... ich hab recht.... nein ich hab recht... oder wenn ich ncht recht hab, dann darf ich mich wenigstens rechtfertigen....
Sorry, so bewegen wir uns auf der Stelle.
Jede von Euch zieht das TSG auf ihre Seite, und ist überzeugt im Sinne des Hundes zu handeln.
Ich denke, es ist alles gesagt
Gruss
petra
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Daumenkralle, immer wieder Verletzungen
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Petra, es wäre halt noch irgendwo "akzeptierbar", wenn Leute, die unbedingt funktionelle Gliedmassen bei ihren Hunden ohne medizinischen Nowendigkeit amputieren wollen, das für sich entscheiden und das mit ihrem Spiegelbild ausmachen.
Wenn allerdings Werbung für derartige Eingriffe nach dem Motto "ist nicht so schlimm" oder gar "ist notwendig" gemacht wird, und gesetzliche Vorschriften sowie vom Zuchtverband herausgegebene Statements einfach mal so übergangen oder gar als Lüge bezeichnet werden und damit der Eindruck erzeugt wird, es wäre ganz normal, derartige Eingriffe durchführen zu lassen, ja, sogar andere Personen aufgefordert werden, diesen Eingriff auch an ihren Hunden durchzuführen, dann sollte schon eine Argumentation auf Sachebene stattfinden dürfen. Es gibt offensichtlich immer noch eine ganze Reihe Hundehalter, die sich über die medizinischen Konsequenzen dieses Eingriffes nicht im Klaren sind. Ich hätte mir eine warnende Stimme gewünscht, bevor ich dem Rat meiner damaligen TA gefolgt bin und meine Laila kastrieren lassen hab.
@Gaby: auch der DWZRV verbietet das Amputieren, auch wenn einige Leute hier das nicht glauben wollen. Frau Krah hat mir damals nicht als Privatperson geantwortet sondern in ihrer Eigenschaft als TS Beauftrage des DWZRV...
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DA hast Du auch vollkommen recht. Aber was ist, wenn auf solche sachlichen Argumente oder Fragen gar nicht erst eingegangen wird oder diese ins Lächerliche gezogen werden?Zitat von brutusfunk Beitrag anzeigenSicher werden sachliche Argumente (und dass eine Amputation in so jungem Alter u.U. durchaus ein schmezhafter Vorgang sein kann ist z.B. ein solches) mehr bewegen, als persönliche Angriffe.
So meine Meinung zu der Art und Weise.
Ich glaube, in der Beziehung sind wir alle nur Menschen und gerade bei einem so emotionalen Thema (es geht hier ja nun mal um Lebewesen) entgleist es dann wahrhaft schnell, sobald einer dem anderen Unwissen, mangelnde Bildung oder sonstwas unterstellt.
Es ist auch nicht unbedingt sachlich, zum Ausdruck zu bringen, wenn jemand eh keine Ahnung von der Rasse hast, dann kann er sich auch keine Meinung über gewisse Praktiken machen.
Weißte, ich hab auch nicht gerade viel Ahnung von Pferden. Aber das muß ich auch nicht haben, um zu wissen, dass beispielsweise ein Brandzeichen ziemlich wehtun muss und eine Kennzeichnung mittels Tätowierung oder Chip sicher tierschutzgerechter ist.
Es geht hier auch nicht wirklich um Meinung oder nicht, ob Rechthaben oder nicht. Es geht um einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz und dafür gibt es einfach keine Rechtfertigung, egal, ob sie von einem Wissenschaftler, Veterinärmediziner oder einfach nur einem Hundehalter, Züchter oder sonstwem kommt.
Ja, es gibt Ausnahmen bezüglich der Amputation von Körperteilen, vor allem beim Nutzvieh, wie das kürzen von Schnäbeln oder das kastrieren von Ferkeln.
Nur behauptet da keiner, dass es völlig schmerzlos ist.
Auch für das Kupieren von Ruten und sogar fürs Kupieren der Ohren gab es immer Argumente, die genau auf das Gleiche hinauslaufen wie die Argumente für das Amputieren der Daumen bei Windhunden. Auch da haben Veterinärmediziner, Wissenschaftler und Praktiker (vornehmlich Jäger) das Entfernen von Teilen der Rute oder Teilen des Ohrs mit erheblicher Verletzungs- oder Erkrankungsgefahr begründet - die auch tatsächlich teilweise gegeben war.
Glücklicherweise war dennoch irgendwann der Druck so groß und die gegenteiligen Stimmen so laut, dass es schließlich verboten wurde. Als das nichts genutzt hat (die Züchter und Hundehalter sind dann halt ins Ausland gegangen), wurde darüber hinaus ein Ausstellungsverbot von kupierten Hunden verfügt, in der Schweiz gibt es sogar ein Einfuhrverbot von kupierten Hunden.
Die Windhunde haben nur leider keine so große Lobby wie Doggen, Boxer, Dobermänner, Rottweiler, Terrier und diverse Jagdhunderassen.
Deshalb ist zu befürchten, dass diese Praxis, ein gesundes Körperteil, das unstrittig ein vollwertiges, in der Praxis sogar benötigtes Körperteil mit 3 Knochen ist, abzuschneiden, weiterhin Bestand haben wird.
Glücklicherweise gibt es Zuchtverbände, wie beispielsweise den WCD (Whippet Club Deutschland), Mitglied im VDH, der das Amputieren von Daumenkrallen verbietet und das schon seit 2007. Hoffen wir, dass andere nachziehen.
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Es ist eine Frage des Willens... und Du bist nicht willens (was ich ja auch an Dir immer wieder sehr schätze, Du hast sehr klare Standpunkte, die Du auch oftmals verhement vorbringst und dies führt in vielen Diskussionen zu wirklich guten Entwicklungen) hier zu akzeptieren, dass andere Menschen Deine Meinung nicht spontan als Gesetz annehmenZitat von gabydux Beitrag anzeigenIch weiß nicht, ob man das so stehen lassen kann.
Sie ist noch immer da, exponiert sich aber definitiv nicht mehr so stark in diesem Kontext und ihre Nachzucht ist nicht mehr kupiert... kann man alles suchen und findenZitat von gabydux Beitrag anzeigenIch bin auch nicht sicher, wie die Diskussion ausgehen würde, wenn es um einen anderen Körperteil gehen würde. Ich kann mich erinnern, dass es hier im Forum mal jemanden gab, die zwei vollkupierte Dobermänner besaß - auf eigenen Wunsch voll kupiert.....
wenn man will 
Ich denke, so wie ich hier GH wahrnehme, ist das der unterliegende Grundtenor in vielen Diskussionen, sei es bei Kastration, sei es beim Kupieren und auch hier.Zitat von gabydux Beitrag anzeigenWobei ich gegen eine Amputation von Ohren, Daumen oder Rute nun nicht wirklich etwas habe, sofern es eben unter Betäubung und aus einem medizinisch begründeten Anlaß heraus (tatsächlich, nicht schon vorsorglich) passiert.
Und doch gibt es Menschen, die gerade im Bezug auf vorsorgliche Amputation andere Erfarhungen machen. Man muss das nicht jubelnd begrüssen, aber man muss solche Menschen deswegen nicht unsachlich und persönlich angreifen. Ihr Standpunkt ist für Dich nicht nachvollziehbar, OK. Das kann man ja auch ruhig sagen.
Sicher werden sachliche Argumente (und dass eine Amputation in so jungem Alter u.U. durchaus ein schmezhafter Vorgang sein kann ist z.B. ein solches) mehr bewegen, als persönliche Angriffe.
So meine Meinung zu der Art und Weise.
Gruss
Petra
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Zitat von brutusfunk Beitrag anzeigenDie Standpunkte könnten unterschiedlicher nicht sein, beide argumentieren aus Hundegesundheitsicht aber mit persönlich anderen Überzeugungen. Kann man sowas nicht auch einfach mal nebeneinander stehen lassen? Ihr könnt Euch doch nicht gegenseitig überzeugen, das geht ja nun schon diverse Seiten hin und her...
Ich weiß nicht, ob man das so stehen lassen kann.
Ich bin auch nicht sicher, wie die Diskussion ausgehen würde, wenn es um einen anderen Körperteil gehen würde. Ich kann mich erinnern, dass es hier im Forum mal jemanden gab, die zwei vollkupierte Dobermänner besaß - auf eigenen Wunsch voll kupiert.....
Wobei ich gegen eine Amputation von Ohren, Daumen oder Rute nun nicht wirklich etwas habe, sofern es eben unter Betäubung und aus einem medizinisch begründeten Anlaß heraus (tatsächlich, nicht schon vorsorglich) passiert.
Im Moment erlebe ich einen Wurf Schäferhunde, schon seit dem Tag der Geburt an. Ich habe erlebt, wie sehr die kleinen Würmchen schon am ersten Tag, obwohl noch taub und blind, auf ihre Umwelt, verschiedene Untergründe, verschiedene Temperaturen etc. reagiert haben und deutlich ihren Protest herausschreien konnten. Ganz schön laut...;-)
Alleine die Vorstellung, man hätte diesen kleinen Würmchen da irgendwo was ohne Betäubung abgeknipst, da wird mir schlecht, ehrlich.....und das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum ich so dermaßen entsetzt darüber bin.
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Hallo zusammen,
Insgesamt ist diese Diskussion im Moment sehr persönlich und verletzend, die Argumentation verlässt deutlich einen sachlichen und freundlichen Rahmen.
Wenn ihr das nicht auf die Reihe kriegt, wird hier leider früher oder später fertig sein.
Es muss doch möglich sein, ein so kniffliges Thema in einem fairen Tonfall zu diskutieren?
Die Standpunkte könnten unterschiedlicher nicht sein, beide argumentieren aus Hundegesundheitsicht aber mit persönlich anderen Überzeugungen. Kann man sowas nicht auch einfach mal nebeneinander stehen lassen? Ihr könnt Euch doch nicht gegenseitig überzeugen, das geht ja nun schon diverse Seiten hin und her...




Und jetzt kommt mir bitte keiner mit: ABER ICH HABE DOCH RECHT
Danke und Gruss
Petra
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Und das ist für Dich eine Rechtfertigung?Zitat von esprit Beitrag anzeigenHeutzutage wird aber alles karrikaturhaft auf die Spitze getrieben:
die einen wiegen milligrammweise das Futter ab, die nächsten sind nicht mehr fähig einen Rüden Rüden sein zu lassen, da muss ein chip rein, andere wieder beugen schon mal einer kranken Gebärmutter mittels Frühkastration vor, die nächsten scheren ihren zuvor mit Monsterfell angeschafften Hund, und die ganz Engagierten sehen arme gequälte Kreaturen bei entfernten -im Laufe der Evolution vom Sohlengänger zum Zehengänger- überflüssig gewordener Daumenkrallen, dafür tragen sie dann einen Dauerkennchip
- und "nebenan" werden Tausende von Hunden zu Tode geschunden, gequält, gehordet und von Artgenossen aufgefressen, hinter Gitter oder Schweinekoben zwecks Dauervermehrung gesperrt, in Kleidchen gezwängt, vom natürlichen Verhalten draußen abgehalten, angefangen vom Mäusebuddeln bis zum Kot- oder Grasfressen, Pfütze saufen
Anderen Hunden geht es ja noch viel schlechter, was regt man sich dann darüber auf, dass Du öffentlich zugibst, Welpen ohne Betäubung einen Körperteil, der mit Knochen, Knorpel, Sehnen, Blutbahnen und Nervenzellen versorgt ist, abzuschneiden?
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Zitat von esprit Beitrag anzeigenJa, du kannst es ja auch sehen, wie du willst, ich will es dir nicht nehmen. Nur erlaube ich mir, mich auf die Erfahrungen langjähriger Windhundleute zu stützen und daneben mich innerhalb der gesetzlichen Bestimmungen zu bewegen und den Ausführungen eines anerkannten Veterinärmediziners anzuschließen
Ich finde das so traurig.......
Ist Dir völlig egal, was Deine Hunde FÜHLEN? Oder ob sie später Probleme mit Arthrose bekommen?
Hauptsache, gesetzliche Bestimmungen werden eingehalten (wie auch beim Ferkel kastrieren ohne Betäubung)?
Du verläßt Dich auf Wissenschaftler und anerkannte Veterinärmediziner?
Warum tust Du das in Bezug auf das Amputieren von Körperteilen, aber nicht in Bezug auf Ernährung und Impfungen?
Ist Dir wirklich JEDE Rechtfertigung recht, einem hilflosen Hundebaby ohne Betäubung ein Körperteil abzuschneiden?
Und woher kommst Du zu der Überzeugung, ein wenige Tage altes Hundebaby würde das nicht spüren, wenn ihm ein Körperteil abgeschnitten wird, wenn es sogar zwischen warm und kalt unterscheiden kann?
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Genau! Amen!Zitat von gabydux Beitrag anzeigenAh, ok.
Für Dich ist also der Daumen eines Hundes ein rudimentäres Körperglied.
Dein eigener Daumen auch?
Au weia, das im Laufe der Evolution vom Sohlengänger zum Zehengänger weit über dem Boden liegende Glied mit dem Daumen eines Menschen, der seine täglichen Verrichtungen damit macht, weil es SEIN artspezifisches Greiforgan ist, zu vergleichten, tut richtig weh!
Komisch nur, dass viele äußerst sachverständige Windhundleute das völlig anders sehen. Ich verweise noch einmal auf diesen Link:
http://www.woodhavenlabs.com/documen...aws-injury.pdf
a) ist es kein Windhundmensch, sondern jemand aus dem Agilitybereich, der auch nur eine Vermutung aufgestellt hat, die noch dazu aus einem Sport-Bereich kommt, der durch die vielen Sprünge extrem auf die Gelenke geht und b) hat es absolut nichts mit Wissenschaftlichen Erkenntnissen zu tun
Also für mich sieht der Daumen da absolut nicht rudimentär aus, sondern es ist ein vollwertiges Körperglied.
Ja, du kannst es ja auch sehen, wie du willst, ich will es dir nicht nehmen. Nur erlaube ich mir, mich auf die Erfahrungen langjähriger Windhundleute zu stützen und daneben mich innerhalb der gesetzlichen Bestimmungen zu bewegen und den Ausführungen eines anerkannten Veterinärmediziners anzuschließen
Was ist mit langen Ruten oder den großen Schlappohren, die braucht doch eigentlich auch kein Hund, reichen ja auch kleinere zurecht geschnippelte Ohren oder eine halb so lange Rute.....also ich mein, die Rutenspitze ist doch auch nur ein rudimentäres Körperglied und die riesigen Fleischlappen, die über der Ohrmuschel liegen, erst recht.
oh, da sind wir ja mal -fast- einer Meinung, diese ellenlangen Schlappohren, bei denen eine Ohrentzündung fast vorprogrammiert ist, gehen für mich in Richtung Qualzucht. Falsch bist Du aber (und reichlich weit entfernt von anatomischer Kenntnis) bei der Ansicht, Ruten würden nicht gebraucht: einen Windhund ohne Rute könnte man kaum noch coursen lassen; vielleicht schaust du doch noch mal genauer hin, wenn er courst, da wird die lange Rute unabdingbar als Balance- und Bremsmittel benötigt. Bei den schwerfälligen Doggen dagegen ist man meines Wissen bemüht, kurze Ruten zu züchten, da sie zu Blutruten neigen und diese auch nicht so benötigen, um Körperbalance zu halten (nur mein Halbwissen zu Doggen, die Rassekenner bitte ich um Entschuldigung)
Dass eine Rute auch eines der wichtigsten Kommunikationsmittel ist, scheinst du auch nicht zu wissen, oder warum schreibst du sonst solchen Blödsinn?
Nochmal - wir reden hier nicht vom ziehen einer Kralle, sondern von der Amputation eines kompletten Zehs, mit Knochen und allem Drum und Dran!!!![/B]
Siehe auch die erste Abbildung im von mir gesetzten Link.....
Also ich kann nicht begreifen, wie man mit dieser Argumentation tierquälerische Machenschaften verteidigen kann. Erst recht nicht bei jemanden, der ansonsten auf gesunde Hunde Wert legt und dem beispielsweise Fertigfutter und zuviele Impfungen ein Dorn im Auge sind.
Und ja, das Abschneiden von Körperteilen beim wenige Tage alten Welpen OHNE Betäubung IST Tierquälerei.
ich glaube, das hattest du schon mehrfach zum Ausdruck gebracht, hast du Angst, es könnte untergehen?
Völlig egal, ob irgendnen Typ in seinem Kommentar zum Tierschutzgesetz das anders sieht. Wenn man nur danach gehen würde, das Kastrieren von Ferkeln ohne Betäubung ist nach Tierschutzgesetz immer noch erlaubt - das ändert aber NICHTS daran, dass es Tierquälerei ist!
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Ich vergleiche das Amputieren eines kompletten DAumen mit Knochen nicht mit Kastrationen, sondern mit dem Amputieren von Ruten und Ohren.Zitat von Mette Beitrag anzeigen
Was mich an dieser sehr vehement geführten Diskussion stört ist das Vergleichen von Eingriffen die sich doch definitiv nicht verleichen lassen (Kastration, Daumenkrallenamputation) sowie der weitergehende Hinweis die Zucht der Whippets wäre Tierquälerei und man bräuchte diese Rasse nicht mehr... Das ist nun wirklich komplett übertrieben.
Nun, beim Kupieren der Ruten war genau DAS auch die Argumentation. Wird beim wenige Tage alten WElpen gemacht, tut doch gar nicht weh, ist nur ein kurzer Schmerz, dafür ersparen wir dem Hund später ganz viele schlimme Verletzungen.....gerade bei Jagdhunden oder vor allem Doggen......Zitat von Mette Beitrag anzeigenEin kurzer Schmerz bei einem zwei Tage alten Welpen - bei einer vom TA durchgeführten Aktion, die er umgehend wieder vergisst.... Es ist nicht viel anders als eine Impfung - da wird ein kurzer Schmerz zugefügt um präventiv zu Verhindern dass eine Krankheit ausbricht - die der Hund vielleicht nie bekommen hätte. Es gibt wirklich Schlimmeres
Nun, trotzdem wurde es verboten. Und oh Wunder, die Rutenverletzungen haben tatsächlich NICHT überhand genommen, obwohl viele der betroffenen Rassen sehr dünne, lange, fast schon peitschenähnliche Ruten haben, bei denen ich durchaus glaube, dass die sehr verletzungsanfällig sind.
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Zitat von esprit Beitrag anzeigenEbenso Rassen, die so schwere Behänge haben, dass sie sich entweder beim schnüffeln drauftreten oder die Behänge das Augenlied mit in die Tiefe ziehen. Dann vielleicht noch Rassen, denen die Lefzen der Kiefer so weit runterhängen, dass permanent die Sabber rausläuft und ein geschlossenes Maul garnicht mehr möglich ist. Oder Rassen, die in einem viel zu großen Fellsack stecken, der ohne entsprechende ständige Pflegemaßnahmen zu schwersten Ekzemen führt
Ist doch alles kein Problem - schneiden wir halt die überflüssigen Ohren ab, verkürzen die Lefzen und straffen die Augenlider. Ist doch nur ein wenig Haut und völlig rudimentär.
Kann man sicher schon beim wenige Tage alten Welpen ohne Betäubung machen, die merken das ja nicht mal.....
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Danke Mette!Zitat von Mette Beitrag anzeigenHallo,
ich habe einen Schäferhund der sich regelmässig die vorderen Daumenkrallen verletzt. Beim Abstoppen rammt sie die Vorderpfoten in den Boden und hat sich auf der einen Seite die Daumenkralle inkl Ballen dabei so verbogen dass sie fortan schief steht und noch verletzungsanfälliger ist. Ein Splittern der Krallen und Verletzungen des Ballens der Kralle kommen oft vor. Ein ständiges Bandagieren ist keine Alternative - die Kralle muss abgepolstert werden mit Watte damit sie nicht am Bein reibt, die Watte verabschiedet sich ganz gern.... Mein Hund geht auch an jeden Verband, daher müsste ich sie quasi vor jedem Gang bandagieren und immer im Blick behalten.
Ich mach das nicht. Ich lasse sie so laufen und ab und zu verletzt sie sich dort wieder (so 3-4x im Jahr). Da die Krallen keine Funktion zum normalen Laufen haben heilt es relativ gut und muss nicht gross behandelt werden ausser säubern und abwarten, trotzdem ist es nicht schön dass der Hund an immer derselben Stelle sich verletzt. Die hinteren Krallen hat sie nicht - allerdings eine Narbe an der Stelle die mich annehmen lässt der Züchter hätte sie entfernt. Damit habe ich kein Problem.
Was mich an dieser sehr vehement geführten Diskussion stört ist das Vergleichen von Eingriffen die sich doch definitiv nicht verleichen lassen (Kastration, Daumenkrallenamputation) sowie der weitergehende Hinweis die Zucht der Whippets wäre Tierquälerei und man bräuchte diese Rasse nicht mehr... Das ist nun wirklich komplett übertrieben.
Es gibt genug Rassen auf die das Thema Qualzucht zutrifft und dringend mal überdacht werden muss - Rassen die ohne OPs nicht überleben würden (Bulldoggen, Kurzschnäuzige schlecht-Atmer mit völlig verformten Köpfen/Kiefern, Cocker mit Ohren die ständig im Dreck schleifen und sich entzünden, Nackthunde...) Es gibt wirklich genügend Beispiele und diese Hunde werden nur für den persönlichen Geschmack so zugerichtet.
Man sollte die Relationen doch nicht aus den Augen verlieren.
Jeder HH erwartet von seinem Hund auch eine "Funktion". Diese ist in der Regel unlogisch - egal ob es das Hobby Jagd, Hundesport, Hunderennen, Nur-Lieb-Sein als Familienhund, Statussymbol, Nur-schön-sein für Ausstellungen ist. Der Hund verdient damit sein Futter dass er dieses merkwürdige Leben führt.
Ein kurzer Schmerz bei einem zwei Tage alten Welpen - bei einer vom TA durchgeführten Aktion, die er umgehend wieder vergisst.... Es ist nicht viel anders als eine Impfung - da wird ein kurzer Schmerz zugefügt um präventiv zu Verhindern dass eine Krankheit ausbricht - die der Hund vielleicht nie bekommen hätte. Es gibt wirklich Schlimmeres
LG
Mette
Nur in einem widerspreche ich: eine Rasse, die über Jahrhunderte zu einem gewissen Gebrauch gezüchtet wurde, sollte weiterhin so verwendet werden, will man ihren Gesundheitszustand und ihr Erscheinungsbild erhalten. Form follows funktion!!!
Keiner Rasse hat es je gut getan, wenn aus ihr eine Moderasse nur zum schönen Anblick gemacht wurde. Mit der Gesundheit und Robustheit geht's dann schnell bergab. Auch der Whippet ist leider schon auf diesem Weg. zu viele Zuchten und Züchter, die ihn lediglich als familientauglichen Sofahund anpreisen. Sowohl sein Jagdtrieb wie auch seine Jagdfähigkeit werden gern vernachlässigt..... Geführt hat es in der Zucht leider schon zu viel zu großen und schweren Whippets, zu fett und massig, überwinkelt, abfallende Rückenlinien (Schäferhund läßt grüßen), die ersten "Patella-Hunde" gibt's auch schon, wann den ersten mit HD?
Will ich eine gesunde Zucht betreiben, muss ich meine Hunde anhand ihrer sportlichen Eignung (im coursing, der ursprünlichen Aufgabe der Windhunde -Jagd in freien Umfeld - am nächsten kommend) überprüfen....nur schön sein reicht nicht
Heutzutage wird aber alles karrikaturhaft auf die Spitze getrieben:
die einen wiegen milligrammweise das Futter ab, die nächsten sind nicht mehr fähig einen Rüden Rüden sein zu lassen, da muss ein chip rein, andere wieder beugen schon mal einer kranken Gebärmutter mittels Frühkastration vor, die nächsten scheren ihren zuvor mit Monsterfell angeschafften Hund, und die ganz Engagierten sehen arme gequälte Kreaturen bei entfernten -im Laufe der Evolution vom Sohlengänger zum Zehengänger- überflüssig gewordener Daumenkrallen, dafür tragen sie dann einen Dauerkennchip
- und "nebenan" werden Tausende von Hunden zu Tode geschunden, gequält, gehordet und von Artgenossen aufgefressen, hinter Gitter oder Schweinekoben zwecks Dauervermehrung gesperrt, in Kleidchen gezwängt, vom natürlichen Verhalten draußen abgehalten, angefangen vom Mäusebuddeln bis zum Kot- oder Grasfressen, Pfütze saufen
verrückte Welt
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Ah, ok.Zitat von esprit Beitrag anzeigenob Verstümmelung das passende Wort ist, um die Entfernung eines rudimetären Körpergliedes zu beschreiben?
Für Dich ist also der Daumen eines Hundes ein rudimentäres Körperglied.
Dein eigener Daumen auch?
Komisch nur, dass viele äußerst sachverständige Windhundleute das völlig anders sehen. Ich verweise noch einmal auf diesen Link:
http://www.woodhavenlabs.com/documen...aws-injury.pdf
Also für mich sieht der Daumen da absolut nicht rudimentär aus, sondern es ist ein vollwertiges Körperglied.
Was ist mit langen Ruten oder den großen Schlappohren, die braucht doch eigentlich auch kein Hund, reichen ja auch kleinere zurecht geschnippelte Ohren oder eine halb so lange Rute.....also ich mein, die Rutenspitze ist doch auch nur ein rudimentäres Körperglied und die riesigen Fleischlappen, die über der Ohrmuschel liegen, erst recht.
Nochmal - wir reden hier nicht vom ziehen einer Kralle, sondern von der Amputation eines kompletten Zehs, mit Knochen und allem Drum und Dran!!!!
Siehe auch die erste Abbildung im von mir gesetzten Link.....
Also ich kann nicht begreifen, wie man mit dieser Argumentation tierquälerische Machenschaften verteidigen kann. Erst recht nicht bei jemanden, der ansonsten auf gesunde Hunde Wert legt und dem beispielsweise Fertigfutter und zuviele Impfungen ein Dorn im Auge sind.
Und ja, das Abschneiden von Körperteilen beim wenige Tage alten Welpen OHNE Betäubung IST Tierquälerei.
Völlig egal, ob irgendnen Typ in seinem Kommentar zum Tierschutzgesetz das anders sieht. Wenn man nur danach gehen würde, das Kastrieren von Ferkeln ohne Betäubung ist nach Tierschutzgesetz immer noch erlaubt - das ändert aber NICHTS daran, dass es Tierquälerei ist!
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ob Verstümmelung das passende Wort ist, um die Entfernung eines rudimetären Körpergliedes zu beschreiben?Zitat von gabydux Beitrag anzeigen....nur durch Verstümmelung davon abgehalten werden kann, schwere gesundheitliche Schäden oder schwere Verletzungen davon zu tragen, läuft irgendwie was nicht richtig.
Bei dem Wort "Verstümmelung" würde ich eher an die glubschäugigen, mit deformierten Kiefern gezüchteten Rassen wie den soeben genannten Boxer, die Möpse und weitere Rassen mit Kieferanomalien bezeichnen. Ebenso Rassen, die so schwere Behänge haben, dass sie sich entweder beim schnüffeln drauftreten oder die Behänge das Augenlied mit in die Tiefe ziehen. Dann vielleicht noch Rassen, denen die Lefzen der Kiefer so weit runterhängen, dass permanent die Sabber rausläuft und ein geschlossenes Maul garnicht mehr möglich ist. Oder Rassen, die in einem viel zu großen Fellsack stecken, der ohne entsprechende ständige Pflegemaßnahmen zu schwersten Ekzemen führt
Die Rasseliebhaber der genannten Rassen mögen mir verzeihen, ich will ihnen nicht zu nahe treten und würde mich in eine ernsthafte Rassediskussion nicht einmischen wollen. Aber hier sehe ich eher eine ZÜCHTERISCHE Verstümmelung als bei der Entfernung eines kleinen, nicht willentlich einsetzbaren Gliedes. Der Hund als solcher (Whippet) bleibt dennoch ein kleiner, feiner Athlet mit normalem Körperbau und ausgewogenen Proportionen, noch frei von rassetypischen Erkrankungen, fit, agil, leichtführig, intelligent, beweglich, robust, sportlich, langlebig......
dass man sich so echauffieren kann über etwas was man garnicht richtig kennt, nicht gesehen hat und daher auch nicht wirklich beurteilen kann
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