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  • Rayman
    antwortet
    Ich hatte auch nicht mehr da dran gedacht, bis zu der Frage, was man sammeln und konservieren kann....

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  • claury
    antwortet
    Das ist ja ein toller Thread! Den kannte ich noch gar nicht. Danke für das hochholen!

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  • Montosc
    antwortet
    ich bedanke mich hierfür auch, ein Schatz dieses Wissen

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  • Geli.
    antwortet
    Super interessant.
    Vielen Dank für die viele Mühe, die du dir extra machst, Tatjana.

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  • Sybille&Bonnie
    antwortet
    Vielen Dank, dass Du uns Dein Wissen zur Kräuterheilkunde zur Verfügung stellst, Tatjana .

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  • Tatjana2
    antwortet
    Zitat von Tatjana2 Beitrag anzeigen
    Zur Zeit wachsen viele nützliche Sommerpflanzen: Ringelblume, Schafgarbe, Euphrasia (Augentrost), Wegwarte, Mädesüß, Johanniskraut, Braunelle, Breitwegerich, Spitzwegerich ... und vieles mehr.

    Heute füge ich unter den Kräutern die Euphrasia (Augentrost) bei. Viele kennen den Augentrost, weil sie diesen als Augentropfen verwenden - für sich und ihren Vierbeiner.

    Augentrost wächst nicht überall. Erst ab einer Meereshöhe von ca. 600 Hm und zeigt sich bis über die 2.000 Hm-Grenze (Abweichungen sind immer möglich).

    Unter "W" ist die Wegwarte bereits eingefügt. Momentan sieht man diese sehr schön an Wegesrändern stehen. Für denjenigen, für den diese Pflanz von Nutzen ist, sollte sich die Stelle - soweit sie frei von viel befahrenen Straßen und Landwirtschaft ist - für den Herbst zur Wurzelernte merken.

    __________________________________________________ ____
    Tabelle:
    nicht vollständig
    http://up.picr.de/22035317ef.png

    Kräuter von A – Z:

    A

    - Ackerschachtelhalm
    Wirkt harntreibend, blutstillend, blutreinigend, entzündungshemmend.
    Äußerliche Anwendung: Bei schlechtheilenden eiternden Wunden, Lidrandentzündungen, Verbrennungen, Hautausschlägen, Hämorrhoiden, Bindehautentzündungen.

    Innerliche Anwendung: Bindegewebsschwäche, Ödeme, regt die Bildung weißer Blutkörperchen an, stärkt Lungengewebe, Blasenschwäche, Blasenentzündung, Nierenschwäche, Blasen- u. Nierensteinen, stärkt Knochen/Sehnen/Bänder, Bänderriss, Rheuma.

    Ein Tee wird kalt angesetzt und erhitzt. Man lässt ihn ab dem Siedepunkt 20 Min. köcheln, um möglichst viel Kieselsäure auszuziehen.

    Sammelzeit:
    Mai – Juli

    Vorsicht: Verwechslungsgefahr! Nicht den Wald-, Winter-, Sumpf- oder Teichschachtelhalm ernten. Nur den Ackerschachtelhalm. Wer sich nicht sicher ist, um welche Schachtelhalmart es sich handelt, greift lieber auf ein getrocknetes Produkt aus kontrolliert biologischem Anbau oder eine Tinktur zurück.


    - Apfel (gerieben)

    (fein geriebene Äpfel schützen durch das Pektin die Darmschleimhaut, das Pektin bindet Gifte, Krankheitskeime sowie Cholesterin und wirkt Durchfall entgegen)


    B

    - Bärlauch
    Fördert Verdauung, Stoffwechsel und Gallenfluss, harntreibend, blutdruck- und cholesterinsenkend, keimhemmend, eignet sich bei Bronchitis, Entwurmung, hilft gegen Pilz- u. Hauterkrankung, reduziert unerwünschte Keime, fördert nützliche Darmbakterien, Giftstoffe werden besser ausgeleitet, fördert Schlaf, kann begleitend bei Arteriosklerose eingesetzt werden

    Achtung:
    Da er Blutdrucksenkend ist, kann ein niedriger Blutdruck weiter absinken. Verwechslungsgefahr mit Maiglöckchen, die hochgiftig/toxisch sind und Herbstzeitlosen. Interessanter Link hierzu http://www.barfers.de/baerlauch.html

    Dosierung:
    Eine kleine Menge kleingehackte, frische Blätter (getrocknet verliert er seine Wirkung).
    Nicht zu viel geben, da Bärlauch wie Knoblauch und Zwiebeln Sulfurverbindungen enthält, die zu einer Reduzierung roter Blutkörperchen führen kann. Also weniger ist mehr!
    Rezept für leckere Hundepesto und Tinktur zur Parasitenabwehr hier:
    http://www.barfers.de/baerlauch.html


    - Beinwell

    Vorsicht: Nicht anwenden bei: Kindern, Schwangeren, Stillzeit, Lebererkrankungen, Welpen, laktierenden u. trächtigen Hündinnen, Hunde mit Lebererkrankungen!


    Wirkt entzündungshemmend, kühlend, zusammenziehend, beruhigend, blutstillend, schmerzstillend, hustenlindernd, harnsäureauflösend, blutbildend, blutreinigend.

    Wird eingesetzt u.a. bei: Quetschungen, Prellungen, Arthrose, Arthritis, Bindegewebsverletzungen (Bänder, Sehnen, Knochen), Knochenbrüchen, Verstauchungen, Hämatomen, Bänderriss, trockene Ekzeme, Hämorrhoiden, Überbein, Anämie, nach starkem Blutverlust, Lungenentzündung, Knochenhautentzündung, Magenschleimhautentzündung, Schleimbeutelentzündung, Insektenstich, Insektenbiss, Entzündung im Maulbereich, Gingivitis, Durchblutungsstörungen, Verbrennungen.

    Sammelzeit:
    Blätter von Mai – Juli ; Wurzeln: März – April + Sept. – Oktober

    Infos und Rezepte:
    http://www.barfers.de/beinwell.html

    - Breitwegerich


    Wirkt zusammenziehend, abschwellend, blutreinigend, blutstillend, entzündungshemmend, harntreibend, kühlend, zieht Gifte und Entzündungen aus der Haut.

    Wird eingesetzt bei Husten, Magenschleimhautentzündungen, Insektenstichen, Wundauflage, Bissverletzungen

    Sammelzeit:
    Blätter: Mai – August

    Infos:
    Aus den frischen Blättern lässt sich auch eine Tinktur herstellen, die man innerlich und äußerlich verwenden kann. Des Weiteren sollte beachtet werden, dass falls man die Blätter trocknen möchte, dass sie im Schatten getrocknet werden (man kann sie einzeln auffädeln) und nur frische und nicht verfärbte Blätter verwendet werden. Frische Blätter enthalten den antibakteriellen Wirkstoff Aglykon. Dunkel verfärbte Blätter enthalten diesen Wirkstoff nicht mehr, aus diesem Grund nur helle Blätter verwenden.

    - Brunnenkresse

    Wirkt antibakteriell, harntreibend, schleimlösend, blutreinigend, bringt gestautes in Fluss (Ödeme od. verhärtete Lymphknoten), reguliert Hormonhaushalt, stärkt Magen, stoffwechselanregend bei Diabetes, stimuliert die Schilddrüse bei Hypothyreose, kräftigt Nieren, stärkt Gehirn/Nerven, bewegt Blut- und Lymphfluss.
    Wird eingesetzt bei Gicht, Anämie, Durchblutungsstörungen, Nieren – und Gallensteinen, Blasenentzündung, Nierengrieß, Kalziummangel, Rheuma, Würmer.

    Organbezug:
    Leber-Galle, Magen, Milz-Pankreas (Blut-Lymphe), Niere-Blase, Lunge

    Sammelzeit:
    April - Mai

    E

    - Euphrasia - Augentrost
    Wirkt entzündungshemmend, schleimlösend, auswurffördernd, zusammenziehend
    Wirkt gegen Rhinitis, Nasenschleimhautenzündungen allergisch, Heuschnupfen, Fliesschnupfen, Gelbsucht, Bindehautentzündung, Lidrandentzündung, Sinusitis, Gerstenkorn, Sehstörungen, Lymphknotenschwellungen am Hals, Darmentzündung, Magenschleimhautentzündung, Magensäuremangel, Schlaflosigkeit, Appetitmangel ...

    Sammelzeit: Juli - Oktober Blüten und Blätter

    Organbezug: Gallenblase, Leber, Lunge, Milz

    TCM-Temperatur:
    neutral, kühl
    Geschmack: bitter, sauer, scharf, zusammenziehend

    Bild: http://up.picr.de/29709213ly.jpg


    G

    - Gänsefingerkraut
    Wirkt zusammenziehend, antibakteriell, blutstillend, entspannend, beruhigend, krampflösend, harntreibend.
    Wird gegen Durchfall, Entzündungen im Maul, Koliken, Magen- Darmkrämpfe, Magen- Darmschleimhautentzündungen, Epilepsie, entzündeten Wunden eingesetzt.

    Sammelzeit:
    Mai – August; alle Pflanzenteile


    K

    - Klettenlabkraut
    Bei Blasenentzündungen, Nierensteinen, Harngrieß, Bluthochdruck, Ekzeme, Tumore, Krebs, unterstützt das Lymphsystem, antibakteriell, wurmabweisend, virushemmend, abführend, entgiftend

    Es klebt richtig durch seine feinen Härchen und wächst am Waldrand. Oft steht noch die Brennnessel in der Nähe.

    Bild:

    http://up.picr.de/21700354hl.jpg?rand=1430146750


    S

    - Spitzwegerich
    Wirkt antibakteriell, zusammenziehend, blutstillend, blutreinigend, entzündungshemmend, schleimlösend, harntreibend, kühlend, fiebersenkend, antiviral, als Adjuvans bei Krebserkrankungen, zytotoxisch bei Krebserkrankungen, unterstützt Leber (Leberzellschutz), heilt entzündete Schleimhäute (Maul, Magen, Darm, Atemwege, Urogenitaltrakt, Rachen), Insektenstichen, Leberschwäche, Blasensteinen – und grieß, häufiger Blasendrang, Blasenschwäche, steigert die Produktion von Granulozyten.

    Natürliches Antibiotikum bei:
    Heubazillus, Klebsiella pneumoniae, Staphylococcus aureus, Streptocuccus haemolyticus, Proteus Bakterien (Harnwegsinfekte), Salmonellen, Shigellen (Bakterien, die zu den Enterobakterien gehören; verursachen blutige Durchfälle).


    Sammelzeit: Blätter: Mai – August

    Infos: Spitzwegerich hat eine besondere Wirkung auf die Atemwege. Deshalb wird es sehr gerne bei Lungen- und Bronchialerkrankungen eingesetzt. Es stärkt das Lungengewebe.

    Aus den frischen Blättern kann eine Tinktur zubereitet werden. Diese kann man mit Wasser verdünnt als Spray im Maulbereich/Zahnfleisch anwenden.

    Des Weiteren sollte beachtet werden, dass falls man die Blätter trocknen möchte, dass sie im Schatten getrocknet werden (man kann sie einzeln auffädeln) und nur frische und nicht verfärbte Blätter verwendet werden.

    Achtung:
    Bereitet man aus den Blättern einen Tee, dann verliert sich die antibiotische Wirkung! Bei der Herstellung als Tinktur, Saft, Sirup oder als Nutzung der Blätter zur Auflage nicht!
    Frische Blätter enthalten den antibakteriellen Wirkstoff Aglykon. Dunkel verfärbte Blätter enthalten diesen Wirkstoff nicht mehr, aus diesem Grund nur helle Blätter verwenden.
    Am besten man legt die Blätter zum Trocknen nebeneinander oder fädelt sie auf einen Faden, den man zum Trocknen aufhängt.



    V

    - Vogelmiere (ganzjährig)

    Wirkt blutbildende (Anämie), zusammenziehend, blutstillend, harntreibend, trockener Husten, Erschöpfung, Müdigkeit, befeuchtet bei fieberhaften/hitzigen Erkrankungen, bei Hautproblemen, Leberschwäche durch Hepatitis, Hämorrhoiden, Gelenkentzündungen, Rheuma, Augenentzündungen (Bindehaut), Trockenheit im Dickdarm, Koliken, Magenentzündungen, Lupus erythematodes, Hals- u. Mandelentzündungen, Blasenentzündung, Dermatitis, infizierte Wunden, entzündete u. juckende Hauterkrankungen.

    Organbezug:
    Lunge, Dickdarm, Herz, Niere, Leber


    W

    - Wiesenschaumkraut

    Wirkt antibiotisch, fördert Verdauung, stärkt Leber, regt Gallenfluss an, harntreibend, entwässernd, regt Nierentätigkeit an, blutreinigend, blutbildend, lindert rheumatische Schmerzen
    Dosierung: lieber weniger nehmen, ein Zuviel kann die Magenschleimhaut reizen.
    Ich gebe Apollo (32 kg) 2 - 3 frische Blüten mit Stengeln und Blättern

    Sammelzeit:
    April – Juni



    Wurzeln von A – Z

    K

    - Kardewurzel
    Ernte bevor sie Stängel bildet: im Frühjahr des zweiten Jahres; oder im Herbst des ersten Jahres
    Weitere Infos zur Karde hier:
    http://www.barfers.de/kraeuter_portr...nde.html#karde


    I

    -frischer Ingwer

    Erwärmt den Körper, Kreislauf anregend, cholesterinsenkend, lindert Rheuma, wirkt galletreibend; eignet sich zur Darmsanierung, wirkten Bakterien/Pilze/Viren abtötend

    Vorsicht:
    bei Gallensteinen und Nierenerkrankungen; hier lieber nicht anwenden, genauso wenig, wenn ein Tier eher das Kühle mag, ebenso wenn eine entzündliche Erkrankung im vorliegt.


    N

    - Nelkenwurz (Echte)

    Wirkt zusammenziehend, verdauungsfördernd, blutstillend, krampflösend, schmerzlindernd, örtlich betäubend, antiseptisch, gallentreibend, wirkt schweißtreibend!

    Vorsicht:
    Da schweißtreibend, bei Tieren, die zur Überhitzung neigen bzw. eher das Kühle mögen mit der Anwendung aufpassen, da es die Tiere zusätzlich erwärmt.
    Hilft gegen Appetitlosigkeit, Leberschwäche, gegen Durchfall, Zahnfleischentzündungen, Geschwüren im Maul, Hämorrhoiden, Entzündungen der Haut und schlechtheilenden Wunden.

    Sammelzeit:
    Wurzel für Tinkturen
    von März – April / September – Oktober
    Während der Blüte kann man aus Blüten und Blättern einen Tee zubereiten, der allerdings nicht so gut schmeckt.


    S

    - Süßholz

    Wirkt kortisonähnlich, stärkt die Milz, schützt die Leberzellen, hemmt Wachstum von Bakterien, Pilzen u. Viren, hilft bei Husten u. Bronchitis, hilft bei Entzündungen im Maul, Magenschutz, stärkt Magenschleimhaut, reduziert Magensäure, schmerzstillend und entkrampfend

    Anwendung:
    Als Tee (kl. Hunde: bis zu 2 x tägl. ¼ TL; mittlere Hunde bis zu 2 x tägl. bis zu ½ TL; große Hunde bis zu 2 x tägl. ¾ TL Tee ins Futter)

    Vorsicht:
    Nicht mit Herzmedikamenten geben, nicht bei Trächtigkeit, schweren Leber- und Nierenerkrankungen geben. Nicht länger als 4 Wochen geben, dann eine Pause machen.


    W

    - Wegwartewurzel

    Wirkt bei Leberstörungen, regt Gallenfluss an, hilft bei Gallensteinen, unterstützt die Entgiftung, wird u.a. zur Ausscheidung von Schwermetallen eingesetzt, regt die Blutbildung an.

    Besondere Wirkung bei Oberbauchschmerzen.
    Die Wegwartewurzel wird als Milzmittel geschätzt und wird deshalb bei Milzbeschwerden eingesetzt. Des Weiteren enthält sie Inulin und eignet sich zur Fütterung bei Diabetes.

    Sammelzeit:
    März/April oder Sept./Oktober

    Äußerlich: beruhigend, wirkt zusammenziehend, entzündungshemmend bei geröteter u. entzündeter Haut
    Aus der Wurzel lässt sich auch eine Tinktur herstellen.

    Infos:
    Sie ist die „Schwester“ zur Endivie, ebenfalls verwandt mit Chicoree, Radicchio. Die Wurzel kann man als Kaffeeersatz verwenden. __________________
    Und aus der Versenkung noch die Ergänzung geholt:


    Tabelle Juni

    http://up.picr.de/22106200zw.png?rand=1433187492

    Teilweise Ergänzungen zu Kräuter und Gewürze:


    K

    - Kamille

    Wirkt antibakteriell, blutbildend, desinfizierend, entwässernd, entzündungswidrig, harntreibend, galletreibend, nierenanregend, krampfstillend, beruhigend, blähungstreibend, nervenberuhigend, trocknend, verdauungsfördernd, wurmabtötend, wundheilend.
    Wird eingesetzt bei Haut- und Schleimhautentzündungen, akuten und chron. Magen-Darmstörungen, Gastritis, Darmkoliken, Darmparasiten, Magengeschwüren, Blasenentzündung, Gelenkschmerzen, Gelenkentzündungen, Ekzeme, Durchfall, Nervenschmerzen, Leberleiden, Pilzinfektionen

    Sammelzeit: Ende Juni/Anfang Juli - August/September
    Bei regnerischem Wetter sind weniger Inhaltsstoffe enthalten.
    TCM:
    Wirkt kühlend und beruhigend auf Magen, auf Erkrankungen, die Magen und Niere betreffen.
    Organbezug: Lunge – Dickdarm, unterer und mittlerer Erwärmer
    Vermindert Verkrampfungen der glatten Muskulatur, Beschwerden durch hormonelle Schwankungen werden gebessert, wirkt positiv auf Leberstauung, unterstützt und verbessert die Aufnahme der Nahrung, verbessert die Verdauung, sehr gut Wirkung auf alle Schleimhäute des Körpers mit starker Schmerzlinderung.

    Vorsicht:Nicht länger als 3 Wochen anwenden, wenn es als Einzelkraut eingesetzt wird, da Kamille austrocknend wirkt.
    Verwechslungsgefahr: Verwechslungsgefahr mit der Hundskamille (Blütenkopf kaum nach oben gewölbt, Blütenkopf sind innen nicht hohl, Blütenkopf sind markig gefüllt, Blütenblätter stehen horizontal, neben jeder Einzelblüte steht ein kleines, schuppenförmiges Spreublättchen auf dem Blütenboden, duftet schwach, größere Blüten als echte Kamille). Die Hundskamille wird nicht in der Kräuterheilkunde verwendet.

    Echte Kamille: Blütenkopf innen hohl, verströmt einen sehr intensiven Geruch, Blüten ca. 2 cm groß, Blätter stehen horizontal

    - Klettenlabkraut

    Wirkt antibakteriell, wurmabweisend, virushemmend, abführend, entgiftend, keimabtötend, harntreibend, entgiftend, blutdrucksenkend, stärkend, virenhemmend.Wird eingesetzt bei Blasenentzündungen, Nierensteinen, Harngrieß, Bluthochdruck, Ekzeme, Tumore, Krebs, unterstützt das Lymphsystem, Abgeschlagenheit, Erschöpfung, Lymphdrüsenschwellung, Lymphknotenschwellung.
    Es klebt richtig durch seine feinen Härchen und wächst am Waldrand. Oft steht noch die Brennnessel in der Nähe.

    Sammelzeit:Juni – August (September); es gibt unterschiedliche Angaben zur Sammelzeit
    Bild:

    http://up.picr.de/21700354hl.jpg?rand=1430146750
    TCM
    Niere: leitet Nässe aus, harntreibend
    Haut: kühlt, leitet Hitze aus
    Geschwüre/Tumore/Brustknoten: löst Schleim und leitet Hitze aus
    Organbezug: Lunge, Blase, Gedärme


    M
    - Malve
    Wirkt entzündungshemmend, reizlindernd, schleimlösend, wundheilend

    Wird eingesetzt bei Beschwerden der Bronchien, Maulentzündungen, Ekzemen, Schleimhautentzündungen im Magen-Darmbereich und der Blase, Gastritis, Verschleimung der Lunge, Magen-Darmgeschwüre, Entzündungen der Haut.
    Sammelzeit: Blätter Juni – Anfang September
    Blüten Juni – Anfang Juli
    Anwendung: Blüten und Blätter kalt ansetzen (sonst werden die Wirkstoffe zerstört), zugedeckt 8 Stunden ziehen lassen (od. über Nacht), abseihen
    Tinktur: Nur Blüten locker in ein Glas füllen und mit Ethanol auffüllen
    Vorsicht: Auf Grund der enthaltenen Schleimstoffe sollte Malve zu Nahrungsergänzungsmitteln und Medikamenten zeitversetzt verabreicht werden, damit diese nicht absorbiert oder in ihrer Aufnahme behindert werden.


    R

    - Ringelblume
    Wird gerne dort eingesetzt, wo die Haut sehr empfindlich ist oder auf Arnika allergisch reagiert.

    Wirkt wundheilend, desinfizierend, entzündungshemmend, granulationsfördernd, krampflösend, trocknend, harmonisierend, zusammenziehend, abschwellend, pilztötend, erwärmend.
    Wird eingesetzt bei schlecht heilenden, vereiternden und entzündeten Wunden, Afterjucken, rissige Haut, Ekzemen, Wundschmerz (z.B. nach Amputationen), Ohrenschmerzen, Geschwüren (zerteilt Geschwüre), Narbenwucherungen, Lymphknotenschwellungen, Lymphschwellungen (regt den Lymphfluss an), Gallebeschwerden, Entzündungen im Maul, chron. Magen-Darmerkrankungen, Leberstauungen, Bindehautentzündung (Ringelblumenwasser benutzen!), Milzschwellung, Durchfall, Müdigkeit, Palpitationen, Hämorrhoiden, Antriebslosigkeit, Zerrungen, Verstauchungen.
    Sammelzeit: Juni – Oktober (Blüten u. Blätter)

    TCM
    Organbezug: Leber, Herz, Lunge-Dickdarm, Milz-Pankreas, Magen
    Innerlich angewendet: Temperatur neutral, trocknend
    Äußerlich angewendet: kühlend, befeuchtend



    Gewürze A – Z

    P

    - Petersilie
    Wirkt harntreibend, krampflösend, schleimlösend, wurmabtötend, abtreibend, blutdrucksenkend, fördert Wehen.
    Wird angewendet bei Verdauungsstörungen, Blähungen, Gicht, Rheuma, Blasen- Nierensteine, Blasenentzündung, Würmer.
    Sammelzeit: April - Oktober
    Vorsicht: Nicht während der Trächtigkeit füttern! Nicht bei Nierenentzündungen anwenden!
    TCM
    Organbezug: Niere, Blase, Leber, Magen, Milz, Darm
    Niere/Blase: Leitet Nässe aus (Blasenentzündung, Nierensteine), wärmt
    Blut: bewegt das Blut, wirkt wehen fördernd
    Leitet Wind-Kälte/Hitze-Nässe aus: Rheuma, Arthritis, Gicht, Arthrose


    R

    - Rosmarin
    Wirkt zusammenziehend, antibakteriell, pilztötend, entzündungshemmend, krampflösend, schmerzstillend, durchblutungsfördernd, wärmend, anregend auf Magen- und Gallensaftproduktion, Östrogenbildend.
    Wird angewendet bei Anämie, Schwächezustände, Rheuma, Gicht, Durchfall, Herzschwäche, Verdauungsbeschwerden, Blähungen.
    Sammelzeit: April – Mai vor der Blüte
    Vorsicht: Nicht in der Trächtigkeit füttern!
    TCM
    Organbezug: Herz, Leber, Niere, Magen, Gedärme

    In der TCM werden nicht einfach nur die Kräuter/Gewürze/Wurzeln eingesetzt. Sie werden nach einer Anamnese verordnet, die aufzeigt, was für ein Typ das Tier ist, was für ein Problem es hat, wie das Tier riecht, sind die Probleme linksseitig, rechtsseitig, etc.

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  • Tatjana2
    antwortet
    Zur Zeit wachsen viele nützliche Sommerpflanzen: Ringelblume, Schafgarbe, Euphrasia (Augentrost), Wegwarte, Mädesüß, Johanniskraut, Braunelle, Breitwegerich, Spitzwegerich ... und vieles mehr.

    Heute füge ich unter den Kräutern die Euphrasia (Augentrost) bei. Viele kennen den Augentrost, weil sie diesen als Augentropfen verwenden - für sich und ihren Vierbeiner.

    Augentrost wächst nicht überall. Erst ab einer Meereshöhe von ca. 600 Hm und zeigt sich bis über die 2.000 Hm-Grenze (Abweichungen sind immer möglich).

    Unter "W" ist die Wegwarte bereits eingefügt. Momentan sieht man diese sehr schön an Wegesrändern stehen. Für denjenigen, für den diese Pflanz von Nutzen ist, sollte sich die Stelle - soweit sie frei von viel befahrenen Straßen und Landwirtschaft ist - für den Herbst zur Wurzelernte merken.

    __________________________________________________ ____
    Tabelle:
    nicht vollständig
    http://up.picr.de/22035317ef.png

    Kräuter von A – Z:

    A

    - Ackerschachtelhalm
    Wirkt harntreibend, blutstillend, blutreinigend, entzündungshemmend.
    Äußerliche Anwendung: Bei schlechtheilenden eiternden Wunden, Lidrandentzündungen, Verbrennungen, Hautausschlägen, Hämorrhoiden, Bindehautentzündungen.

    Innerliche Anwendung: Bindegewebsschwäche, Ödeme, regt die Bildung weißer Blutkörperchen an, stärkt Lungengewebe, Blasenschwäche, Blasenentzündung, Nierenschwäche, Blasen- u. Nierensteinen, stärkt Knochen/Sehnen/Bänder, Bänderriss, Rheuma.

    Ein Tee wird kalt angesetzt und erhitzt. Man lässt ihn ab dem Siedepunkt 20 Min. köcheln, um möglichst viel Kieselsäure auszuziehen.

    Sammelzeit:
    Mai – Juli

    Vorsicht: Verwechslungsgefahr! Nicht den Wald-, Winter-, Sumpf- oder Teichschachtelhalm ernten. Nur den Ackerschachtelhalm. Wer sich nicht sicher ist, um welche Schachtelhalmart es sich handelt, greift lieber auf ein getrocknetes Produkt aus kontrolliert biologischem Anbau oder eine Tinktur zurück.


    - Apfel (gerieben)

    (fein geriebene Äpfel schützen durch das Pektin die Darmschleimhaut, das Pektin bindet Gifte, Krankheitskeime sowie Cholesterin und wirkt Durchfall entgegen)


    B

    - Bärlauch
    Fördert Verdauung, Stoffwechsel und Gallenfluss, harntreibend, blutdruck- und cholesterinsenkend, keimhemmend, eignet sich bei Bronchitis, Entwurmung, hilft gegen Pilz- u. Hauterkrankung, reduziert unerwünschte Keime, fördert nützliche Darmbakterien, Giftstoffe werden besser ausgeleitet, fördert Schlaf, kann begleitend bei Arteriosklerose eingesetzt werden

    Achtung:
    Da er Blutdrucksenkend ist, kann ein niedriger Blutdruck weiter absinken. Verwechslungsgefahr mit Maiglöckchen, die hochgiftig/toxisch sind und Herbstzeitlosen. Interessanter Link hierzu http://www.barfers.de/baerlauch.html

    Dosierung:
    Eine kleine Menge kleingehackte, frische Blätter (getrocknet verliert er seine Wirkung).
    Nicht zu viel geben, da Bärlauch wie Knoblauch und Zwiebeln Sulfurverbindungen enthält, die zu einer Reduzierung roter Blutkörperchen führen kann. Also weniger ist mehr!
    Rezept für leckere Hundepesto und Tinktur zur Parasitenabwehr hier:
    http://www.barfers.de/baerlauch.html


    - Beinwell

    Vorsicht: Nicht anwenden bei: Kindern, Schwangeren, Stillzeit, Lebererkrankungen, Welpen, laktierenden u. trächtigen Hündinnen, Hunde mit Lebererkrankungen!


    Wirkt entzündungshemmend, kühlend, zusammenziehend, beruhigend, blutstillend, schmerzstillend, hustenlindernd, harnsäureauflösend, blutbildend, blutreinigend.

    Wird eingesetzt u.a. bei: Quetschungen, Prellungen, Arthrose, Arthritis, Bindegewebsverletzungen (Bänder, Sehnen, Knochen), Knochenbrüchen, Verstauchungen, Hämatomen, Bänderriss, trockene Ekzeme, Hämorrhoiden, Überbein, Anämie, nach starkem Blutverlust, Lungenentzündung, Knochenhautentzündung, Magenschleimhautentzündung, Schleimbeutelentzündung, Insektenstich, Insektenbiss, Entzündung im Maulbereich, Gingivitis, Durchblutungsstörungen, Verbrennungen.

    Sammelzeit:
    Blätter von Mai – Juli ; Wurzeln: März – April + Sept. – Oktober

    Infos und Rezepte:
    http://www.barfers.de/beinwell.html

    - Breitwegerich


    Wirkt zusammenziehend, abschwellend, blutreinigend, blutstillend, entzündungshemmend, harntreibend, kühlend, zieht Gifte und Entzündungen aus der Haut.

    Wird eingesetzt bei Husten, Magenschleimhautentzündungen, Insektenstichen, Wundauflage, Bissverletzungen

    Sammelzeit:
    Blätter: Mai – August

    Infos:
    Aus den frischen Blättern lässt sich auch eine Tinktur herstellen, die man innerlich und äußerlich verwenden kann. Des Weiteren sollte beachtet werden, dass falls man die Blätter trocknen möchte, dass sie im Schatten getrocknet werden (man kann sie einzeln auffädeln) und nur frische und nicht verfärbte Blätter verwendet werden. Frische Blätter enthalten den antibakteriellen Wirkstoff Aglykon. Dunkel verfärbte Blätter enthalten diesen Wirkstoff nicht mehr, aus diesem Grund nur helle Blätter verwenden.

    - Brunnenkresse

    Wirkt antibakteriell, harntreibend, schleimlösend, blutreinigend, bringt gestautes in Fluss (Ödeme od. verhärtete Lymphknoten), reguliert Hormonhaushalt, stärkt Magen, stoffwechselanregend bei Diabetes, stimuliert die Schilddrüse bei Hypothyreose, kräftigt Nieren, stärkt Gehirn/Nerven, bewegt Blut- und Lymphfluss.
    Wird eingesetzt bei Gicht, Anämie, Durchblutungsstörungen, Nieren – und Gallensteinen, Blasenentzündung, Nierengrieß, Kalziummangel, Rheuma, Würmer.

    Organbezug:
    Leber-Galle, Magen, Milz-Pankreas (Blut-Lymphe), Niere-Blase, Lunge

    Sammelzeit:
    April - Mai

    E

    - Euphrasia - Augentrost
    Wirkt entzündungshemmend, schleimlösend, auswurffördernd, zusammenziehend
    Wirkt gegen Rhinitis, Nasenschleimhautenzündungen allergisch, Heuschnupfen, Fliesschnupfen, Gelbsucht, Bindehautentzündung, Lidrandentzündung, Sinusitis, Gerstenkorn, Sehstörungen, Lymphknotenschwellungen am Hals, Darmentzündung, Magenschleimhautentzündung, Magensäuremangel, Schlaflosigkeit, Appetitmangel ...

    Sammelzeit: Juli - Oktober Blüten und Blätter

    Organbezug: Gallenblase, Leber, Lunge, Milz

    TCM-Temperatur:
    neutral, kühl
    Geschmack: bitter, sauer, scharf, zusammenziehend

    Bild: http://up.picr.de/29709213ly.jpg


    G

    - Gänsefingerkraut
    Wirkt zusammenziehend, antibakteriell, blutstillend, entspannend, beruhigend, krampflösend, harntreibend.
    Wird gegen Durchfall, Entzündungen im Maul, Koliken, Magen- Darmkrämpfe, Magen- Darmschleimhautentzündungen, Epilepsie, entzündeten Wunden eingesetzt.

    Sammelzeit:
    Mai – August; alle Pflanzenteile


    K

    - Klettenlabkraut
    Bei Blasenentzündungen, Nierensteinen, Harngrieß, Bluthochdruck, Ekzeme, Tumore, Krebs, unterstützt das Lymphsystem, antibakteriell, wurmabweisend, virushemmend, abführend, entgiftend

    Es klebt richtig durch seine feinen Härchen und wächst am Waldrand. Oft steht noch die Brennnessel in der Nähe.

    Bild:

    http://up.picr.de/21700354hl.jpg?rand=1430146750


    S

    - Spitzwegerich
    Wirkt antibakteriell, zusammenziehend, blutstillend, blutreinigend, entzündungshemmend, schleimlösend, harntreibend, kühlend, fiebersenkend, antiviral, als Adjuvans bei Krebserkrankungen, zytotoxisch bei Krebserkrankungen, unterstützt Leber (Leberzellschutz), heilt entzündete Schleimhäute (Maul, Magen, Darm, Atemwege, Urogenitaltrakt, Rachen), Insektenstichen, Leberschwäche, Blasensteinen – und grieß, häufiger Blasendrang, Blasenschwäche, steigert die Produktion von Granulozyten.

    Natürliches Antibiotikum bei:
    Heubazillus, Klebsiella pneumoniae, Staphylococcus aureus, Streptocuccus haemolyticus, Proteus Bakterien (Harnwegsinfekte), Salmonellen, Shigellen (Bakterien, die zu den Enterobakterien gehören; verursachen blutige Durchfälle).


    Sammelzeit: Blätter: Mai – August

    Infos: Spitzwegerich hat eine besondere Wirkung auf die Atemwege. Deshalb wird es sehr gerne bei Lungen- und Bronchialerkrankungen eingesetzt. Es stärkt das Lungengewebe.

    Aus den frischen Blättern kann eine Tinktur zubereitet werden. Diese kann man mit Wasser verdünnt als Spray im Maulbereich/Zahnfleisch anwenden.

    Des Weiteren sollte beachtet werden, dass falls man die Blätter trocknen möchte, dass sie im Schatten getrocknet werden (man kann sie einzeln auffädeln) und nur frische und nicht verfärbte Blätter verwendet werden.

    Achtung:
    Bereitet man aus den Blättern einen Tee, dann verliert sich die antibiotische Wirkung! Bei der Herstellung als Tinktur, Saft, Sirup oder als Nutzung der Blätter zur Auflage nicht!
    Frische Blätter enthalten den antibakteriellen Wirkstoff Aglykon. Dunkel verfärbte Blätter enthalten diesen Wirkstoff nicht mehr, aus diesem Grund nur helle Blätter verwenden.
    Am besten man legt die Blätter zum Trocknen nebeneinander oder fädelt sie auf einen Faden, den man zum Trocknen aufhängt.



    V

    - Vogelmiere (ganzjährig)

    Wirkt blutbildende (Anämie), zusammenziehend, blutstillend, harntreibend, trockener Husten, Erschöpfung, Müdigkeit, befeuchtet bei fieberhaften/hitzigen Erkrankungen, bei Hautproblemen, Leberschwäche durch Hepatitis, Hämorrhoiden, Gelenkentzündungen, Rheuma, Augenentzündungen (Bindehaut), Trockenheit im Dickdarm, Koliken, Magenentzündungen, Lupus erythematodes, Hals- u. Mandelentzündungen, Blasenentzündung, Dermatitis, infizierte Wunden, entzündete u. juckende Hauterkrankungen.

    Organbezug:
    Lunge, Dickdarm, Herz, Niere, Leber


    W

    - Wiesenschaumkraut

    Wirkt antibiotisch, fördert Verdauung, stärkt Leber, regt Gallenfluss an, harntreibend, entwässernd, regt Nierentätigkeit an, blutreinigend, blutbildend, lindert rheumatische Schmerzen
    Dosierung: lieber weniger nehmen, ein Zuviel kann die Magenschleimhaut reizen.
    Ich gebe Apollo (32 kg) 2 - 3 frische Blüten mit Stengeln und Blättern

    Sammelzeit:
    April – Juni



    Wurzeln von A – Z

    K

    - Kardewurzel
    Ernte bevor sie Stängel bildet: im Frühjahr des zweiten Jahres; oder im Herbst des ersten Jahres
    Weitere Infos zur Karde hier:
    http://www.barfers.de/kraeuter_portr...nde.html#karde


    I

    -frischer Ingwer

    Erwärmt den Körper, Kreislauf anregend, cholesterinsenkend, lindert Rheuma, wirkt galletreibend; eignet sich zur Darmsanierung, wirkten Bakterien/Pilze/Viren abtötend

    Vorsicht:
    bei Gallensteinen und Nierenerkrankungen; hier lieber nicht anwenden, genauso wenig, wenn ein Tier eher das Kühle mag, ebenso wenn eine entzündliche Erkrankung im vorliegt.


    N

    - Nelkenwurz (Echte)

    Wirkt zusammenziehend, verdauungsfördernd, blutstillend, krampflösend, schmerzlindernd, örtlich betäubend, antiseptisch, gallentreibend, wirkt schweißtreibend!

    Vorsicht:
    Da schweißtreibend, bei Tieren, die zur Überhitzung neigen bzw. eher das Kühle mögen mit der Anwendung aufpassen, da es die Tiere zusätzlich erwärmt.
    Hilft gegen Appetitlosigkeit, Leberschwäche, gegen Durchfall, Zahnfleischentzündungen, Geschwüren im Maul, Hämorrhoiden, Entzündungen der Haut und schlechtheilenden Wunden.

    Sammelzeit:
    Wurzel für Tinkturen
    von März – April / September – Oktober
    Während der Blüte kann man aus Blüten und Blättern einen Tee zubereiten, der allerdings nicht so gut schmeckt.


    S

    - Süßholz

    Wirkt kortisonähnlich, stärkt die Milz, schützt die Leberzellen, hemmt Wachstum von Bakterien, Pilzen u. Viren, hilft bei Husten u. Bronchitis, hilft bei Entzündungen im Maul, Magenschutz, stärkt Magenschleimhaut, reduziert Magensäure, schmerzstillend und entkrampfend

    Anwendung:
    Als Tee (kl. Hunde: bis zu 2 x tägl. ¼ TL; mittlere Hunde bis zu 2 x tägl. bis zu ½ TL; große Hunde bis zu 2 x tägl. ¾ TL Tee ins Futter)

    Vorsicht:
    Nicht mit Herzmedikamenten geben, nicht bei Trächtigkeit, schweren Leber- und Nierenerkrankungen geben. Nicht länger als 4 Wochen geben, dann eine Pause machen.


    W

    - Wegwartewurzel

    Wirkt bei Leberstörungen, regt Gallenfluss an, hilft bei Gallensteinen, unterstützt die Entgiftung, wird u.a. zur Ausscheidung von Schwermetallen eingesetzt, regt die Blutbildung an.

    Besondere Wirkung bei Oberbauchschmerzen.
    Die Wegwartewurzel wird als Milzmittel geschätzt und wird deshalb bei Milzbeschwerden eingesetzt. Des Weiteren enthält sie Inulin und eignet sich zur Fütterung bei Diabetes.

    Sammelzeit:
    März/April oder Sept./Oktober

    Äußerlich: beruhigend, wirkt zusammenziehend, entzündungshemmend bei geröteter u. entzündeter Haut
    Aus der Wurzel lässt sich auch eine Tinktur herstellen.

    Infos:
    Sie ist die „Schwester“ zur Endivie, ebenfalls verwandt mit Chicoree, Radicchio. Die Wurzel kann man als Kaffeeersatz verwenden. __________________

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  • Tatjana2
    antwortet
    Wilde Möhre:
    - Erkrankungen des Harnapparates, Harnsäurekristalle (Blüten und Blätter)
    - bei Unfruchtbarkeit (Wurzel) Nicht bei Trächtigkeit, führt zur Kontraktion der Gebärmutter!
    Tinktur

    Brennnesselwurzel:
    Prostatavergrößerung, verhindert Harnstau, Rheuma, Gicht, Durchfall, Haarausfall, unterstützt Atemorgane

    Bei einer Überdosierung kann es zu Übelkeit und Erbrechen kommen.

    Verwendet wird die Wurzel entweder als Tee (kalt angesetzt) oder als Trockenextrakt.



    Wegwarte:

    W

    - Wegwartewurzel

    Wirkt bei Leberstörungen, regt Gallenfluss an, hilft bei Gallensteinen, unterstützt die Entgiftung, wird u.a. zur Ausscheidung von Schwermetallen eingesetzt, regt die Blutbildung an.
    Besondere Wirkung bei Oberbauchschmerzen.
    Die Wegwartewurzel wird als Milzmittel geschätzt und wird deshalb bei Milzbeschwerden eingesetzt. Des Weiteren enthält sie Inulin und eignet sich zur Fütterung bei Diabetes.

    Sammelzeit:März/April oder Sept./Oktober/Nov.

    Äußerlich:
    beruhigend, wirkt zusammenziehend, entzündungshemmend bei geröteter u. entzündeter Haut
    Aus der Wurzel lässt sich auch eine Tinktur herstellen.

    Infos:
    Sie ist die „Schwester“ zur Endivie, ebenfalls verwandt mit Chicoree, Radicchio. Die Wurzel kann man als Kaffeeersatz verwenden.

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  • FoxyLady
    antwortet
    Huhu Tatjana,

    wofür verwendet man denn die wilde Möhre, Brennesselwurzel und Wegwarte? Wie bereitet man die Wurzeln zu?

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  • Tatjana2
    antwortet
    ES IST SOWEIT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    WURZEL UND HERBSTFRÜCHTE

    Es können nun Weißdornbeeren - Hagebutten gesammelt werden.

    Wurzeln:

    - Angelikawurzel
    - Salomonssiegel
    - Baldrian
    - Wegwarte
    - Wilde Möhre (Vorsicht: nicht bei Trächtigkeit und nur 2 Wochen lang)
    - Beinwell
    - Löwenzahnwurzel
    - Große Klette
    - Brennnesselwurzel

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  • Hobbit21
    antwortet
    Zitat von Lissy Val Beitrag anzeigen
    uiii da schließ ich mich gerne an ... dankeschön Tatjana
    das ist einer meiner Lieblings-Threads
    Dem schließe ich mich auch an... Super, Tatjana

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  • Tatjana2
    antwortet
    Wurzeln von A – Z

    E

    - Engelwurz – Angelicae archangelica/ Angelica officinalis

    Herbstbild von Engelwurz

    http://up.picr.de/24570063pi.jpg
    http://up.picr.de/24570064na.jpg

    Sie enthält Furocumarine, die die Haut lichtempfindlicher machen kann. Deshalb sollte man bei Sonneneinstrahlung darauf achten, dass es zu keinen Hautirritationen kommt.

    Wirkt antiseptisch, steigert die Abwehr, blähungswidrig, galletreibend, krampflösend.
    Hilft gegen Appetitlosigkeit, Gicht, Rheuma, Darmpilzbefall, befreit den Körper von Giftstoffen, regt Magensaftproduktion an, stärkt Darmflora, wärmt, löst zähen Schleim bei Husten, Bronchitis, Lungenentzündung, stärkt das Gewebe und die Schleimhäute, Leberschwäche.

    Vorsicht:Nur bei zu wenig Magensäure anwenden, da sie die Magensaftproduktion anregt.
    Nicht bei Trächtigkeit, Trockenheit, Diabetes und bei Hunden anwenden, die das Kühle vorziehen, da sie stark erwärmend ist.
    NICHT länger als 2 Wochen anwenden, da sie leicht toxisch wirkt!

    Sammelzeit: Wurzel Spätwinter / Frühjahr oder im Herbst
    Samen: Herbst September / Oktober
    Den Samen wendet man bei Lähmungserscheinungen und Durchblutungsstörungen an. Aus den Samen wird ein starker Absud gekocht und man badet die betroffenen Glieder darin oder man macht Wickel.

    Dosierung: wie bei Swanie http://www.barfers.de/wurzelnwindttext.html
    Dosierung Hund
    Tinktur: je 10 kg Körpergewicht 5-10 Tropfen 2-3 x täglich
    Abkochung: je 10 kg Körpergewicht 10 ml mehrmals täglich verabreichen


    Verwechslungsgefahr: Giersch, Riesenbärenklau, Wiesenbärenklau, gefleckter Schierling, Wasserschierling, Hundspetersilie, Hecken-Kälberkropf. Diese sind alle sehr giftig!

    TCM:warm
    Wirkung: blähungswidrig, schweißtreibend, auswurffördernd, krampflösend, fiebersenkend, östrogenbildend.
    Wird eingesetzt bei chron. Krankheiten, Schwäche, Kältegefühl, Energiemangel, Verdauungsschwäche, Bauchgurgeln, Blähungen, Gastritis, Magenschleimhautentzündungen, Bauchspeicheldrüsenentzündung, Durchfall, schleimiger Kot, Husten, Gallenflussstau, Fieber, Nervenschmerzen, Rheuma, Gicht, Herzrhythmusstörungen, Nachgeburt austreibend, Leberstagnation, kalte Extremitäten.
    Organbezug:Lunge, Milz, Magen, Gedärme, Leber, Gallenblase
    Kontra: Magen- Darmgeschwüren, Trächtigkeit, Diabetes, Trockenheit

    In der TCM wendet man häufig die Angelicae Sinensis radix (chin. Engelwurz Wurzel) an. Diese Wurzel findet man in vielen TCM-Mischungen. Sie wirkt auf die Organe Herz, Leber, Milz. Ist von der Wirkung ebenfalls warm, kann jedoch über einen längeren Zeitraum angewendet werden als Angelica archangelica.

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  • Lissy Val
    antwortet
    uiii da schließ ich mich gerne an ... dankeschön Tatjana
    das ist einer meiner Lieblings-Threads

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  • Ari2009
    antwortet
    Schön, dass es hier weiter geht. Danke Tatjana.

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  • Anne410
    antwortet
    Danke schön, Tatjana

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