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@ Tersal
aber wie immer ... kein gesetz ohne schlupfloch:
btw ... die normale schriftgröße und -farbe hier im forum lässt sich eigentlich recht angenehm lesen
Ja, ich wünschte mir ginge es auch so. Ich kann leider diese Schrift und Farbe nicht gut lesen.
WENN eine Hündin wirklich starke Probleme mit Scheinschwangerschaften hat, dann kann man sie immer noch kastrieren, aber mit 10 Monaten zu kastrieren, weil man Probleme haben könnte, halte ich für übertrieben.
Genau so sehe ich es auch. Eine Hündin vor der ersten Läufigkeit zu kastrieren finde ich mehr als nur ein wenig unfair. Ihr die Möglichkeit zu nehmen wirklich erwachsen zu werden und ein ganzes Leben lang infantil zu bleiben, kann ich nur akzeptieren wenn sich eine OP wirklich nicht vermeiden lässt.
Nein - ich finde es definitiv nicht fair so in das Leben eines Hundes einzugreifen, der sich dagegen nicht wehren kann
Immer wieder höre ich von Hündinnen, die mit 13 oder 14 noch kastriert werden müssen, weil sie die Leisten voller Tumore haben. Ist das nötig?
Mein Vater ist Gynäkologe. Immer wieder begegnen ihm Frauen, die mit 50 oder 60 Jahren irgendwelche Tumore haben. Von Brustkrebs bis Gebärmutterhalskrebs gibt es da alles. Ist das nötig? Hätte man die Frauen alle mit 12 totaloperieren sollen? Man könnte auch noch jeder Frau die Brüste amputieren, dann sinkt das Risiko für Brustkrebs. Und wenn man die Leber entfernt, bekommen Frauen keinen Leberkrebs... Ahh, es gibt ja auch noch Zungenkrebs und und und... Man kann ja einfach alles entfernen: dann bleiben nicht einmal Knochen übrig (Knochenkrebs).
Wir hatten bisher 4 Hündinnen in unserer Familie. Keine wurde kastriert.... keine starb an Mammatumoren. Wir hatten auch nie Probleme mit der Läufigkeit (bis auf etwas Zickigkeit vielleicht) oder mit Scheinschwangerschaften.
WENN eine Hündin wirklich starke Probleme mit Scheinschwangerschaften hat, dann kann man sie immer noch kastrieren, aber mit 10 Monaten zu kastrieren, weil man Probleme haben könnte, halte ich für übertrieben.
Ich habe meine Hündin mit 10 Monaten vor der 1. Läufigkeit kastrieren lassen und würde es immer wieder tun!!
Mein TA sagt, bei jedem Hund besteht eine medizinische Indikation und es ist NICHT strafbar, Hunde zu kastrieren!
Meine Schwester hat 8(!) Jahre an ihrer Hündin "rumgebastelt", bis sie endlich kastriert wurde. Die Abstände zwischen Läufigkeit und Schweinschwangerschaften gingen ineinander über, ständig wurde sie homöopathisch behandelt, dann mit Medis vollgestopft. Hund und Mensch haben gelitten. Dann mit 8 die Not-OP!! Nein danke! Das wollte ich meiner Hündin nicht antun!!
Immer wieder höre ich von Hündinnen, die mit 13 oder 14 noch kastriert werden müssen, weil sie die Leisten voller Tumore haben. Ist das nötig? Und dann sie ja doch kastriert - warum dann nicht von Anfang an und dieses Risiko ist zumindest ausgeschlossen!
Meine zukünftigen Hündinnen werden - sofern noch nicht vom Tierschutz gemacht -auf jeden Fall kastriert.
Ich kenne diese Statistiken - dennoch: Wie kann man beweisen, dass ein Tumor nicht oder doch käme - stehe da auf dem Schlauch!
Wenn eine Hündin frühkastriert ist, bekommt sie keinen Tumor - da ja alles draußen ist. Da kapiere ich noch...
Wenn eine Hündin nach der 1. Läufigkeit kastriert wird - kann sie einen bekommen.
Wenn eine Hündin später... kastriert wird - kann sie auch einen bekommen.
Wie entsteht so eine Statistik??? Ich kapier das echt nicht...
Dennoch kann statistisch nichts bewiesen werden oder irre ich da!?
Das ist prozentual belegt. Bei einer Frühkastration hat man noch ein 0,0irgendwas großes Risiko für Mammatumore z.B. Kastriert man nach der ersten Läufigkeit ist das Risiko auch verschwindend gering. Ich habe jetzt die Zahlen nicht auswendig im Kopf.
Viele Tumore der Mamma, der Gebärmutter oder Eierstöcke hängen vom Zyklus ab (konnte ich z.B. bei meiner Hündin beobachten). Sind also hormonabhängig. Kastriere ich jetzt ne Hündin bevor sie sexualhormonell aktiv wird, kann ich diese Tumore verhindern. So senkt das Frühkastrieren sicher das Risiko für Tumore. Aber die Nachteile überwiegen sicher der Möglichkeit, dass so ein hormonell bedingter Tumor bösartig ist.
Bei der Mamma besteht eine 50%ige Chance, dass er gutartig ist. Dafür lass ich ne Hündin nicht kastrieren.
Danke für diesen Hinweis!
Dennoch kann statistisch nichts bewiesen werden oder irre ich da!?
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Ein Gast antwortete
Viele Tumore der Mamma, der Gebärmutter oder Eierstöcke hängen vom Zyklus ab (konnte ich z.B. bei meiner Hündin beobachten). Sind also hormonabhängig. Kastriere ich jetzt ne Hündin bevor sie sexualhormonell aktiv wird, kann ich diese Tumore verhindern. So senkt das Frühkastrieren sicher das Risiko für Tumore. Aber die Nachteile überwiegen sicher der Möglichkeit, dass so ein hormonell bedingter Tumor bösartig ist.
Bei der Mamma besteht eine 50%ige Chance, dass er gutartig ist. Dafür lass ich ne Hündin nicht kastrieren.
Huhu,
laut einiger Studien sollte eine Hündin ja vor der ersten Läufigkeit kastriert werden, damit die Wahrscheinlichkeit für Gesäugetumore niedrig gehalten wird.
...
Genau daran habe ich inzwischen die größten Zweifel!!! Wie will man / wer kann beweisen, dass Tumore durch eine K. nicht entstehen? Eine Statistik kann man wohl kaum erstellen - oder!?
laut einiger Studien sollte eine Hündin ja vor der ersten Läufigkeit kastriert werden, damit die Wahrscheinlichkeit für Gesäugetumore niedrig gehalten wird.
Meiner Meinung nach ist aber eine Kastration vor der ersten Läufigkeit total daneben. Ein Hund sollte die Möglichkeit haben seine Persönlichkeit zu entwickeln und dazu zählt gerade bei einer Hündin auch, dass sie läufig wird und damit auch erwachsener.
Meine Urlaubshündin wurde vor der ersten Läufigkeit kastriert. Für mich ist diese Hündin einfach nicht erwachsen geworden. Sie ist für ihre fast 4 Jahre noch so sehr welpig, unsicher... Dazu noch ein Labbi, die da ja eh immer so gewisse Probleme mit dem erwachsen werden haben.
Für mich sollte eine Kastration auch nur duchgeführt werden, wenn es nicht anders geht. Dazu gehören psychische Gründe und auch physische. Die Gründe können wahnsinnig vielschichtig sein und man muss das immer im Kontext sehen. Allgemein, würde ich aber nicht zur Prophylaxe kastrieren.
Meine beiden Hündinnen waren/sind nicht kastriert. Ich halte die Kastration allerdings nicht für tierschutzrelevant, das ist Unsinn.
Ich lasse meine Hündinnen nur dann kastrieren, wenn dies aus Gesundheitsgründen erforderlich ist, und dazu zählt nicht eine Erkrankung, die der Hund bekommen könnte wenn...
Meine Paula ist jetzt mit 9 Jahren kastriert worden, da sie am Gebärmutterhorn einen großen Tumor hatte. Sie hat die OP gut überstanden, ich weiß noch nicht, ob der Tumor gutartig war, oder nicht. Falls es sich um Krebs handeln sollte, ich bete darum, dass nicht, so wäre dieser meiner Meinung nach sicher an einer anderen Stelle aufgetreten, wenn sie bereits kastriert gewesen wäre.
Ich persönlich finde es schlimm, wenn eine Hündin vor der ersten Läufigkeit kastriert wird, denn zu einem erwachsenen Hund gehört auch der Abschluss seines hormonellen "Wachstums".
Lara hatte ich unwissend, nur aufgeklärt über die möglichen "Nebenwirkungen" nach der K., vor ihrer 1. Läufigkeit kastrieren lassen. Ein Hauptgrund: Die immer wieder ständig erwähnten Krebsgefahren... Leider!
Bei Charly machte ich mir nochmals die gleichen Gedanken. Nur konnte ich inzwischen das Internet nutzen. Soviel ich auch suchte - es gibt nirgends aussagefähige Statistiken über die Verhinderung von Tumorbildungen durch die K.! Kann es ja auch nicht...
Ich lasse Charly so, wie die Natur sie geschaffen hat - eine liebenswerte kleine Chaotenhündin und passe bei ihren Läufigkeiten auf, laufe Wege, die fast Menschen-/Hundeleer sind.
Eine OP ist eine OP und da finde ich die K. ohne medizinische/psychische Indikation völlig unnötig (übrigens musste Lara damals sowieso operiert werden).
Zitat Sternenstaub: "Das ist richtig, weil es sehr lukrativ ist für den Doc.
Verboten ist es dennoch..." - Dem kann ich mich anschließen.
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