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Eiter im Bereich der Vulva bei kastrierter Hündin

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    Eiter im Bereich der Vulva bei kastrierter Hündin

    Hallo Zusammen,
    wenn man 2 Hunde hat, hat man zwar doppelte Freude, aber auch manchmal doppelte Probleme.
    Dieses Mal macht mir meine 8jährige Briardhündin Kummer. Sie ist kastriert, aber man hat ihr damals die Gebärmutter gelassen.
    Seit ein paar Tagen verhielt sie sich seltsam. Drehte sich immer um und leckte wie wild ihren Genitalbereich. Als ich nachsehen wollte, flitzte sie wie wild davon. Als ich es endlich geschafft hatte, sah ich, dass die Vulva rötlich und angeschwollen war. Also, Urin gefangen, ab zum Tierarzt. Der holte ihr einen kleinen Eiterpfropf heraus und nahm ihr Blut ab. Alle Werte sind top! Keine Entzündungswerte erhöht oder Organwerte verändert. Die Urinuntersuchung steht noch aus. Ich hatte bisher noch keine Hündin und kenne mich mit Gebärmutterentzündungen gar nicht aus. Hat jemand Erfahrung damit und kann mir einen Rat bezgl. der Symptome geben? Paßt das zu der von mir geschilderten Verhaltensweise? Oder hat jemand einen Harnwegsinfekt bei einer Hündin gehabt, der mit Eiter einherging? Sie hat jetzt Antibiotika in einer Spritze und in Tablettenform bekommen. Morgen bekomme ich die Urinwerte. Hab soviel über Hunde gelesen, die schon nach wenigen Tagen an einer Gebärmuttervereiterung gestorben sind, das mir Angst und bange wird. Sollte ich morgen lieber gleich in die Tierklinik fahren? Sorry für den langen post, bin etwas "durch den Wind".
    Danke für Eure Geduld!!!!

    Liebe Grüße
    Edith und die Briards Willy und Gitty

    #2
    Wurde ein Ultraschall von der Gebärmutter gemacht ob dort Eiter drin ist ?

    Wie verhält sich deine Hündin
    schlapp
    müde
    ganz normal
    Fieber
    trinkt viel
    verweigert Futter
    Liebe Grüße Ulrike

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      #3
      In der Überschrift steht doch kastrierte Hündin?
      Liebe Grüße
      Tina mit der Eurasierhündin Kimba

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        #4
        aber : Sie ist kastriert, aber man hat ihr damals die Gebärmutter gelassen
        grüssle
        jutta mit piieta. luna, lola, andor, slawa, lisa, arco und daisy im herzen
        -----------------------------------------------
        meine email: hexenkobel[ät]aol.com

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          #5
          Zitat von Edith G. Beitrag anzeigen

          Dieses Mal macht mir meine 8jährige Briardhündin Kummer. Sie ist kastriert, aber man hat ihr damals die Gebärmutter gelassen.

          Ich würde sofort eine Ultraschalluntersuchung machen lassen.
          Vielleicht war dem TA nicht klar, dass deiner Hündin bei der Kastra die Gebärmutter belassen wurde.
          Bei meiner Hündin gab es damals ausser fremden Hunden, die ihr höchst interessiert am Hinterteil klebten ( ausserhalb der Läufigkeit ) absolut keine Krankheitsanzeichen.
          Die TÄin meinte zuerst , es sei alles ok ; liess aber zur Sicherheit schallen. Und da war es dann offensichtlich und die OP folgte auf dem Fuße .
          Petra , Kathi und Djana
          mit Lucy und Filou im Herzen

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            #6
            Zitat von Twolous Beitrag anzeigen
            Bei meiner Hündin gab es damals ausser fremden Hunden, die ihr höchst interessiert am Hinterteil klebten ( ausserhalb der Läufigkeit ) absolut keine Krankheitsanzeichen.
            Das kann ich nur bestätigen.

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              #7
              Schließe mich an, Ultraschall - da sieht man ob Gebärmutter entzündet ist und auch wenn die Blase ein Problem hat.

              Gute Besserung
              Petra und Sammy
              Für immer bei mir: Troll d. 1. u. Troll d. 2., Astor mein Lehrer, Bonny meine Liebe, Queeny meine Sonne, Grissi mein Bub, Buffy mein Herz

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                #8
                Mit meiner ersten Hündin bin ich auch mal zum Ultraschall gefahren. Da war aber das Problem, dass die TÄ notkastrieren wollte obwohl die Hündin nur eine Blaseninfektion hatte

                Aber Ultraschall bei so einem Verdacht ist immer wichtig und richtig.
                Alles Liebe
                Stefanie

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                  #9
                  [QUOTE]aber : Sie ist kastriert, aber man hat ihr damals die Gebärmutter gelassen [/QUOTE

                  Dann ist es ja keine Kastration.

                  Hatte ich oben aber übersehen, dann kann sie natürlich eine Gebärmutterentzündung bekommen.
                  Liebe Grüße
                  Tina mit der Eurasierhündin Kimba

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                    #10
                    wieso ist es dann keine Kastration?

                    Unter einer Kastration (von lateinisch castrare „kastrieren“, auch „schwächen, berauben“) versteht man die chirurgische Entfernung der Keimdrüsen (Gonaden). Medizinisch wird sie als Gonadektomie bezeichnet, die Entfernung der Hoden beim Mann als Orchiektomie, die Entfernung der Eierstöcke bei der Frau als Ovarektomie.

                    https://de.wikipedia.org/wiki/Kastration

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                      #11
                      Genau

                      Wir hatten auch eine KASTRIERTE Hündin, derer nur die Eierstöcke entnommen waren.
                      LG Astrid www.vom-highlander.de
                      Man lebt ruhiger, wenn: - man nicht alles sagt, was man weiß, - nicht alles glaubt, was man hört und - über den Rest einfach nur lächelt.

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                        #12
                        Hallo zusammen, danke für eure Informationen! Sorry für meine späte Reaktion. War lange arbeiten und bin dann sofort zum Tierarzt wegen der Urinuntersuchung. Absolute Pleite: Urin war kontaminiert. Mischinfektion mit weit über einer Mio. verschiedener Keime. Also, Hund auf den Tisch, alle Haare um die Vulva abgeschnitten. Morgen früh den Bereich nochmals mit warmem Wasser abwaschen und wieder Urin fangen. Nochmals ins Labor und wieder warten. Inzwischen läßt sie sich kaum noch anfassen. Ich denke, sie ist komplett verunsichert. Leider ist sie eine sehr ängstliche Hündin. Ich kann leider nicht sagen, ob sie Angst vor weiteren Manipulationen hat oder ob es ihr weh tut. Der Tierarzt meinte, das ein Druck auf den unteren Bauch beinerner starken Harnwegsinfektin auch sehr schmerzhaft sein könne. Ich weiß langsam nicht was ich glauben soll. Wenn es ihr morgen nicht besser geht, fahre ich nach Hofheim in die Klinik.
                        Zu ihrem Allgemeinzustand:
                        - sie frißt wie wild
                        - sie spielt Bällchen
                        - beim Spaziergang ist sie eher zurückhaltend
                        - zuhause liegt sie viel auf ihrer Decke
                        - zum Spielen und fressen ist sie immer bereit

                        Bin ziemlich hilflos, was ich richtig mache!

                        Liebe Grüße und danke fürs Lesen.
                        Edith und die Briards Willy und Gitty

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                          #13
                          Vergessen: sie hat kein Fieber und Leukos im Blutbild perfekt!

                          Kommentar


                            #14
                            Denke mal das die Untersuchungen für sie nicht angenehm ist. Blasenentzündung ist auch schmerzhaft. Ich würde sie jetzt einfach bestärken, viel mit ihr schmusen. Vielleicht hilft es ihr wenn sie merkt Frauchen meint es nur gut, wenn sie mit dir zum TA geht. Man soll ja nie den Hund in seiner Angst bestärken. Ich sag da immer ob sie es verstehen oder nicht " Frauchen läst dich nicht alleine" " Frauchen kommt mit " und nehm sie in Arm.

                            Frage
                            Auf Ultraschall ist dein TA nicht eingegangen ?

                            Ich glaube dir das man da ratlos und auch etwas hilflos ist.
                            Ich weiß nicht was ich dir raten soll. Ich hab bei meiner Josefine fast zu lange gewartet. Ich wußte das ich die Op irgendwann machen lassen muss. Josefine ist aber ein ältererer Hund und im Alter steckt man es nicht mehr so schnell weg. Inzwischen geht es ihr auch wieder dem Alter entsprechend gut.

                            Vielleicht würde ich doch eine 2. Meinung einholen.
                            Drück dir die Daumen.
                            Liebe Grüße Ulrike

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                              #15
                              Danke Ulrike für Deinen lieben Beitrag.
                              Doch, auf den Ultraschall ist er schon eingegangen. Er meinte, wenn extrem viele Bakterien nachgewiesen würden, dann wäre die Sache klar. Ich bin aber Deiner Auffasung, dass man eine 2.Meinung holen sollte, falls ich nicht das Gefühl habe, es wird wirklich besser nach einigen Tagen Antibiotika.

                              Liebe Grüße
                              Edith und die Briards Willy und Gitty

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