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Ab 30. August jeweils Sa., 19:15 Uhr: "Der Hundeprofi" mit Martin Rütter

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  • Mara+Frauchen
    antwortet
    Hi Claudia,

    muss da noch was ergänzen. Ursprung dieser Diskussion war schon der Herr R. mit seiner Sendung, der Auslöser war dann wohl sein Einsatz der Wurfkette.
    Die Userin, die bereits ein "Nein" abgelehnt hatte, schlug vor, den Hund zu beobachten und im Vorfeld ein Alternativverhalten anzubieten.

    Das klang für mich erstmal ganz toll, ABER: das setzt doch auch voraus, dass ich meinen Hund in- und auswendig kennen muss, seine Körpersprache absolut verstehen muss und eigentlich nichts anderes tun darf, als beide Augen und das Gehirn nur beim Hund zu haben.

    Ich habe mir das bei meiner Hündin vorgestellt, die ich vor fast 11 Monaten als totales Angstbündel aus dem TH geholt habe. Meine Maus gewinnt immer mehr Vertrauen, sie wird mutiger, Dinge vor denen sie heute noch zurückgeht, die traut sich sich morgen dann schon .

    In Situationen, die ich von Anfang an bei ihre kenne, z.B. ihre Reaktion bei Autos, Mopeds, Traktoren und auch bei manchen Hunden, die hab ich so gut im Griff, dass ich da mit einem Alternativverhalten arbeiten kann. Viel mehr Schwierigkeiten haben wir da im Haus, da ist sie das reinste "Überraschungsei". Mir fehlt einfach die Vorstellungskraft, wie ich ein Alternativverhalten aufbauen soll, wenn sie plötzlich den Mülleimer leert, während ich auf Toilette bin .
    Meine Hündin "klammert" auch sehr und sie bedrängte mich, mir war das gar nicht so richtig bewußt. Seitdem arbeite ich da viel mehr mit Körpersprache und auch mit Körpereinsatz. Aber das wurde ebenso abgelehnt.

    Und da hab ich dann gar nix mehr verstanden

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  • claudia61
    antwortet
    @van halen
    praktischerweise ist es bei gnädiger frau so, dass sie bei meinem nein auch gleich die kiefer aufklappt, wenn sie was im maul haben sollte.
    ihr ein sicheres aus beizubringen, das ist etwas schwierig.
    genauso auch beim terrier, der hat das einfach nicht gerafft, was ich von ihm wollte, aber ich habs immer und immer wieder versucht und seit einiger zeit hat er begriffen, was ich auf aus von ihm will. ich bin da scheints auch nicht so besonders talentiert, ihm das beizubringen, wie ich das gerne hätte. aber das wird schon noch.
    wichtig ist mir, dass beide hunde auf ein nein gut reagieren und dass sich beide hunde alles abnehmen lassen.

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  • Rottiheidi
    antwortet
    @Van Halen

    Da bin ich ganz Deiner Meinung. Man muss seinem Hund alles aus der Schnauze holen können. Das kann lebensrettend sein.

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  • van Halen
    antwortet
    Zitat von claudia61 Beitrag anzeigen
    ein anderes mal habe ich gesehen, wie schnell das gehen kann, dass hunde etwas finden und fressen. bei einem spaziergang am fühlinger see hatte ein grösserer hund die karkasse von einem brathähnchen im maul udn versuchte, das runterzuwürgen. bis man da dran ist udn sowas aus dem maul geholt hat!
    jedenfalls bin ich bei sowas echt leicht paranoid....
    mein horrorszenario ist, dass ich dafür verantwortlich sein könnte, dass meine hunde an etwas sterben müssten, was sie draussen aufgenommen haben und was ich nicht verhindern konnte, weil ich etwas versäumt habe, weil ich ihnen kein abbruchkommando beigebracht und regelmässig geübt habe.........
    Gutes Thema.
    Hatten wir doch hier auch schon öfter.

    Und ich böser Mensch bin immernoch der Meinung, dass ich meinen Hunden jederzeit alles aus der Gosch holen können muss, bzw. ich sehr grossen Wert (muss ich sportmässig eh ) auf "Aus" lege. Auch auf Distanz.
    Mir wurde dann schon vorgehalten, dass das von mir nicht ok sei, weil "der Hund kein Vertrauen zu mir haben könne, damit nicht umgehen könne usw".

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  • claudia61
    antwortet
    Zitat von Mara+Frauchen Beitrag anzeigen
    Zumal ich auch jetzt noch die Erfahrung gemacht habe, dass es Menschen gibt, die bereits ein konsequentes "Nein" ablehnen.
    Bei mir blinken da nur noch Fragezeichen in Augen, und zwar sehr viele
    da habe ich auch fragezeichen in den augen.
    ich hatte mal für eine kurze zeit einen dackelrüden in pflege und zur vermittlung. der war soweit unkompliziert, wenn auch gelegentlich etwas dickschädelig. wir waren im wald unterwegs und am wegrand hat etwas gelegen. der daggel hatte das sofort im maul. GsD war das nicht klein genug, dass er das einfach so abschlucken konnte. eine olivfarbene scheibe wie ein puck. ich wusste nicht, was das war. aber ich hatte die vollpanik und habe versucht, das ding sofort aus dem maul zu holen. es war unglaublich! der kleine drecksack hatte die kiefer so fest zusammengebissen als wäre das ein schraubstock! was war das eine aktion, bis ich das aus dem maul raus hatte. es war ein tollwutköder für die füchse, habe ich dann erfahren. ich war schweissgebadet und fix und fertig!
    ein anderes mal habe ich gesehen, wie schnell das gehen kann, dass hunde etwas finden und fressen. bei einem spaziergang am fühlinger see hatte ein grösserer hund die karkasse von einem brathähnchen im maul udn versuchte, das runterzuwürgen. bis man da dran ist udn sowas aus dem maul geholt hat!
    jedenfalls bin ich bei sowas echt leicht paranoid....
    mein horrorszenario ist, dass ich dafür verantwortlich sein könnte, dass meine hunde an etwas sterben müssten, was sie draussen aufgenommen haben und was ich nicht verhindern konnte, weil ich etwas versäumt habe, weil ich ihnen kein abbruchkommando beigebracht und regelmässig geübt habe.........

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  • Rottiheidi
    antwortet
    @Claudia

    Das NEIN kannte er schon, bevor ich mit dem Antijagdtraining begonnen hatte. War wohl das einzige was er bei seinen Vorbesitzern gelernt hatte (ausser, dass man Angst vor der Zeitung haben muss, weil man damit Haue bekommt!!!).

    Es hat wirklich lange gedauert. Das erste mal ohne Schleppleine dauerte (wenn ich mich recht erinnere) ca. 1,5 - 2 Jahre).

    @Marlene

    Felix hat es nicht eingeschränkt.

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  • Marlene
    antwortet
    Moin,

    es hieß hier doch "ohne Hilfsmittel"?
    Eine Schleppleine ist auch ein Hilfmittel, sie schränkt den Hund sehr in seiner Bewegungsfreiheit ein
    Und eine Antwort auf Claudias Frage würde mich doch auch sehr interessieren.

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  • claudia61
    antwortet
    wie genau hat der hund denn gelernt, was ein NEIN bedeutet?
    udn wie lange in etwa hast du denn daran arbeiten müssen?

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  • Rottiheidi
    antwortet
    Ich habe mit Felix lange mit Schleppleinentraining gearbeitet. Desweiteren haben wir mit Reizangel zwecks Reizkontrolle trainiert. Es hat wirklich ziemlich lange gedauert, gebe ich zu, aber das "Nein" war und ist dann gefestigt gewesen.

    Felix ist ein Glatthaar-Foxterrier-Beagle-Mix. Ich habe ihn bekommen als er drei Jahre alt war. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits unzählige Kaninchen getötet, weil es seinen Vorbesitzern schietegal war. Traurig aber war.

    Ein deutliches NEIN lehne ich nicht ab. Geht aus der Entfernung nicht anders.

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  • Mara+Frauchen
    antwortet
    Zitat von claudia61 Beitrag anzeigen
    jo.....und vor allem kennt der terrier nur eine richtung: nach vorne!
    und das auch und gerade,w enn er angst hat.
    zögern, zurückgehen, das könnte in einem bau ganz fatale folgen haben!


    im übrigen wüsste ich gerne mal, wie andere, die jedes hilfsmittel, jeden abbruch, jedes bisken stress etc. ablehnen, z.b. ein sicheres NEIN etabliert haben. betonung auf sicher.
    da lege ja wohl nicht nur ich besonderen wert drauf, oder?

    Claudias Frage schließe ich mich jetzt einfach mal an. Zumal ich auch jetzt noch die Erfahrung gemacht habe, dass es Menschen gibt, die bereits ein konsequentes "Nein" ablehnen.
    Bei mir blinken da nur noch Fragezeichen in Augen, und zwar sehr viele

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  • van Halen
    antwortet
    Zitat von claudia61 Beitrag anzeigen
    schade, niemand hat auf meine frage geantwortet.
    ich wüsste nämlich wirklich gerne, wie jemand, der sagt, dass er ausschliesslich (!) über positive verstärkung arbeitet udn für einen abbruch mit hilfsmitteln keinerlei verständnis aufbringt, bei seinem eigenen hund ein sicheres kommando für den abbruch einer handlung hinkriegt.......
    Und ich möchte die Frage erweitern,
    "bei einem triebstarken Hund" , einem als erwachsenen übernommenen Hund, der zB sein Triebziel und somit Erfolge hatte, dessen Verhalten u. U. etabliert ist...

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  • claudia61
    antwortet
    schade, niemand hat auf meine frage geantwortet.
    ich wüsste nämlich wirklich gerne, wie jemand, der sagt, dass er ausschliesslich (!) über positive verstärkung arbeitet udn für einen abbruch mit hilfsmitteln keinerlei verständnis aufbringt, bei seinem eigenen hund ein sicheres kommando für den abbruch einer handlung hinkriegt.......

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  • claudia61
    antwortet
    Zitat von selli Beitrag anzeigen
    wir vergessen immer mal wofür Sie gezüchtet worden sind, Terrier leitet sich von Terre ab und heisst Erde,welches daher kommt das er die Beutetiere aus den Bau treiben soll, und da musste er nunmal selbst entscheiden.
    jo.....und vor allem kennt der terrier nur eine richtung: nach vorne!
    und das auch und gerade,w enn er angst hat.
    zögern, zurückgehen, das könnte in einem bau ganz fatale folgen haben!


    im übrigen wüsste ich gerne mal, wie andere, die jedes hilfsmittel, jeden abbruch, jedes bisken stress etc. ablehnen, z.b. ein sicheres NEIN etabliert haben. betonung auf sicher.
    da lege ja wohl nicht nur ich besonderen wert drauf, oder?
    Zuletzt geändert von claudia61; 23.09.2008, 10:20.

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  • selli
    Ein Gast antwortete
    Boah ich lehne mich mal aus dem Fenster:ist das hier das Forum Kindergarten?

    Meine Herren werden hier Grundprinzipiell alle Worte auf die Goldbarre gelegt?Oder Ausrufe Zeichen?

    Dann entschuldige ich mal gleich im Vorraus,denn so kenne ich mich nicht aus,oder kenne die Bedeutung mehrerer Zeichen.

    Und jetzt mal bitte zurück zu Thema,weil wer besser wen was erzieht ist sehr supjektiv und auf solche Sachen hab ich keine Lust,deswegen hab ich mich nicht angemeldet.

    Wer Hilfsmittel braucht Bitte,wer Zeit hat und Geduld super.

    Wurfketten ist die Frage kann man zielen?Denn auf dem Hundeplatz hat mal eine meinen Hund damit getroffen,über das Hämatom konnte ich schon schwer hinweg sehen,aber das UPPS da bin ich geplatzt.
    Deswegen werde ich sie für mich sicher nicht mehr anwenden,aber bei meinem Hund reicht es auch wenn ich die Stimme erhebe oder ich meinen einspez. Pfeifton einsetze.

    Und nun noch ein Wort zumTerrier:wir vergessen immer mal wofür Sie gezüchtet worden sind, Terrier leitet sich von Terre ab und heisst Erde,welches daher kommt das er die Beutetiere aus den Bau treiben soll, und da musste er nunmal selbst entscheiden.Und das raus zu bekommen ist sehr schwer.
    Also Hut ab,wer da noch ein Probfall hat und das hin bekommt.

    Svea

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  • c.schnuffelblau
    antwortet
    Hi Amonchen,
    Für mich ist Hundeerziehung halt ein wenig mehr und ich beschäftige mich auch sehr viel damit

    Siehst Du, Du setzt vorraus, daß Du Dich mehr mit Hundeerziehung beschäftigst als ich. Ich wage zu behaupten, daß das nicht so ist.
    Gleich fahre ich los und nehme an einem Intensiv-Kurs über 14 Tage Hundeerziehung teil.
    Ich habe schon ne Menge Kurse besucht und viele, viele Einzelstunden gehabt um speziell für meine Hunde ein zugeschnittenes Programm erarbeiten zu können.
    Auch das halte ich für aggrogantes Denken: dieses " die tun ja nichts, die nehmen den einfachen Weg"
    Das ist ein Vorurteil welches einfach nicht stimmt.

    Ich hatte vorhin noch ne Einzelstunde mit meinen Hudnepsychologen und habe den mal gefragt, wie er das so sieht mit Hetzttrieb bei Hudnen. Er sagt, viele kann man mit Konsequenz und Geduld erziehen. Die meisten.Bei einigen nimmt er das Sprühhalsband zur Hilfe, weil es anders nicht geht.
    Er sagt, pro Jahr schickt er 3 Leute nach Hause unverrichteter Dinge nach Hause,weil diese sanften Methoden nicht wirken.
    Er sagt, ihm tut es leid, aber gelingt nicht bei jedem Hund den Jagtrieb zu durchbrechen.
    Liebe Grüße, Christiane

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