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Reine Rasse, volle Kasse - Das Geschäft mit der Qualzucht
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Hier kann man übrigens den Beitrag sehen: http://www1.wdr.de/mediathek/video/s...ezucht100.html
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Tatsächlich etwas ungenau ausgedrückt:Zitat von Momo1 Beitrag anzeigen....
Studien, welche zu einem anderen Ergebnis kommen, haben Mischlinge untersucht, die jeweils reinrassige Elterntiere haben und allein die Logik legt schon nahe, dass diese Hunde nicht zwangsläufig gesünder sein müssen als reinrassige Hunde der einen oder der anderen Rasse ....
Mit zwangsläufig meinte ich Mischlingsverpaarungen ausgenommen, bei denen die Rassen ähnliche Probleme haben, zB DCM bei Doggen/Wolfshund Mischlingen (Wachtel erwähnt das auch in diesem Artikel).
Wenn dieser Hund dann tatsächlich an DCM erkrankt, finde ich das Argument "Mischlinge sind gesünder" keinefalls entkräftet.
Den Heterosiseffekt kenne ich übrigens nur noch aus dem Bio-LK (der Super-Mais
)
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Ich dachte, dass gerade F1 Mischlinge reinrassiger Eltern eher gesünder wären als die Eltern wegen des Heterosis Effekts.Zitat von Momo1 Beitrag anzeigenStudien, welche zu einem anderen Ergebnis kommen, haben Mischlinge untersucht, die jeweils reinrassige Elterntiere haben und allein die Logik legt schon nahe, dass diese Hunde nicht zwangsläufig gesünder sein müssen als reinrassige Hunde der einen oder der anderen Rasse ....
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Das ist eine von ca. 365 (in der FCI) anerkannten Rassen, weitere Rassen (z.B. die altdeutschen Hütehunde) nicht gezählt. Warum wird dann aber hier der Stab über alle Rassen gebrochen?Zitat von Anett Beitrag anzeigenBei einigen Rassen ist der Genpool mittlerweile so verkleinert, dass man innerhalb der Rasse gar nichts mehr machen kann - siehe Lundehunddiskussion.
Das finde ich auch vernünftig, ohne Frage.Zitat von Anett Beitrag anzeigenWenn man innerhalb einer kleinen Population züchtet, dann kann da keine frische Genetik reinkommen - und hier wären wir wieder bei meinem Rechenschieberbeispiel.Nicht ohne Grund z.B. ist es im DKBS (DeutscherKlub für Belgische Schäferhunde) mittlerweile erlaubt, Varietätenverpaarungen vorzunehmen. Das machen die nicht zu Spass, sondern deshalb, weil es bei den Groenendaels schon 5 nach zwölf ist.
Ich in selber Rassehundehalter und setze mich sehr bewußt mit meiner Rasse und den typischen Erkrankungen auseinander. Teilweise sehr zum Leidwesen von derzeitigen Züchtern. Ich bin auch nicht blind, was diese Erkrankungen anbetrifft (auf meiner HP nachzulesen). Die Informationen, die ich dort gesammelt habe, kommen nicht von den Züchtern. Leider. Trotzdem sehe ich, dass es auch in meiner Rasse genügend gesunde und leistungsfähige Hunde gibt. man muss sie nur finden wollen als Züchter. Ich sehe in meiner Rasse, so wie auch in anderen Rassen durchaus die Chance gesündere Hunde zu züchten, wenn man es denn nur wollte. Ich habe so ein Exemplar zu Hause. Es geht also, man muss es nur wollen und sich und seine Zucht kritischer unter die Lupe nehmen.Zitat von Anett Beitrag anzeigenAber ich klink mich hier lieber erstmal wieder aus, weil bekanntermaßen solche Diskussionen sich im Kreis drehen und ich nie verstehen werde, warum gerade Rasseliebhaber (das war ja auch in dem Bericht sehr deutlich gesagt) einfach nicht wahrhaben wollen, dass es so ist, wie es derzeit ist. Ich habe ja selbst 3 Rassehunde. Und gerade deshalb bin ich bemüht, meinen Horizont dahingehend zu erweitern, dass ich nicht blinde Rasseliebhaberin bin, sondern kritisch sehe, dass da was ganz verkehrt läuft in den Zuchten.
LG
Anett
Dazu müssten aber auch die Zuchtzulassungsbestimmungen deutlich höher geschraubt werden und da liegt der Hase im Pfeffer. Das wollen die Züchter leider oft nicht.
Es ärgert mich nur, wenn auf Grund einzelner Rassen, die ohne Zweifel unter die Qualzucht fallen (so grade wieder in Leipzig gesehen) oder erbliche Erkrankungen aufweisen, die nicht gesehen werden wollen (z.B. DCM beim Dobermann) der Stab über alle Rassehunde gebrochen wird.
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Wachtel schreibt aber auch:
Mischlinge sind im Schnitt gesünder, weil sie viel seltener die gleichen Defektgene doppelt haben.
Das ist doch auch nur logisch.
Weiteres bitte lesen unter der Frage: Sind Mischlinge die Lösung?
Wachtel zeigt ja ganz genau auf, wie es geht und wie es ist.
LG
Anett
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Ich war zu faul um einen entsprechenden Artikel zu suchen 
Wachtel ist übrigens nicht der Einzige, es gibt viele entsprechende Studien.
Studien, welche zu einem anderen Ergebnis kommen, haben Mischlinge untersucht, die jeweils reinrassige Elterntiere haben und allein die Logik legt schon nahe, dass diese Hunde nicht zwangsläufig gesünder sein müssen als reinrassige Hunde der einen oder der anderen Rasse ....
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Hier noch ein kleines Interview mit Hellmuth Wachtel. Nicht ernsthaft wird einer von uns Laien (mehr oder weniger) hier sein Fachwissen in Frage stellen wollen?
http://www.king-salomo.de/img/info3.pdf
Mehr kann man ja in seinen Büchern lesen.
LG
Anett
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Die Taubheit betrifft aber alle Rassen mit wenig(er) Pigmentierung und nicht nur den Dalmi alleine....Zitat von Henne Beitrag anzeigenTaubheit, nur weil die schwarzen Punkte kleiner und gleichmäßiger werden mussten, Stoffwechselstörung.
Ist natürlich nicht toll, keine Frage, aber grade beim Dalmi selektiert man da ja schon sehr, um das Risiko möglichst gering zu halten, dass taube Welpen zur Welt kommen (3 % aller VDH-Dalmis). Gentechnisch kann man da ja leider noch nichts machen.
Und ein tauber Hund hat eine völlig normale Lebenserwartung ohne große Einschränkungen, was man von vielen anderen der gezeigten/genannten Rassen ja leider nicht behaupten kann. Sehr viele können ja noch nicht einmal ohne OP (über)leben.....
Auch die Stoffwechselstörung, Hyperurikosie, kommt nicht nur beim Dalmatiner vor.....andere Rassen sind ebenfalls betroffen, nur nicht soo bekannt dafür.....
Beim Dalmi bemüht man sich aber, diesen Gendefekt in den Griff zu kriegen.
So hat man z.B. in den USA vor 40 Jahren mit einem BackCross Projekt begonnen und einen Pointer eingekreuzt. Diese Nachkommen sind frei von dem Gendefekt und inzwischen gibt es sie auch in Europa.
Und man wird diese gesunden Hunde ohne Stoffwechselstörung immer mehr in die europäische Zucht mit einbringen. Auch in Deutschland gibt es bereits mehrere Würfe mit diesen LUA-Welpen (Low Urine Acid).
Es tut sich also schon was bei dieser Rasse. Nur geht das eben nicht von heute auf morgen.
Aber mal abgesehen davon.....auch mit dem Gendefekt kann ein Dalmatiner problemlos leben und alt werden. Denn nicht bei jedem Hund treten Probleme auf. Und wenn kann man mit entsprechender purinarmer Fütterung darauf achten, dass es nie zu Beschwerden kommt.
Ohne diese "Probleme" jetzt schön reden zu wollen.....Aber im Gegensatz zu vielen anderen Rassen sicherlich Dinge, die weder Hund noch Halter wirklich einschränken oder behindern....da gibt es weitaus schlimmeres.....
EDIT: Achja.....das sich bei der Rassehundezucht was ändern muss, ist klar.....sonst gibt es irgendwann keine Rasse mehr, die annähernd gesund ist....
Da schließe ich auch den Dalmatiner ein.....aber nicht bzgl. der oben genannten Probleme ;-)
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Bei einigen Rassen ist der Genpool mittlerweile so verkleinert, dass man innerhalb der Rasse gar nichts mehr machen kann - siehe Lundehunddiskussion.Dann benenne doch bitte mal die Rassen, die Du da im Auge hast und begründe mir, warum die Auszucht notwendig ist und nicht innerhalb der Rasse eine Gesundung erfolgen kann.
Wenn man innerhalb einer kleinen Population züchtet, dann kann da keine frische Genetik reinkommen - und hier wären wir wieder bei meinem Rechenschieberbeispiel.Nicht ohne Grund z.B. ist es im DKBS (DeutscherKlub für Belgische Schäferhunde) mittlerweile erlaubt, Varietätenverpaarungen vorzunehmen. Das machen die nicht zu Spass, sondern deshalb, weil es bei den Groenendaels schon 5 nach zwölf ist.
Aber ich klink mich hier lieber erstmal wieder aus, weil bekanntermaßen solche Diskussionen sich im Kreis drehen und ich nie verstehen werde, warum gerade Rasseliebhaber (das war ja auch in dem Bericht sehr deutlich gesagt) einfach nicht wahrhaben wollen, dass es so ist, wie es derzeit ist. Ich habe ja selbst 3 Rassehunde. Und gerade deshalb bin ich bemüht, meinen Horizont dahingehend zu erweitern, dass ich nicht blinde Rasseliebhaberin bin, sondern kritisch sehe, dass da was ganz verkehrt läuft in den Zuchten.
LG
Anett
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Doch und zwar dann, wenn hier wirkliche Mischlinge (lange kein Rassehund mehr beteiligt) gemeint sind und nicht einfach ein Mischling aus Rasse X und Rasse Z.Zitat von PBGV-Fan Beitrag anzeigen...
Es wird auch nicht wahrer, wenn man behauptet, dass Mixe gesünder sind als Rassehunde, dafür gibt es ebenfalls Belege ....
Irgendwo im Qualzucht-Thread finden sich dafür auch entsprechende Quellenangaben....
So habe ich den Bericht aber nicht verstanden. Ich hatte nicht den Eindruck, dass hier gegen Hundezucht gewettert wurde. Am Bsp. der Züchterin wurde doch deutlich gemacht, dass reinrassige Hunde besser von einem Züchter gekauft werden sollen, der sich entsprechende Gedanken über die jeweilige Verpaarung gemacht hat, als einfach irgendwo einen Hund zu kaufen.Zitat von Zwei Hovis Beitrag anzeigenEs gibt aber nicht " DIE Rassehundezucht". Rassehund ist eben nicht gleich Rassehund, und bei Weitem nicht alle Rassehunde sind krankgezuechtet.
45 min. reichen sicher nicht um alle Aspekte aufzugreifen und ich finde für die kurze Sendezeit wurde das Thema recht gut umgesetzt.
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Jepp, danke.Zitat von PBGV-Fan Beitrag anzeigenDann benenne doch bitte mal die Rassen, die Du da im Auge hast und begründe mir, warum die Auszucht notwendig ist und nicht innerhalb der Rasse eine Gesundung erfolgen kann.
Es wird auch nicht wahrer, wenn man behauptet, dass Mixe gesünder sind als Rassehunde, dafür gibt es ebenfalls Belege und leider benutzt die Natur keinen Rechenschieber, sondern kombiniert sehr willkürlich.
Wenn der Zucht mit einem Rechenschieber beizukommen wäre, dann wären wir um einiges weiter....
LG nicole
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Taubheit, nur weil die schwarzen Punkte kleiner und gleichmäßiger werden mussten, Stoffwechselstörung.Zitat von Chelsea Beitrag anzeigenWas am Dalmatiner ist Qualzucht, dass man ihn mit Bulli, Cavalier etc. in einen Topf wirft
?
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Dann benenne doch bitte mal die Rassen, die Du da im Auge hast und begründe mir, warum die Auszucht notwendig ist und nicht innerhalb der Rasse eine Gesundung erfolgen kann.Zitat von Anett Beitrag anzeigenEs ist einfach wichtig, in vielen Rassen Auszuchten zu machen.
Es wird auch nicht wahrer, wenn man behauptet, dass Mixe gesünder sind als Rassehunde, dafür gibt es ebenfalls Belege und leider benutzt die Natur keinen Rechenschieber, sondern kombiniert sehr willkürlich.Zitat von Anett Beitrag anzeigenEs wird nicht wahrer, immer wieder zu behaupten, dass Mixe genauso krank sind wie Rassehunde. Mixe können auch die Krankheiten der Rassehunde haben, aber die Wahrscheinlichkeit ist einfach geringer. Hierzu empfehle ich Wachtel oder einfach mal den Rechenschieber.
LG
Anett
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Zitat von Zwei Hovis Beitrag anzeigenEs gibt aber nicht " DIE Rassehundezucht". Rassehund ist eben nicht gleich Rassehund, und bei Weitem nicht alle Rassehunde sind krankgezuechtet.
Es ist wirklich Interessant zu sehen, wie hier nun wieder alle Rassehunde krank geredet werden und doch sowieso abgeschafft gehören.
Bevor man sich über die Zucht einzelner Rassen äußert, sollte man sich doch bitte mit der einzelnen Rasse auseinandersetzen. Es gibt ihn nämlich nicht "DEN" Rassehund, es gibt lediglich verschiedene Hunderassen. Und dort ist der Gesundheitstatus sehr unterschiedlich.
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