Zitat von Sakomo
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Und M/Z verstehe ich auch so. Hast du den 2010er?
Deine Zahlen: 2,4mg und 5,4mg, empfehlen sie da der Mutterhündin während Schwangerschaft (Gravidität) und Mutterschaft/Milchgabe (Laktation).
Für Hunde im Wachstum geben sie 1,1 - 4,4mg/kg an.
Bei der näheren Erklärung zum Zink steht:
"Bei einer angenommenen Verwertung des Zinks von etwa 25% (…) nimmt der Bedarf während des Wachstums bis zum 4-fachen des Erhaltungsbedarfs zu."
Zitat von Sakomo
Zitat von Sakomo
Das ist dazu deine Quelle, oder? Hatte ich mir auch schon mal angeguckt.

Zitat von Sakomo
die entweder eine omnivore
oder eine ovolactovegetabile Kost erhielten, kommt zu ähnlichen Ergebnissen.
Beide Versuchsgruppen nahmen täglich 11 mg Zink mit der Nahrung zu sich,
davon resorbierten die omnivor ernährten Frauen 3,7 mg pro Tag, die ovolactovegetabil
ernährten 2,4 mg (23).
oder eine ovolactovegetabile Kost erhielten, kommt zu ähnlichen Ergebnissen.
Beide Versuchsgruppen nahmen täglich 11 mg Zink mit der Nahrung zu sich,
davon resorbierten die omnivor ernährten Frauen 3,7 mg pro Tag, die ovolactovegetabil
ernährten 2,4 mg (23).
Die ovolactovegetabile Kost stufe ich als vegetarisch ein, d.h. ein guter Anteil (oder überwiegend) Getreide, Vollkorngetreide, Bohnen etc. und evtl. noch ein guter Anteil Milchprodukte. Die 22% Bioverfügbarkeit wären dann sogar recht hoch, kommt aber bestimmt auch darauf an, wie viel Eiweiß aus tierischen Produkten da nun verzehrt wurde.
Ich weiß nicht wie die Diäten nun wirklich aussahen, aber Mischkost und Vegetarismus haben, wie schon erwähnt, für mich nichts mit Barf zu tun.
Keine dieser Gruppen wird sich zu 70-90% rein von tierischen Nahrungsbestandteilen ernährt haben, und somit halte ich es weiterhin nicht für unrealistisch, beim gebarften Hund, eher von 40-50% Bioverfügbarkeit auszugehen.
Es gibt hier auch sehr viele Leute, die nur Tierisches verfüttern, d.h. kein Getreide und Gemüse. Je nach Lust, Laune und Beschaffungsquellen mache ich das auch … d.h. da hat man dann fast gar keine störenden Nährstoffe mehr.
Und ich glaube auch nicht, dass man das zugeführte Calcium näher beäugen muss.
Wegen individueller Aufnahmeprobleme oder wegen eventuellen Interaktionen mit anderen Nährstoffen, wird dem Bedarfswert ja auch gerne noch ein Sicherheitszuschlag mitgegeben. Und solange kein Element, gezielt als Einzelstoff, in extrem überhöhten Mengen gefüttert wird, sondern immer im Komplex mit anderen Stoffen, die die Aufnahme hemmen, oder auf der anderen Seite auch begünstigen können, gleicht sich das alles wieder irgendwie aus.
Der Körper hat ja auch Regelmechanismen ...
Wie sollte es sonst auch gehen? Jeder Nährstoff wird irgendwie von einem anderen beeinflusst. Fütterst du reichlich Protein, steigerst du damit die Calciumausscheidung, bei zuviel Salz ebenso. Gibst du zuviel Zink, dann kann es zu einem Kupfermangel kommen usw.
Wäre es anders, dürfte man ja jeden Nahrungsstoff nur noch einzeln zu sich nehmen, d.h. Zink auf leeren Magen ohne alles weitere. Bei Zinkergänzungen wird das ja auch so empfohlen … aber bei einer normalen Ernährung, wie sollte das gehen?
Daher wird z.B. von WHO/FAO gar nicht weiter auf die Hemmung von z.B. Eisen eingegangen, in einer halbwegs normalen Ernährung ohne dauerhaft erhöhte Eisensupplementation, hat es keinen Einfluss in der Realität/Praxis. Die Phytinsäure aber schon. Steht ja auch in dem Link oben, dass sie der größte und wichtigste Aufnahmekiller für Zink ist.
Calcium (in organischer Form) sollte in akzeptablen Mengen und ohne erhöhte Phytinsäuremengen also kein wirkliches Problem darstellen. Und bei der Entwicklung des Bedarfswerts wurde die eventuelle Störung bestimmt schon mit eingeplant.
Zitat von Sakomo
Die Bedarfswerte werden doch so ermittelt, dass du als Verbraucher, oder auch Ernährungsberater, einfach mit dem vorgeschriebenen Wert rechnen musst.
D.h. wenn du den Bedarf erfüllen möchtest, musst du einfach nur gucken, dass du bei dem 38kg Hund auf 38mg Zink in der Ernährung kommst. Das davon nicht alles aufgenommen werden kann und es individuelle Unterschiede bei der Aufnahme gibt, wurde schon bei der Gestaltung des Bedarfswertes berücksichtigt, deshalb ist er ja auch unter der Annahme entstanden, dass nur 25% absorbiert werden.
Du musst also eigentlich von deinem Zinkgehalt in der "normalen" Nahrung nichts weiter prozentual berechnen, das machen die Tierernährungsberater oder die Unis auch nicht. Der Wert steht, und diesen probieren sie zu erreichen.
Es geht also nur um die Frage, ob der Bedarf für gebarfte Hunde (wegen höherer Bioverfügbarkeit) geringer ist, und davon gehe ich nach wie vor aus.
Wobei es natürlich auch immer auf den individuellen Hund, Alter, Fütterung, Krankheiten usw. ankommt … aber da kann es ja bei jedem Nährstoff zu Unterschieden kommen, nicht nur beim Zink.
LG Juppi


Dabei stehen und fallen diese mit den Knochengaben. Getreide ist oftmals viel phosphorhaltiger als Fleisch. Und ohne Knochengaben oder Knochenmehl wird die Phosphorversorgung sogar recht eng (auch bei mäßigem Anteil von Getreide).
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