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Diätfutter,nur vom Tierarzt kaufen?

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  • Yupik
    antwortet
    Zitat von Agilityfan Beitrag anzeigen
    Ich würde auch kein Risiko eingehen. Das Futter wurde speziell getestet, damit es dem Hund schnell wieder besser geht. Danach kannst Du ja immer noch sehen, ob Du etwas anderes fütterst!
    Gute Besserung!
    Das Futter IST das Risiko.

    Wer sich auch nur ein bisschen kritisch mit Industriefutter beschäftigt, kommt auch ohne Fach-Studium sehr schnell dahinter, dass damit erst krankgefüttert
    und dann die vorauszusehenden Schäden wieder teuer therapiert werden.
    Da wird doppelt dran verdient.

    Katzen und Hunde haben seit Einführung des Industriefutters zunehmend Schäden - und dazu kommt noch die absolute Verunsicherung der Tierhalter.

    Es macht mich ehrlich wütend.

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  • Caramia
    antwortet
    Zitat von nimue Beitrag anzeigen
    Ich habe ihm gesagt, dass ich frisch füttere nach einem speziellen Diätplan und nicht mit Fertigfutter. Er war natürlich höchst skeptisch und erst als ich ihn beruhigen konnte, dass dieser Diätplan von Ernährungsspezialisten der Uni München erstellt wurde, war er sehr zufrieden. Stimmte zwar nicht, aber wenn ich ihm die Wahrheit gesagt hätte, wäre er wieder damit gekommen, dass das ja soooo unverantwortlich sei Kurios, oder?

    Es handelte sich übrigens nicht um meinen Haustierarzt, sondern um einen Herzspezialisten, zu dem mich mein Haustierarzt überwiesen hatte (letzterem ist meine Fütterung nämlich ziemlich egal - der verkauft aber auch kein Fertigfutter)

    Ich hätte ihm aber nie erzählt, dass ich seine Hills Diät füttere - das würde mir gar nicht in den Sinn kommen. So war das für mich ein guter Kompromiss. Meinem Pferdetierarzt habe ich aber knallhart gesagt, dass ich mir des Risikos bewusst bin und mich trotzdem gegen seinen Rat entscheide. Musste er auch schlucken (und erzählte mir dann was davon, dass er erst letzte Woche ein Pferd deshalb eingeschläfert habe ).
    Oh man, die Halbgötter in weiß, da braucht man nur auf einen anderen zu verweisen, und schon passt es wieder
    Meine Pferde-TÄ würde nie auf die Idee kommen, dass ein Pferd bei Hufrehe beschlagen werden muss...

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  • Shiraa
    antwortet
    Stimmte zwar nicht, aber wenn ich ihm die Wahrheit gesagt hätte, wäre er wieder damit gekommen, dass das ja soooo unverantwortlich sei Kurios, oder?
    Ich finde das total krass. Warum soll man nicht in der Lage sein, einen Hund selbst zu ernähren. OK, wenn ein Hund krank ist, dann braucht man vielleicht Hilfe bei der Erstellung eines Plans. Ein Mensch mit speziellen Ernährungsansprüchen lässt sich da auch beraten. Aber so lange ein Hund gesund ist, kann man das doch selbst machen. Ich ernähre mich doch auch ohne Hilfe und bei aller Bescheidenheit: ich bin sicher nicht weniger komplex als ein Hund...

    Mit meinem alten TA hatte ich mal eine Diskussion. Er machte sich immer Sorgen, ob ich denNahrungsbestandteile für Hunde zu nennen und ich würde dann eine entsprechende Zutat nennen, mit der ich das abzudecken gedenke. Wir spielten das Spiel ein paar Minuten lang. Dann fragte ich ihn noch nach seinem eigenen Magnesiumbedarf und er konnte die Frage nicht beantworten... seitdem hatte er nie wieder etwas gesagt.

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  • nimue
    antwortet
    Zitat von Caramia Beitrag anzeigen
    Susanne, würd mich mal interessieren, hast Du dem TA "gebeichtet", dass Du trotzdem oder erst recht roh gefüttert hast, oder hast Du ihn in dem Glauben gelassen, dass sein tolles Diätfutter ihr so gut bekommt?
    Ich habe ihm gesagt, dass ich frisch füttere nach einem speziellen Diätplan und nicht mit Fertigfutter. Er war natürlich höchst skeptisch und erst als ich ihn beruhigen konnte, dass dieser Diätplan von Ernährungsspezialisten der Uni München erstellt wurde, war er sehr zufrieden. Stimmte zwar nicht, aber wenn ich ihm die Wahrheit gesagt hätte, wäre er wieder damit gekommen, dass das ja soooo unverantwortlich sei Kurios, oder?

    Es handelte sich übrigens nicht um meinen Haustierarzt, sondern um einen Herzspezialisten, zu dem mich mein Haustierarzt überwiesen hatte (letzterem ist meine Fütterung nämlich ziemlich egal - der verkauft aber auch kein Fertigfutter)

    Ich hätte ihm aber nie erzählt, dass ich seine Hills Diät füttere - das würde mir gar nicht in den Sinn kommen. So war das für mich ein guter Kompromiss. Meinem Pferdetierarzt habe ich aber knallhart gesagt, dass ich mir des Risikos bewusst bin und mich trotzdem gegen seinen Rat entscheide. Musste er auch schlucken (und erzählte mir dann was davon, dass er erst letzte Woche ein Pferd deshalb eingeschläfert habe ).

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  • Shiraa
    antwortet
    Susanne, würd mich mal interessieren, hast Du dem TA "gebeichtet", dass Du trotzdem oder erst recht roh gefüttert hast, oder hast Du ihn in dem Glauben gelassen, dass sein tolles Diätfutter ihr so gut bekommt?
    Das würde mich auch interessieren. Hab ich sowas nicht schon mal hier im Forum gelesen? TA hatte Futter empfohlen, HH hatte ohne Wissen des TA nicht das Futter gegeben und am Ende lobte der TA den Gesundheitszustand des Hundes... Kommt mir bekannt vor.

    Also meine TÄ würde in so einem Fall auf jeden Fall von Hills & Co. abraten. Aber das liegt vielleicht auch daran, dass sie das Zeug gar nicht verkauft... ;-)

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  • KrosseKrabbe
    Ein Gast antwortete
    Klar "hilft" dieses Futter erstmal. Ist es durch synthetische Stoffe ja so verarbeitet das es dem Körper was vorgaukelt.

    Und was TÄ im Studium bzgl. Ernährung lernen, ist ja auch nicht gerade das Gelbe vom Ei und nimmt nur einen minimalen Teil ein. Das meiste lernen sie durch die Futtermittelindustrie.

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  • Caramia
    antwortet
    Susanne, würd mich mal interessieren, hast Du dem TA "gebeichtet", dass Du trotzdem oder erst recht roh gefüttert hast, oder hast Du ihn in dem Glauben gelassen, dass sein tolles Diätfutter ihr so gut bekommt?

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  • nimue
    antwortet
    Meine Shiva sollte wegen gerissenem Herzklappenfaden und schlechter Nierenwerte auch Hills Diät bekommen und der tierarzt meinte, dass das schlimmste sei, was ich meinem Hund antun könne: Ihn frisch zu ernähren.

    Naja, ich ging dieses Risiko ein, erstellte mir nach intensivem Einlesen und mit Hilfe einer ganz lieben Bekannten eine Diät. Mit der lebt Shiva nun seit über 3 Jahren (sie wird im Februar 16 Jahre alt) ganz prima und ist topfit. Bei der letzten Ultraschalluntersuchung fragte der Arzt, ob ich ihm einen neuen Hund gebracht habe, weil kaum mehr was von ihrem Problemchen zu finden sei. Auch die Nierenwerte haben sich stark gebessert.

    Ein anderer Tierarzt warf mir grobe Fahrlässigkeit vor, weil ich mein Pferd mit Hufrehe nicht beschlagen, sondern ohne Eisen laufen lasse und ebenfalls nach Diät füttere. Damit habe ich nicht nur einen A**** voll Geld gespart, sondern auch meinem Pferd mehr Lebensqualität geschenkt. Seit über 8 Wochen läuft sie nun schmerzfrei.

    Manchmal muss man halt auch ein Risiko eingehen, aus dem Bauch heraus sich gegen den tierärztlichen Rat entscheiden. Dass dieser Weg immer der richtige ist, kann aber niemand garantieren.

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  • Agilityfan
    antwortet
    Ich würde auch kein Risiko eingehen. Das Futter wurde speziell getestet, damit es dem Hund schnell wieder besser geht. Danach kannst Du ja immer noch sehen, ob Du etwas anderes fütterst!
    Gute Besserung!

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  • seeperle
    antwortet
    vor ein paar Wochen musste ich Tara auch Spezialfutter geben. Ich war von dem RC Nassfutter (hatte das Gastro mit Fisch) auch nicht begeistert, aber ich war frohl, dass Tara es so gut gefressen hat und es ihr damit schnell wieder besser ging. Ich hatte es von meiner homöp.Tierärztin bekommen, sie meinte auch, ich soll es einfach nach ein paar Tagen aufwerten, mit gekochten Karotten z.B.
    Inzwischen bekommt sie morgens Vet-Conzept sensitiv diet etwas Trofu unterwegs, mittags Hüttenkäse oder auch mal gekochtes mages Rindfleisch und abends Vet Conzept Dose low fat und immer mal wieder eine normale (Rentier, Wild, Rind )
    Ich bin froh, dass es Tara damit erst mal gut geht

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  • kayliz
    antwortet
    Zitat von timmerlin Beitrag anzeigen
    Ganz ehrlich, ich würde es erst mal mit dem Diätfutter vom TA versuchen, bevor ich ein Risiko eingehe. Mein TA empfiehlt z.B. Hills i/d.
    So habe ich es bei meinem ersten Hund auch gesehen, das hat Geordie monatelang einiges an Leid gekostet. Das Hills i/d hat nur die obere Spitze der Probleme gekappt, sprich es gab keine nächtlichen Notfall-Klinikbesuchen mehr. Sonst blieben seine Verdauungsprobleme nach wie vor bestehen. Ich könnte mir jetzt in den Allerwertesten treten, dass ich das so lange mitgemacht habe und ihn nicht schon früher auf Frisches umstellte.

    Liebe Grüße
    Kay

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  • Shiraa
    antwortet
    Die meisten Tierärzte haben keine Ahnung von Futter, sondern wollen eben ihr teures Zeug los werden. Das ist alles. Wenn ich mir die Zusammensetzung dieser Futtersorten anschaue wird mir ganz schlecht. Und dafür soll ich dann ca. 80 Euro für 10kg bezahlen?
    Dann lege ich das Geld lieber dahingehend an, dass ich einen wirklich geschulten Menschen frage, was ich bei dieser und jener Krankheit beachten muss oder sollte!
    Unterschreib. Hill's und RC sind ganz furchtbare Fertigfutter. Das sollte man nur extrem gesunden Hunden geben, die wirklich alles abkönnen ;-) Ansonsten helfen diese Futter nur 2 Beteiligten: dem Hersteller und dem TA. Das Zeug kostet 8 Euro pro Kilo? Cool, dafür bekomme ich richtig, richtig gutes Biofleisch für meinen Hund (und Enzyme für die BSD auch noch obendrauf).

    Nix gegen Getreide, aber auf keinen Fall würde ich einem Hund mit BSD-Problemen ein so getreidehaltiges Futter geben. Hunde haben im Speichel keine Amylase und das hat auch seinen Grund - es sind Beutefresser und keine Getreidefresser. Wenn man einem Hund sehr viel Getreide gibt, dann muss die BSD des Hundes einfach mehr leisten. Für einen gesunden Hund sicher keine große Sache. Aber eine BSD, die nun schon Probleme bereitet, sollte nicht noch mehr belastet werden. Das klingt für mich logisch... auch wenn ich kein TA bin.

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  • Bullebu
    antwortet
    Zitat von timmerlin Beitrag anzeigen
    Hallo Frieda,
    das mag ja sein. Ich habe dann auch nach dem warum gefragt, er konnte es mir damals auch begründen und ich konnte die Aussage nachvollziehen. Mein TA akzeptiert z.B. auch, dass ich Teilbarfe oder das ich in der Verhaltenstherapie Erfolge durch eine Futterumstellung erziele.
    Die meisten Tierärzte haben keine Ahnung von Futter, sondern wollen eben ihr teures Zeug los werden. Das ist alles. Wenn ich mir die Zusammensetzung dieser Futtersorten anschaue wird mir ganz schlecht. Und dafür soll ich dann ca. 80 Euro für 10kg bezahlen?
    Dann lege ich das Geld lieber dahingehend an, dass ich einen wirklich geschulten Menschen frage, was ich bei dieser und jener Krankheit beachten muss oder sollte!

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  • timmerlin
    antwortet
    Hallo Frieda,
    das mag ja sein. Ich habe dann auch nach dem warum gefragt, er konnte es mir damals auch begründen und ich konnte die Aussage nachvollziehen. Mein TA akzeptiert z.B. auch, dass ich Teilbarfe oder das ich in der Verhaltenstherapie Erfolge durch eine Futterumstellung erziele.

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  • Bullebu
    antwortet
    Zitat von timmerlin Beitrag anzeigen
    Ganz ehrlich, ich würde es erst mal mit dem Diätfutter vom TA versuchen, bevor ich ein Risiko eingehe. Mein TA empfiehlt z.B. Hills i/d.
    Klar, empfiehlt er das. Das wird einem ja auch am ersten Tag an der Uni beigebracht, brav das Futter an den Mann zu bringen !

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