Zitat von Steffen
Beitrag anzeigen
Diese Leute haben und züchten auch Hunde, die im Coursing, auf Rennbahnen oder auch einfach nur im Freilauf unterwegs sind - trotzdem sind kaum oder nur sehr wenige Verletzungen zu beklagen.
Die Whippets, die ich kenne, haben alle noch ihre Daumen - deshalb ist mir gar nicht in den Sinn gekommen, dass denen die Daumen abgenommen werden, das habe ich erst hier im Forum erfahren - und haben keine Probleme damit - nicht mal, wenn sie mit anderen Hunden frei in unebenen Gelände laufen......Vielleicht auch nen anatomisches Problem, worauf bei der Zucht geachtet werden muss, denn es gibt durchaus Hunde, bei denen die Daumen und entsprechend die Krallen recht weit abstehen, während andere ganz eng anliegende Daumen und entsprechende Krallen haben.
Man kann doch nicht bei einem Welpen vorhersagen, der kann mal Probleme kriegen, der dagegen nicht, also vorsichtshalber alles ab.
Die Erfahrungen anderer Whippetzüchter sind doch nicht von der Hand zu weisen und könnten durchaus darauf hinweisen, dass Deine bisher EINZIGE Erfahrung nicht die Regel sein muss.
Als das Kupieren von Ohren und Ruten verboten wurde, ging ein Riesenaufschrei durch die betroffenen Züchter und man befürchtete ein immenses Ansteigen der Verletzungen.
Diese sind aber entgegen den Befürchtungen ausgeblieben, so das man im Nachhinein tatsächlich feststellen kann, das Kupieren war als Prävention vor Verletzungen überflüssig. Lediglich bei Jagdhunden, die wirklich im dichten Dornengestrüpp unterwegs sind und rassebedingt dünne, wenig befellte Ruten haben, war ein erhöhtes Verletzungsrisiko an den Ruten - nicht aber an den Ohren - festzustellen.
Das Kupieren von Daumen fällt unter das Tierschutzgesetz - und wie gesagt, eine medizinische Indikation ist dann nicht gegeben, wenn gegenteilige Erfahrungen nicht nur vereinzelt beweisen, dass dieses Verletzungsrisiko, von dem Du sprichst, gar nicht so hoch ist wie vermutet.

Einen Kommentar schreiben: