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  • Laila
    antwortet
    Zitat von Swanie Beitrag anzeigen
    Hast Du vielleicht zum allgemeinen Verständnis ein Foto davon?
    Falls Steffen keins hat, kann ich sicher aushelfen:
    http://www.flitzepfoten.de/Flitzepfo...r/IMG_7814.jpg

    http://www.flitzepfoten.de/Flitzepfo...20090301_9.jpg

    http://www.flitzepfoten.de/Flitzepfo...20091219_3.jpg

    http://www.flitzepfoten.de/Flitzepfo...20100130_8.jpg

    Alles übrigens intakte Whippets.

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  • Steffen
    antwortet
    Zitat von Amstaff-Mama Beitrag anzeigen
    Wenn eine Hunderasse ein Art und Weise beim Rennen und Bewegen an den Tag legt wobei sie sich ständig an den Daumenkrallen verletzen, wenn man dieser Aussage glauben schenken kann, dann frage ich mich warum man nicht schaut dass man diese Art des Rennens wegzüchtet!
    Hä? Du willst also den Standard ändern?
    Whippets sind bewusst so gezüchtet, da man sie früher genau so brauchte. Und seit jeher werden eben deshalb beim Whippet die Daumenkrallen entfernt. Es steckte und steckt also tatsächlich ein Sinn dahinter.
    Wie ich schon sagte, von rein kosmetischen Amputationen (Ohren, Rute, Krallen) halte ich nichts und bin auch für ein Verbot.

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  • Steffen
    antwortet
    Das habe ich vor 'ner Weile an anderer Stelle auch schon getan. Und? Gebracht hat's nichts.

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  • Anett
    antwortet
    Guten Morgen Steffen,

    ich finde es auf jeden Fall echt toll von dir, dass du jetzt anfängst, dich hier auf die Diskussion sachgerecht einzulassen und dich den fragen zu stellen. Das ist ein Fortschritt und für alle entspannender.

    LG
    Anett

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  • Steffen
    antwortet
    Zitat von Laila Beitrag anzeigen
    Vielleicht sogar ein Ansatz, warum sich manche Whippets in Kreisen, in denen Du Dich offenbart mehr bewegst als ich, sich möglicherweise häufiger verletzen?
    Das hat mit den "Kreisen", die du meinst, recht wenig zu tun. Deine Hunde coursen oder rennen an Veranstltungen auf dafür abgesteckten Feldern, andere (wie unsere und deine vielleicht auch) tuen's im täglichen Freilauf, auf Wiesen, Feldern, in Wäldern....
    Die Bewegung ist die gleiche.

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  • Amstaff-Mama
    antwortet
    Zitat von Steffen Beitrag anzeigen
    Also, unsere Hunde (und nicht nur die) haben fast dauerhaft die Möglichkeit zwischen Drinnen und Draußen (also Hof und Garten) zu wählen. Demzufolge müssten sie dauerbandagiert werden, schließlich liegen sie draußen nicht nur in der Sonne.
    Das Kupieren von Ohren und Rute hat seinen Ursprung in der Gebrauchshundhaltung (der kosmetische Aspekt kam erst später). So wurden und werden in den Ursprungsländern Herdenschutzhunden Ohren und Rute kupiert, um das Verletzungsrisiko beim Kampf mit Wölfen und Bären zu minimieren. Deiner Logik folgend bräuchten Owtscharkas im Dienst nur 'nen Helm zu tragen, dann könnten die Ohren dran bleiben.
    Der Vergleich hinkt.

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  • Steffen
    antwortet
    Also, unsere Hunde (und nicht nur die) haben fast dauerhaft die Möglichkeit zwischen Drinnen und Draußen (also Hof und Garten) zu wählen. Demzufolge müssten sie dauerbandagiert werden, schließlich liegen sie draußen nicht nur in der Sonne.
    Das Kupieren von Ohren und Rute hat seinen Ursprung in der Gebrauchshundhaltung (der kosmetische Aspekt kam erst später). So wurden und werden in den Ursprungsländern Herdenschutzhunden Ohren und Rute kupiert, um das Verletzungsrisiko beim Kampf mit Wölfen und Bären zu minimieren. Deiner Logik folgend bräuchten Owtscharkas im Dienst nur 'nen Helm zu tragen, dann könnten die Ohren dran bleiben.

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  • Shiela
    antwortet
    Zitat von Steffen Beitrag anzeigen
    Na klar, man wickelt seinen Hund dauerhaft ein, damit er sich nicht verletzt....
    Ich glaube nicht das es Stunden dauert, einem Hund eine Bandage vor dem Spaziergang anzulegen. Da dauert es sicher länger meinen Zappels ein Geschirr anzulegen.

    Außerdem...eine gescheite Antwort war das auch nicht. Es fordert mich gerade zu heraus zu fragen: ist es reine Bequemlichkeit die Bandage wegzulassen?

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  • Amstaff-Mama
    antwortet
    Wenn eine Hunderasse ein Art und Weise beim Rennen und Bewegen an den Tag legt wobei sie sich ständig an den Daumenkrallen verletzen, wenn man dieser Aussage glauben schenken kann, dann frage ich mich warum man nicht schaut dass man diese Art des Rennens wegzüchtet!
    In meinen Augen kann es nicht dass man dann vorsorglich die Daumenkralle abnimmt.

    Ist doch ähnlich wie bei vielen Kurznasigen Hunderassen wo man auch hin und wieder hört das dort die Nasenfalte operativ korrigert werden muss damit der Hund Luft bekommt.
    Oder wo Nasenlöcher geweitet werden müssen etc.


    Sowas fällt dann in den Augen der Allgemeinheit halt unter Qualzucht.

    Hier hilft auch nur ein Überdenken des Zuchtstandards.


    Bei anderen Hunderassen (Amstaff fällt mir ein) ist es zum Beispiel ein Fehler wenn diese Hunde im Passgang laufen. Wobei hier davon ausgehe dass es sich hier um eine rein Kosmetische Sache handelt. Passgang sieht halt bescheiden aus....birgt für den Hund aber kein Verletzungsrisiko.

    Von daher frage ich mich also ob es dann gut sein kann wenn der Whippet diese besondere Art und Weise beim Rennen hat.
    Da wäre es doch Tierschutzgerechter zu Versuche diese Halsbrecherische Art wegzuzüchten, anstatt vorsorglich die Daumen zu amputieren.

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  • Swanie
    antwortet
    Zitat von Steffen Beitrag anzeigen
    Das Problem beim Whippet ist nicht seine Geschwindigkeit, sondern seine Art sich zu bewegen, Haken zu schlagen, Richtungwechsel auszuführen. Und genau das ist die Ursache für die Daumenverletzungen. Wenn Whippets sich richtig in die Kurve legen, berühren sie mit der Schulter fast den Boden. Diese Art zu laufen ist "das Besondere" der Rasse, kein anderer Hund (auch kein anderer Windhund) bewegt sich so. Und diese Art zu laufen birgt eben Verletzungsrisiken.
    Hast Du vielleicht zum allgemeinen Verständnis ein Foto davon?

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  • Laila
    antwortet
    @Steffen: ich hab gesehen, Du meintest Latoya, die, von der Du Dich trennen musstest...

    Ach ja, und die Antwort auf meine anderen zwei Fragen ist mir schon wichtig, die habe ich auf Deiner HP nicht finden können.

    Zitat von Steffen Beitrag anzeigen
    Übrigens, die Schweizer sind ja bekanntlich noch 'n Zacken schärfer als die Deutschen, was die Kupiererei und die Einfuhr von kupierten Hunden betrifft. Und was machen die? Die empfehlen den Whippetzüchtern (aber wirklich nur denen) dringend, die Daumenkrallen zu entfernen. Warum wohl?
    Hast Du da bitte mal ne Quellenangabe?


    Zitat von Steffen Beitrag anzeigen
    Na klar, man wickelt seinen Hund dauerhaft ein, damit er sich nicht verletzt
    Darf ich fragen, ob Du Schuhe trägst? Das soll bei einigen Menschen der Fall sein (mich eingeschlossen), wenn man das moderne verweichlichte Leben dauerhaft geniesst. Gibt auch noch genug Menschen, die auf sowas nicht angewiesen sind. Vielleicht sogar ein Ansatz, warum sich manche Whippets in Kreisen, in denen Du Dich offenbart mehr bewegst als ich, sich möglicherweise häufiger verletzen?

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  • Steffen
    antwortet
    Na klar, man wickelt seinen Hund dauerhaft ein, damit er sich nicht verletzt....

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  • Shiela
    antwortet
    Es gab doch hier aber schon unzählige Hinweise bezüglich Verbänden, Bandagen oder die Kralle zu tapen. Warum wird das nicht gemacht?

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  • Steffen
    antwortet
    Zitat von gabydux Beitrag anzeigen
    ..... Deine bisher EINZIGE Erfahrung .....
    ....mit eigenem Hund. Ich habe auch schon genügend andere Fälle gesehen, bei Whippets anderer Leute. Und das geht nicht nur mir so.

    Glaubst du wirklich allen Ernstes, dass sich etliche (teils langjährige) Züchter und deren Tierärzte gleichgültig bestehenden Gesetzen widersetzen? Glaubst du tatsächlich, das Daumen amputieren geschieht, wie das Kupieren von Rute und Ohren, aus kosmetischen Gründen?

    Übrigens, die Schweizer sind ja bekanntlich noch 'n Zacken schärfer als die Deutschen, was die Kupiererei und die Einfuhr von kupierten Hunden betrifft. Und was machen die? Die empfehlen den Whippetzüchtern (aber wirklich nur denen) dringend, die Daumenkrallen zu entfernen. Warum wohl?

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  • Barack
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Steffen Beitrag anzeigen
    Doch, sicher.
    Mir war das Entfernen der Daumenkrallen vor meiner Whippetzeit fremd. Und als ich davon erfuhr, hielt ich es (wie die meisten Leute) für "modischen Schnullifax", konnte keinen Sinn dahinter erkennen.
    Meine erste Whippethündin zog bei mir ein (mit Daumenkrallen, die waren aber kein Auswahlkriterium) und - Treffer. All die für mich bis dahin blödsinnigen Begründungen für den Sinn der Daumenamputation trafen zu. Das Problem beim Whippet ist nicht seine Geschwindigkeit, sondern seine Art sich zu bewegen, Haken zu schlagen, Richtungwechsel auszuführen. Und genau das ist die Ursache für die Daumenverletzungen. Wenn Whippets sich richtig in die Kurve legen, berühren sie mit der Schulter fast den Boden. Diese Art zu laufen ist "das Besondere" der Rasse, kein anderer Hund (auch kein anderer Windhund) bewegt sich so. Und diese Art zu laufen birgt eben Verletzungsrisiken.
    Um dieses recht große Verletzungsrisiko auszuschalten, ist dieser kleine "Kupiereingriff" schon sinnvoll. Und das sehe nicht nur ich so.
    Ich kann aber schon verstehen, dass dieser Eingriff für "Normalhundhalter" (also die, ohne Whippet) befremdlich wirken kann. Ging mir früher auch so.
    Mir ist es deshalb befremdlich, weil z.B. bei den IWs das Problem der aufgeschlagenen Rute besteht... wer so eine Verletzung schon mal hatte, weiß, dass das sehr schlecht heilt... stell ich mir jetzt persönlich schlimmer vor als ne abgerissene Daumenkralle, weil die Rute doch mehr Belastung aushalten muss, als gerade diese Stelle an der Pfote... trotzdem wird hier erst dann amputiert, wenn diese Wunden immer wieder schlecht heilen oder gar keine Chance besteht...

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