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Kastration (Hündin )

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  • Die Highlander
    antwortet
    Zitat von Sugarboys Beitrag anzeigen
    ...Und genauso ist es blauäugig, zu sagen, jeder Hund muß auf Teufel komm``raus intakt bleiben....
    Man sollte auch aufhören, Meinungen überspitzt wiederzugeben. Nicht umsonst schrieb ich, "nicht ohne Grund...".

    Okay, wenn das Wolfs-Beispiel nicht gewünscht ist, nehme ich den Menschen. Da ist es auch nicht "wider die Natur", wenn Frauen (aus verschiedenen Gründen) kein Kind kriegen. Die wenigsten davon sind kastriert

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  • Sugarboys
    antwortet
    Zitat von Die Highlander Beitrag anzeigen
    Und warum paaren sich in der Natur nur Leitwolf und Wölfin?

    Ich würde hier NIE wieder ohne Grund eine Hündin kastrieren lassen. Die eine, die wir kastrieren ließen, hatte alle Nebenwirkungen, die es gibt.
    Grundsätzlich sollte jeder Hund intakt bleiben.
    Können und dürfen.
    Es ist aber einfach etwas blauäugig, immer wieder dieses "Natur"-Beispiel und die Wölfe anzuführen.
    Weder leben unsere Haushunde auch nur annähernd in der Natur (die wenigsten!), noch sind es Wölfe.
    In jedem Straßenhunderudel gibt es nicht nur die Alpha-Hündin und den Leitrüden, die sich paaren.
    Sonst gäbe es die unglaubliche Hundeproblematik und die unkontrollierte Vermehrung in diesen Ländern einfach nicht.
    Und genauso ist es blauäugig, zu sagen, jeder Hund muß auf Teufel komm``raus intakt bleiben.
    Auch, und das gilt hoffentlich für die allermeisten Hunde, ohne sich jemals fortpflanzen zu dürfen.
    Meine Rüden sind beide intakt.
    Mein älterer Rüde ist jetzt sieben Jahre alt.
    Und ich überlege, ihn kastrieren zu lassen.
    Einfach, weil ich merke, daß ihm seine Eier...einfach keinen Spaß machen.
    Er ist draußen komplett ausgeschaltet, saugt nur noch Gerüche auf, ist völlig abwesend, von Freude und Spaß an Spaziergängen ist er meilenweit entfernt.
    Er hat dauerhaft Prostataprobleme, tröpfelt eitrig und das ständig, sabbert, guckt leidend und ich muß laut werden, damit ich überhaupt noch durchdringe.
    Normal?
    Ja...sicherlich.
    Aber nicht über Wochen und das am Stück.
    Wir leben in einer Welt der kompletten Reizüberflutung, weil es einfach viel zu viele Hunde gibt.
    Wenn ich weiter draußen mit ihm laufe, da, wo nur wenige Hunde unterwegs sind, ist es völlig anders.
    Und da laufe ich auch meistens.
    Hier bei uns treffen wir täglich mindestens 20 andere Hunde.
    Und die meisten Halter latschen wirklich immer dieselbe Runde, dreimal am Tag...und wenn die Hündin läufig ist, ja, dann ist sie das halt.
    Die pinkelt dann 30 Mal markierenderweise am Tag, im Verbund mit noch drei anderen läufigen Hündinnen.
    Auf kleinstem Gebiet.
    Und das hat mit "Natur" einfach nicht mehr viel zu tun.
    Von daher, eine Kastration sollte absolut sehr gut überlegt sein, keine Frage.
    Aber sie kann durchaus Sinn machen und Lebensqualität wiederherstellen.
    Gesundheitliche Gründe bedeuten in meinen Augen auch, eine gesunde Psyche.
    Und Dauerstreß macht keine solche.

    LG, Susanne

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  • Schlundi
    antwortet
    Hallo!

    Moony ist jetzt 10 Monate alt und grade das erste Mal läufig.
    Sie verhält sich recht "normal".

    Also wir wollen sie nicht kastrieren, nur wenn es eben notwendig wäre.

    Ich habe mir das mit dem Läufigkeit eigentlich schlimmer vorgestellt...
    insofern.
    Ich habe selber schon etliche OPs hinter mir und freiwillig oder unnötig würde ich weder mir, noch meinem Hund sowas antun.

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  • Ute Kaiser
    antwortet
    Musste Casey im November auf Grund pyo kastrieren lassen....😥😥😥
    Wesen s verändert Nein ...fellwuchs sch......wattig....muss nun 2x im Monat zum frieseur zum bürsten und Nein casey wird nicht grschoren......
    Bitte nur wenn notwendig kastrieren.....

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  • Die Highlander
    antwortet
    Zitat von schnellinelli Beitrag anzeigen
    ...Wenn eine Hündin zweimal pro Jahr läufig wird und nie gedeckt wird ist das genauso wider die Natur.
    Und warum paaren sich in der Natur nur Leitwolf und Wölfin?

    Ich würde hier NIE wieder ohne Grund eine Hündin kastrieren lassen. Die eine, die wir kastrieren ließen, hatte alle Nebenwirkungen, die es gibt.

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  • schnellinelli
    antwortet
    Zitat von Agilityfan Beitrag anzeigen
    Habe die Kastra nie bereut und würde das immer wieder machen. Viele unkastrierte aus ihrer Welpengruppe sind mittlerweile an Gebärmutterkrebs/-entzündungen verstorben.
    Ja! Ich sehe das genauso!
    Nelli wird bald 13 Jahre, ist superfit und gut drauf, schaut blendend und viel jünger aus, macht jede Wanderung problemlos und freudig mit.
    Auch die nächsten Hunde, die in unser Haus kommen werden kastriert.
    Wenn eine Hündin zweimal pro Jahr läufig wird und nie gedeckt wird ist das genauso wider die Natur.

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  • Mercy
    antwortet
    Also wenn es keine medizinischen Notwendigkeit für eine Kastration gibt, würde ich dir davon abraten. Du legst dich ja auch nicht unters Messer, weil man das halt so macht. Die Folgen einer Kastration sind leider nicht abzusehen. Mal ganz abgesehen von den Dingen, die beim während des Eingriffs passieren können.

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  • Giggi 77
    antwortet
    Sorry funktioniert wieder!

    tja wo soll ich anfangen. Eigentlich bin ich ja so gut wie für alles , was gegen die Natur spricht. D.h. auch Kastration. Allerdings dachten wir sie hätte was an der Wirbelsäule o. doch Hüfte! Mit knapp zwei Jahren lies ich sie röntgen und der Befund war Ok. Mit der zunehmenden Läufigkeit wurde sie depressiv u. ein wenig zickig. Dann veränderte sich der Zyklus ein wenig und sie winselte arg wenn ein großer sie beim spiel ansprang. Also lies ich sie nochmals untersuchen ohne Narkose nur Manuell. Die Reaktion wahr so heftig, das TA meinte Hüfte o. Wirbelsäule HD o. 'Spondylose o. sonstiges. Erfahrene Tierarzthelferin die ich auch persönlich kenne, meinte eventuell wenn sich negativ Befund bestätigt, dann kastration vielleicht vernünftig. Das alles war im Herbst und ich habe im November sofort mit Barfen begonnen und würde nur noch roh füttern und hatte ja vor kurzem Termin Röntgen Wirbelsäule und Hüfte ich sah alle Röntgenbilder alles Oksie spielt wieder lieber und ist auch nicht mehr so empfindlich. Wie auch immer ich glaube das sich durchs Barfen was veränderte!! Habe mich auch mit Kynologen wie Bloch u. sein Toscaner Rudel beschäftigt und natürlich auch euer empfohlenes Buch.
    nochmal und bis bald Giggi

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  • maaro
    antwortet
    Zitat von Giggi 77 Beitrag anzeigen
    Mein Computer ist kaputt...kann nur übers Handy momentan schreiben, ...später dann ausführlicher. ..habe es mir reiflich überlegt und lass sie devinitiv nicht kastrieren. lg giggi
    Oh,das finde ich gut. Ich bin gespannt darauf wie du zu deiner Entscheidung gefunden hast.

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  • Agilityfan
    antwortet
    Meine Cockerhündin wurde mit 10 Monaten kastriert. Fell wird geschoren, von daher haben wir keine Probleme. Ist heute 13,5 Jahre alt, fit wie ein Jungspunt, hält locker 10 stündige Bergwanderungen durch. Steht unserer jüngeren Hündin in nichts nach. Alle Untersuchungen wie Haut, Blut, Stuhl, Ultraschall/jährlich einwandfrei.
    Habe die Kastra nie bereut und würde das immer wieder machen. Viele unkastrierte aus ihrer Welpengruppe sind mittlerweile an Gebärmutterkrebs/-entzündungen verstorben.

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  • Giggi 77
    antwortet
    Mein Computer ist kaputt...kann nur übers Handy momentan schreiben, ...später dann ausführlicher. ..habe es mir reiflich überlegt und lass sie devinitiv nicht kastrieren. lg giggi

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  • Die Highlander
    antwortet
    Zitat von Giggi 77 Beitrag anzeigen
    Hallo vielen Dank Euch Allen! LG Giggi
    Hm schade. Wir haben deine Frage beantwortet, lässt du auch uns verstehen?
    Warum willst du kastrieren lassen?

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  • nelli73
    antwortet
    Zitat von kim17 Beitrag anzeigen

    um auf die TE-frage zurückzukommen - wie kann ich sagen, ohne kastra wäre mein hund ..... oder mit kastra ist mein hund.....
    ich selber habe nie negatives bei den kastrierten hündinnen feststellen können.
    ich wünsche dir viel glück bei deiner entscheidung und, nicht alles was daraufhin folgt ist ergebnis der kastration.
    grüssle
    Nun ja, ich kann Dir sagen, wie der Hund vor der Kastration war und was er hatte und was eben danach.
    Und viele Zusammenhänge sind ja nun auch medizinisch erforscht und durch Studien belegt.




    LG nicole

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  • Giggi 77
    antwortet
    Hallo vielen Dank Euch Allen!

    LG Giggi

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  • *Eddie*
    antwortet
    Rottweiler-Boxer-Mix kastriert mit 1,5 Jahren. Mit zwei Jahren stark Inkontinent bis zum Tod (mit 13).
    Keine Wesensänderung, strenges Futtermanagement.

    Wenn keine medizinische Indikation vorliegt, würde ich es nie mehr wieder machen lassen.


    Also, auch hier der Tipp: Unbedingt V O R der Kastra das oben mehrfach genannte Buch lesen!!!

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