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Daumenkralle, immer wieder Verletzungen

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  • esprit
    antwortet
    Zitat von gabydux Beitrag anzeigen
    Gesunde Daumenkrallen beim Welpen ohne Narkose entfernen ist definitiv verboten und muß im Einzelfall begründet werden.
    Auch wenn Welpeninteressenten da sind, die den Welpen später im Rennsport führen würden.

    Eine Entfernung der Daumenkrallen kann im begründeten Einzelfall vorgenommen werden, aber dann auch nur unter Narkose.

    In Düsseldorf wäre eine prophylaktische Entfernung der Daumenkrallen bei wenigen Tagen alten Welpen mit der lapidaren Begründung einer erhöhten Verletzungsgefahr definitiv verboten - eine solche Operation würde nicht genehmigt bzw., wenn doch durchgeführt, entsprechend bestraft - und zwar sowohl der Initiator als auch der ausführende TA.
    dann muss sich das Düsseldorfer Veterinäramt aber auf einen gerichtlichen Prozess einstellen, wenn es jemandem ernst ist

    ansonsten. ich klink mich jetzt aus, weil sowieso nur jeder auf seinem Standpunkt beharren will.... und hat er noch so wenig Ahnung von Windhunden und dem Windhundsport.

    im übrigen: Rennen auf den glattgebügelten Rennbahnen sind die geringste Verletzungsgefahr, "interessant" wird's, wenn es über Stock und Stein geht

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  • gabydux
    antwortet
    Zitat von esprit Beitrag anzeigen
    nein, musst du ja auch nicht, es gibt ja genügend Welpen mit Daumen, jeder Käufer wird "seinen" Züchter und seinen Welpen finden.

    und jeder stellt andere Anforderungen an seinen Züchter und künftigen Hausgenossen. ich möchte z.B. keinen Hund aus einer Zucht, wo jedes Jahr 5 und mehr Würfe produziert werden, wo nicht mit Frischfutter gefüttert und aufgezogen wird, wo unkritisch und hirnlos geimpft und entwurmt wird, wo Hündinnen schon mit 18 Monaten in die Zucht gehen, wo Hunde gemacht werden, die sagen wir mal, so "naja" sind, was den Standard anbetrifft, wo verkaufte Hunde zum Wanderpokal werden, weil der Züchter garnicht mitkriegt, wem er wo und wann einen Hund verkauft hat, wo die Welpen mit 8 Wochen "rausgehauen" werden.......

    Du siehst, für jeden ist das Passende dabei und jeder bekommt, was er möchte
    Tschuldigung, das ich mich da einmische, aber siehst Du das nicht ein wenig schwarzweiß?

    Obiger Absatz klingt so, als gibt es nur diese beiden Extreme. Entweder eine "gute" Zucht, aber ohne DAumenkrallen, oder eben eine "schlechte" Zucht, aber mit Daumenkrallen.

    Ich habe übrigens heute morgen mal beim Veterinäramt in Düsseldorf angerufen und nachgefragt.

    Gesunde Daumenkrallen beim Welpen ohne Narkose entfernen ist definitiv verboten und muß im Einzelfall begründet werden.
    Auch wenn Welpeninteressenten da sind, die den Welpen später im Rennsport führen würden.

    Eine Entfernung der Daumenkrallen kann im begründeten Einzelfall vorgenommen werden, aber dann auch nur unter Narkose.

    In Düsseldorf wäre eine prophylaktische Entfernung der Daumenkrallen bei wenigen Tagen alten Welpen mit der lapidaren Begründung einer erhöhten Verletzungsgefahr definitiv verboten - eine solche Operation würde nicht genehmigt bzw., wenn doch durchgeführt, entsprechend bestraft - und zwar sowohl der Initiator als auch der ausführende TA.

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  • esprit
    antwortet
    Zitat von Laila Beitrag anzeigen
    Brigitte, wie ich Dir bereits mehrfach mitgeteilt hatte, ist es Dein eigener Zuchtverband, der das Amputieren von Daumen explizit verbietet! Wenn Du das als Lüge bezeichnest, verweise ich Dich gern an Frau Krah weiter. Ich habe ihre Email abgespeichert (Du erinnerst Dich, ich hatte es Dir letzes Jahr schon mal angeboten?)
    Frau Krah ist nicht der Verband
    Es ist den TA in D verboten, ohne Grund operative Eingriffe an Hunden durchzuführen, dazu gehört auch die Amputation bei Daumenkrallen, logischerweise vor allem bei solchen Hunden, die noch nie eine Verletzung hatten (sprich Welpen). Deshalb müssen bestimmte "Züchter" durchaus immer länger suchen, bis sie einen Tierarzt finden, der diesen strafbaren Eingriff durchführt. Normalerweise gehen sie dann ins Ausland, da wo man auch immer noch Ruten und Ohren kupiert. Ich wurde letztes Jahr auf einem Turnier im Osten des Landes von einer TA angesprochen, die sehr erleichtert reagiert hat, als sie meine intakte Iuju sah, bei ihr war kurz vorher ein "Züchter" mit dem Wunsch der Krallenamputation für den bei ihm liegenden Wurf, als sie dem mit Hinweis auf das TSG nicht nachgekommen ist, hat er es auch im Ausland "erledingen" lassen.
    Du hast die Kommentierung ganz offensichtlich immer noch nicht gelesen

    Wenn Du unbedingt Deine eigenen Hunde verstümmeln willst, machs doch einfach heimlich, wo kein Kläger da kein Richter. Das kannst Du dann mit Deinem eigenen Gewissen ausmachen.
    Aber bitte hör auf, anderen Leuten weiszumachen, das wäre ok, nur damit Du später mal nicht so ganz allein dastehst, wenn es vielleicht mal irgendwann ein Ausstellungs-oder Sportverbot für daumenamputierte Hunde (so wie bei den Ruten und Ohren) gibt.
    Dazu muss erst mal das Gesetzt geändert werden, so wie es eine Änderung bzgl. des uneingeschränkten Kupier-Verbotes der Ruten und Ohren gibt (Ausnahme Jagdhunde) Kann jeder im Gesetzt nachlesen

    Ja, ich hab erst seit 3 Jahren Whippets (Brigitte, immer schön bei der Wahrheit bleiben), ich hab seit 15 Jahren wieder Hunde (hatte früher schon mal welche), ich hab derzeit 4 Nasen zuhause, und ich glaube schon, dass ich sowohl das TSG in Gänze gelesen als auch eines Urteils über bestimmte Praktiken fähig bin.

    Kein Tape "klemmt die Blutzuhr ab", wenn es fachgerecht angelegt ist. Falls Du dazu nicht in der Lage sein solltest, lass es Dir doch mal von nem Profi zeigen (ja, auf ner Ausstellung lernt man das nicht, fahr doch einfach mal auf die Coursing-EM, da gibt es erfahrene Hundehalter, die wissen, was sie tun, und das schon seit Jahren).
    Jippi, das wäre ein guter Tipp, wenn ich nicht schon seit mehr als 10 Jahren mit meinen Hunden erfolgreich an Europacoursings, Internationalen und Nationalen Coursings teilnehmen würde. Was uns u.a. den 3. Platz beim Europacoursing in Hoope eingebracht hat (um die 30 Hündinnen), das Int. Coursingchampionat für Thetis als 1. dt. Whippethündin, den dt. Coursingsieger 2003 (ein Jahrestitel), das dt. Coursingchampionat, die Titel für Schönheit und Leistung, den mehrfachen Sieg des Bundesjagdcups etc.....und man staune, die jetzt fast 10 jährige Thetis ist Arthrosefrei, frei von sonstiger Erkrankungen, sieht aus wie eine 5-jährige..... Arthrosegeplagt (in der Wirbelsäule) ist nur die 13,5 jahre alte Esprit, die mit 10 Jahren an einer Poliradiculoneuritis erkrankte und 3 Monate an allen 4 Gliedmaßen gelähmt war.
    Ich weiss ganz gut, was man auf Ausstellungen lernt, was bei Rennen (ich war einige Zeit Bahnbeobachter), was bei coursings, was in der Zucht, der Haltung, Pflege, Ernährung..... immer kommt noch neues hinzu, eigene Erfahrungen und die anderer werden "verarbeitet", alles ist stetig im Fluss

    Wenn du unter Profis die ganzen wie wild aus dem Boden schießenden Neuzüchter meinst, kann ich verzichten., die alten Hasen und Profis haben seinerzeit alle die Daumenkralle entfernt, das war ohne Ausnahmen üblich. Drum halte ich mich auch lieber an die Erfahrungen einer wirklich langjährigen Züchterin, die seit über 4o Jahren ihre Hunde mehr als erfolgreich auch im Sportbereich führt und keinerlei Erfahrungen mit Arthrosegeplagten Hunden hat


    Und nochmal, Dein Hartung hat die vorhergehende Fassung des TSG kommentiert, und bisher noch keinerlei Veranlassung gesehen, dies noch einmal zu tun. Frag ihn doch mal warum.
    o mann, wenn du nur ein wenig Ahnung hättest, wann jeweils Gesetze neu kommentiert werden. Eben nicht bei jeder kleinen Änderung, sondern nur dann, wenn es umfassende Neuregelungen, so wie 2001, gibt
    Zum Thema Arthrose hast Du keine Meinung, oder? Ist es Dir völlig egal, was mal aus Deinen Welpen wird?
    Wenn Du Erfahrungswerte dazu hast, können wir gerne weiter diskutieren. Ich bringe dann die vielen üblen Daumenverletzungen ein, die es schon reichlich gibt, obwohl erst seit relativ kurzer Zeit bei vielen Hunden der Daumen belassen wird. ich kenne keine arthrosekranken Whippets, die gesund ernährt werden und auch ansonsten ein rassegerechtes Leben führen. Und ich kenne VIELE , sehr viele Whippets

    Ganz ehrlich - ich würde keinen amputierten Welpen kaufen, und vielleicht bleiben ja deshalb einige Züchter auf ihren Würfen sitzen....
    nein, musst du ja auch nicht, es gibt ja genügend Welpen mit Daumen, jeder Käufer wird "seinen" Züchter und seinen Welpen finden.

    und jeder stellt andere Anforderungen an seinen Züchter und künftigen Hausgenossen. ich möchte z.B. keinen Hund aus einer Zucht, wo jedes Jahr 5 und mehr Würfe produziert werden, wo nicht mit Frischfutter gefüttert und aufgezogen wird, wo unkritisch und hirnlos geimpft und entwurmt wird, wo Hündinnen schon mit 18 Monaten in die Zucht gehen, wo Hunde gemacht werden, die sagen wir mal, so "naja" sind, was den Standard anbetrifft, wo verkaufte Hunde zum Wanderpokal werden, weil der Züchter garnicht mitkriegt, wem er wo und wann einen Hund verkauft hat, wo die Welpen mit 8 Wochen "rausgehauen" werden.......

    Du siehst, für jeden ist das Passende dabei und jeder bekommt, was er möchte

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  • Laila
    antwortet
    Hier noch ein taufrischer Link von einer wohl doch erfahrenen Züchterin: http://superflys.de/2011/03/01/vorde...k-beim-rennen/

    @Silvia, ich verstehe Dich nicht, Du hast Dich nicht darüber informiert, bist aber erst mal dafür, weil Verbote schlimm sind. Ich geb Dir ja Recht, es ist eine Schande, dass man Menschen überhaupt verbieten muss, Tiere zu schädigen. Aber wenn's anders nicht fruchtet?

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  • gabydux
    antwortet
    Zitat von Silvia Sachse Beitrag anzeigen

    nur ich finde diese ewigen Verbote für total überzogen
    muss man denn alles immer verbieten
    Offensichtlich ja. Denn sonst würden heute noch Ohren und Ruten kupiert und das auch unter dem "Deckmantel" der Gesundheit bzw. der Vorbeugung eines Verletzungsrisikos.......

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  • Silvia Sachse
    Ein Gast antwortete
    ich finde es auch nicht gut, wenn die Hunde leiden
    habe mich auch noch nicht über die Entfernung informiert

    würde ich auch nicht tun

    nur ich finde diese ewigen Verbote für total überzogen
    muss man denn alles immer verbieten, und andererseits, wenn wirklich die Tiere gequält werden, wird nichts getan

    da spreche ich nochmal ganz explizit die Welpenfabriken an

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  • gabydux
    antwortet
    Ich habe dazu etwas gefunden:

    http://www.druantia.ch/06_whippetinfos/daumen.htm

    http://www.eurostars-whippets.de/Daumen-Dran.html

    http://superflys.de/2008/04/07/daumenkrallen/

    http://www.windhund.at/index.php?opt...d=96&Itemid=12

    Alles keine gewerbliche Links und daher erlaubt.


    Meine persönliche Meinung:

    Das Entfernen der Daumenkrallen stellt tatsächlich einen Eingriff dar, ähnlich wie das Kupieren der Rute, denn es wird auch Knochen verletzt bzw. entfernt.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass eine erhöhte Verletzungsgefahr besteht, vor allem bei Whippets.

    Auch "normale" Hunde haben öfter mal Maleste mit der Daumenkralle, Dux hatte zweimal fiese Verletzungen.

    Aber heutzutage gibt es doch genug andere Möglichkeiten, das Verletzungsrisiko zu minimieren - es kann doch nicht sein, dass eine Entfernung der Daumen ohne Betäubung beim Welpen das einzige Mittel ist!!!

    Ich bin gerade etwas sprachlos, um ehrlich zu sein.

    Da wird das Tätowieren ohne Betäubung, was jahrzehntelang üblich war, abgelehnt, obwohl da nur die Haut angeritzt wird. Chippen ist in, ist ja viel tierschutzgerechter (und da gibt es genug Stimmen, die das Gegenteil behaupten!).

    Aber das Entfernen von Daumenkrallen ist in Ordnung? Und soll erlaubt sein? Ohne Betäubung? In gleichen Alter, in dem früher bei anderen Rassen Ruten kupiert wurden?

    Das kann ich irgendwie nicht glauben, wirklich nicht.

    Vor allem weil beim Kupieren der Ruten auch viel mit Verletzungsgefahr argumentiert wurde und anfangs, als das Kupierverbot noch recht neu war, ein Sturm der Empörung bei Züchtern und Liebhabern betroffener Rassen wütete.

    Heute kräht kein Hahn mehr danach. Vielleicht, weil sich rausgestellt hat, dass Boxer, Dobermänner, Doggen und Rottweiler doch nicht so viel häufiger Rutenverletzungen haben als andere Rassen mit ähnlicher Rutenbeschaffenheit.

    Vielleicht mal zum Nachdenken - es gibt Rassen, bei denen Wolfskrallen ausdrücklich erwünscht und Standard sind, teilweise sogar doppelt.
    Bei Hunderassen, die laut Standard KEINE Wolfskralle haben müssen, wird sie entfernt, wenn sie denn mal vorkommt - wegen der Verletzungsgefahr.

    Heißt das, Hunderassen, die laut Standard eine Wolfskralle haben MÜSSEN, sind Qualzuchten? Oder wird das Verletzungsrisiko vielleicht doch höher eingeschätzt als es real besteht?

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  • tösitill
    antwortet
    Zitat von Laila Beitrag anzeigen
    Brigitte, wie ich Dir bereits mehrfach mitgeteilt hatte, ist es Dein eigener Zuchtverband, der das Amputieren von Daumen explizit verbietet! Wenn Du das als Lüge bezeichnest, verweise ich Dich gern an Frau Krah weiter. Ich habe ihre Email abgespeichert (Du erinnerst Dich, ich hatte es Dir letzes Jahr schon mal angeboten?)

    Es ist den TA in D verboten, ohne Grund operative Eingriffe an Hunden durchzuführen, dazu gehört auch die Amputation bei Daumenkrallen, logischerweise vor allem bei solchen Hunden, die noch nie eine Verletzung hatten (sprich Welpen). Deshalb müssen bestimmte "Züchter" durchaus immer länger suchen, bis sie einen Tierarzt finden, der diesen strafbaren Eingriff durchführt. Normalerweise gehen sie dann ins Ausland, da wo man auch immer noch Ruten und Ohren kupiert. Ich wurde letztes Jahr auf einem Turnier im Osten des Landes von einer TA angesprochen, die sehr erleichtert reagiert hat, als sie meine intakte Iuju sah, bei ihr war kurz vorher ein "Züchter" mit dem Wunsch der Krallenamputation für den bei ihm liegenden Wurf, als sie dem mit Hinweis auf das TSG nicht nachgekommen ist, hat er es auch im Ausland "erledingen" lassen.

    Wenn Du unbedingt Deine eigenen Hunde verstümmeln willst, machs doch einfach heimlich, wo kein Kläger da kein Richter. Das kannst Du dann mit Deinem eigenen Gewissen ausmachen.
    Aber bitte hör auf, anderen Leuten weiszumachen, das wäre ok, nur damit Du später mal nicht so ganz allein dastehst, wenn es vielleicht mal irgendwann ein Ausstellungs-oder Sportverbot für daumenamputierte Hunde (so wie bei den Ruten und Ohren) gibt.

    Ja, ich hab erst seit 3 Jahren Whippets (Brigitte, immer schön bei der Wahrheit bleiben), ich hab seit 15 Jahren wieder Hunde (hatte früher schon mal welche), ich hab derzeit 4 Nasen zuhause, und ich glaube schon, dass ich sowohl das TSG in Gänze gelesen als auch eines Urteils über bestimmte Praktiken fähig bin.

    Kein Tape "klemmt die Blutzuhr ab", wenn es fachgerecht angelegt ist. Falls Du dazu nicht in der Lage sein solltest, lass es Dir doch mal von nem Profi zeigen (ja, auf ner Ausstellung lernt man das nicht, fahr doch einfach mal auf die Coursing-EM, da gibt es erfahrene Hundehalter, die wissen, was sie tun, und das schon seit Jahren).

    Und nochmal, Dein Hartung hat die vorhergehende Fassung des TSG kommentiert, und bisher noch keinerlei Veranlassung gesehen, dies noch einmal zu tun. Frag ihn doch mal warum.

    Zum Thema Arthrose hast Du keine Meinung, oder? Ist es Dir völlig egal, was mal aus Deinen Welpen wird?
    Ganz ehrlich - ich würde keinen amputierten Welpen kaufen, und vielleicht bleiben ja deshalb einige Züchter auf ihren Würfen sitzen....
    macht das doch bitte unter euch per pn aus. danke.

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  • Laila
    antwortet
    Brigitte, wie ich Dir bereits mehrfach mitgeteilt hatte, ist es Dein eigener Zuchtverband, der das Amputieren von Daumen explizit verbietet! Wenn Du das als Lüge bezeichnest, verweise ich Dich gern an Frau Krah weiter. Ich habe ihre Email abgespeichert (Du erinnerst Dich, ich hatte es Dir letzes Jahr schon mal angeboten?)

    Es ist den TA in D verboten, ohne Grund operative Eingriffe an Hunden durchzuführen, dazu gehört auch die Amputation bei Daumenkrallen, logischerweise vor allem bei solchen Hunden, die noch nie eine Verletzung hatten (sprich Welpen). Deshalb müssen bestimmte "Züchter" durchaus immer länger suchen, bis sie einen Tierarzt finden, der diesen strafbaren Eingriff durchführt. Normalerweise gehen sie dann ins Ausland, da wo man auch immer noch Ruten und Ohren kupiert. Ich wurde letztes Jahr auf einem Turnier im Osten des Landes von einer TA angesprochen, die sehr erleichtert reagiert hat, als sie meine intakte Iuju sah, bei ihr war kurz vorher ein "Züchter" mit dem Wunsch der Krallenamputation für den bei ihm liegenden Wurf, als sie dem mit Hinweis auf das TSG nicht nachgekommen ist, hat er es auch im Ausland "erledingen" lassen.

    Wenn Du unbedingt Deine eigenen Hunde verstümmeln willst, machs doch einfach heimlich, wo kein Kläger da kein Richter. Das kannst Du dann mit Deinem eigenen Gewissen ausmachen.
    Aber bitte hör auf, anderen Leuten weiszumachen, das wäre ok, nur damit Du später mal nicht so ganz allein dastehst, wenn es vielleicht mal irgendwann ein Ausstellungs-oder Sportverbot für daumenamputierte Hunde (so wie bei den Ruten und Ohren) gibt.

    Ja, ich hab erst seit 3 Jahren Whippets (Brigitte, immer schön bei der Wahrheit bleiben), ich hab seit 15 Jahren wieder Hunde (hatte früher schon mal welche), ich hab derzeit 4 Nasen zuhause, und ich glaube schon, dass ich sowohl das TSG in Gänze gelesen als auch eines Urteils über bestimmte Praktiken fähig bin.

    Kein Tape "klemmt die Blutzuhr ab", wenn es fachgerecht angelegt ist. Falls Du dazu nicht in der Lage sein solltest, lass es Dir doch mal von nem Profi zeigen (ja, auf ner Ausstellung lernt man das nicht, fahr doch einfach mal auf die Coursing-EM, da gibt es erfahrene Hundehalter, die wissen, was sie tun, und das schon seit Jahren).

    Und nochmal, Dein Hartung hat die vorhergehende Fassung des TSG kommentiert, und bisher noch keinerlei Veranlassung gesehen, dies noch einmal zu tun. Frag ihn doch mal warum.

    Zum Thema Arthrose hast Du keine Meinung, oder? Ist es Dir völlig egal, was mal aus Deinen Welpen wird?
    Ganz ehrlich - ich würde keinen amputierten Welpen kaufen, und vielleicht bleiben ja deshalb einige Züchter auf ihren Würfen sitzen....

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  • Silvia Sachse
    Ein Gast antwortete
    Danke für dein Feedback
    und das finde ich gut, dass es nicht verboten wird

    1. soll jeder selbst entscheiden dürfen, was das Beste für seinen Hund ist
    2. steht es Aussenstehenden nicht zu, über andere zu urteilen, ohne dass sie es selber nicht erlebt haben

    es gibt soviele Sachen die verboten wurden, aber so wichtig sind für einige Tierbesitzer , diese zu benützen oder zu tun

    ich hoffe man versteht mich, was ich meine

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  • esprit
    antwortet
    Zitat von Silvia Sachse Beitrag anzeigen
    Unser Sam, fast 2 Jahre, Vizsla
    ist ein sehr schneller, wendiger nd ausdauernder Läufer
    und wir hatte erst eine verletzte Daumenkralle
    möchte ich echt nicht mehr mitmachen
    denn er hatte starke Schmerzen
    und das abknipsen ganz am Ansatz, tut ja ausch ganz schön weh

    das frage ich mich, was schlimmer ist
    das ewige verletzen an der Kralle und die schmerzhafte Behandlung
    oder aber eine einmalige vielleicht schmerzhafte prophylaktische Entfernung
    und dann ein für allemal ne Ruh

    manchmal finde ich unser Tierschutzgesetz echt idiotisch

    ich bin gewiss nicht für Tierquälerei
    und verachte Menschen, die ihren Tieren Leid antun

    ist denn die Haltung eines Handtaschenhundes, der keinerlei Bewegung und Hundische Beschäftigung bekommt keine Tierquälerei???

    oder Welpenfabriken
    oder...oder ...oder

    da gibt es soviele Beispiele
    Hallo Silvia,
    das, was Du schilderst, ist die seit Jahrzehnten bestehende Entscheidung zur prophylaktischen Entfernung der Daumenkralle gewesen. Bewährt und durchaus vereinbar mit dem Tierschutz, denn immer wiederkehrende Verletzungen sind der reine Horror für den Hund, weil seeehr schmerzhaft. in den langen jahren meiner Windhundhaltung habe ich mehrmals solche Verletzungen miterlebt (bei den größeren Windhundrassen). Bei den Whippets gab es die bis dato nicht, weil ja praktisch allen den Daumen entfernt hatten.

    Auch wenn es hier immer wieder anders behauptet wird (hochtönend und leider falsch allen voran Christiane, die gerade mal seit 2 Jahren Whippets hat), das Entfernen ist weiterhin erlaubt, so sagt es auch die neueste Fassung des dt. TSchG, allerdings nur durch einen TA, und unter Abwägung einer tä Indikation. Ich habe mich eingehend und an höchster Stelle damit auseinander gesetzt und diese Bestätigung erhalten (Prof. J. Hartung, tä Hochschule Hannover, Kommentator des neuen TSchG).
    Im Sinne der Hunde, die reichlich Freilauf über Stock und Stein genießen dürfen, die im Coursing echte Leistung zeigen und denen ich gerade bei dieser Höchstleistung nicht die Blutzufuhr zu den Pfoten abklemmen möchte, werde ich durch meinen TA auch weiterhin die Daumen der neugeborenen Welpen abnehmen lassen. Aber natürlich kann das jeder Züchter handhaben, wie er mag.

    Generell verboten ist es jedenfalls nicht und andere hier gemachten Aussagen sind schlichtweg unverschämt und verlogen und somit eigentlich keine Diskussionsgrundlage

    aber wer hat schon das neue TSchG in Gänze und mit Kommentierung gelesen?

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  • Laila
    antwortet
    Liebe Silvia, hast Du überhaupt gelesen, was wir im voraus geschrieben haben? Ist Dir bewusst, das Du das Risiko einer Arthrose für Deinen Hund deutlich erhöhst, wenn Du die Daumen amputieren lässt? Ist es Dir das wert?
    Was machst Du, wenn eine andere Kralle verletzt wird? Präventiv den ganzen Fuss entfernen?

    Eine Amputation des Daumens bedeuted Dauerleid (Schmerzen, Medikamente, später Organprobleme durch die Medikamente) für den Hund, das findest Du besser, als für besonders gefährdete Hunde Vorsorge per Schutzverband zu treffen?

    Denk noch mal drüber nach.

    Ich schicke Dir gern per PM die Untersuchungen über die Erhöhung des Arthroserisikos, sind allerdings auf Englisch.

    Das TSG ist nicht dazu da, Leute zu ärgern, es ist dazu da, Tiere zu schützen, notfalls auch vor den Handlungen uninformierter oder ignoranter Tierhalter. Ich hab bisher noch nichts darin gefunden, was ich idiotisch finden könnte.

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  • Silvia Sachse
    Ein Gast antwortete
    Unser Sam, fast 2 Jahre, Vizsla
    ist ein sehr schneller, wendiger nd ausdauernder Läufer
    und wir hatte erst eine verletzte Daumenkralle
    möchte ich echt nicht mehr mitmachen
    denn er hatte starke Schmerzen
    und das abknipsen ganz am Ansatz, tut ja ausch ganz schön weh

    das frage ich mich, was schlimmer ist
    das ewige verletzen an der Kralle und die schmerzhafte Behandlung
    oder aber eine einmalige vielleicht schmerzhafte prophylaktische Entfernung
    und dann ein für allemal ne Ruh

    manchmal finde ich unser Tierschutzgesetz echt idiotisch

    ich bin gewiss nicht für Tierquälerei
    und verachte Menschen, die ihren Tieren Leid antun

    ist denn die Haltung eines Handtaschenhundes, der keinerlei Bewegung und Hundische Beschäftigung bekommt keine Tierquälerei???

    oder Welpenfabriken
    oder...oder ...oder

    da gibt es soviele Beispiele

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  • Laila
    antwortet
    Daumen sind - ausser bei bedenklicher Fehlstellung, die bei zur Zucht eingesetzten Tieren nicht vorkommen sollte - auch völlig gesunde Organe ohne besondere Gefährdung (ja, Hund kann sich auch die Ballen aufschlitzen, wenn er über den Acker rennt, da ist der Grad der Gefährung sogar höher als Daumen).
    Und Arthrose wiegt nicht weniger schwer als psychische Schäden, nur zeigen viele Hunde solche Beschwerden eigentlich nur im letzten Stadium.
    Aber was schwätz ich da, einige Leute reden zwar über den Tellerrand, haben aber noch nie wirklich drüber geschaut. Wenn dann ein Kommentar von einem Herrn Dr. ausgegraben wird, ist deren Welt in Ordnung. Schade um die Hunde.

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  • esprit
    antwortet
    Zitat von shadow-0306 Beitrag anzeigen
    Dann bist du auch für eine generelle prophylaktische Kastration aller Hündinnen?

    Lieben Gruß
    Kerstin
    nein, ganz im Gegenteil, ein gesundes Organ, welches keinerlei besonderer Gefährdung ausgesetzt ist, würde ich niemals entfernen lassen. Meine Mädels sind alle intakt und bleiben es auch (auch schon wegen der Psyche)

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