Bei mir ist es umgekehrt, ich hab den Rüden kastrieren lassen - und ärger mich heute über mich selbst.
Die Hündin kam bei mir nie in Frage, da Kastration für die Hündin mit Bauchöffnung verbunden ist und darum als schwere OP zählt.
GsD ist sie auch nur etwas zickig während der Hitze, sonstige Probleme gibt es nicht. Mein größtes Problem ist nur meine Angst, doch mal 5 Minuten nicht richtig hinzugucken und dann hinterher den Welpen"segen" zu haben.
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Ich habe meine Hündin auch nach der ersten Läufigkeit kastrieren lassen da ich noch einen Rüden im Haus habe und ich es nicht wirklich besser wusste. Es ist nichts passiert aber dennoch ärger ich mich heute über mich selbst...
Guido
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Danke SabineZitat von Sanhestar Beitrag anzeigenHallo,
link nicht, das wird im Fachbuch "Ganzheitliche Schmerztherapie für Hunde und Katzen" beschrieben.
Ursache u.a. die Hormonumstellung, macht das Bindegewebe weniger fest, sowie Blockaden durch die Narbenbildung, Schwächung der Bauchmuskelbrücke.
Lieben Gruß
Kerstin
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Es sind doch immerhin 20% der Hündinnen, die nach der Kastra inkontinent werden. Was ich allerdings nicht weiß, ist wieviele dieser 20% große Rassen sind, wieviele vor und wieviele nach der ersten Läufigkeit kastriert worden sind.
Ach ja und 1/3 der Hündinnen hat einen nachgewiesenen höheren Testosteronspiegel nach der Kastra und nochmal ein Drittel davon wird aggressiv.
Was für mich immer eine Frage darstellt: wer wagt es genau vorhersagen zu können, ob die Hündin leidet? Egal wie gut ich meine Tiere kenne, diese Aussage wage ich nicht zu treffen. Das ist kein Argument pro Kastra, sondern einfach nur eine Überlegung.
Als Tierarzt sollte man eh keine Entscheidungen treffen, sondern nur beraten. Es gibt pro und kontra Argumente. Und ein guter Gynäkologe wird diese dem interessierten Besitzer auch einfach aufzählen ohne die Entscheidung zu beeinflussen.
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Hallo,Zitat von shadow-0306 Beitrag anzeigenHallo Sabine,
Das ist interessant. Ich wusste, daß kastrierte Hündinnen signifikant häufiger von Erkrankungen des Bewegungsapparates betroffen sind als unkastrierte - aber das mit dem CES wusste ich noch nicht.
Hast du da einen Link zu?
Lieben Gruß
Kerstin
link nicht, das wird im Fachbuch "Ganzheitliche Schmerztherapie für Hunde und Katzen" beschrieben.
Ursache u.a. die Hormonumstellung, macht das Bindegewebe weniger fest, sowie Blockaden durch die Narbenbildung, Schwächung der Bauchmuskelbrücke.
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Als ich vor dreizehn Jahren meine erste Hündin bekam (bisher immer Rüdenbesitzerin), war für mich klar: Kastration, dann gibt es keien Probleme und der TA ist ein absoluter Befürworter. Damals kannte ich es nicht besser.
Mit knapp 7 Jahren wurde meine Hündin sehr krank und ich fand den Weg zu einer Tierheilpraktikerin. Erst dort wurden mir die Augen geöffnet, welche Folgen eine Kastration für eine Hündin haben kann.
Mit meinem jetzigen Wissen würde ich eine Hündin nicht mehr kastrieren lassen. Es sei denn, schwerwiegende gesundheitliche Probleme wären vorhanden und Kastra wäre die einzige Lösung.
Vielleicht helfen Dir diese Gedanken bei der Entscheidung für Dich?
LG
Rita
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Ja, da hast du natürlich Recht, sind aber Dinge wo man dem Hund nicht wirklich helfen kann oder? Und das war ja die Frage.Zitat von Annette 57 Beitrag anzeigenNaja- es ist eine Bauchoperation und jede Bauchoperation ist nicht ohne- auch wenn es für die meisten Tierärzte ein Routineeingriff zu sein scheint. Auch das Narkoserisiko spielt eine Rolle. Und auch eine Überlegung ist, dass die meisten Hündinnen (besonders die großen Rassen) im Alter inkontinent werden.
Das bei jeder OP ein Risiko besteht sollte klar sein!
"Das die meisten Hündinnen inkontinent werden" ist allerdings übertrieben!
Es KANN passieren, geschieht aber nicht soo oft!
Trotzdem für mich ein sehr wichtiger Grund gegen Kastra (von der unnötigkeit mal abgesehn) Ein inkontinenter Hund im Haus ist schlimm!!
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Auch ich finde die Kastration eines Tieres ohne medizinischen Grund nicht richtig. Wie Sabine sehr ausführlich schrieb gehen damit einfach zu viele Risiken einher. Auch muss man bedenken das man nachhaltig in den Hormonhaushalt des Tieres eingreift und damit auch dessen Entwicklung beeinflusst.
Ich habe aktuell 3 Hündinnen, eine davon kastriert auf Grund von Läufigkeit in immer kürzeren Abständen (5-4 Monate) und anschließender extremer Scheinschwangerschaft. Die Kaukasin wird auch manchmal scheinschwanger-da wir aber hier mit diversen natürlichen Methoden gut entgegenwirken können kommt auch hier keine Kastration in Frage.
Fazit: wird der "Leidensdruck" für das Tier groß, dann kann man die Kastration ins Auge fassen. Ansonsten sollte man die Natur so belassen wie sies geplant hat.
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Hallo Sabine,
Das ist interessant. Ich wusste, daß kastrierte Hündinnen signifikant häufiger von Erkrankungen des Bewegungsapparates betroffen sind als unkastrierte - aber das mit dem CES wusste ich noch nicht.Zitat von Sanhestar Beitrag anzeigenOder wusstest Du, dass das Risiko zur Kreuzbeinabsenkung und damit einem Cauda Equina-Syndrom ähnlichem Krankheitsbild bei kastrierten Hündinnen grösser ist, als bei intakten Hündinnen?
Hast du da einen Link zu?
Lieben Gruß
Kerstin
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Hallo,Zitat von Julia H.Der liebe Gott- für was der wieder mal herhalten muss! Die Kastration einer Hündin wird also als "verwerflicher" angesehen, als ein künstlich herbeigeführter Abort ungeborener Welpen? So quasi: wenn was passiert- blöde- aber dann treiben wir die Welpen halt ab?
Ich kann akzeptieren, wenn jemand seine Hündin nicht kastrieren lassen will, nicht aber, wenn möglicherweise gesunde und lebensfähige Welpen einfach als Kollateralschaden betrachtet und wie ein lästiges Übel "entfernt" werden.
Nur weil man die Welpen nicht aufziehen WILL. Da verschiebt sich für mich die Verhältnismäßigkeit aber gewaltig.
Grüße
Julia
bitte genau lesen. Es geht um die Möglichkeiten, die man als Hundehalter in der modernen Welt hat, wenn (!) es denn dazu gekommen ist, dass die Hündin in den Stehtagen unbeaufsichtigt unterwegs war (oder Kontakt mit einem intakten Rüden hatte, wo auch immer).
Zum einen muss man nicht sofort in Panik verfallen, da die moderne Diagnostik dafür da ist, festzustellen, ob es überhaupt zu einem erfolgreichen Deckakt gekommen ist. Nicht jede Hündin, die während der Stehtage für einige Zeit unbeaufsichtigt ist, wird automatisch gedeckt.
Somit entfällt zum einen die deutlich schädlichere "Spritze für danach", die nachgewiesenermassen Gebärmutterentzündungen auslösen kann, sowie die Ungewissheit, ob die Hündin tragend ist oder nicht. Zwei Punkte, über die sich ein Hündinnenbesitzer nicht weiterhin unnötig Sorgen machen muss.
Dann hat man mit Alizine ein Mittel zu Hand (auch wenn dieses ebenfalls einen Eingriff in den Hormonhaushalt bedeutet, aber eben keinen dauerhaften, wie die Kastration), um im Falle eines Falles dann noch korrigierend eingreifen zu müssen mit weniger nachteiligen Folgen für die Hündin (kein Risiko von Gebärmutterentzündungen wie bei der "Spritze danach").
Und dann möchte ich Dich bitten, mir nicht zu unterstellen, dass ich eine chemische Intervention einem verantwortungsbewussten Umgang mit einer intakten Hündin bzw. den noch ungeborenen Welpen vorziehe. Ich habe hier aktuell ein Rudel aus vier intakten Tieren (männlich wie weiblich) sowie seit insgesamt 14 Jahren intakte Hündinnen. In all diesen Jahren kam es dreimal zu einer Risikosituation, nur eine davon machte eine Intervention meinerseits nötig. Stell' das bitte mal in Relation:
2 Hündinnen = 4 Läufigkeiten im Jahr x 14 Jahre = 56 Läufigkeiten á 3 Wochen bislang = 168 Wochen. Davon 3x jeweils ca. 15 Min. Unachtsamkeit. Soll ich jetzt wirklich noch bis auf die Minuten herunterrechnen?
Beim Thema "Hündin kastrieren" wird genauso viel mit Angst und Halbinformationen gearbeitet, wie beim Thema Impfen: Angst vor Gesäugetumore, Angst vor ungewollten Würfen, nicht ausreichende Information über Alternativen zur Kastration, nicht ausreichende Information über (Spät)folgen von Kastration. Oder wusstest Du, dass das Risiko zur Kreuzbeinabsenkung und damit einem Cauda Equina-Syndrom ähnlichem Krankheitsbild bei kastrierten Hündinnen grösser ist, als bei intakten Hündinnen?
Wenn ich als Hündinnenhalter weiß, dass ich im Fall eines Falles (verantwortungsvoller Umgang mit der läufigen Hünden vorausgesetzt) eine Möglichkeit zur chemischen Intervention habe - und ich sage jetzt NICHT, dass diese Möglichkeit als regelmässige Lösung angewendet werden soll, sondern dass dies eine Alternative zur Kastration darstellen dann! - dann habe ich mehr Informationen und mehr Handlungsspielraum, sollte z.B. meine Motivation, über eine Kastration nachzudenken, die Angst vor ungewollten Welpen sein.
Habe ich Angst vor Gesäugetumoren, hilft mir die Information, dass - bleiben wir mal bei der Hündin aus diesem Thread - hier "der Zug schon längst abgefahren" ist, da zur Vermeidung von Gesäugetumoren die Hündin VOR der ersten Läufigkeit kastriert werden muss.
Weiss ich dann weiterhin, dass eine Kastration neben einer Neigung zu Übergewicht u.a. Inkontinenz und Kreuzbeinabsenkung auslösen kann, kann ich eine Risikoabwägung betreiben.
Rechtfertigst Du also lieber die Kastration einer gesunden Hündin mit den bekannten und weniger bekannten Risiken im Gegensatz zu der statistisch eher unwahrscheinlichen Möglichkeit von ungewollten Welpen (wieder, bei verantwortlichem Umgang)? Wo ist da die Verhältnismässigkeit?
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Ein Gast antworteteNaja- es ist eine Bauchoperation und jede Bauchoperation ist nicht ohne- auch wenn es für die meisten Tierärzte ein Routineeingriff zu sein scheint. Auch das Narkoserisiko spielt eine Rolle. Und auch eine Überlegung ist, dass die meisten Hündinnen (besonders die großen Rassen) im Alter inkontinent werden.Zitat von Jees&Enja Beitrag anzeigenAnsonsten ist ein Hund nach einer OP relativ schnell wieder auf den Beinen. DA würde ich mir nicht allzu viele Sorgen machen.
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Mein Tip wäre,lies mal auf den Seiten der kritischen Tiermedizin,was dort über die Möglichkeiten der Kastration und deren Folgen,geschrieben steht.
Dies könnte helfen,eine Entscheidung zu treffen.
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Ich muss mich Shiraa anschliessen, Kastra ohne Grund finde ich nicht okay.
Das aufpassen 2 mal im Jahr ist wirklich nicht so wild und sicher in den wenigsten Fällen tickt die Hündin so aus das man sie kaum händeln kann.
Ansonsten ist ein Hund nach einer OP relativ schnell wieder auf den Beinen. DA würde ich mir nicht allzu viele Sorgen machen.
Zur Unterstützung der Wundheilung würde ich Arnica Globuli geben.
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Hallo,Zitat von Osiris Beitrag anzeigenOkay, wenn man sagt, ich passe auf, bleibt die Frage, was ist, wenn der Hund ausbüxt und man es nicht mitbekommt und nach 63 Tagen die Bescherrung hat?
für solche Fälle hat der liebe Gott dafür gesorgt, dass Menschen das Ultraschallgerät erfinden, und Alizine (wenn sich während des Ultraschalls herausstellt, dass die Hündin trägt und man die Welpen nicht aufziehen will).
Wenn mir nicht auffällt, dass mir die läufige Hündin während der Stehtage ausgebüchst ist (sie war ja dann schon mind. eine Woche vorher läufig), dann sollte ich vielleicht generell meine Hundehaltung überdenken.
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Hallo,
ich habe vier Hunde( 3 Männer und 1 Mädel), die nicht kastriert sind.
Das Mädel(ca 7 Monate) wird nach der ersten Läufigkeit kastriert! Sie wird kastriert, da sie krank ist(MÖ), wobei ich sie auch kastrieren würde, wenn sie gesund wäre, da ich drei Männer habe, die vollfunktionsfähig
sind.
Finde es nicht schlimm, einen gesunden Hund zu kastrierern, da es soviele Menschen gibt, die sagen, oh ich möchte ein Welpi von meinem Hund, meine Kranke ist auch so ein Tierchen, und was ist mit den anderen Welpen, wenn sie da sind und vorallem, wenn sie krank sind, was passiert dann?
Okay, wenn man sagt, ich passe auf, bleibt die Frage, was ist, wenn der Hund ausbüxt und man es nicht mitbekommt und nach 63 Tagen die Bescherrung hat?
LG
Sabine und die grauen Männer
plus Rennhamster plus Kampfzicke
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