriert, geimpft bla bla....da würde ich immer gerne nachfragen, bei ihnen auch alles fertig? Wenn nicht, dann aber hopp, hopp , wird Zeit

    Einen Kommentar schreiben:

Lädt...
X