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Ein Gast antworteteDas frage ich mich auch...
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Hallo,Zitat von Karosa Beitrag anzeigenWas die Hunde aber, die sich kaum ausweichen können in einem Haus, an Stress und Reibereien ertragen müssen, weiß ich nicht und kann es nur erahnen.
wie kommst Du zu der Annahme, dass es hier zu Stress und Reibereien kommen muss?
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Wenn man mehrere potente Rüden in einem Haushalt hält und dazu noch unkastrierte Hündinnen und gleichzeitig einen Deckakt nicht zulässt, puh, das ist schon eine Leistung und spricht für Deine Führungsqualitäten.
Was die Hunde aber, die sich kaum ausweichen können in einem Haus, an Stress und Reibereien ertragen müssen, weiß ich nicht und kann es nur erahnen.
Da meine Hunde alle als erwachsene Tiere bereits kastriert über den Tierschutz vermittelt wurden, würde ich es wichtig finden, dass jeder weitere Hund ebenfalls pauschal kastriert wird, weil die Motivationen betreffend Revier und Rang ansonsten sehr unterschiedlich wären.
Ich hätte große Zweifel, ob zwei fremde, erwachsene und unkastrierte Rüden zwangsweise in einem Haushalt lebend eine Bereichung für die Hunde selbst wären oder ob das Stresslevel zu hoch wäre. Damit tut man den Hunden in der Regel keinen Gefallen (Ausnahmen sind aber sicher möglich).
Mir tun schon immer die wild markierenden Rüden beim Gassigehen leid, die sichtlich in Aufruhr sind, wenn sie durch "ihr Revier" gehen und ständig in Kauf nehmen müssen, dass andere unkastrierte Rüden dies ebenfalls tun, ohne die Duftmarken des jeweils anderen zu respektieren und sich aus dem Revier des anderen fernhalten zu können. Das ist kein Spaß für die Hunde.
Umgekehrt ist es für sehr unsichere Hund auch kein Spaß, durch fremde Reviere zu laufen, immer die Duftmarke eines stärkeren Rüden in der Nase, die ihm sagt, dass er hier eigentlich nichts verloren hat.
Liebe Grüße
von Karosa
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Ich hatte es ja schon mehrfach erwähnt....
Ich werde jede Hündin, die ich habe, kastrieren und meine ist auch kastriert und zwar vor der 1. Läufigkeit, weil alles andere keinen Sinn (mehr) macht.
War letztens noch in der Klinik, da meine Hündin einen Fettknubbel am Bauch hatte. Wurde untersucht, alles klar, nichts schlimmes. Da hat sie auch das Gesäuge usw. abgetastet und gefragt, ob sie kastriert sei und wenn ja, wann.
Als ich ihr das sagte, atmete sie erleichtert auf! Dann wäre ja in dieser Hinsicht nichts zu befürchten.
Kenne viele ältere Hündinnen (auch in der Familie), die erst mit 14 oder später notkastriert werden mussten, das war dann richtig schlimm. Sie hatten starke Vereiterungen und es fast nicht geschafft. Muss ich das meinem Hund antun? Der Mammatumor ist weit verbreitet - wenn ich wenigstens das ausschalten kann, dann tue ich das.
Und bevor wieder das kommt....nein, ich habe mich nicht ausräumen lassen, habe vier Kinder und bin noch "intakt"
. Bitte nicht wieder Äpfel mit Birnen vergleichen.
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also wir hatten früher auch eine hündin...und die läufigkeit war überhaupt kein thema, wenn du nicht gerade edle teppiche zu hause hast, klappt das schon :-)
jedoch haben wir dann irgendwann einen rüden dazu bekommen und mussten einen von den beiden kastrieren lassen, haben uns dann für die hündin entschieden, ich glaube sie war sogar schon 7 jahre alt zu dem zeitpunkt. sie hat die op super überstanden und es hat nicht lange gedauert bis sie fit war. es kam mir sogar vor als wäre sie nach der kastration besser drauf gewesen...
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Das Thema ist ja hier schon ausführlich besprochen wurden. Ich möchte trotzdem nochmal meinen Senf mit einer anderen Sicht der Dinge geben....
Als erstes: Ich würde eine gesunde Hündin ohne gesundheitliche Probleme auch nicht kastrieren!!
Der gesundheitliche Aspekt wurde ja schon ausführlich besprochen und wäre bei mir Grund Nummer 1 es NICHT zu tun!!
Deine Entscheidung kann dir ja keiner abnehmen, aber da du fragtest wer das auch schon erlebt hat.....
Hier mal von mir eine kurze Zusammenfassung was verhaltenstechnisch passieren kann!
Wir haben hier in unserem Rudel 2 Rüden und 3 Mädchen....
Kewo unser Zwergschnauzer wurde mit 1 Jahr kastriert.
Ich wusste es damals nicht besser
und hatte im Reitverein viele intakte Mädchen mit rumlaufen.... und da dachte ich damals auch das wäre besser als ständig aufzupassen.
Bis 2005 ging auch alles gut.... Im Januar 2004 zog unser AussieJunge Ice Age mit ein und seitdem gibt es regelmäßig (so 1-2 mal im Jahr) ne richtige Rüdelkampelei.
Da Kewo keinen Hormonstatus im Rudel hat, lässt Ice Age ihn ziemlich viel machen.... Alles was der Schnauzerkopp so denkt...
Ab und zu ist der Kanal beim Ice Age dann mal voll und es rappelt in der Kiste, da wirds ungemütlich und ich danke dem lieben Gott dafür, das wir Ice Age gekriegt haben, weil der Schnauzer sonst bestimmt schon nicht mehr unter uns wäre...
Der große Kerle ist außer mal zwei Schmarren noch nie weitergegangen und glaub mir, bei dem Verhalten juckts sogar mir manchmal in den Fingern....
Und dann gehts wieder von vorne los.... Dauert ziemlich lange bis der Gemütshund Ice Age dann wieder austickt, aber ehrlich der SCHNAUZER hats dann voll und ganz verdient!! Der benimmt sich wie ein Kleinkind... Boxt in den Ice rein, umrundet ihn, knurrt ihn weg, nimmt ihn nicht ganz für voll.
UND ICH WEIß DAS, DASS IN MEINER VERANTWORTUNG LIEGT, WEIL ICH DEN ARMEN KERLE ÜBERHAUPT!!! UND DANN NOCH VOR DER GESCHLECHTSREIFE HAB KASTRIEREN LASSEN!!!
2005 als wir auf einem Seminar waren, kam es das erste mal vor das Ice Age "der Faden riss" und alle meinten der arme kleine Kewo-Hund!! Der große hat sich auf ihn gestürzt....
Natürlich waren erstmal alle geschockt und ich hab danach in Ruhe mit dem Verhaltenstrainer gesprochen. Er meinte dann, das wir das Problem immer haben werden, da der Kastrat nicht weiß wanns ernst wird und alles Spiel ist und der Intakte Rüde ihn nicht für voll nimmt da der Hormonstatus fehlt....
Das Problem haben wir bis heute und es ist nicht abzusehen, das der 11 Jahre alte Schnauzer irgendwann mal lernt wie man ne Fahne hisst
Da tritts du dir 10 Jahre später noch ständig selber in den Ar....
Wohlgemerkt: Unsere Hunde sind draußen wirklich nette und soziale Wesen. Aber in der Rudelfolge haben wir eben ständig Reibereien und das scheint nicht selten in diesem Fall zu sein....
Und nochmal das Beispiel Mädchen. Unsere Hündin Jamie musste mit 9 Jahren aufgrund einer Gebärmuttervereiterung kastriert werden...
Seitdem lebt sie eigentlich ohne Rudelstatus nebenher
Dabei war sie vorher Rudelchefin...
Doch die zwei intakten Mädels haben ihr ganz schnell gezeigt, das dass nun vorbei ist... Sie mischt immernoch mit, aber man merkt ihr an, das sie nicht mehr wie vorher im und mit dem Rudel unterwegs ist... Aber hier ging es nicht anders und ich bin froh, das Jamie keine Junghündin mehr war, als das passierte....
Also kurz: Wir schaffen es hier mit 1 intakten Rüden und zwei (bis 2009 drei) intakten Mädels zu trennen und aufzupassen.... Da heißt es Augen auf und bei sehr nervigen Jungs
ggf. das Mädel mitschleppen und/oder tagsüber während der Arbeit woanders unterzubringen.
Ich würde an deiner Stelle versuchen eine Möglichkeit zu finden, dir die Kastration zu ersparen... Das macht dir und dem Wuff vielleicht (wenn nicht heut, dann vielleicht morgen) großen Kummer und ist nicht rückgängig zu machen... Du weißt nicht, was in deinem Rudel die nächsten Jahre noch passiert...
Juliette Barclay hat in ihrem Kräuterhandbuch übrigens nen Absatz drin, wie die Mädels bissel weniger riechen
Könntest du ja vielleicht probieren? Komme zur Zeit nicht ran, aber wenn du möchtest kann ich zu Hause mal reinschauen....
LG Tine und die Hundebande
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Ehrlich gesagt klingt das für mich auch nicht gerade sehr schön für den Hund. Ich mein die sitzt eingesperrt in nem Zwinger. Draußen hängen ihre Herzesgatten vor dem Zwinger rum ... Bist du dir wirklich sicher, dass deine Hündin da nicht gelitten hat?Zitat von Shiraa Beitrag anzeigenWir hatten bisher 4 Hündinnen in unserer Familie. Alle intakt. Eine Hündin lebte auf dem Dorf bei meiner Oma und war während unserer Abwesenheit im Zwinger (Rüden "brachen" trotz 2 Meter hoher Mauer regelmäßig ins Grundstück ein, daher der Zwinger). Eine Nachbarin fand das gemein und ließ die Hündin an einem Tag mal frei... Zack. Schon hatten wir ungewollt Welpen. Wir hatten es gar nicht gemerkt, weil wir ja dachten, der Hund sei während unserer Abwesenheit im Zwinger gewesen...
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Wenn ich mir überlege: wöllte ich lieber sterilisiert werden oder im Fall eines Falles die "Pille danach" nehmen, würde ich mich für letzteres entscheiden. Ich finde es ganz furchtbar, Tiere einfach so zu kastrieren, nur weil man nicht aufpassen will, oder weil man den Dreck nicht will oder weil man noch einen intakten Rüden hat. Sowas muss man sich vorher überlegen! Es gibt sicher Fälle, in denen kommt eine Hündin ungeplant in den Haushalt. Aber selbst dann gibt es Möglichkeiten. Wir hatten auch schon Pärchen und haben die Hunde dann einfach getrennt.
Wir hatten bisher 4 Hündinnen in unserer Familie. Alle intakt. Eine Hündin lebte auf dem Dorf bei meiner Oma und war während unserer Abwesenheit im Zwinger (Rüden "brachen" trotz 2 Meter hoher Mauer regelmäßig ins Grundstück ein, daher der Zwinger). Eine Nachbarin fand das gemein und ließ die Hündin an einem Tag mal frei... Zack. Schon hatten wir ungewollt Welpen. Wir hatten es gar nicht gemerkt, weil wir ja dachten, der Hund sei während unserer Abwesenheit im Zwinger gewesen... Das kann schon schnell gehen. Dennoch haben wir die Hündin nie kastrieren lassen. Wir haben einfach die Nachbarin angezeigt. Sie betrat nie wieder das Grundstück
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Unsere Dalmatiner-Hündin haben wir im Alter von 5 Jahren kastrieren lassen. Zum einen verlief die Operation nicht ganz komplikationslos, weil Silma viel Blut verloren hat; zum anderen wurde Silma vier Monate nach der Kastration inkontinent. Durch meine Entscheidung habe ich also einen gesunden Hund zu einem kranken Hund gemacht. Die Wahrscheinlichkeit für kastrationsbedingte Inkontinenz ist gar nicht so gering: bei über 20 kg schweren Hündinnen soll sie bis zu 30% betragen. (Bei einigen Rassen, wozu auch Rottweiler gehören, soll der Prozentsatz noch höher liegen). Wobei die Inkontinenz kurz nach der Kastration auftreten kann, aber auch einige Jahre später.
Bei unserer Golden Retriever Hündin Lea hat unsere TÄ von einer Kastration abgeraten, weil Lea ein eher ängstlicher Hund ist, und sie nicht ausschließen kann, dass sich dieser Wesenszug nach einem solchen Eingriff verstärkt. Also, auch die Möglichkeit einer solchen Nebenwirkung sollte nicht außer Acht gelassen werden.
Für mich ist das Fazit aus diesen Erfahrungen: ich werde keinen Hund mehr ohne dringende medizinische Indikation kastrieren lassen.
Liebe Grüße
Monika
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Ein Gast antwortetedas ist halt dann die Kunst zu wissen, wo sich seine läufige Hündin gerade aufhältZitat von Birgit, M+P Beitrag anzeigenNaja, 5 Minuten genügen, um z.B. mit Erschrecken aus dem oberen Stockwerk guckend festzustellen, daß man die Gartenpforte offengelassen hat, und dann erleichtert festzustellen, daß die Hündin im Haus ist und im Garten kein (fremder) Rüde rumgeistert. Oder, oder, oder...
wobei mich meine Hunde sehr gerne verfolgen
ist also nicht sooo schwer hier zu wissen, wo's Mädel ist...
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Naja, 5 Minuten genügen, um z.B. mit Erschrecken aus dem oberen Stockwerk guckend festzustellen, daß man die Gartenpforte offengelassen hat, und dann erleichtert festzustellen, daß die Hündin im Haus ist und im Garten kein (fremder) Rüde rumgeistert. Oder, oder, oder...Zitat von Barack Beitrag anzeigenAlso wenn das Decken so schnell geht, frag ich mich, wieso so viele Züchter diverse Tests machen um den perfekten Deckzeitpunkt herauszufinden... und selbst dann ist nicht gesagt, dass die Hündin auch aufnimmt...
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Was war denn der Grund? Und was ging schief?Zitat von rotti Beitrag anzeigenich mußte meine hündin aus gesundheitlichen gründen kastrieren lassen. sie wäre beinahe dabei drauf gegangen. die op ging schief, es folgte eine zweite,
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Ein Gast antworteteAlso wenn das Decken so schnell geht, frag ich mich, wieso so viele Züchter diverse Tests machen um den perfekten Deckzeitpunkt herauszufinden... und selbst dann ist nicht gesagt, dass die Hündin auch aufnimmt...Zitat von Birgit, M+P Beitrag anzeigenMein größtes Problem ist nur meine Angst, doch mal 5 Minuten nicht richtig hinzugucken und dann hinterher den Welpen"segen" zu haben.
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Ein Gast antworteteDanke... Mir glückt das Aufpassen auf ne läufige Hündin seit fast 18 Jahren... seit 2 Jahren hab ich sogar noch einen intakten Rüden hier im Haus... where's the problem?Zitat von Sanhestar Beitrag anzeigenWenn mir nicht auffällt, dass mir die läufige Hündin während der Stehtage ausgebüchst ist (sie war ja dann schon mind. eine Woche vorher läufig), dann sollte ich vielleicht generell meine Hundehaltung überdenken.
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hallo,
ich würde keinen gesunden hund kastrieren lassen. bei einer hündin ist es ein sehr großer eingriff.
ich mußte meine hündin aus gesundheitlichen gründen kastrieren lassen. sie wäre beinahe dabei drauf gegangen. die op ging schief, es folgte eine zweite, um sie zu retten, davon erholte sie sich sehr, sehr langsam. sie war eine woche in der tierklinik und ich habe sie dann auf eigene verantwortung nach hause geholt.
meine tä machte uns wenig hoffnung, dass sie durchkommt.
wir haben es geschafft. 4 monate ganz harter kampf, ich ließ sie nicht aus den augen, fütterte sie im liegen mit der hand, schleppte den 40 kilo rotti vor die tür zum lösen. sie war nur noch ein elend auf 4 beinen, wenn sie denn stehen konnte. geschlafen habe ich auf dem boden neben ihr, weil ich sie nicht allein lassen konnte.
diese bilder werde ich nie wieder vergessen.
ich weiß, meistens geht die op gut, aber ebend nicht immer. die schmerzen, die der hund aushalten muß, hat trotzdem jeder hund.
man sollte mit solchen dingen nicht leichtfertig umgehen, eine kastra ist kein verhütungsmittel, es ist ein schwerer eingriff in den körper.
gruß rotti
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