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Welche Un- bzw. Wildkraeuter und wie oft

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  • Ylviesboss
    antwortet
    Ich hab keine Waage, die auch Gramm anzeigt...
    Als Beispiel :
    http://www.ebay.de/itm/200g-x-0-01g-...item3cf61f0919

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  • boomer52
    antwortet
    Wildkräuter

    Vielen, vielen Dank, Tatjana, für deine Mühe!
    Hab nach langer Zeit wieder mal hier ins Forum geschaut und bin gleich über diesen Fred gestolpert. Hab jetzt richtig Lust auf's Sammeln bekommen, hab mir auch sofort 2 Bestimmungsbücher bestellt, da ich auf diesem Gebiet leider ein völliges "Nackerbatzerl" bin.
    Jetzt hab ich aber zur Mengenabgabe eine Frage:
    Ich hab keine Waage, die auch Gramm anzeigt.....wenn ich also die Kräuter püriere, wieviel kann ich dann zu einer Mahlzeit geben? Meine bekommen Fleisch mit püriertem Gemüse und nun möchte ich das Ganze mit frischen Kräutern etwas aufpeppen.....1 Esslöffel pürierte Kräuter oder wieviel? Aussiebub hat 25kg, Bordermädchen 15kg, ihre Futterration...1x/Tag ca. 450g bzw. 250g...wird gemeinsam abgemacht und dann aufgeteilt.
    Kann mir da jemand von euch helfen? Hab da leider null Ahnung...

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  • schnellinelli
    antwortet
    Zitat von AleaNexus Beitrag anzeigen
    "Essbare Wildpflanzen" von Fleischhauer/Guthmann/Spiegelberger.
    Das hab ich auch! Ein tolles Buch!

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  • Geli.
    antwortet
    Also ich bin beeegeistert, Tatjana, was du dir hier extra für Mühe für uns machst. Vielen Dank dafür.

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  • AleaNexus
    antwortet
    Hallo Tatjana, zur Bestimmung (für Dummies...) nehme ich den Kosmos Naturführer "Was blüht denn da". Sehr praktisch, da die Pflanzen nach Blütenfarbe sortiert sind. Weiß ich dann, was es ist, dann lese ich nach in "Essbare Wildpflanzen" von Fleischhauer/Guthmann/Spiegelberger. Die beiden Bücher ergänzen sich recht gut.

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  • Tatjana2
    antwortet
    So, jetzt habe ich hin und her getüftelt, Babsi hat versucht mir zu helfen. Ich habe nun einen Teil der Tabelle in "picr.de" hochgeladen. Ich hoffe, dass man sie entziffern kann.
    Es ist nun natürlich nicht alles vollständig, das kommt hoffentlich nach und nach.

    @ Elke:
    Was für ein Wildpflanzenbestimmungsbuch hast Du? Es ist schon interessant, wie intuitiv man manchmal handelt. Oder auch, dass die Hunde sich die Kräuter suchen, die sie gerade brauchen. Das wurde hier ja auch schon geschrieben.
    Von einer Userin hat der Hund Gänsefingerkraut nach Giardien gefressen.

    Tabelle:
    http://up.picr.de/22035317ef.png

    Kräuter von A – Z:

    A

    - Ackerschachtelhalm
    Wirkt harntreibend, blutstillend, blutreinigend, entzündungshemmend.
    Äußerliche Anwendung: Bei schlechtheilenden eiternden Wunden, Lidrandentzündungen, Verbrennungen, Hautausschlägen, Hämorrhoiden, Bindehautentzündungen.

    Innerliche Anwendung: Bindegewebsschwäche, Ödeme, regt die Bildung weißer Blutkörperchen an, stärkt Lungengewebe, Blasenschwäche, Blasenentzündung, Nierenschwäche, Blasen- u. Nierensteinen, stärkt Knochen/Sehnen/Bänder, Bänderriss, Rheuma.

    Ein Tee wird kalt angesetzt und erhitzt. Man lässt ihn ab dem Siedepunkt 20 Min. köcheln, um möglichst viel Kieselsäure auszuziehen.

    Sammelzeit:
    Mai – Juli

    Vorsicht: Verwechslungsgefahr! Nicht den Wald-, Winter-, Sumpf- oder Teichschachtelhalm ernten. Nur den Ackerschachtelhalm. Wer sich nicht sicher ist, um welche Schachtelhalmart es sich handelt, greift lieber auf ein getrocknetes Produkt aus kontrolliert biologischem Anbau oder eine Tinktur zurück.


    - Apfel (gerieben)

    (fein geriebene Äpfel schützen durch das Pektin die Darmschleimhaut, das Pektin bindet Gifte, Krankheitskeime sowie Cholesterin und wirkt Durchfall entgegen)


    B

    - Bärlauch
    Fördert Verdauung, Stoffwechsel und Gallenfluss, harntreibend, blutdruck- und cholesterinsenkend, keimhemmend, eignet sich bei Bronchitis, Entwurmung, hilft gegen Pilz- u. Hauterkrankung, reduziert unerwünschte Keime, fördert nützliche Darmbakterien, Giftstoffe werden besser ausgeleitet, fördert Schlaf, kann begleitend bei Arteriosklerose eingesetzt werden

    Achtung:
    Da er Blutdrucksenkend ist, kann ein niedriger Blutdruck weiter absinken. Verwechslungsgefahr mit Maiglöckchen, die hochgiftig/toxisch sind und Herbstzeitlosen. Interessanter Link hierzu http://www.barfers.de/baerlauch.html

    Dosierung:
    Eine kleine Menge kleingehackte, frische Blätter (getrocknet verliert er seine Wirkung).
    Nicht zu viel geben, da Bärlauch wie Knoblauch und Zwiebeln Sulfurverbindungen enthält, die zu einer Reduzierung roter Blutkörperchen führen kann. Also weniger ist mehr!
    Rezept für leckere Hundepesto und Tinktur zur Parasitenabwehr hier:
    http://www.barfers.de/baerlauch.html


    - Beinwell

    Vorsicht: Nicht anwenden bei: Kindern, Schwangeren, Stillzeit, Lebererkrankungen, Welpen, laktierenden u. trächtigen Hündinnen, Hunde mit Lebererkrankungen!


    Wirkt entzündungshemmend, kühlend, zusammenziehend, beruhigend, blutstillend, schmerzstillend, hustenlindernd, harnsäureauflösend, blutbildend, blutreinigend.

    Wird eingesetzt u.a. bei: Quetschungen, Prellungen, Arthrose, Arthritis, Bindegewebsverletzungen (Bänder, Sehnen, Knochen), Knochenbrüchen, Verstauchungen, Hämatomen, Bänderriss, trockene Ekzeme, Hämorrhoiden, Überbein, Anämie, nach starkem Blutverlust, Lungenentzündung, Knochenhautentzündung, Magenschleimhautentzündung, Schleimbeutelentzündung, Insektenstich, Insektenbiss, Entzündung im Maulbereich, Gingivitis, Durchblutungsstörungen, Verbrennungen.

    Sammelzeit:
    Blätter von Mai – Juli ; Wurzeln: März – April + Sept. – Oktober

    Infos und Rezepte:
    http://www.barfers.de/beinwell.html

    - Breitwegerich


    Wirkt zusammenziehend, abschwellend, blutreinigend, blutstillend, entzündungshemmend, harntreibend, kühlend, zieht Gifte und Entzündungen aus der Haut.

    Wird eingesetzt bei Husten, Magenschleimhautentzündungen, Insektenstichen, Wundauflage, Bissverletzungen

    Sammelzeit:
    Blätter: Mai – August

    Infos:
    Aus den frischen Blättern lässt sich auch eine Tinktur herstellen, die man innerlich und äußerlich verwenden kann. Des Weiteren sollte beachtet werden, dass falls man die Blätter trocknen möchte, dass sie im Schatten getrocknet werden (man kann sie einzeln auffädeln) und nur frische und nicht verfärbte Blätter verwendet werden. Frische Blätter enthalten den antibakteriellen Wirkstoff Aglykon. Dunkel verfärbte Blätter enthalten diesen Wirkstoff nicht mehr, aus diesem Grund nur helle Blätter verwenden.

    - Brunnenkresse

    Wirkt antibakteriell, harntreibend, schleimlösend, blutreinigend, bringt gestautes in Fluss (Ödeme od. verhärtete Lymphknoten), reguliert Hormonhaushalt, stärkt Magen, stoffwechselanregend bei Diabetes, stimuliert die Schilddrüse bei Hypothyreose, kräftigt Nieren, stärkt Gehirn/Nerven, bewegt Blut- und Lymphfluss.
    Wird eingesetzt bei Gicht, Anämie, Durchblutungsstörungen, Nieren – und Gallensteinen, Blasenentzündung, Nierengrieß, Kalziummangel, Rheuma, Würmer.

    Organbezug:
    Leber-Galle, Magen, Milz-Pankreas (Blut-Lymphe), Niere-Blase, Lunge

    Sammelzeit:
    April - Mai


    G

    - Gänsefingerkraut
    Wirkt zusammenziehend, antibakteriell, blutstillend, entspannend, beruhigend, krampflösend, harntreibend.
    Wird gegen Durchfall, Entzündungen im Maul, Koliken, Magen- Darmkrämpfe, Magen- Darmschleimhautentzündungen, Epilepsie, entzündeten Wunden eingesetzt.

    Sammelzeit:
    Mai – August; alle Pflanzenteile


    K

    - Klettenlabkraut
    Bei Blasenentzündungen, Nierensteinen, Harngrieß, Bluthochdruck, Ekzeme, Tumore, Krebs, unterstützt das Lymphsystem, antibakteriell, wurmabweisend, virushemmend, abführend, entgiftend

    Es klebt richtig durch seine feinen Härchen und wächst am Waldrand. Oft steht noch die Brennnessel in der Nähe.

    Bild:

    http://up.picr.de/21700354hl.jpg?rand=1430146750


    S

    - Spitzwegerich
    Wirkt antibakteriell, zusammenziehend, blutstillend, blutreinigend, entzündungshemmend, schleimlösend, harntreibend, kühlend, fiebersenkend, antiviral, als Adjuvans bei Krebserkrankungen, zytotoxisch bei Krebserkrankungen, unterstützt Leber (Leberzellschutz), heilt entzündete Schleimhäute (Maul, Magen, Darm, Atemwege, Urogenitaltrakt, Rachen), Insektenstichen, Leberschwäche, Blasensteinen – und grieß, häufiger Blasendrang, Blasenschwäche, steigert die Produktion von Granulozyten.

    Natürliches Antibiotikum bei:
    Heubazillus, Klebsiella pneumoniae, Staphylococcus aureus, Streptocuccus haemolyticus, Proteus Bakterien (Harnwegsinfekte), Salmonellen, Shigellen (Bakterien, die zu den Enterobakterien gehören; verursachen blutige Durchfälle).


    Sammelzeit: Blätter: Mai – August

    Infos: Spitzwegerich hat eine besondere Wirkung auf die Atemwege. Deshalb wird es sehr gerne bei Lungen- und Bronchialerkrankungen eingesetzt. Es stärkt das Lungengewebe.

    Aus den frischen Blättern kann eine Tinktur zubereitet werden. Diese kann man mit Wasser verdünnt als Spray im Maulbereich/Zahnfleisch anwenden.

    Des Weiteren sollte beachtet werden, dass falls man die Blätter trocknen möchte, dass sie im Schatten getrocknet werden (man kann sie einzeln auffädeln) und nur frische und nicht verfärbte Blätter verwendet werden.

    Achtung:
    Bereitet man aus den Blättern einen Tee, dann verliert sich die antibiotische Wirkung! Bei der Herstellung als Tinktur, Saft, Sirup oder als Nutzung der Blätter zur Auflage nicht!
    Frische Blätter enthalten den antibakteriellen Wirkstoff Aglykon. Dunkel verfärbte Blätter enthalten diesen Wirkstoff nicht mehr, aus diesem Grund nur helle Blätter verwenden.
    Am besten man legt die Blätter zum Trocknen nebeneinander oder fädelt sie auf einen Faden, den man zum Trocknen aufhängt.



    V

    - Vogelmiere (ganzjährig)

    Wirkt blutbildende (Anämie), zusammenziehend, blutstillend, harntreibend, trockener Husten, Erschöpfung, Müdigkeit, befeuchtet bei fieberhaften/hitzigen Erkrankungen, bei Hautproblemen, Leberschwäche durch Hepatitis, Hämorrhoiden, Gelenkentzündungen, Rheuma, Augenentzündungen (Bindehaut), Trockenheit im Dickdarm, Koliken, Magenentzündungen, Lupus erythematodes, Hals- u. Mandelentzündungen, Blasenentzündung, Dermatitis, infizierte Wunden, entzündete u. juckende Hauterkrankungen.

    Organbezug:
    Lunge, Dickdarm, Herz, Niere, Leber


    W

    - Wiesenschaumkraut

    Wirkt antibiotisch, fördert Verdauung, stärkt Leber, regt Gallenfluss an, harntreibend, entwässernd, regt Nierentätigkeit an, blutreinigend, blutbildend, lindert rheumatische Schmerzen
    Dosierung: lieber weniger nehmen, ein Zuviel kann die Magenschleimhaut reizen.
    Ich gebe Apollo (32 kg) 2 - 3 frische Blüten mit Stengeln und Blättern

    Sammelzeit:
    April – Juni



    Wurzeln von A – Z

    K

    - Kardewurzel
    Ernte bevor sie Stängel bildet: im Frühjahr des zweiten Jahres; oder im Herbst des ersten Jahres
    Weitere Infos zur Karde hier:
    http://www.barfers.de/kraeuter_portr...nde.html#karde


    I

    -frischer Ingwer

    Erwärmt den Körper, Kreislauf anregend, cholesterinsenkend, lindert Rheuma, wirkt galletreibend; eignet sich zur Darmsanierung, wirkten Bakterien/Pilze/Viren abtötend

    Vorsicht:
    bei Gallensteinen und Nierenerkrankungen; hier lieber nicht anwenden, genauso wenig, wenn ein Tier eher das Kühle mag, ebenso wenn eine entzündliche Erkrankung im vorliegt.


    N

    - Nelkenwurz (Echte)

    Wirkt zusammenziehend, verdauungsfördernd, blutstillend, krampflösend, schmerzlindernd, örtlich betäubend, antiseptisch, gallentreibend, wirkt schweißtreibend!

    Vorsicht:
    Da schweißtreibend, bei Tieren, die zur Überhitzung neigen bzw. eher das Kühle mögen mit der Anwendung aufpassen, da es die Tiere zusätzlich erwärmt.
    Hilft gegen Appetitlosigkeit, Leberschwäche, gegen Durchfall, Zahnfleischentzündungen, Geschwüren im Maul, Hämorrhoiden, Entzündungen der Haut und schlechtheilenden Wunden.

    Sammelzeit:
    Wurzel für Tinkturen
    von März – April / September – Oktober
    Während der Blüte kann man aus Blüten und Blättern einen Tee zubereiten, der allerdings nicht so gut schmeckt.


    S

    - Süßholz

    Wirkt kortisonähnlich, stärkt die Milz, schützt die Leberzellen, hemmt Wachstum von Bakterien, Pilzen u. Viren, hilft bei Husten u. Bronchitis, hilft bei Entzündungen im Maul, Magenschutz, stärkt Magenschleimhaut, reduziert Magensäure, schmerzstillend und entkrampfend

    Anwendung:
    Als Tee (kl. Hunde: bis zu 2 x tägl. ¼ TL; mittlere Hunde bis zu 2 x tägl. bis zu ½ TL; große Hunde bis zu 2 x tägl. ¾ TL Tee ins Futter)

    Vorsicht:
    Nicht mit Herzmedikamenten geben, nicht bei Trächtigkeit, schweren Leber- und Nierenerkrankungen geben. Nicht länger als 4 Wochen geben, dann eine Pause machen.


    W

    - Wegwartewurzel

    Wirkt bei Leberstörungen, regt Gallenfluss an, hilft bei Gallensteinen, unterstützt die Entgiftung, wird u.a. zur Ausscheidung von Schwermetallen eingesetzt, regt die Blutbildung an.

    Besondere Wirkung bei Oberbauchschmerzen.
    Die Wegwartewurzel wird als Milzmittel geschätzt und wird deshalb bei Milzbeschwerden eingesetzt. Des Weiteren enthält sie Inulin und eignet sich zur Fütterung bei Diabetes.

    Sammelzeit:
    März/April oder Sept./Oktober

    Äußerlich: beruhigend, wirkt zusammenziehend, entzündungshemmend bei geröteter u. entzündeter Haut
    Aus der Wurzel lässt sich auch eine Tinktur herstellen.

    Infos:
    Sie ist die „Schwester“ zur Endivie, ebenfalls verwandt mit Chicoree, Radicchio. Die Wurzel kann man als Kaffeeersatz verwenden.

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  • AleaNexus
    antwortet
    Toller Thread.... vor allem, da mir dabei auffällt, dass ich (völlig unbewußt) zur Zeit haupsächlich das gesammelt und gefüttert habe, was Alea zur Wundheilung und Leberstärkung nach der OP braucht. Ich gehe ab und an mit dem Wildpflanzenbestimmungsbuch und mit dem Essbare Wildpflanzenbuch los, wenn ich wieder etwas gesehen habe wo ich nicht sicher bin, ob ich es sammeln soll. Aufgefallen ist mir, dass sie es wirklich gerne futtert (mit dem Zauberstab gemußt...)

    Ja - wäre toll, wenn man eine Tabelle hätte, was wann und wofür. Eine feine Idee - vielen herzlichen Dank

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  • appibilbo
    antwortet
    Sehr interessanter Thread! Da werde ich doch beim Gassi mal die Augen offen halten und mal fleißig sammeln.

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  • Tatjana2
    antwortet
    Zitat von Tatjana2 Beitrag anzeigen
    Bild von Weißdornblättern und geschlossenen Blüten:


    http://up.picr.de/21707678oa.jpg

    Weißdorn blühend:

    http://up.picr.de/21707721uc.jpg


    Bild zur Karde, wie sie jetzt aussieht, bevor sie aufstängelt (so kann die Wurzel bis ca. Ende April ausgegraben werden):

    http://up.picr.de/21707621uc.jpg

    http://up.picr.de/21707625zo.jpg

    http://up.picr.de/21707626ho.jpg

    http://up.picr.de/21707636bl.jpg

    http://up.picr.de/21707638kp.jpg


    http://up.picr.de/21707635am.jpgZu diesem Bild:
    Fährt man mit dem Finger über die Blätter spürt man neben der Blattader feine Dornen. Sie sind auch leicht auf dem Bild zu sehen.

    Eine weitere Wurzel, die man noch ernten könnte ist die der Großen Klette, leider habe ich bei uns noch keine gefunden. Vielleicht zeigt jemand anderes, wo diese bei ihm wächst.

    Wirkungsweise:

    -
    blutreinigend, antikanzerogen, entgiftend, hilft bei Haut- und Fellproblemen, Abszessen, Tumoren und Lebererkrankungen. Hier bei Swanie steht etwas mehr dazu: http://www.barfers.de/kraeuter_fuer_hunde.html#klette

    Mai - Magen:

    -
    Süßholz
    (wirkt kortisonähnlich, stärkt die Milz, hemmt Wachstum von Bakterien, Pilzen u. Viren, hilft bei Husten u. Bronchitis, hilft bei Entzündungen im Maul, Magenschutz, stärkt Magenschleimhaut, reduziert Magensäure, schmerzstillend und entkrampfend)

    - frischer Ingwer (erwärmt den Körper, Kreislauf anregend, cholesterinsenkend, lindert Rheuma, wirkt galletreibend)
    Vorsicht: bei Gallensteinen und Nierenerkrankungen; hier lieber nicht anwenden, genauso wenig, wenn ein Tier eher das Kühle mag.

    Kräuter, die im Mai blühen:

    -
    Gänsefingerkraut
    - echte Labkraut

    TCM-Ernährung für das Frühjahr:

    -
    1 Schuss Obstessig mit 1 Teel. Honig - stärkt die Leber


    Kräuter, soweit es sie schon frisch gibt, ansonsten getrocknete verwenden:

    - junger Löwenzahn (älterer ist bitter)
    - erstes Grün von Frauenmantel
    - erste Birken- u. Rosskastanienblätter

    Birkenblätter: Harntreibend, so dass sie Nieren- und Blase unterstützen, des Weiteren unterstützen sie den Leberstoffwechsel und das Immunsystem.
    Hat man noch die Gelegenheit junge Blätter zu ernten, kann man ein Gemmo-Mazerat davon herstellen. Wenn ich das Rezept einstellen darf, würde ich das machen, ansonsten schicke ich es per PN.

    -
    Mariendistel (tonisiert Leber)
    - Melisse
    - Lavendel
    - frischer Ingwer (vorsicht: wenig, außerdem wirkt er erwärmend, nicht jedes Tier verträgt das)
    -Süßholz
    - Gänsefingerkraut
    - Brennnessel
    - Curcuma
    - Borretsch
    - Basilikum
    - Minze
    - Rosmarin
    - Dill
    - Kümmel
    - Schafgarbe (kühlend/bitter) blüht erst ab Juni (eigentliche Erntezeit!)

    Jetzt im April sieht Schafgarbe so aus:


    http://up.picr.de/21700324hg.jpg?rand=1430000086

    Nicht mehr als 3 verschiedene Komponenten verwenden und wöchentlich wechseln.

    Samen:

    - Sesam
    - Fenchel (wärmend)
    - Leinsamen

    Fleisch:

    -
    mageres Rindfleisch, Rinderleber
    - Huhn
    - Ente
    - Kaninchen

    Getreide:

    -
    Hirse, Reis, Dinkel

    Gemüse:

    -
    Kartoffeln
    - Brokkoli
    - Karotten
    - Steckrüben
    - Kohlrabi
    - Mais
    - Rote Beete (Vorsicht: Oxalsäurehaltig, muss bei Nierenerkrankungen beachtet werden)
    - Spinat (Vorsicht: wie bei Rote Beete: Oxalsäurehaltig)

    Sprossen:

    -
    Kresse (scharf/kühlend)

    - Weizengras
    Quelle: TCM für Hunde

    - Alfalfa nur als Pulver nicht als Sprossen


    Leidet der Hund an Allergien, dann sollten die entsprechenden Futtermittel, Kräuter nicht angewendet werden.



    Sorry, bitte beachten rote Verbesserung! Auch im vorherigen Zitat!

    Ich versuche mal eine Tabelle zu machen, weiß nicht ob es geht, wäre aber wegen der Übersicht besser.

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  • testanimal
    antwortet
    Ich werde es einfach mal probieren. Danke Tatjana. Den Giersch hatte ich letztes Jahr auch eingefroren, allerdings püriert. Aufgetaut eine Pampe und der ganze Saft lief weg. Dieses Jahr hab ich ihn gewaschen, gut abgetrocknet in ne Gefriertüte rein und nachdem er durchgefroren war hab ich mit der Hand draufgehauen und ihn klein gemacht. So ist er superleicht zu entnehmen. Und ich dachte vielleicht ist das bei vielen "Un-" Kräutern so machbar.....

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  • Tatjana2
    antwortet
    Du kannst sie auch einfrieren, allerdings gehen dadurch die Inhaltsstoffe eher verloren, als wenn Du aus den Blättern und Blüten eine Tinktur machst.
    Eine andere Möglichkeit wäre, wie beim Bärlauch, sie in Öl einzulegen.

    Ich habe Wegerich noch nicht eingefroren. Könnte mir aber vorstellen, dass die wertvollen Schleimstoffe, die er hat, an Wirkung verlieren und er beim Auftauen "matschig" wird. Er braucht zum Einfrieren recht lange und ist somit nicht schockgefrostet.

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  • testanimal
    antwortet
    Super, danke für die Info. Meinst Du, dass man die auch eingefrieren kann? Ich hab jetzt nämlich auch Giersch eingefroren und würde mir gerne nen Beutel (oder mehr) von ner Kräutermischung für den Winter anlegen.

    Wegerich kann ja auch eingefroren werden, nehm ich mal an. Habs ausser mit den Giersch mit noch nichts anderen ausprobiert.

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  • Tatjana2
    antwortet
    Ja, kannst Du, Blüten und Blätter.

    Man kann sie bis Juni sammeln.
    Sie ist schweißtreibend, wurmabweisend, harntreibend, appetitanregend, antibakteriell, verdauungsfördernd, blutreinigend, krampflösend.
    Eingesetzt wird sie bei Atemwegserkrankungen wie Bronchitis und Asthma, Zahnfleischentzündungen, schlecht heilenden Wunden, Ekzemen, Rheuma, Gicht.
    Bei Wunden und Entzündungen macht man einen Umschlag aus zerquetschten Blättern. Auch einen Tee kann man aus den Blättern kochen und diesen auf entzündetes Zahnfleisch geben. Es sollten immer die frischen Blätter und Blüten verwendet werden, da durch die Trocknung die Wirksamkeit nachlässt.

    Oder man bereitet eine Tinktur aus Blättern und Blüten und trägt diese verdünnt auf.

    Die Knoblauchsrauke enthält das Glycosid Sinigrin, welches ebenfalls in schwarzem Senf und Meerrettich enthalten ist. Aus diesem Grund würde ich nur ein kleine Menge unter das Futter mischen. Auch weil es schweißtreibend ist. Ein Tier, welches ein höheres Wärmeempfinden hat, wird in diesem Empfinden schneller höher gefahren.

    Des weiteren kann ein Zuviel zu Erbrechen führen.

    Weitere Inhaltsstoffe sind wenige herzwirksame Glycoside, Vit. A + C, Knoblauchöl, Carotinoide, Saponine.

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  • testanimal
    antwortet
    Was man nicht alles im Garten hat

    Knoblauchrauke. Wusste nie was das ist, aber das Kraut wusste anscheinend wo ich wohne

    Kann man die Hundis füttern?

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  • Tatjana2
    antwortet
    Zitat von Tatjana2 http://www.gesundehunde.com/forum/im...s/viewpost.gif
    Ich hole den Thread mal wieder aus der Versenkung, in der Hoffnung das Thema Kräuter durch das Jahr zu führen, so dass einige Kräuter, Obst, Gemüse zur Auswahl stehen (vielleicht mag jemand ergänzen):
    Wir haben März - Frühling, das ist die Zeit der Leber und der Galle:
    Kräuter:
    Vogelmiere
    Löwenzahn
    Löwenzahnwurzel (enthält Inulin), wenn noch keine frischen Blätter ausgetrieben sind, ansonsten Wurzel für den Herbst
    Mariendistel
    Gelbwurz (Kurkuma)
    Wegwartewurzel (vor dem Austrieb der Pflanze; sonst im Herbst ernten)
    Schafgarbe (als Tee; Sanmelzeit ist im August. Für die Tinktur sammle ich Blüten, als Tee: Blätter und Blüten).

    Obst:
    Granatapfel

    Gemüse:
    Salate mit Bitterstoffen

    Niere- u. Blasenkräuter (Nierenzeit wäre Juni - nach unserem Jahreszeitenrhythmus. In der TCM wäre es der Winter):
    Gänseblümchen (auch bei: Wunden, Erkältungen, Darmentzündungen, Hautproblemen, blutreinigend, Gicht, ...)
    Gundermann

    Ich bin am Überlegen, ob man das fortführend ergänzt, falls Interesse besteht, nach unseren Jahreszeitenrhythmus (wäre sinnvoll) und parallel den der TCM erwähnt.
    LG Tatjana


    Zitat:
    Zitat von Tatjana2 http://www.gesundehunde.com/forum/im...s/viewpost.gif
    Sorry, ich war schon lange nicht mehr hier. Trotzdem:

    April - Darm:

    Lauchgewächs:
    - Bärlauch
    (fördert Verdauung, Stoffwechsel und Gallenfluss, harntreibend, blutdruck- und cholesterinsenkend, keimhemmend, eignet sich bei Bronchitis, Entwurmung, hilft gegen Pilz- u. Hauterkrankung, reduziert unerwünschete Keime, fördert nützliche Darmbakterien, Giftstoffe werden besser ausgeleitet, fördert Schlaf, kann begleitend bei Arteriosklerose eingesetzt werden
    Achtung: Da er Blutdrucksenkend ist, kann ein niedriger Blutdruck weiter absinken. Verwechslungsgefahr mit Maiglöckchen, die hochgiftig/toxisch sind und Herbstzeitlosen. Interessanter Link hierzu http://www.barfers.de/baerlauch.html
    Dosierung: Eine kleine Menge kleingehackte, frische Blätter (getrocknet verliert er seine Wirkung).
    Nicht zuviel geben, da Bärlauch wie Knoblauch und Zwiebeln Sulfurverbindungen enthält, die zu einer Reduzierung roter Blutkörperchen führen kann. Also weniger ist mehr!
    Rezept für leckere Hundepesto und Tinktur zur Parasitenabwehr hier: http://www.barfers.de/baerlauch.html

    Obst:

    - geriebene Äpfel
    (fein geriebene Äpfel schützen durch das Pektin die Darmschleimhaut, das Pektin bindet Gifte, Krankheitskeime sowie Cholesterin und wirkt Durchfall entgegen)

    Gewürze:
    - Fenchel
    - Anis
    - Kümmel
    - Koriander
    - Kerbel(gegen Blähungen, regen körpereigene Enzymproduktion und Verdauung von Kohlenhydraten an)

    Kräuter:
    - Dill
    - Petersilie
    (diese beiden regen körpereigene Enzymproduktion und die Verdauung von Kohlenhydrate an)
    - Wiesenschaumkraut
    (wirkt antibiotisch, fördert Verdauung, stärkt Leber, regt Gallenfluss an, harntreibend, entwässernd, regt Nierentätigkeit an, blutreinigend, blutbildend, lindert rheumatische Schmerzen)
    Dosierung: lieber weniger nehmen, ein Zuviel kann die Magenschleimhaut reizen.
    Ich gebe Apollo (32 kg) 2 - 3 frische Blüten mit Stengel und Blättern
    - Brunnenkresse, Kresse
    - Beifuß
    - Bohnenkraut
    - Rosmarin
    - Thymian
    - Salbei
    - Wermut (unterstützen die Fettverdauung, stärken durch ihre Bitterstoffe die Leber)
    - kleiner Sauerampfer (bevor er blüht; bei uns fängt er jetzt schon an zu blühen)
    (wurmabweisend, wirkt zusammenziehend, blutbildend, blutreinigend, harntreibend, beugt Anämie vor, unterstützt die Leber, enthält Vitamin C, Vitamin A und Kalium, wird bei Krebs eingesetzt)
    Vorsicht: enthält Oxalsäure (je rötlicher die Blätter sind, umso mehr Oxalsäure enthalten sie). Bei nierenkranken Tieren muss man auf oxalsäurearme Nahrung achten, dann lieber keinen Sauerampfer geben. Auch nicht bei Tieren, die zu Krämpfen neigen, da die Oxalsäure die Nervenerregbarkeit steigert.

    Da auch der kleine Sauerampfer bitter schmeckt, nimmt man nur ganz wenig. Apollo 32 kg, bekommt 1 - 2 frische Blätter.

    Nach/während der Blüte wird der kleine Sauerampfer noch bitterer. Dann sollte er nicht mehr gefüttert werden. Als Alternative wäre sich gemahlenes Kraut aus kontrolliert biologischem Anbau zu holen, einen Tee daraus zu kochen und von diesem etwas ins Futter zu geben.

    Klettenlabkraut:
    bei Blasenentzündungen, Nierensteinen, Harngrieß, Bluthochdruck, Ekzeme, Tumore, Krebs, unterstützt das Lymphsystem, antibakteriell, wurmabweisend, virushemmend, abführend, entgiftend

    Es klebt richtig durch seine feinen Härchen und wächst am Waldrand. Oft steht noch die Brennnessel in der Nähe.

    Bild:

    http://up.picr.de/21700354hl.jpg?rand=1430146750 __________________________________________________ __________________________________________________ __________________________________________________ ____________________________________
    Strauch:

    - Weißdornblätter und -blüten(können bereits frisch zur Stärkung des Herzens gefüttert werden. Verbessert die Arbeitsleistung des Herzens, stärkt Herzmuskel, senkt Ausschüttung von Stresshormonen, verbessert Durchblutung der Herzkranzgefäße, reguliert Blutdruck)

    Eigentlich wird im Jahreszeitenrhythmus das Herz im Dezember gestärkt, der Strauch blüht jedoch im April bis Mai. Im Herbst reifen die Beeren, die man nach dem ersten Frost erntet.

    Da es aber sicher Tiere gibt, die eine Herzerkrankung haben oder vermehrt Stress ausgesetzt sind, profitieren sie im April/Mai von den frischen Blättern und Blüten.
    Auch zur Stärkung als Kur kann man sie im Frühjahr geben.

    Ansonsten sammelt man die Blätter und Blüten und trocknet sie. Man bewahrt sie bis zum Herbst in einem gut verschließbaren Gefäß auf, bis man die Beeren ernten kann. Aus Blüten, Blätter und Beeren kann man eine Tinktur ansetzen.

    Wurzeln:
    - Kardewurzel(Ernte bevor sie Stängel bildet: im Frühjahr des zweiten Jahres; oder im Herbst des ersten Jahres) http://www.barfers.de/kraeuter_portr...nde.html#karde
    - Wegwartewurzel

    (März/April oder Sept./Oktober)
    (wirkt bei Leberstörungen, schützt die Milz, regt Gallenfluss an, unterstützt die Entgiftung, wird u.a. zur Ausscheidung von Schwermetallen eingesetzt, regt die Blutbildung an.
    Äußerlich: beruhigend, wirkt zusammenziehend, entzündungshemmend bei geröteter u. entzündeter Haut)
    Aus der Wurzel lässt sich auch eine Tinktur herstellen

    In der TCM sind wir noch im Frühjahr, d.h. die Leber wird gestärkt. Erst im Sommer folgt das Herz.
    Ich hoffe Näheres folgt bald.




    Zitat von Tatjana2 Beitrag anzeigen
    Bild von Weißdornblättern und geschlossenen Blüten:


    http://up.picr.de/21707678oa.jpg

    Weißdorn blühend:

    http://up.picr.de/21707721uc.jpg


    Bild zur Karde, wie sie jetzt aussieht, bevor sie aufstängelt (so kann die Wurzel bis ca. Ende April ausgegraben werden):

    http://up.picr.de/21707621uc.jpg

    http://up.picr.de/21707625zo.jpg

    http://up.picr.de/21707626ho.jpg

    http://up.picr.de/21707636bl.jpg

    http://up.picr.de/21707638kp.jpg


    http://up.picr.de/21707635am.jpgZu diesem Bild:
    Fährt man mit dem Finger über die Blätter spürt man neben der Blattader feine Dornen. Sie sind auch leicht auf dem Bild zu sehen.

    Eine weitere Wurzel, die man noch ernten könnte ist die der Großen Klette, leider habe ich bei uns noch keine gefunden. Vielleicht zeigt jemand anderes, wo diese bei ihm wächst. Die Wurzeln sind spindelförmig gedreht.

    Die Wurzel kann auch als Gemüse gefüttert werden, sie enthält Inulin und ist somit sehr gut für Diabetiker geeignet.

    Wirkungsweise:

    -
    blutreinigend, antikarzinogen, entgiftend, hilft bei Haut- und Fellproblemen, Abszessen, Tumoren und Lebererkrankungen, Rheuma, Nierensteinen, Blasenkrebs. Hier bei Swanie steht etwas mehr dazu: http://www.barfers.de/kraeuter_fuer_hunde.html#klette

    Mai - Magen:

    -
    Süßholz
    (wirkt kortisonähnlich, stärkt die Milz, hemmt Wachstum von Bakterien, Pilzen u. Viren, hilft bei Husten u. Bronchitis, hilft bei Entzündungen im Maul, Magenschutz, stärkt Magenschleimhaut, reduziert Magensäure, schmerzstillend und entkrampfend)

    - frischer Ingwer (erwärmt den Körper, Kreislauf anregend, cholesterinsenkend, lindert Rheuma, wirkt galletreibend)
    Vorsicht: bei Gallensteinen und Nierenerkrankungen; hier lieber nicht anwenden, genauso wenig, wenn ein Tier eher das Kühle mag.

    Kräuter, die im Mai blühen:

    -
    Gänsefingerkraut
    - echte Labkraut

    TCM-Ernährung für das Frühjahr:

    -
    1 Schuss Obstessig mit 1 Teel. Honig - stärkt die Leber


    Kräuter, soweit es sie schon frisch gibt, ansonsten getrocknete verwenden:

    - junger Löwenzahn (älterer ist bitter)
    - erstes Grün von Frauenmantel
    - erste Birken- u. Rosskastanienblätter

    Birkenblätter: Harntreibend, so dass sie Nieren- und Blase unterstützen, des Weiteren unterstützen sie den Leberstoffwechsel und das Immunsystem.
    Hat man noch die Gelegenheit junge Blätter zu ernten, kann man ein Gemmo-Mazerat davon herstellen. Wenn ich das Rezept einstellen darf, würde ich das machen, ansonsten schicke ich es per PN.

    -
    Mariendistel (tonisiert Leber)
    - Melisse
    - Lavendel
    - frischer Ingwer (vorsicht: wenig, außerdem wirkt er erwärmend, nicht jedes Tier verträgt das)
    -Süßholz
    - Gänsefingerkraut
    - Brennnessel
    - Curcuma
    - Borretsch
    - Basilikum
    - Minze
    - Rosmarin
    - Dill
    - Kümmel
    - Schafgarbe (kühlend/bitter) blüht erst ab Juni (eigentliche Erntezeit!)

    Jetzt im April sieht Schafgarbe so aus:


    http://up.picr.de/21700324hg.jpg?rand=1430000086

    Nicht mehr als 3 verschiedene Komponenten verwenden und wöchentlich wechseln.

    Samen:

    - Sesam
    - Fenchel (wärmend)
    - Leinsamen

    Fleisch:

    -
    mageres Rindfleisch, Rinderleber
    - Huhn
    - Ente
    - Kaninchen

    Getreide:

    -
    Hirse, Reis, Dinkel

    Gemüse:

    -
    Kartoffeln
    - Brokkoli
    - Karotten
    - Steckrüben
    - Kohlrabi
    - Mais
    - Rote Beete (Vorsicht: Oxalsäurehaltig, muss bei Nierenerkrankungen beachtet werden)
    - Spinat (Vorsicht: wie bei Rote Beete: Oxalsäurehaltig)

    Sprossen:

    -
    Kresse (scharf/kühlend)
    - Alfalfa

    - Weizengras
    Quelle: TCM für Hunde

    Leidet der Hund an Allergien, dann sollten die entsprechenden Futtermittel, Kräuter nicht angewendet werden.



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