Zitat von Steffen
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Das Andere ist dagegen das Entfernen eines bei einigen Rassen extremst verletzungsgefährdeten Körpergliedes, welches nicht etwa mit dem kosmetischen Kupieren von Rute und Ohren gleichzusetzen ist, da die Lebensqualität (Fehlen von Steuerungs- und Kommunikationsorganen) in keinster Weise beeinträchtig ist. Es ist quasi prophylaktischer Tierschutz.
Meine erste Whippethündin hatte ihre Daumenkrallen. Bis zum Alter von zwei Jahren hatte sie sich genau dort vier mal ziemlich schwer verletzt. Und das nicht etwa bei Renn- oder Coursingtrainings, sondern einfach bei tägliche Spaziergängen, beim Spiel mit anderen Hunden. Diese Verletzungen waren sehr schmerzhaft, heilten schlecht, die Heilung dauerte ewig (natürlich gekoppelt jeweils mit mehreren Wochen Leinenzwang). Wer das mal erlebt hat, der versteht, warum es sinnvoll ist, die Daumenkrallen bei einigen Rassen zu entfernen.
Ich habe meiner Hündin übrigens dann die Daumenkrallen entfernen lassen. Es war eine recht teure, nicht unkomplizierte Operation mit sehr langvierigem Heilungsverlauf.
Ich habe meiner Hündin übrigens dann die Daumenkrallen entfernen lassen. Es war eine recht teure, nicht unkomplizierte Operation mit sehr langvierigem Heilungsverlauf.
Aber eben nicht generell, weil evtl. möglw. vllt. was passieren könnte... Schließlich ist es nicht 'nur' das Entfernen einer 'Kralle' oder 'Anhängsels' sondern das einer vollständigen Gliedmaße.
Deshalb mein Vergleich zur Kastra - aber da das jetzt keine Disk pro/kontra Kastra werden soll, zieh ich meine Aussage ganz oben zurück
Und schon gar nicht sollte es auf eine schmerzhafte Weise gemacht werden - solange es keine stichhaltigen Beweise dafür gibt, daß es das tatsächlich nicht ist, ist das für mich dann kein Tierschutz sondern Tierquälerei - an einem Lebewesen, daß sich nicht 'verständlich' ausdrücken kann.
Wie gesagt - bei Säuglingen ging man auch davon aus, heute geht man davon aus, daß sogar Ungeborene ab einem gewissen Alter Schmerzen empfinden...ebenso hat man Tieren früher generell Schmerzen abgesprochen...

Nix für ungut
Kerstin

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