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Diätfutter,nur vom Tierarzt kaufen?

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  • ~Momo~
    antwortet
    Da muss man aber aufpassen, dass man keinen logischen Fehler begeht. Dass die Lebenserwartung steigt, seit es Fertigfutter gibt, muss nicht bedeuten, dass das Fertigfutter der Grund dafür ist. Dafür kann es auch viele andere Gründe geben. Sicherere Lebensbedingungen (z.B. vermehrt im Haus) und bessere medizinische Versorgung beispielsweise.

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  • Nora&Steffi
    antwortet
    Zitat von Vitus Beitrag anzeigen
    bei Ulrich Grimms "Katzen würden Mäuse kaufen" steht , dass es ihm trotz allen Bemühens nicht möglich war einen dt. Vet.Med. Lehrstuhl zu finden, der NICHT mit der Fefuindustie verbandelt war. Er schrieb auch, dass er das bei seinen ganzen Reportagen noch nie erlebt hat.
    Ich muss sagen, dass ich mich über das Buch stellenweise doch sehr geärgert habe. Einfach weil ein paar Unwahrheiten drin stehen. Klärschlamm und verendete Tiere ins Tierfutter zu packen, ist illegal. Ich behaupte nicht, dass es nicht hier und da schwarze Schafe gibt, die sowas machen, aber es ist ein Faktum, dass es nicht legal ist!

    Zitat von Yupik Beitrag anzeigen
    Wer sich auch nur ein bisschen kritisch mit Industriefutter beschäftigt, kommt auch ohne Fach-Studium sehr schnell dahinter, dass damit erst krankgefüttert
    und dann die vorauszusehenden Schäden wieder teuer therapiert werden.
    Da wird doppelt dran verdient.
    Das halte ich für eine sehr gewagte Behauptung. Wie kommst du da drauf?

    Zitat von Yupik Beitrag anzeigen
    Katzen und Hunde haben seit Einführung des Industriefutters zunehmend Schäden - und dazu kommt noch die absolute Verunsicherung der Tierhalter.
    Genaugenommen haben Studien ergeben, dass Katzen und Hund seit Einführung des Fertigfutters zunehmend älter werden.

    Das einzige, was man beobachten konnte, was mit Dosenfutterfütterung korreliert ist die Hyperthyreose der Katze. Zum einen liegt das am Soja im Futter, zum anderen daran, dass der Stoff, der die Dosendeckel so schön biegsam macht einen Stoff im Futter kaputt macht, der die Jodbindung unterstützt (Achtung, nicht hundertpro korrekt, sicher ist aber, dass dieser Stoff im Deckel die Hyperthyreose begünstigt) und zum dritten ist in vielen Futtermitteln viel zu viel Jod.
    Auf der anderen Seite kann man dem gegenüberstellen, dass Katzen seit Einführung des Dosenfutters wesentlich älter werden und damit die Wahrscheinlichkeit für eine Hyperthyreose, welche ja auch eine typische Alterskrankheit ist, steigt.

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  • Nora&Steffi
    antwortet
    Zitat von Bullebu Beitrag anzeigen
    Du studierst in Wien?
    Jup.

    Zitat von Bullebu Beitrag anzeigen
    Da scheint es aber wirklich ganz anders zu laufen als in D.
    Ähm. Ja. Aber das ist ja eigentlich nix neues. Ne, ich hatte auch nen Platz in Deutschland, aber weil Wien einen WESENTLICH besseren Ruf hat, bin ich hierher gegangen.

    Zitat von Bullebu Beitrag anzeigen
    Ich bin im 5. Semester und habe die erste Vorlesung, was Tierernährung angeht. Und wirklilch kritisch gegenüber Fertigfutter wird sich da ganz sicher nicht geäußert.
    Hm, merkwürdig. Ich hab mal einen Vortrag von der Chefin von der Ernährung in München gehört und die hat auch ganz klar betont, dass selbst zu bereitetes Futter das beste sei. Außerdem hat ja die Uni München ein Ernährungsanalyseprogramm erstellt, mit dem man bedarfsgerecht auch für Krankheiten Futter selbst zubereiten kann.

    Zitat von Bullebu Beitrag anzeigen
    Ich glaube RC und Hills unterstützen da viel zu sehr gewisse Leute...
    Das erinnert mich an meine ersten Ernährungs Vorlesungen in Budapest. Ein langer Werbefilm von Hills. Und dann wurde im fünf Minuten Takt erwähnt, wie toll Hills doch ist.
    Ich persönlich halte Hills nicht für schlecht (hab mich bis jetzt nur mit deren Diätfutter auseinander gesetzt und das war von der Zusammensetzung sehr gut), aber eine Uni sollte "unpolitisch" unterrichten.

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  • Bullebu
    antwortet
    Zitat von Vitus Beitrag anzeigen
    Hallo,

    bei Ulrich Grimms "Katzen würden Mäuse kaufen" steht , dass es ihm trotz allen Bemühens nicht möglich war einen dt. Vet.Med. Lehrstuhl zu finden, der NICHT mit der Fefuindustie verbandelt war. Er schrieb auch, dass er das bei seinen ganzen Reportagen noch nie erlebt hat.
    bestätigt nur, was ich denke!

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  • Vitus
    antwortet
    Hallo,

    bei Ulrich Grimms "Katzen würden Mäuse kaufen" steht , dass es ihm trotz allen Bemühens nicht möglich war einen dt. Vet.Med. Lehrstuhl zu finden, der NICHT mit der Fefuindustie verbandelt war. Er schrieb auch, dass er das bei seinen ganzen Reportagen noch nie erlebt hat.

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  • Bullebu
    antwortet
    Zitat von nimue Beitrag anzeigen
    Panikmache auf der einen Seite, Geldschneiderei und Bauernfängerei auf der anderen Seite (Sorry, das Futter mag "gesund machen", aber selbst wenn ist es zu teuer für das, was tatsächlich drin ist - und ich meine, darum ging es hier in diesem Thread).
    Jup, genau. Wie gesagt, es gibt genug Futtersorten, die den Kriterien für Probleme mit Bauchspeicheldrüse und Co entsprechen und deutlich weniger kosten!

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  • nimue
    antwortet
    Zitat von Agilityfan Beitrag anzeigen
    Das ist doch die totale Panikmache!!!! Es gibt sehr viele Hunde, die mit RC und Co. wieder geheilt worden sind.
    Panikmache auf der einen Seite, Geldschneiderei und Bauernfängerei auf der anderen Seite (Sorry, das Futter mag "gesund machen", aber selbst wenn ist es zu teuer für das, was tatsächlich drin ist - und ich meine, darum ging es hier in diesem Thread).

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  • Agilityfan
    antwortet
    Zitat von Yupik Beitrag anzeigen
    Das Futter IST das Risiko.

    Wer sich auch nur ein bisschen kritisch mit Industriefutter beschäftigt, kommt auch ohne Fach-Studium sehr schnell dahinter, dass damit erst krankgefüttert
    und dann die vorauszusehenden Schäden wieder teuer therapiert werden.
    Da wird doppelt dran verdient.

    Katzen und Hunde haben seit Einführung des Industriefutters zunehmend Schäden - und dazu kommt noch die absolute Verunsicherung der Tierhalter.

    Es macht mich ehrlich wütend.
    Das ist doch die totale Panikmache!!!! Es gibt sehr viele Hunde, die mit RC und Co. wieder geheilt worden sind. Man/frau sollte nicht alles über einen Kamm scheren und nochmal: barf ist einfach nicht alles, wie gerne immer und immer wieder behauptet wird!!!
    Mein Hund ist das beste Beispiel:
    Nach 2 Jahren barf, dann kochen, Dose, jetzt Trofu, ist alles wie mit barf, Fell, Kondition, Geruch, Stuhl, Blutwerte....

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  • KrosseKrabbe
    Ein Gast antwortete
    @ Nora&Steffi

    Mag sein das es heutzutage anders ist. Die meisten TÄ haben ihr Studium aber schon länger hinter sich. Und früher wurde da kaum drauf eingegangen.

    Wenn die TÄ sich nicht in der Richtung selber weiterbilden, dann bleiben sie auch auf dem Stand von ihrem Studium. Wann immer dieses auch war

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  • Bullebu
    antwortet
    Du studierst in Wien?

    Da scheint es aber wirklich ganz anders zu laufen als in D.
    Ich bin im 5. Semester und habe die erste Vorlesung, was Tierernährung angeht. Und wirklilch kritisch gegenüber Fertigfutter wird sich da ganz sicher nicht geäußert. Ich glaube RC und Hills unterstützen da viel zu sehr gewisse Leute...

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  • Nora&Steffi
    antwortet
    Zitat von KrosseKrabbe Beitrag anzeigen
    Und was TÄ im Studium bzgl. Ernährung lernen, ist ja auch nicht gerade das Gelbe vom Ei und nimmt nur einen minimalen Teil ein. Das meiste lernen sie durch die Futtermittelindustrie.
    Ich wiederhole mich zwar, aber: das stimmt nicht. Ich hab dieses Semester mein 6.Semester Ernährung. Das heißt, ich hatte in der Hälfte meiner gesamten Studienzeit Ernährung. Zusätzlich kommt dann noch Physiologie und Biochemie, wo man die Grundlagen der Verdauung und damit auch der Ernährung lernt. Es gibt immer wieder Seminare auf der Uni, davon war bis jetzt 1 in den letzten zwei Jahren von Royal Canin. Alle anderen sind von unabhängigen Ernährungswissenschaftlern. Dort wird immer nur allgemein über Fertigfutter geredet. Z.B. bei dem Vortrag über die Ernährung großwüchsiger Welpen wurden mehrere Futter, die sich als geeignet anpriesen, verglichen und auf ihre tatsächliche Eignung untersucht. Namen wurden überhaupt nicht erwähnt. Sinn der Veranstaltung war, dass man weiß, wie man die Futtermittel zu beurteilen hat und worauf man achten muss, wenn man Futter selbst zubereitet.
    Natürlich stellt dort auch mindestens einer die Frage an die Ernährungswissenschaftlter: welches Futter würden Sie denn jetzt empfehlen. Die Antwort ist immer: das kann man pauschal nicht sagen. Das muss man individuell für jeden Hund neu beurteilen.
    Und in allem sind sich alle einig: selbst zubereitetes Futter ist selbstverständlich das gesündeste. Nur 90% der Besitzer haben darauf keine Lust.

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  • Saxana
    antwortet
    Hallo,

    ich bestelle bei Tierarzt24.de Diätfutter. Gibt da alle Sorten,die ein TA so hat und noch wesentlich preisgünstiger.
    Mal davon abgesehen auch noch bis vor die Tür geliefert.
    Klappt sehr gut !!

    Kann ich nur empfehlen !!

    Grüße
    Saxana
    (Anett)

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  • Bullebu
    antwortet
    Darüber brauchen wir uns glaub ich nicht unterhalten...

    Ich bin ja auch der unverantwortlichste Hundehalter der Welt, weil ich nicht das Futter vom TA fütter, meinen Hund nicht impfe, mein Hund keine Wurmkuren bekommt UND keine chemische Prophylaxe gegen Zecken, Milben und Flöhe!

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  • Yupik
    antwortet
    Zitat von Bullebu Beitrag anzeigen
    Genau so ist es.
    Gerade das hochgelobte RC, Hills und Eukanuba ist doch einfach nur teurer Müll!
    Ja -nicht wahr- und die lukrative Verunsicherung wird auch auf anderen Gebieten betrieben.
    Ich will nicht OT werden, aber was ich da so von armen jungen Müttern höre bringt mich ebenfalls auf.
    Und wenn ich erst an die Politik denke... würg*
    Wer denkt denn noch selbstbewusst selbständig in diesem Land?

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  • Bullebu
    antwortet
    Zitat von Yupik Beitrag anzeigen
    Das Futter IST das Risiko.

    Wer sich auch nur ein bisschen kritisch mit Industriefutter beschäftigt, kommt auch ohne Fach-Studium sehr schnell dahinter, dass damit erst krankgefüttert
    und dann die vorauszusehenden Schäden wieder teuer therapiert werden.
    Da wird doppelt dran verdient.

    Katzen und Hunde haben seit Einführung des Industriefutters zunehmend Schäden - und dazu kommt noch die absolute Verunsicherung der Tierhalter.

    Es macht mich ehrlich wütend.
    Genau so ist es.
    Gerade das hochgelobte RC, Hills und Eukanuba ist doch einfach nur teurer Müll!

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