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extrem hohe Leberwerte

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  • lunatist
    antwortet
    Sooo ich hab jetzt immer mal im Internet recherciert, was genau ich geben kann und was nicht, da ich da immer noch so unsicher war.
    Ich stelle hier jetzt mal meine Liste rein und bitte um Korrektur
    Ich habe auch sicherlich wieder ein paar Sachen von dem vergessen, was ihr geschrieben habt, sorry...

    Getreide: Hirse, Reis (gekocht und eingeweicht)
    Fleisch: Pute, Huhn, Fisch (Thun, Forelle, Seelachs)

    und warum keine Innereien? ich hab noch die aussage gefunden, dass man Herz geben kann, wenn man die fettteile entfernt und max. einmal die woche Leber

    Milchprodukte: Quark, Huettenkaese, Joghurt (alles mager)
    Gemuese: Spinat, Brokkoli, rote Beete, alle gruenen Blattsalate, Karotten

    Eier-wie zubereiten? bisher hab ichs eigelb roh gegeben und eiweiß gekocht, kann ich das weiter so handhaben?

    Ist Chiccoree auch Blattsalat?

    Obst: Apfel, Banane was noch???

    Loewenzahn kurweise und Hagebuttenpulver
    dann gebe ich taeglich Mariendisteltee und Oel

    Soll ich die normalen Oele jetzt weglassen?

    Abends mach ich dann 1/2 Apfel mit Honig zur Entgiftung

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  • Hexmi
    antwortet
    Mariendistel ist auch in sehr hohen Dosen ungefährlich und schadet dem Körper nicht.
    Hexe hat mal eine ganze Packung (30 Tabletten à 200mg,waren für mich gedacht) gefressen und die TÄ hat mir dann diese Auskunft gegeben.

    In der Humanmedizin wird Mariendistel sogar als hochdosierte Infusion bei Hepatitis eingesetzt und erhöht so die Heilungserfolge bei chronischer Hepatitis.

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  • lunatist
    antwortet
    Ok, dann mach ich das mit dem Tee weiter und naechste Woche kommt noch das Oel, das ich zusaetzlich geben werde.
    Die Medis sind so Ampullen von Heel, 3 verschiedene (Coenzyme,Ubichinon, Hepar) die ich immer in so eine Spritze aufziehe und gebe.
    Das mit dem gelben Augenweiß kontrollliere ich immer panischerweise

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  • Fyna2000
    antwortet
    Wir haben die Leberwerte ohne Kortison erst gar nicht runterbekommen.
    Zwei Wochen nur mit Diät, Infusionen und Mariendistel probiert, aber keine dollen Veränderungen. Mit Kortison ging es dann runter, aber als ich nach drei Wochen wieder ausgeschlichen haben, gingen sie wieder hoch. Da ich meine letzte Hündin an Leberversagen verloren habe (Leberschädigung aber viel zu spät erkannt….), war ich natürlich entsprechend alarmiert und voller Panik. Dann noch mal Kortison über ca 8. Wochen, in den letzten 4 Wochen aber eine sehr geringe Dosierung.

    Aber die Werte waren auch noch um einiges höher und Bilirubin stark erhöht, das heißt, Fyna war in den Schleimhäuten/ Augenweiß richtig gelb. Deshalb auch die Infusionen.


    Letztlich war nach ca. einem deiviertel Jahr wieder alles gut. Doof ist halt immer, wenn man keine Ahnung hat, was die Ursache ist. Vielleicht hätte sich durch eine Biopsie irgendwas gezeigt, aber ich wollte die Leber nun nicht noch mit einer Narkose belasten. Eine andere Therapiemöglichkeit hätte es eh nicht gegeben.

    Grundsätzlich kann sich die Leber gut regenieren.

    Bei mariendistel hab ich im Kopf 30 mg pro kg Körpergewicht, das bekommst du mit dem Teeauszug nicht hin. Von Nebenwirkungen hab ich noch nicht gehört.

    Was bekommt sie denn für Medis?

    Ich denke, wenn Mariendistel mit drin ist, wird es ok sein. Den Teeaufguss geb ich heute immer noch täglich.

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  • lunatist
    antwortet
    Danke fuer die ausfuehliche Erklaerung.
    Ich lasse das Blut nochmals in 3 1/2 Wochen testen, weil da unsere Kur fast vorbei ist.
    Bei Mariendistel bin ich so unsicher. Ich habe Mariensistlfruechte gekauft und hab heute Tee daraus gekocht und uebers Futter geschuettet, Hope findets zum Glueck lecker und hat alles aufgefuttert. Sind Mariendistefruechte ueberhaupt richtig???
    In den Medis, die wir bekommen haben sind unter anderen auch Mariendisteln drinnen, deswegen bin ich so unsicher, wie viel ich noch zusaetzlich geben kann. Ich denke einmal am Tag Tee mit uebers Futter sollte ok sein, aber viel zu viel is sicher auch wieder nict so gut, oder soll ich doch mehr geben? Also vllt noch zusaetzlich Mariendisteltabletten oder sowas?
    Und es ist auch klar, dass wenn es Hope sichtlich schlechter gehen wuerde, dass ich nochmals zum TA gehe, aber bisher gehts ihr gut. Nur ist sie jetzt zusaetzlich auch noch laeufig, was die Sache mit dem Beobachten wieder etwas schwieriger macht, weil sie da generell immer etwas ruhiger ist.

    Wie lange hat es bei Fyna denn gedauert bis es wieder ok war? Oder besser um wie viel haben sich denn die Werte wieder gebessert nach den 2 Wochen?

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  • Fyna2000
    antwortet
    Hallo,

    die Werte sind sicherlich erst zu nehmen, aber ich würde jetzt nicht mit schweren Geschossen fahren. Gutes Zeichen ist das Bilirubin im Normalbereich ist, das heißt die Abbauprozesse in der Leber funktionieren noch, oder das was die Leberwerte hat hochgehen lassen, ist noch nicht lange her. Je früher erkannt, desto besser. Der GPT sagt zwar, dass vermehrt Leberzellen absterben als normal, aber GOT müsste erhöht sein, wenn nekrotisches Gewebe da ist. Der GDLH ist auch immer erhöht, wenn der Leber was zu schaffen macht

    Ich würde in den nächsten Wochen konsequent Leberdiät füttern und Mariendistel hochdosiert und in 2 Wochen noch mal Blutwerte nehmen. Wahrscheinlich wird dann noch nicht alles wieder schön sein, aber du erkennst die Tendenz, ob es nach oben oder unten geht.

    Sollte sich das Verhalten deiner Hündin ändern (Erbrechen, schlapp, was auch immer) würde ich früher testen.

    Fyna hatte damals um das 30fache erhöhte Werte…..

    Alles Gute!

    Ulli

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  • Tammy
    antwortet
    Huhu,

    ja ich finde sowas nicht verkehrt, so weiß ich wenigstens wenn meine Hüdnin mal über 38,....... hat das sie erhöhte Temperatur hat und es nicht normal ist.
    Ich kenne einige Hunde wo die Temperatur im normalfall bei 37,8 oder so liegt.
    Dann kommt auch noch dazu je nach dem wie man misst, wie tief es im Popo war, lag sie auf kalten Fliesen usw...

    lg tammy

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  • SkyMajaMaggi
    antwortet
    wegen der Temperatur

    soweit ich weiß ist es doch generell so, dass die Temperatur niedriger ist je größer der Hund ist, oder? Und bei HSH ist sie nochmal nen halbes Grad geringer als bei anderen Hunden! Kann man das so verallgemeinern?

    Falls es Dir etwas hilft Claudi, ich hab jetzt mal bei Sky und Maggi gemessen. Sie haben grad geschlafen-waren also völlig ausgeruht.
    Beide wiegen knapp 7 Kilo-dürfte bei Hope ja auch hinkommen. Sky ist etwas älter und Maggi etwas jünger als Hope.
    Sky hatte jedenfalls 38,3 und Maggi 38,2-also annähernd gleich!
    Ich hab übrigens auch vorher noch nie drüber nachgedacht die Temperatur einfach mal so zu messen-ich denke ich werde mir das jetzt irgendwo festhalten!

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  • lunatist
    antwortet
    Also sie hat eigentlich davor ganz normal zu futtern bekommen. Pansen, Muskelfleisch mit Obst-Gemuese-Mix, etwas Oel, MSM hmm ich glaube das wars.
    Am Tag, wo es anfing, hat sie die Niere wieder ausgkotzt. Die hat sie zum allerersten Mal bekommen, weil ich sie von nem Biobauern hier bekommen hab. Allerdings mag Hope wohl keine Niere, also hab ich mir dabei nix gedacht. Abends hat sie dann etwas Pansen bekommen, aber da es ihr am Tag danach immer noch sichtlich schlecht ging, gabs 1 1/2 Tage nichts zu futter und dann nur gekochten Reis mit Moehren.

    Wie die Normaltemperatur von Hope ist, weiß ich leider nicht. Ich aergere mich total darueber, dass ich vorher nie gemessen hab, aber das hat bei uns immer der TA erledigt und war eigentlich nie noetig.

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  • Tammy
    antwortet
    Huhu,

    mal eine Frage, was hat dein Hund bevor das mit den Symptomen los ging von dir zum Fressen bekommen? Also den gleichen und die Tage davor.

    Weißt du die Temperatur deines Hundes im Normalfall, also wenn er nicht gespielt hat, nicht toben war, nicht im Schnee lag oder sonstige Aktivitäten die die Temperatur beeinflussen gemacht hat?

    Meine Fellmaus hat z.b eine Körpertemperatur im "normalen" Zustand von 37,7 - 37,8 und das seit Junghund an, sie ist jetzt fast 7 Jahre, es war schon immer so. Wenn die mal 38,5 hat dann ist es bei ihr erhöht, was wiederum bei anderen normal wäre. Viele Leute wissen gar nicht die "normale" Körpertemperatur von ihrem Hund, somit ist es in Krankheitssituationen nicht immer eindeutig.

    lg tammy

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  • shadow-0306
    antwortet
    Ich hab' eigentlich gehofft, daß man durch das Blutbild der Ursache etwas näher kommt - aber irgendwie bin ich genau so 'schlau' wie vorher, weil das ganze (für mich) etwas widersprüchlich ist:

    Die Leukos sind im oberen Bereich - das ergibt sich aus der Erhöhung der Lympho- und Monocyten (die erniedrigten Segmentkernige kann man außer acht lassen, die kommen nur durch die Verschiebung der Monos und Lympos zustande).

    Erhöhte Monozyten deuten u.a. auf 'ne Infektion hin. Sie können aber auch durch 'ne Vergiftung hoch gehen.

    Erhöhte Lymphos kommen u.a. durch Infektionen bzw. während der Genesung von Infektionen zustande. Bei 'ner akuten Vergiftung wären die eher erniedrigt.


    Gegen eine Infektion duch Bakterien/Viren spricht eigentlich, daß die Körpertemperatur runter, statt hoch ist....

    ..und gegen 'ne Vergiftung eben die erhöhten Lymphos (wobei ich nicht weiß, ob die evtl. auch nach einer Vergiftung hochgehen können - also 'Genesungsbedingt' sein können - oder ob, unabhängig von der Sache, die die erhöhten Leberwerte verursacht hat, gleichzeitig noch ein anderer (leichter) Infekt vorgelegen hat...)





    Liebe Grüße
    Kerstin

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  • lunatist
    antwortet
    Huhu danke, das hatte ich auch schon gefunden.
    Hat mich ein wenig beruhigt, zumindest so weit, dass ich eher Hoffnung hab, dass durch die Medis und die Diaet doch wieder alles gut werden koennte.

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  • Tammy
    antwortet
    Huhu,
    ich kopiere dir mal was hier rein. Nicht das ich euer Problem verharmlosen möchte, aber vielleicht etwas beruhigend.

    Hohe AST bzw. ALT heißen nicht unbedingt schwerer Schaden
    Die extrem hohen Werte bei Hepatitis ergeben oft ein bedrohliches Bild, sagen aber nicht unbedingt etwas über die Schwere des Leberschadens aus. Hohe Werte entstehen dadurch, dass viele Zellen betroffen sind. Und bei der Hepatitis sind alle Leberzellen betroffen. Das heißt aber nicht, dass bereits alle Zellen zu Grunde gegangen sind, viele sind nur beschädigt und können sich wieder erholen.
    Typisch für leichtere Leberschäden bei Hepatitis ist, dass die ALT höher als die AST ist. Wird die AST gleich hoch oder höher als die ALT, spricht das für einen schwereren Schaden.
    Dein AST ist ja nicht erhöht.

    lg tammy

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  • lunatist
    antwortet
    Einen Scanner besitze ich leider nicht, aber ich habs jetzt mal mit meiner alten Miniknipse abfotografiert. Sieht zwar nicht so super aus, aber man kanns erkennen.
    http://img130.imageshack.us/img130/5308/cimg4564.jpg


    http://img64.imageshack.us/img64/7508/cimg4565.jpg

    http://img25.imageshack.us/img25/4761/cimg4566pt.jpg

    bei dem hab ich oben noch einen wert hingeschrieben, da ich ihn beim fotografieren ausversehen abgeschnitten hab

    http://img40.imageshack.us/img40/2141/cimg4567.jpg

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  • shadow-0306
    antwortet
    Interessieren tut mich kein bestimmter Wert, sondern eher die kompletten Werte (weil aus einzelnen Werten kann man nicht viel herauslesen).
    Wenn das so viele Werte sind, vielleicht kannst's abfotografieren oder einscannen und als Bild hochladen?

    Liebe Grüße
    Kerstin

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