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Junghund hat seltsame Anfälle

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  • Bambine
    antwortet
    Falls es doch eine Form der Epilepsie sein sollte: Mein Rüde hat nach den Anfällen extrem aggressiv reagiert.

    Ich hoffe, dass ihr bald die Ursache findet und dem Hund geholfen werden kann!

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  • Geli.
    antwortet
    Ich werfe doch nochmal die Schilddrüse hinterher.

    Von MDR1 bis Tumor oder Epi halte ich auch alles für nicht ausgeschlossen und muss geklärt werden, aber er kann auch eine subklinische Schilddrüsenunterfunktion haben, da tun sich normale Tierärzte schwer, das zu erkennen. Weiss ich aus eigener Erfahrung. Ist nur T4 und TSH Wert bestimmt worden? Das reicht bei weitem nicht.

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  • Gabriela
    antwortet
    Zitat von Gennapeake Beitrag anzeigen
    Hallo ins Forum,

    eine liebe Freundin hat einen 27 Wochen alter Collie-Shephard-Mix (Rüde), geimpft und entwurmt. Er hat merkwürdige Anfälle, und wir suchen nach einer Diagnose für den Kleinen!


    - er schläft/ruht schon immer viel zu wenig: max. 17h/Tag, wechselt während des Schlafs immer wieder seinen Liegeplatz

    - Futter: kaltgepresstes Bio-Trockenfutter aus Huhn, Kartoffeln, Pastinaken ohne Zusatzstoffe - wird aufgeweicht 3x tgl. gegeben + in kleinen trockenen Stücken als (Trainings-)Leckerli

    Seit ca. 1,5 Wochen folgende Symptome:

    - 3-4x täglich in unterschiedlichen Längen und Intensitäten aufgeregtes Hecheln, starkes Speicheln und "sich immer weiter reinsteigern", bis völlig fertig auf dem Boden liegen und "pumpen".
    - Augen werden starr/fix und er scheint nicht mehr ansprechbar.
    - Koordination so eingeschränkt, dass er gegen Möbelstücke läuft, oder halb der Couch fällt, sich dadurch weh tut, aufheult, vor Schreck starr und ohne atmen stehen bleibt, bis Frauchen ihn durch streicheln/ansprache "zurückholen" kann.
    - Bei Spaziergang "Aggressionsanfälle" gegenüber Frauchen, d.h. läuft 30min wunderbar an lockerer Leine, schüttelt sich dann 1x heftig und geht mit Knurren auf Füße und Beine los, plus springt an mit Ziel wirklich zu beißen. Und/oder springt für 3-5min mit voller Gewalt im kompletten Leinenradius. Bis dann so verausgabt, dass nur noch hechelnd am Boden liegen möglich ist. Danach ist wieder gut und es kann hervorragend an lockerer Leine weiter gegangen werden - allerdings sind 60min Spaziergang total erschöpfend.
    - Großes Blutbild inkl. Schilddrüse unauffällig. Leber-/Nierenwerte einwandfrei, weshalb Vergiftung ausgeschlossen wurde. Serotoninspiegel noch ausstehend.
    - Fressen, trinken, ausscheiden scheinen normal. Frische Diagnose Giardien.

    Vielleicht hat jemand schon Mal sowas erlebt oder es gibt Ideen, wonach noch geschaut werden könnte. Derzeit steht im Raum: Schmerzen und natürlich Epilepsie...

    Danke und liebe Grüße
    Caroline
    Erstmal gehört der Hund natürlich MDR 1 getestet und zwar sofort. Sollte es Epi sein, sind diverse Epimittel MDR 1 relevant, wenn nicht sogar alle, da bin ich nicht mehr auf dem aktuellen Stand. Das muss dann bei der Dosierung unbedingt beachtet werden.
    Leider kommt Epi beim Collie und beim Border Collie doch immer mal wieder vor, wie sich das beim Aussie verhält weiß ich nicht aber da ist ja Border Collie drin.

    17 Stunden Schlafen und immer mal weider die Schalfposition wechseln, halte ich in dem Alter nicht für so ganz ungewöhnlich und ich würde das als eher zu viel als zu wenig an sehen. Von meinen Hunden hat keiner so viel geschlafen.

    Sich in etwas rein zu steigern, ist typisch für viele Hütehunde, kenne ich von Collies ganz extrem. Also auch nicht ungewöhnlich.

    Aggressionsanfälle gegen Frauchen, das klingt nicht gut, wenn der TA da nicht weiter weiß, vielleicht mal eine Verhaltenstherapheutin da zu ziehen. Gibt Tierärzte die sich auf dieses Gebiet spezialisiert haben.
    Wo wohnt denn der Hund ?

    Ich würde den Hund einmal komplett röntgen und ein Ultraschall von den Organen machen um da irgendetwas aus zu schließen. Würde das bei einem Spezialisten machen und nicht beim normalen Haustierarzt.
    Die haben meist nicht die besten Geräte und sind auch nicht so erfahren in der Auswertung, wie jemand der das als Fachgebiet hat und Tag täglich macht.

    LG
    Gabi

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  • neuehupsi
    antwortet
    Zitat von Theolino Beitrag anzeigen
    AleaNexus
    sowohl Theo als auch Corvin hatten jeweils mal Schmerzzustände, die von Tierärzten als epileptischer Anfall interpretiert wurden..... Auch mit starrem Blick, fehlende Reaktion auf Ansprache u.ä.
    Bei Catina war das auch so. Sie hatte auch merkwürdige "Anfälle" und rannte aus heitem Himmel plötzlich ganz eigenartig bellend umher. Und war dann nicht ansprechbar. Die Klinik behandelte "probeweise" mit Epilepsiemedikamenten, war furchtbar und brachte natürlich nichts. Sie hatte einen Nebennierentumor und später stellte sich heraus, dass sie Schmerzanfälle und wahrscheinlich plötzliche Blutdruckspitzen (die u.a. starke Kopfschmerzen auslösen) hatte. Aber über dem Epilepsiverdacht wurde nie geklärt, ob der Nebennierentumo im NN-Mark sitzt - dann verursacht er nämlich Blutruckspitzen und Kopfschmerzen. Und egel wo er sitzt, kann ein Tumor ja beträchtliche Schmerzen machen.

    Ich will damit nicht sagen, dass der Hund Deiner Freundin vielleicht auch enen Nebennierentumor hat, sondern das Schmerzen und Mißempfindungen sich so äußern können und man da unter Umständen lange im Nebel stochert. Und wenn man nicht weiß, was lös ist, sitzt die Diagnose fokale Epilepsie manchmal recht locker.
    Wurde denn ein Ultraschall gemacht?

    Ich halte es auch für gefährlich, im Hinblick auf einen eventuellen Impfschaden oder eine Nebenwirkung der Wurmkur nicht andere Ursachen erst einmal zu suchen bzw. auszuschließen.

    Hach, Mensch, das arme Kind!

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  • Ute Kaiser
    antwortet
    Frage : Was wurde geimpft ?
    Wurde L4 geimpft & TW ?
    Hund befindet sich in der Zahnung !
    Bitte das kaltgepresstes Trofu n i c h t einweichen, verändert den Verdauungsprozess.
    Hunde verdauen nur von morgens bis mittags .

    Würde morgens nur das Trofu & Mittags & frühnachmittag ( da Welpe ) ein gutes Feuchtfutter oder Barf ...
    Wenn nur Trofu gefüttert wird & es wird nicht verdaut ,kann Bauchweh verursachen ...

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  • AleaNexus
    antwortet
    Zitat von Theolino Beitrag anzeigen
    aber da müßte der Tierarzt eigentlich auch drauf kommen, oder?
    Auch ein TA ist nur ein Mensch, der nicht immer alles auf dem Schirm hat. Außerdem weiß er über den Hund ja immer nur so viel, wie er selbst untersucht hat bzw. was ihm der Patientenbesitzer alles erzählt hat.

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  • AleaNexus
    antwortet
    Stimmt - Nuri verträgt auch keine Kartoffeln etc. bekommt davon Durchfall und verweigert auch Futter mit Kohlehydraten (schlauer Hund).

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  • Esdo-Lady
    antwortet
    Ach je, das hört sich nicht gut an. Die vorherigen Beiträge haben schon viele Ideen gebracht, die zutreffend sein können. Bei Zeckenschutz fällt mir auf: Meine Hündin speichelt auf die ätherischen Öle, da geht überhaupt nichts. Außerdem werfe ich noch eine Unverträglichkeit von Kohlehydraten in den Raum beim Futter (Kartoffel). Meine Hündin - gleiche Mischung - hatte epileptiforme Anfälle aufgrund der Kohlehydrate. Eine Stoffwechselstörung. Ich würde einen THP drüber schauen lassen.

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  • AleaNexus
    antwortet
    Wann wurde die Entwurmung gegeben? Da eine Unverträglichkeit der Entwurmung sogar vermutet wurde, würde ich den MDR1 Status unbedingt umgehend überprüfen lassen. Gerade bei diesem Rassemix könnte das durchaus der Fall sein. Falls er diesen Gen-Defekt hat, könnte eine unangepasste Medikamentengabe dann durchaus tödlich enden.

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  • Theolino
    antwortet
    den Impfschaden kann man schwer beweisen, da kann man nur im zeitlchen Zusammenhang etwas vermuten. Vom Alter her könnte es die Tollwutimpfung sein?

    Bei Geranium klingelt etwas leise bei mir im Hinterkopf....

    Falls ein Medikament o.ä. der Auslöser gewesen sein sollte, kann das schon ne Weile dauern, bis das weg ist.....

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  • Gennapeake
    antwortet
    Vielen Dank für Eure Reaktionen und Hinweise!

    Besondere Schonhaltungen sind nicht aufgefallen. Auch bei den Zähnen scheint alles in Ordnung zu sein.

    Ein besonderes Stress-Ereignis, das als Auslöser gewertet werden könnte, gab es nicht.

    Zum Zeitpunkt des Beginns wurde nur Omnibiotic gegeben, da er etwas weiter zurück intensiven Durchfall hatte. Es wurde dann bereits ein Giardientest gemacht, der allerdings negativ war. Als Ursache des Durchfalls wurde eine Magen-Darm-Grippe oder Unverträglichkeit der Entwurmung in den Raum gestellt. Aber es wurden keine weiteren Medikamente verabreicht.

    MDR1 stand noch nicht im Raum und wurde noch nicht überprüft.

    Ein Impfschaden kann wohl ebenfalls nicht ausgeschlossen werden. Woran könnte man diesen denn festmachen?

    Als Zeckenschutz wurde ein Ergänzungsfuttermittel auf Basis von Zistrose und Acerola täglich gegeben - in Kombination mit einem Fellpflegespray (Geranium, Anis, Patchouli, Citronella Sandelholz). Beides wird aber schon seit 1 Woche weggelassen.

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  • Gennapeake
    antwortet
    Zitat von Theolino Beitrag anzeigen
    Ich würde an Schmerzen denken....

    Bauchschmerzen oder Rücken, oder Zähne, oder....

    Gibt es irgendwelche Schmerzanzeichen/ Schonhaltungen/ Schmatzen Lecken/ Strecken (auch außerhalb dieser "Anfälle")?
    Das muss ich fragen! Aber an Schmerzen haben wir auch schon gedacht.

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  • Gennapeake
    antwortet
    Danke, aber ein Zeckenmittel hat er nicht bekommen.
    Der "Zeckenschreck" von Dr. Ziegler hat diese Inhaltsstoffe: Zistrose 34%, Kräuterpflanzen getrocknet und gemahlen, Bierhefe, Hühnerfleisch getrocknet und gemahlen, Hanföl kaltgepresst, Acerolakirschextrakt 1,45%, Hopfen

    Ich werde eure Ideen auf jeden Fall weitergeben.

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  • Theolino
    antwortet
    aber da müßte der Tierarzt eigentlich auch drauf kommen, oder?

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  • AleaNexus
    antwortet
    Denkbar wäre bei einem möglichen MDR1 Gen-Defekt bei einer Verwendung von einer Zeckenprofilaxe, dass das Nervengift ins Hirn geht. Hat er ein Zeckenhalsband um, ein Spot-On bekommen oder eben diese Tabletten und falls ja wann?

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