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  • Martinarita
    antwortet
    HALLO

    so muss auch mal was zum Thema schreiben.


    Meine Hündin ist jetzt 7,5j.
    Ihre letzte Läufigkeit war im November 2007(also 3j. her)
    Im Januar 2008 hatte Sie eine offene Pyometra.
    Ich war bei drei versch. TA und bei einer Homöopatin.
    Alle TA wollten sofort kastrieren, warum, wieso sie nicht mehr läufig wird interessiert Niemanden.
    Ich werde Sie nicht kastrieren lassen, da sie topfit ist.

    zum Thema Kastration nach der ersten Läufigkeit.
    Die wenigsten Hündinnen, die ich kenne sind nach der ersten Läufigkeit erwachsen.

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  • Fitzgeraldo
    antwortet
    Habe den thread sehr interessiert gelesen. Mich würde interessieren ob es hier Erfahrungsberichte von Haltern gibt, deren Hündinnen "nur" die Eierstöcke entfernt bekamen.
    Plane diese OP für meine beiden Hündinnen, Mitte Dezember. nicht endoskopisch, sondern mit Bauchschnitt. Die Gebärmutter wird optisch begutachtet und kann im Falle von Veränderungen, auch entfernt werden. Die Operateurin belässt diese aber in den meisten Fällen.
    Mir scheint diese Art der OP sinnvoll, da die Hündin durch das Resthormon doch ein Stück Geschlechtsidentität behält....
    Wollte dies eigentlich nie tun, aber das Thema "Scheinschwangerschaft" wird nun von mal zu mal heftiger. Beide haben das letzte mal, gut und gern die 10 Wochen nach der Läufigkeit gemäkelt, kein Interesse an Sozialkontakten/Spiel, selbst Gassirunden wurden meist abgelehnt oder nur wiederwillig gegangen. Des weiteren sind alle Probleme mit Haut und Allergien in dieser Zeit meist sehr stark.
    Beide "schaukeln" sich wohl auch gegenseitig hoch, sie sind da auch meist zeitgleich (+/- 5 Tage).
    Zum Alter, eine wird 3, die andere wird 5. Schiebe das eigentlich schon 2 Jahre vor mir her......

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  • Enya330
    antwortet
    Hallo,
    unsere Hündin wurde kastriert, weil sie aus den Scheinschwangerschaften nicht mehr herauskam. Die dauerten fast bis zur nächsten Läufigkeit. Sie schlief nur noch, war im Wesen völlig verändert.
    Sonst hätte ich sie nicht kastrieren lassen.

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  • susan1
    antwortet
    Zitat von Osiris Beitrag anzeigen

    Kastration aus dem Grund, da sie krank ist und man nicht weiß, ob es sich vererben kann, meine Jungs kastrieren steht für mich nicht zur Debatte, da ich die Gruppe voneinander trennen kann, aber die männlichen Nachbarshunde sind natürlich, wenn ein Mädel willig, ist zur Stelle.

    Deshalb wird die Kleine kastriert.
    Das wäre für mich auch kein Grund zu kastrieren, in der Zeit der Läufigkeit passt man eben auf, dass kein Nachbarshund drüberrutschen kann und von den eigenen Rüden hält man die Hündin eben solange getrennt.

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  • Osiris
    antwortet
    Hallo



    ich habe drei Jungs, und für mich kam eine Kastration nie in Frage, da meine Männer sich ordentlich benehmen und auch wenn läufige Damen in der Nähe sind eigentlich auch gut hören.(es wird nicht gezogen oder so,nur leise gesungen)

    Nun, ist aber das Thema Kastration für mich aktuell geworden, da seit Juni ein Jack Russel und zwar ein Mädchen im Rudel lebt.

    Wenn die Kleine soweit ausgewachsen ist, das der TA eine Kastration macht, dann wird sie kastriert.

    Kastration aus dem Grund, da sie krank ist und man nicht weiß, ob es sich vererben kann, meine Jungs kastrieren steht für mich nicht zur Debatte, da ich die Gruppe voneinander trennen kann, aber die männlichen Nachbarshunde sind natürlich, wenn ein Mädel willig, ist zur Stelle.

    Deshalb wird die Kleine kastriert.



    LG


    Sabine und die grauen Männerplus Rennhamster plus Zicke

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  • Barack
    Ein Gast antwortete
    Eine Scheinschwangerschaft, wie du sie beschreibst, ist im Rahmen und völlig normal. Dauert ja auch nicht lange. Ich kenne aber Hündinnen, die wochenlang nicht mehr ansprechbar sind, mäkeln, von einer Läufigkeit zur anderen scheinträchtig sind, usw.
    Das ist ne Indikation.

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  • Sternchen
    antwortet
    Ist zwar etwas o/t aber ich wüsste mal gerne, was für euch eine "starke Scheinschwangerschaft" ist? Meine Hündin wird immer 8 Wochen nach der Läufigkeit scheinschwanger. Die Milchleiste schwillt dann im hinteren Drittel leicht an und es kommt auch etwas Milch. Ich sehe meistens etwa 2-Euro große Milchflecken auf ihrer Decke oder auch mal ein bisschen verkrustete Milch am Fell. Sie ist in dieser Zeit auch etwas wachsamer. Die Scheinschwangerschaft baut sich ca. 2 Wochen auf, dann hat sie ca. 1 Woche den Milcheinschuss, danach ebbt das Ganze innerhalb von ca. 10 Tagen wieder ab. Ich habe nicht das Gefühl, dass sie darunter leidet. Zweit Homöopathen haben bereits versucht, das "wegzubekommen", was nicht funktioniert hat. Ich bin aber mittlerweile irgendwie der Meinung, dass das für meine Hündin ok ist. Die TÄ meinte, je öfter das Gewebe durch die Scheinschwangerschaften gereizt wird, desto leichter würde es auch entarten.
    Was denkt ihr darüber? Ist das, was ich beschrieben habe, schon eine "starke Scheinschwangerschaft" wenn Milcheinschuss stattfindet? Wäre das für euch ein Grund zum Kastrieren?? Meine Hündin ist jetzt 8 Jahre alt. Läufigkeiten kommen regelmäßig und problemlos alle 7 Monate.

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  • Shiraa
    antwortet
    Als dann ein Jahr nach unserer Hündin noch ein Rüde einzog war die erste Frage unserer TÄ, na wann wird denn der Rüde kastriert ........
    Über sowas könnte ich mich aufregen! Das wäre z.B. nur eine Kastration aus Bequemlichkeit. Wer ein gemischtes Pärchen hält, muss die beiden halt trennen, wenn die Hündin läufig wird. Aber gleich die Eier ab? Nein. Wenn der Rüde so leidet, dass er über Wochen nicht mehr frisst oder sowas, dann ist das sicherlich ein Grund, aber einfach so... Finde ich gemein.

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  • Caramee
    antwortet
    Hi,

    als unsere Hündin im Alter von 5 1/2 Monaten zu uns kam,
    wurde ich gleich beim ersten TA Besuch gefragt, wann wir sie denn kastrieren lassen wollen .........

    Ich halte nichts davon vorsorglich und wenn möglich noch vor der der 1. Läufigkeit oder wegen Unannehmlichkeiten(Blutung) zu kastrieren.

    Wer sich für eine Hündin entscheidet sollte sich möglichst vorher darüber gedanken machen.

    Als dann ein Jahr nach unserer Hündin noch ein Rüde einzog war die erste Frage unserer TÄ, na wann wird denn der Rüde kastriert ........

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  • Barack
    Ein Gast antwortete
    Also nur die Eierstöcke entfernen und Gebärmutter belassen, kann ich ja irgendwie nachvollziehen, aber die Gebärmutter raus und die Eierstöcke entfernen... Sorry, aber wo ist da der Sinn? Die Hündin hat weiterhin die Hormonproduktion, kann also Mammatumore bekommen und scheinträchtig werden. Was natürlich nicht mehr geht, ist ne Schwangerschaft und ne Pyometra.

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  • castore
    antwortet
    Halbkastration

    Hallo Zusammen

    Hat Jemand von Euch Erfahrungen mit der Halbkastration gemacht, so wie sie von "Sternenstaub" auf Seite 1 beschrieben wird.
    Habe noch nie etwas davon gehört oder gelesen.
    Suche mehr und genauere Informationen, bzw Praxiserfahrungen,
    wie es der Hündin geht, wenn diese OP-Methode angewendet wird.


    Gruss aus der Innerschwyz

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  • tenfoot
    antwortet
    Zitat von Barack Beitrag anzeigen

    ....

    @ tenfoot: Meinst du bei deiner ersten Hündin eine Frühkastration oder eine Kastration bei der Übernahme durch dich?

    ------

    Hallo!
    Eigentlich eine schwierige Frage. Damals hatte ich von Hundehaltung absolut keine Ahnung, ergo auch nicht was deren Gesundheit betrifft.
    Rückblickend aufgrund meines heutigen Wissensstands und der Meinungen und Erfahrungen von anderen Hundehaltern hätte ich allerdings
    auch meine Sunny kastriert (nicht vor der 1. Läufigkeit, nebenbei) - einfach um das Risiko einer Erkrankung auszuschliessen bzw. so gering wie möglich zu halten.

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  • sophie
    Ein Gast antwortete
    erst mal vielen dank für eure antworten. ich bin eigentlich der meinung, dass wir nicht in die natur eingreifen sollten aber da ist auch die angst vor dem scheiß krebs.
    muss noch mal nachdenken
    grüße von sophie

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  • Barack
    Ein Gast antwortete
    Meine Golden Retriever-Hündin hatte nie Probleme mit den Läufigkeiten und keine Scheinträchtigkeit, aber sie hatte seit ihrem 8. Lebensjahr mehrere kleine Mammatumore, die unauffällig blieben. Mit 11 Jahren kam dann eine Pyometra. Da wurde sie kastriert und die Tumore mit entfernt. Die Tumore waren gutartig. Die OP überstand sie ohne Probleme und starb dann mit 12 1/2 Jahren am Zwingerhusten (obwohl geimpft).

    Meine Leni hatte im Oktober einen bösartigen Mammatumor. Vor 8 Wochen wurde sie wegen einer Pyometra kastriert.

    Was ich damit sagen will, selbst, wenn ich gewusst hätte, dass wir beide Hündinnen wegen diesen Krankheiten kastrieren lassen müssen, hätte ich es auch nicht getan. Die Kastrationen wegen den Gebärmuttervereiterungen haben sie prima überstanden. Die meisten Probleme gibt es da, wenn es zu spät bemerkt wird. Meine beiden Hündinnen hatten trotz Entzündung noch nicht mal Fieber.

    Kastrationen im erwachsenen Alter machen nur bei starken Scheinträchtigkeiten und Gebärmuttervereiterungen Sinn. Eine Auswirkung auf Mammatumore hat man dann nicht mehr.

    @ tenfoot: Meinst du bei deiner ersten Hündin eine Frühkastration oder eine Kastration bei der Übernahme durch dich?

    @ Agilityfan: Eine so alte Hündin wegen Mammatumore zu kastrieren, macht keinen Sinn. Das tut auch kein normaler TA. Was man machen kann, ist das, dass man die Tumore entfernt. Der Eingriff ist unkompliziert. Natürlich nur, wenn sich noch keine Metastasen gebildet haben. Aber vorsorglich ne Hündin zu kastrieren, finde ich auch falsch. Meine Oma hatte Brust- und Gebärmutterhalskrebs (beide sehr aggressiv). Trotzdem lass ich mir nicht die Brust amputieren oder mich kastrieren.

    @ Charlotte: Man schaut halt, wie sich die Hormonproduktion auf das Entstehen und Wachstum der Mammatumore auswirkt. Dazu hat man über Jahre viele Hunde beobachtet. So ist man halt drauf gekommen, dass eine Frühkastration das Risiko für Mammatumore gegen Null gehen lässt, usw.

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  • tenfoot
    antwortet
    Hallo!

    Meinen Senf möcht ich dann auch noch dazu geben:
    Meine erste Hündin war nicht kastriert - mit 11 Jahren habe ich sie übernommen mitsamt nicht mehr operablen Mammatumor. Ihr ging es damit
    noch fast 2 Jahre richtig gut, erst danach wurden die Knötchen in den Milchleisten grösser und ihre Schmerzen schlimmer. Ihre Läufigkeiten hat sie immer gut überstanden und scheinträchtig wurde sie nie (hängt ja vielleicht auch mit dem Alter zusammen, keine Ahnung) Ich hab hier während der Läufigkeit Höschen angezogen - was sie ohne Murren auch getragen hat. Also auch für mich kein Problem.
    Aber jedenfalls hat sie unter dem Tumoren ordentlich zu leiden gehabt, und ich hätte gerne die Zeit zurückgedreht gehabt und dann wäre sie kastriert worden.
    In ihrem Fall wäre eine Kastration sicherlich sinnvoll gewesen.

    Meine 2. Hündin habe ich im Alter von geschätzten 7 - 9 Jahren bekommen. Sie war dann bereits schon seit 1 Jahr kastriert. Angeblich sollte sie dadurch in ihrem Verhalten ruhiger sein. Da kann ich nur sagen, dass eine Verhaltensänderung nicht erfolgte - oder sie musste früher noch schlimmer gewesen sein, aber kaum vorstellbar. Für mich war das ganz angenehm, aber für den Hund wohl nicht notwendig. Ich hab mir auch erzählen lassen, dass sie bereits mal früher Welpen hatte - und das soll ja ein Grund sein, warum das Tumorrisiko wieder sinkt.
    Also in ihrem Fall wäre eine Kastration aus meiner Sicht nicht sinnvoll gewesen.

    Meine jetzigen Hündinnen wurden kastriert. Pepita nach ihrer 2. Läufigkeit. Ich wollte das Risiko der Erkrankung senken und zudem hat die Hündin während und nach der Läufigkeit gelitten - insbesondere wurde sie scheinträchtig mit allen Wirkungen, die es so gibt.
    Aus diesem Grund schien mir eine Kastration sinnvoll.
    Luna wurde erst vor 2 Wochen kastriert - nach ihrer ersten Läufigkeit. Sie hat die OP bestens überstanden. Bei ihr war Grund für mich, dass ich schlicht die Risiken so gering wie möglich halten will...auch wenn sie die erste Läufigkeit ohne Ach und Weh überstanden hatte.

    Was ich eigentlich mit den Ausführungen sagen will: Es gibt sicherlich gute Gründe dafür wie auch dagegen. Aber von vielen Seiten habe ich gehört, dass die entspr. Tumorerkrankung verhindert werden kann, wenn die Hündin kastriert wird oder eben Nachwuchs bekommt. Letzteres halte ich für absolut ablehnungswürdig (Tierheime sind eh schon überfüllt) .
    Eine Kastration vor der ersten Läufigkeit finde ebenfalls unmöglich - schliesslich soll die Hündin erstmal erwachsen werden und sich entwickeln dürfen.
    Wenn man sich allerdings gegen die Kastration entscheidet, ist meine Meinung, muss man sich darüber auch klar sein, dass die Hündin vielleicht schwer erkrankt - und dann eine OP ebenfalls notwendig wird, besser gesagt, hoffentlich gibt es dann noch die Möglichkeit der OP, falls es nicht dann bereits zu spät dafür wäre.

    Ein sehr schwieriges Thema, wo es wohl niemals nur eine Meinung geben wird.

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