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Diätfutter,nur vom Tierarzt kaufen?

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  • Nora&Steffi
    antwortet
    Zitat von Bullebu Beitrag anzeigen
    Wien kann ich mir nicht leisten... (Genauso wie ich mir Budapest nie leisten könnte ...)
    Budapest kann ich ja verstehen (ich hatte damals in Deutschland keine Chance und da haben meine Eltern zum Glück gesagt, dass sie mir Budapest zahlen, sonst wär ich jetzt Polizistin), aber Wien teuer? Vom Wohnen her ein bisschen billiger als München und keine Studiengebühren, nur ein Verwaltungsbeitrag von 16€. Ne Freundin von mir is übrigens aus Deutschland zum 7.Semester nach Wien gewechselt. Also noch ist nix zu spät . Und mit Hund ist auch kein Problem. Hab ich ja auch, sogar nen Welpen und das geht. Nur das 9.Semester ist kompliziert, da muss man ihn fast an die Eltern "abschieben", weil man da täglich Minimum 9 Stunden in der Klinik ist.

    Zitat von Bullebu Beitrag anzeigen
    Und wäre auch viel zu weit weg gewesen von daheim.
    Kann ich verstehen. Meine Alternative zum 5.Semester war Hannover und das ist noch viel weiter weg von mir als Wien.

    Zitat von Bullebu Beitrag anzeigen
    Mit den Unis hab ich mich nicht beschäftigt, ich war froh einen Studienplatz bekommen zu haben, naja ich bin aber auch eher spontan gewesen mit meiner Entscheidung.
    Kann ich verstehen. ich war ja am Anfang auch nicht anders. Selbst im Studium wollte ich noch immer nach München. Jetzt bin ich VERDAMMT froh, dass ich in Deutschland keinen Platz bekommen habe.

    Zitat von Bullebu Beitrag anzeigen
    Bei der Tante vom Ernährungsbla, ja da haben wir Vorlesungen, aber naja ich sage dazu mal nichts. Ihre Assistentinnen sind auch eher abgeneigt gegenüber der Rohfütterung und da hatten wir vor zwei Wochen erste ne Veranstaltung zu .
    Das ist wirklich SEHR interessant. Ich war halt hier mal auf ner ÖGT Veranstaltung und da hat sie auch einen gehalten und es gab auch einen zum Thema Barfen (allerdings von unserer Ernährungstante) und keiner von ihnen hat dagegen gewettert. Ganz im Gegenteil. Es wurde halt nur betont, dass man sich selbst doch bitte mit der Ernährung intensiv auseinander setzen soll, wenn man die Leute dahingehend beraten will.
    Und eben der Vortrag von der Frau aus München war auch sehr gut. Und sie hat auch Vorschläge gemacht wie man Futter für großwüchsige Welpen selbst zubereitet.
    Und es wurden wirklich nicht ein einziges Mal die Worte Hills oder RC erwähnt. Ehrlich nicht.

    Zitat von Bullebu Beitrag anzeigen
    Das Programm kenne ich, nur Zugriff darauf bekommt man leider nicht ohne weiteres. Wenn es denn mal für mich nutzbar wäre, fänd ich das genial, aber öhm kostet ja nur 700 Euro.
    WAS?!?!? Ihr dürft das nicht nutzen?!?!? Das ist ja krank. Wie können die ihren eigenen Studenten die Ausbildung vorenthalten? Das kann doch nicht wahr sein.
    Das schaut bei uns GANZ anders aus. Jederzeit, nach Voranmeldung dürfen wir einfach ins Institut latschen und das Programm nutzen so viel und so lange wir wollen. Und wenn wir dann noch Fragen haben, dann sollen wir halt nachfragen und dann erklären die noch ewig alles.
    Ich war im Sommer im Griechenland auf nem Praktikum und die Tierärztin da hatte einen Patienten mit Struvitsteinen. Und sie hat mich gefragt wegen des Futters, aber da ich keine Zahlen und Daten da hatte, hab ich halt die Professorin angeschrieben wegen der Zusammensetzung verschiedener Futtermittel und was halt die Maximalmengen sind, die ins Futter dürfen etc. Innerhalb von 24 Stunden hatte ich die Antwort.
    Und auch in unserer Klinik wird jedem Besitzer ein Rezept für eine eigene Nieren oder Struvitdiät mitgegeben.

    Zitat von shadow-0306 Beitrag anzeigen
    Geht's/ging's da um die Ernährung aller Haus-und Nutztiere?
    Sowohl als auch. Im letzten Jahr haben wir hier ein Vertiefungsmodul, wo wir nur eine Tierart bzw. Gruppe lernen, ich z.B. hab nur noch Kleintiere. Und hab jetzt halt nochmal zwei Semester Ernährung.

    Zitat von shadow-0306 Beitrag anzeigen
    Wieviele Stunden fielen/fallen davon auf artgerechte, selbst zusammengestellte (also keine FeFu-basierende) Ernährung von Hunden, Katzen, Frettchen und deren Nährstoffbedarf?
    Frettchen machen wir eigentlich gar nicht. Und Hund und Katze. Puh, keine Ahnung. Echt nicht. Also in den Übungen im 10.Semester haben wir je eine Diät für Struvit, Nieren, Oxalate und einfach so (also irgendwas, das wir uns aussuchen durften) erstellt.
    Und die Ernährung vom 11.Semester geht erst los .

    Zitat von Beagle Filou Beitrag anzeigen
    Unwahrheiten in "Katzen würde Mäuse kaufen"?

    Welche Unwahrheiten denn ..... die die gerichtlichen Prüfungen der (von der Futterindustrie) eingelegten einstweiligen Verfügungen und weiterer Verfahren überstanden hätten?
    Ehrlich gesagt hat mich das auch gewundert. Nur ließ mal im Gesetz nach, ob es erlaubt ist Klärschlamm oder verendete Tierleichen ins Fertigfutter zu tun. Wenn du es gefunden hast, melde dich wieder bei mir.

    Zitat von Jaeky Beitrag anzeigen
    ein bischen kann ich das nachvollziehen...aber warum geht so ein tierarzt nicht hin und betreibt ernährungsberatung???? damit würde man sich doch auch ein haufen geld verdienen können und alle hätten etwas davon.
    Aus demselben Grund, warum nicht jeder Kreuzbandrisse operiert oder einen Herzultraschall hat. Es ist einfach nicht jedens Sache.

    Zitat von Magical Beitrag anzeigen
    Nö, tut es nicht. Vielleicht läuft es nur bei dir anders?
    Bist du auch in Wien? Also wie gesagt, bin jetzt im letzten Jahr und von den Leuten die sich intensiv mit Ernährung auseinander gesetzt haben, kommen von keinem Allgemeinplätze.
    Klar, v.a. auf der Chirurgie schaut das anders aus. Auf der Internen z.B. wird gekocht, für Nager geschnippelt und gesammelt.
    Aber ich persönlich finde es schon einen wahnsinnigen Fortschritt, dass das Trockenfutter für Katzen rausgeschmissen wurde, bzw. nur mehr die Patienten bekommen, die sonst gar nix mehr fressen.

    Zitat von Vitus Beitrag anzeigen
    WAS ist daran sehr gut?
    Ich habe von der Zusammensetzung, nicht von den Inhaltsstoffen geredet. Und bei einem Diätfutter ist die Zusammensetzung das Entscheidende.
    Unabhängig, ob es nun Hills, Barf oder gekocht ist.

    Zitat von Shiraa Beitrag anzeigen
    Bezüglich der TÄ: wie viel Zeit des Studium wendet ein TA denn nur für die Ernährung von Haushunden auf?
    Es ist schon auch viel Eigenengagement gefordert. Das stimmt natürlich. Aber wenn, dann bekommen wir auch immer Beratung wie ich oben schon geschrieben habe. Ich z.B. lerne kaum was über Augen (von den Nutztieren mal gar nicht erst zu reden). Allerdings werde ich auch NIE so blöd sein und da das therapieren anfangen.

    Zitat von Shiraa Beitrag anzeigen
    Ich würde nur erwarten, dass man ehrlich zum Patientenbesitzer ist. Wenn man sich mit Hundeernährung nicht auskennt, weil man halt ein Großtierarzt ist, der zu 90% Rinder oder Pferde behandelt, dann sollte man nicht einfach Hills empfehlen, weil es in der Broschüre steht, die man mal irgendwann von einem Vertreter bekommen hat... Dann verweist man auf einen Kollegen, der sich damit besser auskennt.
    Es kommt. Dadurch, dass das Wissen immer mehr wird, beginnen sich immer mehr Leute die Arbeit zu teilen. Und gerade in meinem Semester streben immer mehr in die Richtung nur das zu machen, was sie wirklich können und lieber mit anderen Tierärzten in Kontakt zu bleiben.

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  • Shiraa
    antwortet
    Bayo frisst auch alles. Ob es nun schädlich für ihn ist oder nicht. Aber glaub mir, es gibt Hunde, die sind keine Staubsauger und von denen gibt es auch welche, die TroFu einfach komplett verweigern. Es gibt auch Hunde, die Fleisch verweigern...

    Ich würde nie auf die Idee kommen, irgendein Futter abzuwiegen oder mich hinzustellen, um irgendwas nachzurechnen. Wenn mich ein unsicherer Barfer fragt, wie viel Ca Hühnerklein hat und wie viel der Hund wohl davon braucht, dann kann ich dazu sicher eine Aussage machen. Aber das heißt nicht, dass ich groß rumrechne.

    Dass so viele Barfer rumrechnen liegt nicht in der Natur der Sache, sondern es liegt an reiner Panikmache. Ich persönlich kenne nur eine TÄ, die sagt: FeFu ist Mist. Lieber frisch füttern. Von all den anderen TÄ habe ich stets gehört: Oh Gott, Sie wollen den Hund selbst füttern? Wieso das denn? Das ist viel zu kompliziert. Das können Sie NIE! Der Hund wird krank werden.

    Das ist schlichtweg Blödsinn. Bei uns gibt es FeFu erst seit ca. 20 Jahren wirklich flächendeckend. Vorher hat kein Mensch irgendwas gerechnet... es gab auch keine BARF-Bücher. Hunde gibt es hier dennoch.

    Jeder kann machen, was er will. Es gibt sicher viele praktische Seiten am FeFu. Und ich bin der Meinung - es gibt auch das eine oder andere gute FeFu. Ich finde es nur unverantwortlich, wenn ein TA einem HH ein Futter empfiehlt, was ganz offensichtlich nicht für einen Hund mit einer bestimmten Erkrankung geeignet sein kann. Oder wenn TÄ HH einreden, BARF sei grauenhaft und viel zu kompliziert. Es ist halt einfach Quatsch.

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  • Agilityfan
    antwortet
    Zitat von Shiraa Beitrag anzeigen
    Ich habe eine Studie gelesen, die das Gegenteil behauptet... Lebenserwartung von Hunden, die nur FeFu bekamen 3 Jahre geringer als Hunde, die selbst zubereitete Nahrung fraßen. Mein Hund ist letztes Jahr gestorben. 3 Jahre mehr oder weniger: ich hätte ihn lieber noch länger bei mir gehabt und wenn ich mit der Ernährung einen Einfluss darauf haben KANN, dann geb ich mir lieber etwas Mühe und lese mal ein Buch oder hier im Forum und mache nicht einfach nur eine Tüte auf. Aber das muss ja jeder selbst entscheiden. Was sind schon 3 Jahre...?



    Um den Nährstoffbedarf zu decken. Wenn man immer nur das Selbe (z.B. immer nur Geflügelbrust) füttert, fehlt es einfach an Nährstoffen. Du kannst ja versuchen, Deinem Hund nur Traubenzucker zu geben. Wird er ja fressen, ist ja egal, was in den Napf kommt. Naja, und Energie ist es ja auch. Hauptsache kcal - wie die sich zusammen setzen und ob ein Hund vielleicht auch noch andere Nährstoffe braucht - völlig egal. Wenn ein Hund z.B. nur Kaninchen fressen würde (mit Haut und Haar) und dazu immer mal etwas Gras kauen würde, dann wäre er mit sehr vielen wichtigen Nährstoffen versorgt. Er würde ja die Innereien mitfressen usw. Ein ganzes Kaninchen ist schon abwechslungsreich. Aber ganze Tiere müsste man erst einmal immer füttern können.




    Kann ich nicht bestätigen. Neo bekam die ersten Jahre lang TroFu (RC, Eukanuba, Hills auch darunter). Er war ein sehr verfressener Hund. Irgendwann nahm er das TroFu gar nicht mehr. Ich musste zusehen wie er den vollen Napf stehen ließ. Er fraß nur das Nötigste und es ging ihm immer schlechter. Nachderm er nur noch frisches Zeug bekam, ließ er den Napf nie wieder gefüllt stehen. Neo ist mit Sicherheit kein Einzelfall. Hunde haben natürlich eine andere Geschmacksempfindung als wir, aber:



    Wenn Du der Meinung bist, dass Hunde nichts schmecken können, dann stell Deinem Hund doch einfach ein Päckchen Kaffee in den Napf. Frisst er bestimmt, er merkt ja nicht, was er da frisst... und ob Kaffee nun schlecht für ihn ist oder nicht: ist doch egal, ist ja nur ein Hund...
    Du wirst lachen: Sie frisst Kaffee! Sie frisst auch Zwiebelschalen, wenn sie schneller ist!! Sage ja nicht, dass das gut ist, aber meine zumindest frisst ALLES!! In 5 sec. ist der Napf leer - ganz egal, was da drin ist. Noch niemals in 9 Jahren hat sie etwas übrig gelassen, noch nie!! Deshalb glaube ich nicht, dass da viele Geschmacksfaktoren eine Rolle spielen. Und -ich kann nur für meinen Hund sprechen- sie ist topfit, hat keinen Zahnstein o.ä. und wird oft auf unter einem Jahr geschätzt!
    Aber jeder so wie er möchte. Ich möchte das niemanden streitig machen. Für meine Kinder jedenfalls rechne ich keine Tabellen aus, wieviel Obst und Gemüse und Vitamin A sie pro Tag brauchen.....

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  • Shiraa
    antwortet
    Bezüglich der TÄ: wie viel Zeit des Studium wendet ein TA denn nur für die Ernährung von Haushunden auf? Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass man jede nur erdenkliche Haustier- und Nutztierart dort erschöpfend abbilden kann. Überlegt halt mal, wie das in der Humanmedizin ist. Ich würde mich nie von einem Orthopäden in Sachen Ernährung beraten lassen. Und ein Humanmediziner beschäftigt sich ausschließlich mit einer Spezies.

    TÄ müssen aber oftmals Allgemeinmediziner, Urologe, Gynäkologe, Orthopäde, Dermatologe... für verschiedene Spezies sein. Da kommen Leute mit Hunden, Katzen, Hamstern, Bartagemen, Goldfischen, Pferden und Schlangen in die Praxis. Selbst wenn man "nur" die üblichen Haustiere zählt, sind das schon ziemlich viele. Ich finde das Wissen über eine Spezies schon ziemlich erdrückend, wenn ich nur einen Blick in ein Anatomiebuch werfe. Alle Achtung, wenn jemand sich mit so vielen Lebewesen auskennt. Ich finde, man kann von einem TA auch nicht verlangen, dass er alles ganze genau über jede mögliche Haustierart wissen muss und auf alles spezialisiert ist.

    Ich würde nur erwarten, dass man ehrlich zum Patientenbesitzer ist. Wenn man sich mit Hundeernährung nicht auskennt, weil man halt ein Großtierarzt ist, der zu 90% Rinder oder Pferde behandelt, dann sollte man nicht einfach Hills empfehlen, weil es in der Broschüre steht, die man mal irgendwann von einem Vertreter bekommen hat... Dann verweist man auf einen Kollegen, der sich damit besser auskennt. Machen Humanmediziner ja auch so. Es mag sein, dass es Hunde gibt, die mit diesem Futter prächtig leben können. Aber auf kranke Hunde ist das Futter meist nicht wirklich zugeschnitten und das sieht man als Laie schon an der Grundzusammensetzung.

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  • Shiraa
    antwortet
    Genaugenommen haben Studien ergeben, dass Katzen und Hund seit Einführung des Fertigfutters zunehmend älter werden.
    Ich habe eine Studie gelesen, die das Gegenteil behauptet... Lebenserwartung von Hunden, die nur FeFu bekamen 3 Jahre geringer als Hunde, die selbst zubereitete Nahrung fraßen. Mein Hund ist letztes Jahr gestorben. 3 Jahre mehr oder weniger: ich hätte ihn lieber noch länger bei mir gehabt und wenn ich mit der Ernährung einen Einfluss darauf haben KANN, dann geb ich mir lieber etwas Mühe und lese mal ein Buch oder hier im Forum und mache nicht einfach nur eine Tüte auf. Aber das muss ja jeder selbst entscheiden. Was sind schon 3 Jahre...?

    Es ist immer noch in den Köpfen der Hundehalter verankert, dass ein Hund abwechslungsreich gefüttert werden sollte!! Warum denn??
    Um den Nährstoffbedarf zu decken. Wenn man immer nur das Selbe (z.B. immer nur Geflügelbrust) füttert, fehlt es einfach an Nährstoffen. Du kannst ja versuchen, Deinem Hund nur Traubenzucker zu geben. Wird er ja fressen, ist ja egal, was in den Napf kommt. Naja, und Energie ist es ja auch. Hauptsache kcal - wie die sich zusammen setzen und ob ein Hund vielleicht auch noch andere Nährstoffe braucht - völlig egal. Wenn ein Hund z.B. nur Kaninchen fressen würde (mit Haut und Haar) und dazu immer mal etwas Gras kauen würde, dann wäre er mit sehr vielen wichtigen Nährstoffen versorgt. Er würde ja die Innereien mitfressen usw. Ein ganzes Kaninchen ist schon abwechslungsreich. Aber ganze Tiere müsste man erst einmal immer füttern können.


    Der Hund hat nicht so eine Geschmacksempfindung wie wir Menschen. Ihm ist es wurscht, was im Napf ist - Hauptsache, da ist überhaupt was drin.
    Kann ich nicht bestätigen. Neo bekam die ersten Jahre lang TroFu (RC, Eukanuba, Hills auch darunter). Er war ein sehr verfressener Hund. Irgendwann nahm er das TroFu gar nicht mehr. Ich musste zusehen wie er den vollen Napf stehen ließ. Er fraß nur das Nötigste und es ging ihm immer schlechter. Nachderm er nur noch frisches Zeug bekam, ließ er den Napf nie wieder gefüllt stehen. Neo ist mit Sicherheit kein Einzelfall. Hunde haben natürlich eine andere Geschmacksempfindung als wir, aber:

    Hunde besitzen Geschmacksknospen auf den Papillen der Zunge, aber auch auf dem Gaumendach und am Eingang des Schlundes. Insgesamt verfügt der Haushund über 1700 solcher Geschmacksknospen (der Mensch hat 9000).... Hunde reagieren auf die gleichen Stoffe wie der Mensch (Süßes, Saures, Bitteres und Salziges), allerdings sprechen sie weniger stark auf salzige Nahrung an. Zusätzlich können sie aufgrund spezieller Rezeptoren, welche vor allem auf der Zungenspitze liegen, Fleisch- und Wassergeschmack wahrnehmen. Generell lehnen Hunde Saures und Bitteres ab; sie bevorzugen außerdem Fleisch vor Gemüse (vor allem Rinder- und Schweinefleisch). Die verschiedenen Regionen der Geschmackswahrnehmung auf der Zunge sind etwas anders angeordnet als beim Menschen.

    Qulle: Wikipedia
    Wenn Du der Meinung bist, dass Hunde nichts schmecken können, dann stell Deinem Hund doch einfach ein Päckchen Kaffee in den Napf. Frisst er bestimmt, er merkt ja nicht, was er da frisst... und ob Kaffee nun schlecht für ihn ist oder nicht: ist doch egal, ist ja nur ein Hund...

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  • Magical
    antwortet
    Zitat von Bullebu Beitrag anzeigen
    Also ich kenne auch von anderen Unis Leute (aus D) und da wird auch nicht gerade viel über Tierernährung erzählt vor dem 5. Semester, was logisch ist, da es nunmal VORKLINISCHE Semester sind.
    Ach guck

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  • seeperle
    antwortet
    Viele Hundehalter in meinem Bekanntenkreis machen sich überhaupt keinen Kopf um die Ernährung ihres Hundes. Die kriegen ihr Trofu, am besten noch mit Pedigree vermischt und gut is. Meine Freundin legt total viel Wert auf Grundgehorsam bei ihrem Beagle. Sie füttert das RC Trofu, immer, was anderes gibts gar nie und der Hund ist fit und gesund. Andere füttern das Aldi Trofu und die Hunde sind zwischen 11 und 15 Jahre alt.
    Sie haben entweder kein Inet oder auch einfach keine Zeit, sich dermaßen über die Ernährung ihres Hundes zu verkopfen. Vielleicht wär ich auch so, wenn ich nicht zufällig hier dieses Forum entdeckt hätte. Wobei ich mich jetzt fast 3 Jahre verkopft habe drüber, was für Tara denn nu wirklich am Besten is.

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  • Agilityfan
    antwortet
    Es ist immer noch in den Köpfen der Hundehalter verankert, dass ein Hund abwechslungsreich gefüttert werden sollte!! Warum denn??
    Der Wolf nimmt sich das, was gerade zu erjagen ist. Und wenn das immer Kaninchen ist, dann ist es zeitlebens Kaninchen!!!!
    Der Hund hat nicht so eine Geschmacksempfindung wie wir Menschen. Ihm ist es wurscht, was im Napf ist - Hauptsache, da ist überhaupt was drin.

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  • Bullebu
    antwortet
    Zitat von Magical Beitrag anzeigen
    Nö, tut es nicht. Vielleicht läuft es nur bei dir anders?
    Also ich kenne auch von anderen Unis Leute (aus D) und da wird auch nicht gerade viel über Tierernährung erzählt vor dem 5. Semester, was logisch ist, da es nunmal VORKLINISCHE Semester sind.

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  • Vitus
    antwortet
    Zitat von Nora&Steffi Beitrag anzeigen
    Jup.
    Ich persönlich halte Hills nicht für schlecht (hab mich bis jetzt nur mit deren Diätfutter auseinander gesetzt und das war von der Zusammensetzung sehr gut), aber eine Uni sollte "unpolitisch" unterrichten.
    Hier mal die Zusammensetzung von Hills i/d, vorher das Werbeblabla:

    Zur geeigneten Ernährung von Haustieren mit gastrointestinalen Beschwerden. Gastrointestinale (GI) Störungen können sowohl Magen als auch Darm oder beide betreffen. Sie können Erbrechen, Verdauungsstörungen, Durchfall oder Obstipation verursachen. Die Tiere können Gewicht verlieren und dehydrieren. Einige der häufigsten Symptome sind Erbrechen, Blähungen, Schwäche, Durchfall oder Obstipation. Prescription Diet* Canine i/d* wurde entwickelt, um die Symptome von GI-Beschwerden bei Hunden, z.B. Blähungen, Durchfall, Pankreatitis und Verdauungsstörungen einzudämmen.

    Zutaten:
    Gemahlener Mais, gemahlener Reis, Trockenei, Hühner- und Putenmehl, Mais-Gluten Mehl, Extrakt, Fibrim® 1260 (lösliche Ballaststoffe), tierisches Fett, pflanzliches Öl, Di-Kalzium-Phosphat, Salz, Kaliumchlorid, Kaliumzitrat, Kalziumkarbonat, Cholinchlorid, Vitamin E Zusatz, Taurin, Vitamin C Zusatz, Eisensulfat, Zinkoxid, Niacin, Thiamin, Vitamin A Zusatz, Kupfersulfat, Kalziumpantothenat, Betakarotin Zusatz, Pyridoxinhydrochlorid, Riboflavin, Manganoxid, Vitamin D3 Zusatz, Folsäure, Kalziumjodat, Natriumselenit, Biotin, Vitamin B12. Enthält in der EU zugelassene Antioxidanzien.

    WAS ist daran sehr gut?

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  • Magical
    antwortet
    Zitat von Bullebu Beitrag anzeigen
    Du studierst in Wien?

    Da scheint es aber wirklich ganz anders zu laufen als in D.
    Ich bin im 5. Semester und habe die erste Vorlesung, was Tierernährung angeht. Und wirklilch kritisch gegenüber Fertigfutter wird sich da ganz sicher nicht geäußert. Ich glaube RC und Hills unterstützen da viel zu sehr gewisse Leute...
    Nö, tut es nicht. Vielleicht läuft es nur bei dir anders?

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  • Jaeky
    antwortet
    manchmal nicht so klasse

    also wir haben durch barf roberts bsd wieder zu normalwerten verholfen.

    er ist beschwerdefrei und wie gesagt hat er werte die meinem ta zweifeln ließen das die proben von robert stammen.

    mir hat mal ein tierarzt gesagt er hätte gegen barf grundsätzlich nichts im gegenteil nur würde er nicht immer dazu raten, weil viele sich nicht richtig informieren und dann zu einseitig und falsch ernähren. aus diesem grund meint er würden viele tierärzte davon abraten frisch zu füttern.


    ein bischen kann ich das nachvollziehen...aber warum geht so ein tierarzt nicht hin und betreibt ernährungsberatung???? damit würde man sich doch auch ein haufen geld verdienen können und alle hätten etwas davon.

    vor allem die hunde!

    am meisten muss ich immer darüber schmunzeln wenn behauptet wird, das man lieber nicht frisch füttern sollte weil das fertigfutter optimal auf den hund abgestimmt ist.

    ich wette, das es kaum jemanden gibt, der sich so ausgewogen ernährt oder so gut über seinen eigenen bedarf bescheid weiß wie über die werte und den bedarf seines hundes.

    also ich koche eigentlich immer das worauf ich lust habe. sicherlich achte ich darauf, das jeden tag frisches gemüse auf den tisch kommt aber alles andere?!

    ich habe keine ahnung wie viele vitamine, calcium, fette, kohlenhydrate und eiweiß ich täglich zu mir nehme. ich gehe aber ganz schwer davon aus, das ich zu viel von ungesundem und zu wenig von wichtigem zu mir nehme.

    sicherlich ist es ungesund wenn man seinen hund aus unwissenheit nicht abwechslungsreich frisch füttert aber statt ganz davon abzuraten würde ich doch als tierarzt begrüßen, das dort jemand ist, der sich zumindest mal gedanken gemacht hat das ein hund in der natur ein fleischfresser ist und diese trockenen bröckchen nicht das wahre sein können.
    warum nicht da ansetzen und ihn beraten.

    jemand der bereit ist seinen hund selbst zu füttern macht das nicht weil er geld sparen möchte, sondern weil er seinem hund etwas gutes tun möchte.
    ich kann mir vorstellen, das jeder von uns gerne bereit wäre bei einem tierarzt, der einem kompetent einen futterplan aufstellt oder eingehend berät etwas zu bezahlen.

    aber es ist sicherlich einfacher und zeitsparender den besitzern sack oder dose xy in die hand zu drücken und darauf zu hoffen, das das problem erst mal kurzfristig von der bildfläche verschwindet.

    liebe grüße
    sandra

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  • Beagle Filou
    antwortet
    Zitat von Nora&Steffi Beitrag anzeigen
    Ich muss sagen, dass ich mich über das Buch stellenweise doch sehr geärgert habe. Einfach weil ein paar Unwahrheiten drin stehen.
    Unwahrheiten in "Katzen würde Mäuse kaufen"?

    Welche Unwahrheiten denn ..... die die gerichtlichen Prüfungen der (von der Futterindustrie) eingelegten einstweiligen Verfügungen und weiterer Verfahren überstanden hätten?

    LG
    Alois

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  • shadow-0306
    antwortet
    Zitat von Nora&Steffi Beitrag anzeigen
    Ich hab dieses Semester mein 6.Semester Ernährung. Das heißt, ich hatte in der Hälfte meiner gesamten Studienzeit Ernährung.

    Geht's/ging's da um die Ernährung aller Haus-und Nutztiere?
    Grad Nutztierrnährung macht doch sicher den Großteil aus, oder ist das in A anders als in D?
    Wieviele Stunden fielen/fallen davon auf artgerechte, selbst zusammengestellte (also keine FeFu-basierende) Ernährung von Hunden, Katzen, Frettchen und deren Nährstoffbedarf?

    Lieben Gruß
    Kerstin

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  • Bullebu
    antwortet
    Zitat von Nora&Steffi Beitrag anzeigen
    Jup.


    Ähm. Ja. Aber das ist ja eigentlich nix neues. Ne, ich hatte auch nen Platz in Deutschland, aber weil Wien einen WESENTLICH besseren Ruf hat, bin ich hierher gegangen.


    Hm, merkwürdig. Ich hab mal einen Vortrag von der Chefin von der Ernährung in München gehört und die hat auch ganz klar betont, dass selbst zu bereitetes Futter das beste sei. Außerdem hat ja die Uni München ein Ernährungsanalyseprogramm erstellt, mit dem man bedarfsgerecht auch für Krankheiten Futter selbst zubereiten kann.


    Das erinnert mich an meine ersten Ernährungs Vorlesungen in Budapest. Ein langer Werbefilm von Hills. Und dann wurde im fünf Minuten Takt erwähnt, wie toll Hills doch ist.
    Ich persönlich halte Hills nicht für schlecht (hab mich bis jetzt nur mit deren Diätfutter auseinander gesetzt und das war von der Zusammensetzung sehr gut), aber eine Uni sollte "unpolitisch" unterrichten.
    Wien kann ich mir nicht leisten... (Genauso wie ich mir Budapest nie leisten könnte ...) Und wäre auch viel zu weit weg gewesen von daheim. Das war mir zu Beginn des Studium noch viel zu wichtig, dass ich durchaus mal heim komme. Mittlerweile hätte ich mit meinem Hund auch ein Problem... Mit den Unis hab ich mich nicht beschäftigt, ich war froh einen Studienplatz bekommen zu haben, naja ich bin aber auch eher spontan gewesen mit meiner Entscheidung.

    Bei der Tante vom Ernährungsbla, ja da haben wir Vorlesungen, aber naja ich sage dazu mal nichts. Ihre Assistentinnen sind auch eher abgeneigt gegenüber der Rohfütterung und da hatten wir vor zwei Wochen erste ne Veranstaltung zu .

    Das Programm kenne ich, nur Zugriff darauf bekommt man leider nicht ohne weiteres. Wenn es denn mal für mich nutzbar wäre, fänd ich das genial, aber öhm kostet ja nur 700 Euro.

    Tja und wie in Budapest läuft das hier auch. Jedes Semester werden wir mehrmals darauf hingewiesen, dass wir doch brav das Hillsfutter kaufen sollen, was wir auch für einen super Sonderpreis bekommen .
    Sorry ich kanns einfach nicht mehr hören!

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