Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Kastration ja oder nein?

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Shiraa
    antwortet
    Ein vernünftiger Grund die Hündin kastrieren zu lassen liegt dann vor, wenn die Läufigkeitserscheinungen ( blutiger Ausfluss) für den Tierhalter nicht akzeptabel sind
    Grundsätzlich sehr löblich, was die Klinik da schreibt, aber der o.g. Grund wäre für mich auch kein Grund. Wer sich eine Hündin anschafft, weiß, dass sie läufig wird und dann halt Blut verliert. Das mag in einer Wohnung mit weißem Teppich unangenehm sein, ist für mich aber kein Grund, eine Hündin zu kastrieren. Dann kann man sich halt keine Hündin anschaffen. Man führt einen solchen Eingriff ja auch nicht bei einem weiblichen Teenager durch, nur weil er dann einmal pro Monat rumzickt oder halt Tampons braucht ;-)

    Einen Kommentar schreiben:


  • Sofawolf
    antwortet
    @ Tersal

    Zitat von Tierschutzgesetzt § 6
    (1) Verboten ist das vollständige oder teilweise Amputieren von Körperteilen oder das vollständige oder teilweise Entnehmen oder Zerstören von Organen oder Geweben eines Wirbeltieres.
    aber wie immer ... kein gesetz ohne schlupfloch:

    Zitat von Tierschutzgesetzt § 6 (1)
    Das Verbot gilt nicht, wenn (...) zur Verhinderung der unkontrollierten Fortpflanzung oder - soweit tierärztliche Bedenken nicht entgegenstehen - zur weiteren Nutzung oder Haltung des Tieres eine Unfruchtbarmachung vorgenommen wird.
    btw ... die normale schriftgröße und -farbe hier im forum lässt sich eigentlich recht angenehm lesen

    Einen Kommentar schreiben:


  • AleaNexus
    antwortet
    Hi,
    meine Hündin wurde mit 3 1/2 kastriert, weil die Abstände zwischen Läufigkeit und Scheinträchtigkeit immer geringer wurden und sie sehr darunter litt und permanent gereizt war und mit anderen Hunden nicht mehr klarkam. Als sie schließlich den zweiten Hund zwischen den Zähnen hatte, habe ich die Kastration durchführen lassen, damit sich ihr Sozialleben wieder normalisiert.

    Erst aus diesen Gründen konnte ich mich durchringen sie operieren zu lassen. Wäre ich nicht gezwungen gewesen, diese OP durchführen zu lassen, dann hätte ich es keinesfalls gemacht. Nur aus der Bequemlichkeit des Menschen heraus sollte man kein Tier operieren lassen wenn nicht wirklich zwingende Gründe vorliegen, die eine OP erfordern.

    Bevor sie kastriert wurde, sind wir während den Läufigkeiten immer zusammen mit der Kamera ins Gelände zum fotografieren gefahren und das war sehr schön. Ich wollte Alea nicht kastrieren lassen und hätte es auch nicht gemacht, wenn sie nicht so große Probleme bekommen hätte.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Sternenstaub
    antwortet
    Zitat von Tersal Beitrag anzeigen
    Es wird doch aber täglich 1000fach gemacht? Weil es der/die Besitzer so wollen!
    Das ist richtig, weil es sehr lukrativ ist für den Doc.
    Verboten ist es dennoch.
    Das hat "meine" Tierklinik in Hamburg Rahlstedt dazu zu sagen - fachlich und menschlich immer top, Tierschutz gilt hier als usus und die Preise ebenso menschlich gehalten.
    http://www.das-tierhospital-hamburg.de/
    Die Kastration der Hündin



    Wer den Wunsch hat, seine Hündin kastrieren zu lassen, weiß meistens auch warum.

    Immer häufiger jedoch kommen Tierhalter in die tierärztliche Praxis, die der Auffassung sind, sie müssten diesen Eingriff durchführen lassen, möglichst noch wenn die Hündin im Wachstumsalter ist, "weil man dadurch bösartige Tumoren (Krebs) im Gesäuge und an der Gebärmutter verhindere."




    Der Gedanke an eine Krebsverhinderung erscheint uns löblich, er berechtigt aber nicht zu einem derartigen Eingriff.

    Nach allgemein gültigen Erkenntnissen sind unsere kleinen Haustiere insbesondere dadurch krebsgefährdet, weil die derzeit käuflich erwerbbaren Fertignahrungen völlig unkontrolliert Stoffe beinhalten, die zwar den Geschmack, die Haltbarkeit und das Aussehen der Nahrung beeinflussen, aber im Sinne eines Lebensmittelgesetzes (das es für Hunde und Katzen leider noch nicht gibt) mit grösster Skepsis zu bedenken sind. (Vergl. hierzu auch das Thema Ernährung von Hunden und Katzen auf dieser web-Seite).




    Ein vernünftiger Grund die Hündin kastrieren zu lassen liegt dann vor, wenn die Läufigkeitserscheinungen ( blutiger Ausfluss) für den Tierhalter nicht akzeptabel sind, wenn seine Hündin zu erheblichen Scheinschwangerschaftssignalen neigt, bei bestimmten hormonbedingten Fellschäden bzw. bei Erkrankungen der Eierstöcke, der Eileiter und der Gebärmutter.




    Das Wort Kastration beschreibt die Entfernung der Keimdrüsen, hier der Eierstöcke. Diese wäre ausreichend, um der sozialen oder medizinischen Indikation zu entsprechen. Die Gebärmutter sollte stets belassen werden. Dies wird deshalb vorgeschlagen, weil die Resthormonaktivität der Gebärmutterhörner nicht zu unterschätzen ist; Harnträufeln (Inkontinenz) ist dann tatsächlich weniger häufig.




    Der Tierhalter hat bei der Kastration zu akzeptieren, dass seine Hündin teilweise trotz aller "Sparmassnahmen" bei der Fütterung übergewichtig wird, dass ihre Vitalität sich mindert und orthopädische Störungen entstehen. Kastrierte Hündinnen neigen im Alter zu weiteren Hormonstörungen z.B. der Schilddrüse und/oder der Nebennierenrinde.




    Leider klären immer noch wenige Tierärztinnen und Tierärzte die Tierhalter über diese Umstände auf oder verweisen auf die Alternative, die H a l b-

    K a s t r a t i o n: ein Eierstock verbleibt der Hündin, der andere und die Gebärmutter werden entfernt.

    Die Ergebnisse sind überzeugend: die Hündin bleibt hormonell intakt, neigt nicht zur Gewichtszunahme mit den oben beschrieben Folgeerscheinungen und das unangenehme Harnträufeln (Inkontinenz) tritt n i c h t auf.

    Die Läufigkeitssignale der Hündin sind so minimal, dass sie lediglich von Rüden wahrgenommen werden.

    Wer seine Hündin kastrieren lassen möchte, sollte all dies sehr gut bedenken!


    Haben Sie Fragen? Senden Sie eine e-mail an info@kritische-tiermedizin.de

    Tierärztliches Institut für angewandte Kleintiermedizin
    Tierärztliche Gemeinschaft für ambulante und klinische Therapien
    Dirk Schrader I dr. Steven-F. Schrader I dr. Ifat Meshulam I Rudolf-Philipp Schrader I dr. Itamar Tsur
    -Tierärzte-

    www.tieraerzte-hamburg.com

    Einen Kommentar schreiben:


  • BuCof
    antwortet
    Zitat von Barack Beitrag anzeigen
    Und bloß, weil es viele machen, heißt das aber nicht, dass es richtig ist

    Ich glaube auch, daß es viele aus Bequemlichkeit machen


    Eine Kastration kommt für mich nur mit medizinischer Indikation in Frage.
    für mich auch!

    Einen Kommentar schreiben:


  • Barack
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Tersal Beitrag anzeigen
    Ja, so meine ich es auch nicht. Aber weil geschrieben wurde, daß es verboten wäre. Wie kann es dann ständig gemacht werden? Denken sich die Ärzte da jedesmal was aus?
    Meinst du, dass bei jeder Kastration der Grund nachgeforscht wird? Sicher nicht.
    Und wer bekommt schon mit, warum kastriert wird. Wenn ich es nicht erzählen würde, wüsste doch keiner, dass meine eigene Hündin kastriert ist (hatte eine Pyometra).

    Einen Kommentar schreiben:


  • Tersal
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Barack Beitrag anzeigen
    Und bloß, weil es viele machen, heißt das aber nicht, dass es richtig ist

    Eine Kastration kommt für mich nur mit medizinischer Indikation in Frage.
    Ja, so meine ich es auch nicht. Aber weil geschrieben wurde, daß es verboten wäre. Wie kann es dann ständig gemacht werden? Denken sich die Ärzte da jedesmal was aus?

    Einen Kommentar schreiben:


  • Barack
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Tersal Beitrag anzeigen
    Es wird doch aber täglich 1000fach gemacht? Weil es der/die Besitzer so wollen!
    Und bloß, weil es viele machen, heißt das aber nicht, dass es richtig ist

    Eine Kastration kommt für mich nur mit medizinischer Indikation in Frage.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Tersal
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Sternenstaub Beitrag anzeigen
    Das könnte passieren, muss aber nicht.
    Dummes, überspitztes Beispiel: Weil ein Hund sich irgendwann im Leben an seiner Pfote verletzt, amputiert man ja auch nicht vorsorglich das ganze Bein.
    Kastration aus nicht medizinische Notwendigkeit ist in Deutschland jedem Tierarzt verboten.
    Es wird doch aber täglich 1000fach gemacht? Weil es der/die Besitzer so wollen!

    Einen Kommentar schreiben:


  • Sternenstaub
    antwortet
    Das könnte passieren, muss aber nicht.
    Dummes, überspitztes Beispiel: Weil ein Hund sich irgendwann im Leben an seiner Pfote verletzen könnte, amputiert man ja auch nicht vorsorglich das ganze Bein.
    Kastration aus nicht medizinische Notwendigkeit ist in Deutschland jedem Tierarzt verboten.

    Einen Kommentar schreiben:


  • sophie
    Ein Gast erstellte das Thema Kastration ja oder nein?.

    Kastration ja oder nein?

    Ich habe in letzter Zeit gehört,wenn mann die Hündin nicht kastrieren lässt, besteht die Gefahr das der Hund Gebärmutterhalkrebs bekommt. Was meint ihr dazu?
    Grüße von Sophie
Lädt...
X