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Daumenkralle, immer wieder Verletzungen

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  • Zwetschgerl
    Ein Gast antwortete
    Es gibt ja auch Hunde, die mit TroFu auf Getreidebasis scheinbar problemlos 16 Jahre alt werden. Wird diese Ernährung dadurch gesünder!

    Es reagieren eben nicht alle amputierten Hunde gleich, das wäre ja auch bei so einem komplexen Lebewesen sehr überraschend, oder nicht.
    Aber dennoch kann man sich dieses Thema doch nicht einfach schön reden ....*meine Meinung*

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  • Steffen
    antwortet
    Unseren auch. Schon komisch....

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  • Seppeline
    antwortet
    Ich bin zu dem Thema zwar auch äußerst gespaltener Meinung, aber mein Hund zuckt überhaupt nicht, wenn man an der Stelle rumknetet! Das ist dem völlig hupe.

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  • Koira
    antwortet
    Zitat von Steffen Beitrag anzeigen
    Ein schlafender, zwei Tage alter Welpe, den man vorsichtig in die Hand nimmt, wird bei den zwei kleinen Scherenschnitten nicht mal wach. Kannste glauben!
    Ne,sorry - ohne unhöflich zu sein -das nehme ich Dir nicht ab, die haben dabei große Schmerzen ... !

    @Laila:
    Die offenbar keine Ahnung von Phantomschmerzen haben und sich auch gar keine Mühe machen, darüber nachzudenken, Hauptsache, es ist bequem.
    ... genau das ist es, was ich auch immer wieder feststelle. Wenn man versucht mit etwas Gefühl die Stellen anfassen, dann kommt oft die Reaktion, dass der Hund die Pfote zurückzieht oder hochhebt, es ist vielen sehr unangenehm, an der Amputationsstelle berüht zu werden.

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  • Bullebu
    antwortet
    Wenn es so funktioniert ist es doch aber eine super Lösung .

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  • whippetliebe
    antwortet
    Ich habe auch ein Foto gefunden. Hier könnt ihr sehen wie schnell Annie unterwegs ist.
    Ein HOCH auf die Bandagen !
    http://up.picr.de/6386094hrp.jpg

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  • whippetliebe
    antwortet
    Annie geht weder auf die Rennbahn noch zum Coursing und verletzt sich beim normalen täglichen Freilauf. Seal, unser zweiter Whippet hat sich noch nie an der Daumenkralle verletzt aber er läuft auch irgendwie "leichter".
    Ich hoffe sehr, dass sich das Thema für uns mit den Bandagen erledigt hat.....
    Zuletzt geändert von whippetliebe; 21.02.2011, 10:17.

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  • Zwetschgerl
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Laila Beitrag anzeigen

    Die völlig ignorieren, das die Amputation des Daumens die Überlastung des gesamten Fusses zur Folge hat und damit die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Arthrosen deutlich erhöht.

    Die offenbar keine Ahnung von Phantomschmerzen haben [...]

    Meiner persönlichen Einschätzung nach, werden diese Tatsachen leider wirklich sehr häufig als "unbedeutend" unter den Teppich gekehrt, ignoriert oder erst gar nicht bedacht.

    Man kann da wohl wieder nur auf die Vernunft eines jeden Einzelnen setzen und ich persönlich würde nie im Leben einen Welpen bei einem Züchter kaufen, der diese Amputationen rein profilaktisch vornehmen lässt.
    Das stellt für mich ein ganz klares Ausschlusskriterium da!



    Zitat von Laila Beitrag anzeigen
    Die es einfach nicht glauben können, dass Windhunde, auch wenn sie im Sport nicht zu knapp eingesetzt werden, ganz einfach durch ein paar Zentimeter selbsthaftende Binde geschützt werden können, neuerdings gibt es sogar wiederverwendbare Bandagen.


    Und deshalb - Daumen hoch für dran! Für alle Rassen!

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  • Nathalia
    antwortet
    Hallo zusammen,

    als Besitzerin eines betroffenen Hundes muß ich mich auch zu diesem Thema äußern. Ricco (Sheltie) hat weder Daumen- noch Afterkrallen. Ich bin zweimal von verschiedenen TÄ angesprochen worden, wieso der Hund an den Pfoten so wenig Zehen hat. Beide werden wohl gewußt haben, wo diese abgeblieben sind. Gesagt hat es mir keiner. Erst als von einem dritten TA die Pfoten geröntgt worden sind, weil er Arthrosen hat (er ist 4,5 Jahre alt), konnte man auf dem Röntgenbild die Knochenreste der Daumenkrallen sehen. Es wurden die Knochen durchgeschnitten. Ich war ziemlich sprachlos, auch weil keiner sich geäußert hat. Erst auf meine Frage, ob die abgeschnitten worden sind, bekam ich eine bejahende Antwort. Zu Hause habe ich erstmal eine Runde geheult. Für mich ist das das Allerletzte. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das nicht schmerzhaft für ihn war.

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  • Baneby
    antwortet
    dank dir für das bild und die erklärung!
    bany ist als junghund mal in einer tür eingeklemmt gewesen mit dem hinterfuß.da hat er sich damals wahrscheinlich das nagelbett so verletzt,das eben diese kralle immer schon vorgesplittet rauswächst.
    wir hatten es ja mal ziehen versucht gehabt,aber das hat leider überhaupt keinen erfolg gehabt.daher schneid ich den oberen dünneren teil einfach immer kürzer als den unteren,damit er nicht hängen bleibt und es eben nicht weh tut.
    funktioniert eben einigermaßen...

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  • Laila
    antwortet
    Tapen hat nix mit Pflaster zu tun.
    Wenn wir "tapen" sagen, meinen wir das Umwickeln des Gelenkes mit einer selbsthaftenden Binde, so etwa wie die, die man vom Tierarzt her kennt. Wie gesagt, es gibt mittlerweile auch fertige Bandagen, die per Klettverschluss zugemacht werden und wiederverwendbar sind.
    Hier im Bild meine ältere Whippet-Hündin, geschützt mit den Bandagen, beim Trainingslauf:
    http://www.flitzepfoten.de/Flitzepfo...0100807_02.jpg
    Die Akzeptanz ist bei allen Hunden, die ich kenne, keinerlei Problem.

    Natürlich ist das Kurzhalten der Krallen das A und O der Prophylaxe, eine lange Kralle bricht oder splittert nunmal schneller. Das gilt aber nicht nur für den Daumen, sondern für alle Krallen.

    Wer immer wieder Probleme mit abgerissenen Krallen hat, sollte sich ggf. die Futterzusammenstellung nochmal anschauen, machmal sind die Krallen einfach zu spröde, weil was fehlt (Eisen, B12), und auf lange Sicht kann man wohl wie beim Menschen per Supplemente (Kieselerde, Biotin) eine Besserung erreichen. Ansonsten wüde ich spröde Krallen durchaus auch durch regelmässiges Eincremen weich halten. Die Krallen am verunfallten Füsschen von unserem Junior unter dem Verband, jetzt nach 3 Wochen Heilung endlich wieder schneidbar (und er hat ein Höllenwachstum bei seinen Krallen), sind momentan weich wie Gummi.
    Wie beim Menschen gilt übrigens auch beim Hund: feilen ist besser als schneiden!

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  • Baneby
    antwortet
    hallo
    seit bany sich letztes frühjahr eine daumenkralle fast abgerissen hatte(die musste dan gezgen werden)kürze ich die immer mit dem großen nagelknipser!
    das lässt er sich gut gefallen,muß halt nur aufpassen,da die krallen bei ihm schwarz sind,das ich nicht zu tief schneide...
    hinten hat er zum glück keine solche kralle,allerdings hab ich immer wieder probs mit einer sich spaltenden(beim menschen würd ich ringfinger sagen ),da kürze ich das obere teilstk. auch,damit er beim scharren nicht hängen bleibt!
    das komplette ziehen der kralle hat leider nix gebracht,es ist gespalten nachgewachsen!tapen wäre auch noch eine idee,aber da muß ich mit bany nochmal drüber verhandeln,der steht nicht auf pflaster...

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  • interest
    antwortet
    Zitat von Laila Beitrag anzeigen
    Die es einfach nicht glauben können, dass Windhunde, auch wenn sie im Sport nicht zu knapp eingesetzt werden, ganz einfach durch ein paar Zentimeter selbsthaftende Binde geschützt werden können, neuerdings gibt es sogar wiederverwendbare Bandagen.
    Ich habe nun wirklich nicht viel Ahnung von Windhunden, aber diese Bandagen mit Hinweise auf das Verletzungsrisiko habe ich schon bei vielen Windhunden gesehen, egal ob Coursings oder Rennen. Da diese Hunde über längere Zeiträume laufen, gehe ich davon aus, dass dadurch effektiver Schutz der Daumen gewährleistet ist. Und wenn der Hund sich auch beim "normalen" Gassi verletzten kann, kommen da halt auch die Bandagen dran.

    Bei Hunden mit langen Ohren schneidet man ja auch nicht die Ohren ab, damit sie nicht in den Wasser-/Futternapf hängen, sondern kauft entsprechende Näpfe und/oder "Mützen". Menschliche Sportler tapen stark belastete Gelenke präventiv. Tut keinem weh und bietet guten Schutz.

    Ist wahrscheinlich wie beim Kupieren.. Da gibts auch Leute, die sagen, dass der Welpe das nicht mitbekommt, und leugnen Phantomschmerzen - damit ist es für sie vertretbar.

    Für mich ist das präventive Entfernen eines Körperteiles ein No-Go, zumal es ja die Möglichkeit der anderweitigen absolut tierschutzkonformen Prävention gibt.

    Grüße, Lena

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  • Laila
    antwortet


    Und dann gibt es auch Züchter, die zwischendurch die Daumenkrallen dran gelassen haben und nach eingen Unfällen jetzt doch wieder abnehmen.
    Und dann gibt es auch immer wieder Unbelehrbare, die sich trotz ausdrücklichem Verbot des Zuchtverbandes über das Verstümmelungsverbot hinweg setzen und Welpen "präventiv" operieren...
    Und die sich zwecks Rechtfertigung auf überholte Kommentare zum ALTEN TschG berufen.

    Die völlig ignorieren, das die Amputation des Daumens die Überlastung des gesamten Fusses zur Folge hat und damit die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Arthrosen deutlich erhöht.

    Die Welpen verstümmeln, obwohl sie nicht mal sicher stellen können, das diese Welpen jemals einen Sport ausüben werden, der auch nur in irgend eine Richtung eine Gefahr für die Daumen darstellt.

    Die es einfach nicht glauben können, dass Windhunde, auch wenn sie im Sport nicht zu knapp eingesetzt werden, ganz einfach durch ein paar Zentimeter selbsthaftende Binde geschützt werden können, neuerdings gibt es sogar wiederverwendbare Bandagen.

    Die scheinbar nicht wissen, das Whippets ihre Daumen im ganz normalen Leben ganz normal einsetzen würden, so sie denn noch welche haben.

    Die offenbar keine Ahnung von Phantomschmerzen haben und sich auch gar keine Mühe machen, darüber nachzudenken, Hauptsache, es ist bequem.

    Die nicht darüber nachdenken, auf eine Zucht mit Hunden zu verzichten, bei denen möglicherwiese anatomische Unstimmigkeiten zu einer erhöhten Verletzungsanfälligkeit führen.

    Und deshalb - Daumen hoch für dran! Für alle Rassen!

    http://flitzepfoten.de/Flitzepfoten-...uli/Pfoten.jpg

    (ich finde es immer wieder erstaunlich, wie bereitwillig sich manche Leute im ach so anonymen Inet zu ihren Straftaten äussern, sind 500 - 10000 Euro Strafandrohung unzureichend?)

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  • Steffen
    antwortet
    Zitat von shadow-0306 Beitrag anzeigen
    Und schon gar nicht sollte es auf eine schmerzhafte Weise gemacht werden - solange es keine stichhaltigen Beweise dafür gibt, daß es das tatsächlich nicht ist, ist das für mich dann kein Tierschutz sondern Tierquälerei - an einem Lebewesen, daß sich nicht 'verständlich' ausdrücken kann.
    Ein schlafender, zwei Tage alter Welpe, den man vorsichtig in die Hand nimmt, wird bei den zwei kleinen Scherenschnitten nicht mal wach. Kannste glauben!

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