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Hallo aus Freiburg i. Brg. (auch Baden-Wüttemberg ;)))

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    #46
    Zitat von AnjaE. Beitrag anzeigen
    Haha, ich weiß jetzt wie's geht. Ich muss nur erst im imageshak Strg + C und im Forum dann Strg + V machen .

    Also hier - das ist Hawisia:



    http://img8.imageshack.us/img8/311/img4786z.jpg

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    http://img641.imageshack.us/img641/943/img4232pp.jpg

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    Das war Gesa (es gibt noch schönere Bilder, die sind aber noch auf CD, habe sie noch nicht auf dem Laptop):

    http://img849.imageshack.us/img849/353/digitale.jpg

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    http://img69.imageshack.us/img69/9859/010708c.jpg

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    Und das sind Nikita, mein "Schneeleopradenmädchen" und Porthos "Der Rote", meine beiden "Doofen":

    http://img534.imageshack.us/img534/1262/200508a.jpg

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    http://img32.imageshack.us/img32/6015/230608d.jpg

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    Und das bin ich, mit ein paar Zentralasiaten :

    http://img809.imageshack.us/img809/6682/img3298g.jpg

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    http://img824.imageshack.us/img824/1867/img3314ho.jpg

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    Was für tolle Bilder und was für tolle Hunde. Gesa schaut so stolz und erhaben. Wie groß und schwer war sie? Was waren die größten Baustellen, wo Du viel dazulernen durftest? War sie mit anderen Hunden freundlich?

    Wo und mit wessen Hunden ist das Gruppenfoto entstanden?

    Deine "Kleinen" sind aber auch sehr goldig und die Katzen total edel.
    Liebe Grüße
    von Karosa

    Kommentar


      #47
      Hihi, ne Menge Fragen - ich freue mich!!

      Also, Gesa war in der Schulter 72 cm und ihr Gewicht war immer so um die 38-40 kg. Höchstgewicht mal 42, niedrigstes, in gesunden Zeiten, 36.

      Na ja, "Baustellen" gab's schon ). Ich war auch mal mit ihr bei Bea Stalter und habe etliche HSH Seminare besucht. Sie war, außer meinem Wolfsspitz in meiner Kindheit, mein erster "eigener" Hund. Also gleich die volle Ladung, wenn Du so willst.
      Gesa war sehr, sehr cool, wie Thomas Achim Schoke es über den Zentralasiaten ja auch schreibt. Gesa war wahrlich das Paradebeispiel dafür. Gesa verstand sich bei weitem nicht mit jedem Hund. Wenn Gesa in einer Hundegruppe war, hat Gesa die auch kontrolliert und beschützt. Und wenn Gesa meinte, da oder wo auch immer, verhält sich einer nicht, wie sie es sich vorstellt oder der habe hier und da gar nichts verloren, dann hat sie ihm das auch ganz deutlich gesagt. Bzw., sie hätte es ihm gesagt, wenn ich ihr nicht bedeutet hätte, dass das mein Job ist und sie sich mir anvertrauen kann. Deswegen mussten viele Hunde aber trotzdem auf Distanz bleiben. Und zumeist hat es genügt, wenn sie ihr tiefes, kaum hörbares, absolut ruhiges Grollen von sich gab. Dabei war sie total stoisch und ruhig. Die meisten dieser Hunde, die sie so verwieß, drehten dann auch schnell um...

      Es gab natürlich auch solche, die es wissen wollten. Na ja, z. Bsp. eine Rottweilerhündin in unserer Nachbarschft. Das war dann nicht so schön. Die lief immer ohne Leine und hat hier alle in Angst und Schrecken versetzt...

      Ich habe mit Gesa sogar die Begleithundeausbildung gemacht und - ja, wir haben bestanden! Auf HSH Art eben. Etwas langsamer in den Bewegungen, als die anderen und nicht ganz so freudig. Sie war halt kein Lakai. Bällchen oder Futter konnten bei ihr, quasi als Bestechung, nicht punkten! Keine Chance. Gesa hat alles, was sie so getan hat, immer so getan, als ob es ganz selbstverständlich sei. Das musste so getan werden. Sie war niemals hektisch oder aufgeregt. Viel eher pflichtbewußt und ganz natürlich.

      Auf der anderen Seite hatte sie viele, viele Freunde und war, gerade mit kleinen Hunden so zart und vorsichtig, wie ich es ganz, ganz selten bei Hunden sehe. Niemals ist sie, z. Bsp. im Spiel, "umgekippt" und hätte so einen Spielkameraden mit den Pfoten gedrückt oder sich gar auf ihn gelegt oder ihn über den Haufen gerannt.

      Wobei sie das körperbetonte Spiel geliebt hat, mit ihresgleichen. Mit ihrem Freund, dem großen Briard und anderen. Vor allem einmal, da sah ich sie spielen mit einer Franz. Pyrenäen-Berghündin. Mir kommen heute noch die Tränen, wenn ich dieses Bild vor mir sehe. Es war so harmonisch, so anders, als mit den anderen Rassen. Es war halt so....

      Auch wenn ich Gefahr laufe, hier emotional und auch mit menschlichen, "vermenschlichten" Beschreibungen zu schreiben, Gesa war anmutig und aufrecht, ebenso sanft und zerbrechlich in ihrer Art.

      Wenn ich mit ihr in einer Kneipe war, lag sie immer mittendrin. Überall, auf jeder Wiese lag Gesa immer mittendrin. Rundumblick und immer alles im Auge. Dabei ruhig und wunderschön!

      Sie war, wenn man HSH kennt und ich kannte meine Gesa ja auch, für mich, immer berechenbar. Nicht in dem Sinne, dass Gesa nicht auch agonal reagiert hat! Nicht in dem Sinne, dass Gesa "everybodys darling" war . Aber genau das konnte ich immer vorab sehen. Wenn Gesa mit einem Hund auskam, dann war das bedingungslos. Der hatte Narrenfreiheit absolut. Und wenn sie einen gar nicht abkonnte, dann war das genauso absolut.

      Sie war mir / uns ganz, ganz nah und hatte doch immer auch ihre eigene Welt. Sie konnte auch stundenlang auf der Terrasse liegen und zufrieden sein, ohne sich aufzudrängen oder etwas einzufordern. Dann war sie auch albern und verspielt... Aber auf den Punkt wachsam und voll da, wenn ihr etwas nicht "berechtigt" vorkam.

      Und wenn sie mal gebellt hat, dann hat man das kilometerweit gehört .

      Was ich übernommen habe, ist, die Augen immer und überall zu haben. Na ja, das musste ich ja auch . Ich habe es zu meiner Aufgabe gemacht, darauf zu achten, dass mein "Rudel", meine Familie unbehelligt und sicher überall spazieren gehen kann. Dass wir uns nicht anpöbeln lassen und notfalls auch bereit sind, uns zu verteidigen. Gerade mit meiner kleinen Hawisia jetzt, ist das öfter mal nötig! Stellung zu beziehen und sich nicht für seinen Hund zu schämen. Wenn möglich, Ruhe zu bewahren und eine klare Position zu beziehen.

      Gerade als Gesa jung war, hat sie oft gemacht, was sie wollte. Sie lief einem Hasen hinterher, verschwand im Gebüsch und hat mich dann 1/2 oder 1 Stunde da stehen lassen und ihr zuschauen, wie sie da am Schnüffeln war... Sie hat sich mal einen Hund zur Brust genommen, der dicke Backen machen wollte, das ging so schnell und ruhig ab, dass ich gar nicht mitkam.

      ABER - als ich das merkte, habe ich sofort angefangen, sie auf den Spaziergängen zu mir zu nehmen und, wie gesagt, ihr zu vermitteln, dass das so nicht geht und wir schon zusammen laufen müssen. Dass gewisse Dinge und Regeln eben eingehalten werden müssen... Und das war z. T. schon auch anstrengend. Ich musste mich halt selbst überprüfen und genau anschauen. Gesa hat sich, wie gesagt, normal verhalten. Aber ich musste eben meine Position klar machen und mich auch beweisen. Weil Blender hat Gesa nicht akzeptiert und auch sofort ausgemacht und eben erkannt . Egal, ob Mensch oder Hund.
      Sie hatte soviel Kraft, war so präsent! Ganz viele Leute haben wir getroffen, die waren so beeindruckt von ihrer Ausstrahlung und Schönheit. In den 14 Jahren, die sei bei uns lebte, kamen auch der eine oder andere und wollten sie uns abkaufen. Verrückt! Hätten wir eh niemals getan, nicht für alles Geld der Welt! Ich will nur sagen, dass sie unheimlich gewirkt hat.

      Ich könnte Dir so viel mehr schreiben, ein ganzes Buch. Aber ich hör' jetzt lieber mal auf...

      Die Bilder sind bei Ronni gemacht. Vor ca. 2 Jahren. Alles Zentralasiaten. Verwandtschaft sozusagen . Ich fahre manchmal zu ihm, wenn's mir danach ist.

      Bei allem bin ich dennoch absolut der Meinung, dass nicht jeder einen solchen Hund zu sich holen sollte! Für den Hund nicht und für den Menschen nicht und auch nicht für die, die drumherum leben! Für unsere Gesellschaft hier und was hier erwartet wird, wie ein Hund zu sein hat...
      Es ist auch für die Hunde nicht immer einfach, wenn sie Verhaltensweisen, die sie seit Jahrtausenden an den Tag legen und auch legen sollten, stets umleiten müssen, nicht ausleben dürfen.

      Das sind keine nebenbeilauf-Hunde, keine laisser-faire Hunde! Da reicht es nicht, mal ein Buch über HSH gelesen zu haben. Absolut nicht! Auch wenn da manch einer anderer Meinung ist. Ich habe da zu viel an Mißverständnis und Fehlinterpretationen gesehen und erlebt!

      Wobei es unter den HSH auch Unterscheide und Abstufungen gibt und zwischen den Individuen sowieso.

      Dennoch, sie fehlt uns unendlich. Ihr Blick, ihre Ruhe, auch die anstrengenden Zeiten... Das, was sie ausgestrahlt hat, zu jeder Zeit. Ich laufe oft mit Hawisia und stelle mir vor, wie Gesa mit ihr umgegangen wäre.

      Aber nicht nur Gesa im speziellen, dieses HSH-Typische, das Du sicher auch kennst, das fehlt unserer Familie jetzt .

      So, genug geschwelgt, jetzt bist Du dran. Ich will natürlich auch was wissen . Gerade auch von Deiner Babsie. Die ist ja der Hammer! Habe sie gleich meinem Mann gezeigt, Bernhard. Wir schmelzen dahin!

      LG - Anja
      "Haben Tiere eine Seele und Gefühl" kann nur fragen, wer über keines der beiden verfügt.
      Eugen Drewermann

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