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Ab 30. August jeweils Sa., 19:15 Uhr: "Der Hundeprofi" mit Martin Rütter

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  • Christine+Emma
    antwortet
    Zitat von claudia61 Beitrag anzeigen
    hi sonja,

    dein eingeführtes kommando ist dann also etwas ganz anderes als das, was ich meine und das für mich persönlich einen sehr hohen stellenwert hat.
    ich bin der überzeugung, dass ein sicheres abbruchkommando wie ein NEIN für meine hunde überlebenswichtig sein kann und wäre nicht bereit, über jahre hinweg an einem so wichtigen kommando herumzuwurschteln und das mit zweifelhaftem erfolg.
    ohne die erzeugung von meideverhalten kein sicheres abbruchkommando, das in wirklich jeder (!) situation funktioniert, meine ich.
    in der zwischenzeit kann meine hunde nämlich meine animosität, ihnen nur ein einziges mal eine grenze aufzuzeigen, schlicht das leben kosten........
    udn das, um ihnen einmal einen kurzen moment lang etwas stress zu ersparen? nein, das kann es nicht sein!

    und wenn man mal schaut, wie hunde in so manchen situationen untereinander agieren, dann hat der ein oder andere hund deutlich stress auszuhalten! zurechtweisungen, grenzen setzen......dat kann alles andere als stressfrei sein!
    Hallo Claudia,

    ich trainiere das Nein so ähnlich wie Sonja, ohne Meideverhalten der Hunde. 100 %ig hat das bei Emma aber nicht geklappt (vor allem bei vermeintlich Fressbarem). Wie erzeugst Du denn das Meideverhalten? Vielleicht habe ich überlesen, wie Du das Nein aufbaust? Das würde mich sehr interessieren.

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  • claudia61
    antwortet
    Zitat von SonjaBenny Beitrag anzeigen
    Hallo Claudia,

    Ich mein "laß es" ähnlich aufgebaut wie vorher beschrieben wurde. Auch über einen Frustaufbau und mit Leckerchen. (ich habs schon mal irgendwo im Forum beschrieben)

    Ja es funktioniert sehr gut, aber noch nicht in jeder Lebenslage (sie wird bald 8 Monate)
    Angewandt habe ich es beim Versuch Menschen in die Hinterbeine zu zwicken.
    Dafür war es hervorragend.
    Sicherung fürs nicht Beachten war die Schleppleine am Geschirr.

    Es funktioniert sehr gut bei gestellten Situationen und in ablenkungsarmen Gebieten.

    Sogar bei Rebhühnern und div. Hunden kann ich damit das "angucken/fixieren" unterbrechen -
    aber nicht dauerhaft oder lang genug, weil der Reiz einfach noch zu hoch ist.

    Beim Fressen und Jagen gehts sicherlich noch nicht, aber dazu fehlt die Übung und der Ausbau dieses Singals.

    Aber bei extremen Hunden neige ich eher dazu, anders bei sowas ranzugehen. Denn das Verhalten dauerhaft zu verbieten - steigert m.M. das Interesse zu stark.

    Eher würde ich mit dem "Fehlverhalten" arbeiten, also schon mit Abbruch, aber auch mit Dürfen und z.b. Bringen vom Fressen aufbauen oder anzeigen beibringen.

    Ich denke das motiviert den Hund mehr zu Mitarbeit als ein dauerhaftes Verbieten seiner Vorlieben....
    hi sonja,

    dein eingeführtes kommando ist dann also etwas ganz anderes als das, was ich meine und das für mich persönlich einen sehr hohen stellenwert hat.
    ich bin der überzeugung, dass ein sicheres abbruchkommando wie ein NEIN für meine hunde überlebenswichtig sein kann und wäre nicht bereit, über jahre hinweg an einem so wichtigen kommando herumzuwurschteln und das mit zweifelhaftem erfolg.
    ohne die erzeugung von meideverhalten kein sicheres abbruchkommando, das in wirklich jeder (!) situation funktioniert, meine ich.
    in der zwischenzeit kann meine hunde nämlich meine animosität, ihnen nur ein einziges mal eine grenze aufzuzeigen, schlicht das leben kosten........
    udn das, um ihnen einmal einen kurzen moment lang etwas stress zu ersparen? nein, das kann es nicht sein!

    und wenn man mal schaut, wie hunde in so manchen situationen untereinander agieren, dann hat der ein oder andere hund deutlich stress auszuhalten! zurechtweisungen, grenzen setzen......dat kann alles andere als stressfrei sein!

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  • c.schnuffelblau
    antwortet
    Ich fand die Reihe am Samstag ja auch wieder gut.
    Alleine, daß er darauf hingewiesen hat, daß Hunde dieses Geklopfe auf den Kopf (und anderswohin) nicht mögen.
    Sieht man ja ständig, daß die Hudne kleine Schläge bekommen. Und das soll dann noch ne Belohnung sein!
    LG, CHristiane

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  • Christine+Emma
    antwortet
    Zitat von c.schnuffelblau Beitrag anzeigen
    Hallo Christine,

    bei Deiner Äußerung hat man aber auch nicht wirklich Lust zu antworten, wenn man, so wie ich, seit 2 Monaten mit der Schleppleine unterwegs ist.

    Du meinst, weil ich den Umgang mit der Schleppleine anders gelernt habe, hast Du keine Lust zu antworten?
    Nein natürlich nicht, ich habe mich auf Deine Antwort bezogen, dass DU keine Lust zu antworten hättest und auf dies von Dir:

    Wie soll denn da ein Effekt eintreten, wenn man nicht ruckt?
    Ein weiterer Nachteil der Schleppleine (die hält man nicht in der Hand, darüber sind wir uns alle einig?) ist der, daß ein Hund mit wirklich starkem Jagdtrieb so schnell weg ist, daß man die Leine nicht immer erwischt. Der Hund verheddert sich dann irgendwo und man kann nur hoffen, daß man ihn findet. Mal von der Verletzungsgefahr abgesehen.
    Also der Bringer schlechthin ist ne Schleppleine auch nicht.
    Die Dinge die vorher hier als Schleppleinentraining genannt wurden, kenne ich nicht also solches, weil ich die mit der normalen Leine beigebracht hatte.
    Bei Emma brauchte ich gar keine Leine. Deshalb habe ich mich mit dem Schleppleinentraining anfangs auch sehr schwer getan.

    Mit Deiner Erklärung kann ich mehr anfangen und mir vorstellen, daß es sinnvoll ist.
    LG, CHristiane
    Dann wäre es ja geklärt

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  • c.schnuffelblau
    antwortet
    Hallo Christine,

    bei Deiner Äußerung hat man aber auch nicht wirklich Lust zu antworten, wenn man, so wie ich, seit 2 Monaten mit der Schleppleine unterwegs ist.

    Du meinst, weil ich den Umgang mit der Schleppleine anders gelernt habe, hast Du keine Lust zu antworten?

    Die Dinge die vorher hier als Schleppleinentraining genannt wurden, kenne ich nicht also solches, weil ich die mit der normalen Leine beigebracht hatte.

    Mit Deiner Erklärung kann ich mehr anfangen und mir vorstellen, daß es sinnvoll ist.
    LG, CHristiane

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  • SonjaBenny
    antwortet
    Hallo Claudia,

    hast du ein nein so konditioniert? wie variantenreich ist das geübt? udn wie sicher funktioniert das nein?
    funktioniert das nein zuverlässig in wirklich allen denkbaren und undenkbaren situationen? wäre der hund verfressen, würde er also draussen nichts fressen bzw. aufnehmen, selbst wenn es um das leckerste menschenessen ginge? wäre der hund jagdambitioniert, würde er sich sofort stoppen lassen, wenn ein hase direkt vor ihm aufspringt oder ein reh? etc.pp.
    Ich mein "laß es" ähnlich aufgebaut wie vorher beschrieben wurde. Auch über einen Frustaufbau und mit Leckerchen. (ich habs schon mal irgendwo im Forum beschrieben)

    Ja es funktioniert sehr gut, aber noch nicht in jeder Lebenslage (sie wird bald 8 Monate)
    Angewandt habe ich es beim Versuch Menschen in die Hinterbeine zu zwicken.
    Dafür war es hervorragend.
    Sicherung fürs nicht Beachten war die Schleppleine am Geschirr.

    Es funktioniert sehr gut bei gestellten Situationen und in ablenkungsarmen Gebieten.

    Sogar bei Rebhühnern und div. Hunden kann ich damit das "angucken/fixieren" unterbrechen -
    aber nicht dauerhaft oder lang genug, weil der Reiz einfach noch zu hoch ist.

    Beim Fressen und Jagen gehts sicherlich noch nicht, aber dazu fehlt die Übung und der Ausbau dieses Singals.

    Aber bei extremen Hunden neige ich eher dazu, anders bei sowas ranzugehen. Denn das Verhalten dauerhaft zu verbieten - steigert m.M. das Interesse zu stark.

    Eher würde ich mit dem "Fehlverhalten" arbeiten, also schon mit Abbruch, aber auch mit Dürfen und z.b. Bringen vom Fressen aufbauen oder anzeigen beibringen.

    Ich denke das motiviert den Hund mehr zu Mitarbeit als ein dauerhaftes Verbieten seiner Vorlieben....

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  • Christine+Emma
    antwortet
    Hallo Christiane,

    bei Deiner Äußerung hat man aber auch nicht wirklich Lust zu antworten, wenn man, so wie ich, seit 2 Monaten mit der Schleppleine unterwegs ist. Wir trainieren an der Schleppe so: die Schleppleine wird so lange festgehalten, bis der Hund den Radius freiwillig und ohne ins Ende der Leine zu rennen einhält. Wir üben vor allem Blickkontakt aufnehmen, Unterordnung auf Distanz usw. Kurz vor Ende der Leine bekommt Paul ein "Ende", läuft er weiter, stoppt ihn die Leine. Inzwischen kommt Paul bei "Ende" entweder zu mir gelaufen oder er bleibt stehen oder er läuft einen Bogen, ist alles ok, er soll nur nicht in die Leine rennen. Paul wird an der Schleppleine weder geruckt (außer er stürmt hinein, da bleibe ich aber passiv) noch herangezogen. Kommt er auf "Hier" nicht, wird gewartet bis er von selbst wieder aufmerksam ist und weiter geübt.

    Klappen so ca. 90 % der Kommandos, kann die Schleppleine fallen gelassen werden. Wir sind nun so weit, dass Paul die Schleppe in gut einsehbaren Gebieten hinter sich her schleift. Bin ich nicht konzentriert genug oder ist Ablenkung in Sicht, nehme ich die Schleppe wieder auf.

    Der nächste Schritt ist bei uns das Kürzen der Leine. Ich hoffe, nach einem halben Jahr konsequenten Schleppleinentrainings so weit zu sein, dass Paul keine mehr braucht.

    Damit es nicht nur OT ist: ich finde die Sendung für ein Format bei VOX gar nicht so schlecht und denke schon, dass Hundehalter, die mit ihren Hundis nichts machen außer 3x pro Tag Gassi zu gehen, Anregungen erhalten wie man einen Hund beschäftigen kann.

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  • c.schnuffelblau
    antwortet
    Kannst du dir denn wirklich nichts anderes vorstellen, als an der Schleppleine zu rucken? [/QUOTE]

    Welch reizende Fragestellung. Da bekommt man wirklich Lust zu antworten.
    :-)

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  • Cushie
    antwortet
    Zitat von c.schnuffelblau Beitrag anzeigen
    Hallo Selli,

    Mit Schleppleine hab ich noch nicht gearbeitet.Könnte mir das aber unter guter Anleitung vorstellen.

    Wie soll denn da ein Effekt eintreten, wenn man nicht ruckt?
    Ein weiterer Nachteil der Schleppleine (die hält man nicht in der Hand, darüber sind wir uns alle einig?) ist der, daß ein Hund mit wirklich starkem Jagdtrieb so schnell weg ist, daß man die Leine nicht immer erwischt. Der Hund verheddert sich dann irgendwo und man kann nur hoffen, daß man ihn findet. Mal von der Verletzungsgefahr abgesehen.
    Also der Bringer schlechthin ist ne Schleppleine auch nicht.
    Liebe Grüße, Christiane
    Mit einer Schleppleine hast du primär eine Sicherung, erst sekundär ein Sicherungshilfsmittel. Es gibt von Monika Gutmann ein gutes Buch für Schleppleinenanfänger, im AJT wird es aber auch sehr schön beschrieben.

    Kannst du dir denn wirklich nichts anderes vorstellen, als an der Schleppleine zu rucken?

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  • mallow
    antwortet
    Daher hilft es wohl nur, mit anderen Hundehaltern darüber zu sprechen und vielleicht die ein oder andere Vorstellung wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen.
    Das denke ich auch. Ich kenne auf jeden Fall einige Hundehalter die der Meinung sind in der Sendung würden "Handlungsansätze" zu sehen sein die man ohne Grundwissen übernehmen könnte - so eine Art Sendung mit der Maus für Hundehalter ohne Interesse an Hundeverhalten.

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  • ~°Alex°~
    antwortet
    Zitat von claudia61 Beitrag anzeigen
    aber genau so wird das sicherlich nicht allgemein aufgefasst!
    es wird reichlich hundehalter geben, die solche serien als "weiterbildungsmaßnahme" sehen......und genau da wirds dann meiner meinung nach problematisch......
    Ja, da kann ich dir nur zustimmen, ich finde solche Sendungen auch nicht gerade das Gelbe vom Ei. Aber das ist eben die Begründung, die der Sender dazu liefert, ähnlich wie bei "Wildes Wohnzimmer". Wobei dort sogar wirklich gravierende Haltungsmängel bei Exoten gezeigt wurden, das ist hier "immerhin" nicht der Fall. Daher hilft es wohl nur, mit anderen Hundehaltern darüber zu sprechen und vielleicht die ein oder andere Vorstellung wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen.

    Liebe Grüße
    Alex

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  • Beagleboys
    antwortet
    Hi !

    Also ich mag den Rüther auch nicht ebenso nicht die Hundenanny. Gut einige gute Tipps macht er schön aber eingies past mir überhaupt nicht.

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  • claudia61
    antwortet
    es soll lediglich eine reine Unterhaltung sein
    .................................................. ..........
    aber genau so wird das sicherlich nicht allgemein aufgefasst!
    es wird reichlich hundehalter geben, die solche serien als "weiterbildungsmaßnahme" sehen......und genau da wirds dann meiner meinung nach problematisch......

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  • ~°Alex°~
    antwortet
    Zitat von SonjaBenny Beitrag anzeigen
    Wobei mir auch nicht ganz klar war, was sie denn nun mit ihm macht. Geschwommen ist der Golden ja nicht so gut, oder doch?
    Hmmm...also das, was ich gesehen habe, war folgendes: Hund wird drinnen so weit als möglich ignoriert. Draußen stellt sich dann folgende Situation: Frau bekommt Handschuhe an und eine Schleppleine in die Hand gedrückt, der Hund hopst und rennt wie ein Irrer um sie herum, sie ruft ihn immer mal wieder heran und man nennt das dann "Auslastung" oder "Beschäftigung". Kann ich beides darin nicht finden.


    Ich weiß nicht, auch das mit der Dalmatinerdame und der Dogge... das sind alles irgendwie so "halbe Lösungen", auf die man mit wenig Denken schon selbst kommen könnte und die im Endeffekt das grundsätzliche Problem mit Hund und Halter nicht angehen. Aber wie schon weiter vorne geschrieben - das Format ist eben auch nicht dazu gedacht, Haltern langfristige Lösungen aufzuzeigen oder gar eine Vorbildfunktion auszuüben - es soll lediglich eine reine Unterhaltung sein.

    Liebe Grüße
    Alex

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  • SonjaBenny
    antwortet
    Hallo,

    Das ist für mich kein Tipp,sondern ein GRundvorrausetzung,bevor man sich einen Hund anschafft.
    Das mag bei dir so sein, aber scheinbar nicht bei der Frau mit dem Golden.
    Der Hund war ja sichtlich unausgelastet und nicht einen Funken interessiert an der Frau.

    Ich stimme mit Rütter bisher insofern zu, das viele Hunde einfach keine "Arbeit" haben und schlichtweg total unterfordert sind.
    Das gefällt mir sehr gut, das er das eigentlich immer erwähnt.

    Bei den Beiden mußte es ja etwas leichtes sein, das die Frau als Anfänger gebacken bekommt und der Hund dennoch erstmal eine körperliche Auslastung erfährt.
    Wobei mir auch nicht ganz klar war, was sie denn nun mit ihm macht. Geschwommen ist der Golden ja nicht so gut, oder doch?

    Habe nur ein Problem mit meiner Isis, sie mobbt so extrem ängstlich Hunde, naja wenn die Dalmidame nun keine Angst mehr hat, dann wohl nicht mehr
    Natürlich hat der Dalmi noch Angst, man kann das ja nicht erwarten in der kurzen Zeit - schliesslich heist er ja Rütter und nicht Gebmann

    Und mit mobbenden großen Hunden hätte ich auch so meine Probleme .

    @Silvia:
    zustimmt

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