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"Diagnose" Epilepsie... bin unsicher!

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  • Cicero
    antwortet
    Zitat von Schmusepudel Beitrag anzeigen
    Nochmal zu den Untersuchungen. Ich habe hier in letzter Zeit häufiger Tiere mit epileptischen Anfällen.

    Ich bitte jeden Tierhalter über folgendes nachzudenken: EEG, CT, Liqouruntersuchungen = dafür muss das Tier in Narkose = Narkose kann Auslöser für Epilepsie sein....(abgesehen von den anderen Nebenwirkungen)

    Wenn die Untersuchungen, die das Tier zwar belasten, ihm aber nicht schaden, alle abgehakt sind und die Anfälle kommen weiterhin und du hattest auch keine Impfungen oder Spotons in letzter Zeit, was bringt es Dir dann, zu wissen, ob da ein Tumor ist oder sonstwas - Ändert es etwas an der Behandlung? Besteht dadurch eine Chance auf Heilung?
    Bei einem Tumor z.B.: Operation, Chemo, Bestrahlung - will ich das für mein Tier?
    Diese Fragen kann nur jeder für sich beantworten.
    Aber vor jeder Untersuchung, die Deinem Tier evtl. Schaden kann, frage nach, welches Ergebnis dadurch erwartet wird und was das dann an der Situation ändert.

    Zum Thema Ernährung: da fragst Du bei den meisten Tierärzten vergeblich. Ironiean: Die Futterindustrie hat noch kein Trofu dafür entwickelt. Ironieaus

    Und leider haben die meisten TA keine Zeit, sich damit wirklich auseinanderzusetzen.

    Es gibt durchaus hirnorganische Veränderungen, die epileptiforme Anfälle auslösen und heilbar sind - ohne Chemo oder OP - manchmal sind es Entzündungen, dann gibt es AB.

    Wenn es mein Hund wäre, würde ich zuerst abklären, ob eine MME vorliegt und dann weiter sehen.

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  • Schmusepudel
    antwortet
    Nochmal zu den Untersuchungen. Ich habe hier in letzter Zeit häufiger Tiere mit epileptischen Anfällen.

    Ich bitte jeden Tierhalter über folgendes nachzudenken: EEG, CT, Liqouruntersuchungen = dafür muss das Tier in Narkose = Narkose kann Auslöser für Epilepsie sein....(abgesehen von den anderen Nebenwirkungen)

    Wenn die Untersuchungen, die das Tier zwar belasten, ihm aber nicht schaden, alle abgehakt sind und die Anfälle kommen weiterhin und du hattest auch keine Impfungen oder Spotons in letzter Zeit, was bringt es Dir dann, zu wissen, ob da ein Tumor ist oder sonstwas - Ändert es etwas an der Behandlung? Besteht dadurch eine Chance auf Heilung?
    Bei einem Tumor z.B.: Operation, Chemo, Bestrahlung - will ich das für mein Tier?
    Diese Fragen kann nur jeder für sich beantworten.
    Aber vor jeder Untersuchung, die Deinem Tier evtl. Schaden kann, frage nach, welches Ergebnis dadurch erwartet wird und was das dann an der Situation ändert.

    Zum Thema Ernährung: da fragst Du bei den meisten Tierärzten vergeblich. Ironiean: Die Futterindustrie hat noch kein Trofu dafür entwickelt. Ironieaus

    Und leider haben die meisten TA keine Zeit, sich damit wirklich auseinanderzusetzen.

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  • Schmusepudel
    antwortet
    Hallo Katharina,
    grob gibt es 2 Formen von Epilepsie. Ererbt und erworben. Ererbt kannst Du bei Deinem Türken nicht mehr feststellen. Aber bei den meisten ist sie eh erworben.
    Und das ist das Problem. Wenn alles ausgeschlossen ist: Blutchemie, Mineralstoffhaushalt, Tumore im Kopf, Mittelmeererkrankungen, Hormonerkrankungen etc. - dann ist es halt Epilepsie. Also einfacher gesagt: wenn wir dem Kind keinen Namen geben können, dann heißt es halt Epilepsie.
    Und da das immer eine sehr aufwändige und zeitraubende Geschichte ist, kürzt man manchmal ab - und tauft gleich und gibt schon mal Luminal.

    Wichtig wäre zu klären:
    Blutbild: Leber/Nierenwerte, ein Schilddrüsenprofil, Mineralstoffhaushalt. Mittelmeerkrankheiten über Dr. Naucke, evtl. auch Boreliose, Babesiose
    Müde, schlapp: kann was mit der Leber nicht in Ordnung sein, eine Anämie vorliegen (rote Blutkörperchen transportieren Sauerstoff), eine Herzerkrankung, Schilddrüse und und und....

    Wichtig wäre noch: wurde die Maus in letzter Zeit gegen Boreliose geimpft? Hat sie ein Spot-on bekommen?

    Luminal oder Luminaletten würde ich nicht zu früh geben. Nur wenn die Anfälle zu häufig oder zu heftig werden.

    Wenn es wirklich Epilepsie ist, dann wirst Du leider lernen müssen, mit dem ständigen Auf und Ab zu leben. Und mit den Experimenten, was Deinem Hund gut tut.
    Ich weiß von anderen hier im Forum, dass sie Erfolge hatten mit Getreidefreier Ernährung. Die Homöopathie kann auch helfen, auch wenn sie nicht immer heilen kann.

    Ich drück Dir die Daumen

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  • tibbie
    antwortet
    Zitat von knoepfle2711 Beitrag anzeigen
    Kannst du mir vielleicht einen Link setzen zu deinem Thema (Ernährung bei Epilepsie), das mich natürlich auch brennend interessiert?
    bitteschön:
    http://www.gesundehunde.com/forum/sh...d.php?t=142926

    .

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  • knoepfle2711
    antwortet
    Hallo ihr Lieben,


    ich habe sehr das Gefühl, dass ihr mir weiterhelfen könnt. Danke!!!


    Bezüglich der zusätzlichen Untersuchungen bin ich eurer Meinung: Wie kann ein Tierarzt nach einem einfachen Blutbild (ich weiß nicht mal, ob die Schilddrüse mit abgeklärt wurde, aber er hat mir auch nicht gesagt dass man das muss) diese Diagnose stellen? Und das, obwohl die Schlappheit und Müdigkeit definitiv KEIN Symptom der Epilepsie ist?
    Allerdings hat er einen Bluttest für alle Mittelmeerkrankheiten gemacht, der negativ war. Ich habe trotzdem schon mal auf dem Leishmaniose-Forum gepostet, vielleicht war der Test nicht sicher - danke für den Hinweis!



    Der TA meinte, dass weitere Untersuchungen (EEG, CT/MRT, Liquoruntersuchung) über 1000 Euro kosten würden und zu einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit sowieso nichts bringen würden. Sandra, wie war das bei dir? Wurde dir auch Laminal verschrieben? Welche Untersuchungen haben ergeben, dass es doch keine Epilepsie ist?


    Oh nein, Anna, das tut mir Leid mit dem Arm! Kannst du mir vielleicht einen Link setzen zu deinem Thema (Ernährung bei Epilepsie), das mich natürlich auch brennend interessiert? Eine Futterumstellung zumindest auf getreidefrei habe ich anhand verschiedener Forenbeiträge, durch die ich mich schon gewälzt habe, bereits beschlossen. Dazu konnte mein TA übrigens auch nichts raten; auf meine Frage mit dem getreidefreien Füttern suchte er die Antwort im Beipackzettel von Laminal…


    Ich werde auf jeden Fall noch einen zweiten TA konsultieren. Ggf. soll er nochmal ein Blutbild machen mit Abklärung der Schilddrüsenwerte...

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  • tibbie
    antwortet
    Zitat von Cicero Beitrag anzeigen
    dringend raten, dich im Leishmaniose-Forum anzumelden.
    *ergänz*

    www.leishmaniose-forum.com

    .

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  • Cicero
    antwortet
    Wenn ich höre, dass ein Hund aus der Türkei kommt, eine gute Weile sehr schlapp war und dann epileptische Anfälle bekommt, tippe ich zuerst auf eine Mittelmeererkrankung.
    Leider können nicht alle TA's diese richtig diagnostizieren bzw. therapieren.

    Luminal macht starke Nebenwirkungen.
    Ich habe es gerade abgesetzt, vielleicht willst du lesen (Ernährung bei Epilepsie)?

    Ich kann dir leider im Augenblick nicht viel helfen, obwohl ich glaube eine ganze Menge von Epilepsie zu verstehen.
    Ich kann nämlich kaum schreiben - Arm gebrochen!

    Würde dir wegen der herkunft deines Hundes und der Anfälle dringend raten, dich im Leishmaniose-Forum anzumelden.
    Dort kann man dir sicher mehr helfen als hier.

    Wenn es so ist, wie ich vermute, eilt es!
    Melde dich heute noch in diesem Forum an und schildere dort das Krankheitsbild.



    LG

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  • Seldamaus
    antwortet
    Hallo Katharina,

    wurde bei dem "einfachen" Blutbild auch die Schilddrüse vernünftig abgeklärt? Länger schlapp und müde, da würde ich auch mal in diese Richtung untersuchen lassen (eine Unterfunktion der SD kann u.U. auch zu Anfällen führen).

    Kann mich den anderen nur anschließen, bevor man zur Diagnose Epi kommt und die entsprechenden Medis gibt, sollte wirklich alles andere möglichst bei einem Facharzt ausgeschlossen worden sein...

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  • Jaeky
    antwortet
    fachmann

    hallo,

    ich würde dir auch dringend raten einen fachmann oder zumindest eine zweite meinung zu holen.

    es gibt viele erkrankungen, die ähnliche symptome wie epilepsie haben können.
    es ist sehr wichtig, das man alles ausschließen kann bevor man luminal gibt.

    mein berti wäre an dieser fehldiagnose fast gestorben.

    ich drück euch die daumen, das es nur eine kleinigkeit ist!

    alles liebe
    sandra

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  • brave
    antwortet
    nun ich bin der Meinung nur ein Blutbild reicht nicht aus
    zumind ein EEG sollte gemacht werden...dazu bedarf es leider aber einer Narkose
    anhand dieses EEG's kann man schon einige Aussagen hingegen der Epilepsie machen
    meine Colliehündin hatte Epilepsie, das ganze ist aber nun schon 10 Jahre her, heute gibt es bestimmt noch ganz viele andere möglichkeiten!Ich hoffe es antworten dir hier noch ein paar User, die Erfahrungswerte haben!

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  • Theolino
    antwortet
    Hallo Katahrina,

    das ist wirklich keine schöne Diagnose

    Zu den Auswirkungen von Luminal kann ich nichts sagen, glücklicherweise ging dieser Kelch an uns vorüber. Mein Pinscher zeigte auch fokale Anfälle, die als Epilepsie diagnosiziert wurden von den Tierärzten, nach einer homöopathischen Behandlung sind die aber nicht mehr aufgetreten.

    Es ist natürlich sehr schwierig, irgendwas zur möglichen Ursache zu sagen aus der Ferne....

    Welche Symptome zeigt sie denn außer Schlappheit und Müdigkeit? Wo vermutest Du evtl. ein Problem? (auch reines Bauchgefühl ist erstmal erlaubt!)

    Auf jeden Fall würde ich noch eine zweite Meinung einholen.

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  • knoepfle2711
    hat ein Thema erstellt "Diagnose" Epilepsie... bin unsicher!.

    "Diagnose" Epilepsie... bin unsicher!

    Hallo ihr Lieben,

    ich hoffe, es tut keinem weh, wenn ich hier einen neuen Thread zu einem Thema eröffne, das es sicher schon mehrfach im Forum gibt (Links dürfen gerne gepostet werden!).

    Mir wurde dieses Forum empfohlen, nachdem meine Hündn (Mischling, 3) seit letzter Woche plötzlich 3 Epilepsie-Anfälle bekommen hat. Einmal mit nur 8 Stunden Abstand. Der Tierarzt hat ein Blutbild und einen Test auf die Mittelmeer-Krankheiten gemacht (sie kommt aus der Türkei) und nichts Auffälliges festgestellt, daher will er sie nun auf Laminal einstellen.

    Ich bin verzweifelt und auch sehr misstrauisch angesichts der Nebenwirkungen (wir haben bisher aktiv Hundesport betrieben). Außerdem kann mir keiner sagen, ob es wirklich Epilepsie ist bzw. welche Krankheiten durch ein "einfaches" Blutbild noch NICHT ausgeschlossen wurden. Gegen die typische Epilepsie spricht bei meiner Hündin, dass sie schon Monate vor den Anfällen sehr schlapp und müde war; dieser Tatsache misst mein TA aber keine weitere Bedeutung zu (er meint, das liegt sicher am Wetter).

    Außerdem konnte mein TA mir keinerlei Info zur Fütterung, zum Thema Vorbeugung gegen Leberschäden, wie viel Sport darf mein Hund noch machen etc. geben. Kurzum, ich fühle mich total unterinformiert und auch ein bisschen allein mit dem Thema. Natürlich habe ich mich durch sämtliche Artikel im Internet gewälzt, aber es würde mir doch sehr helfen, wenn ich hier ein paar Leute finden könnte, die sich mit dem Thema beschäftigen und sich mit mir austauschen würden.

    Also, wenn ihr noch irgendwas über mich bzw. meine Hündin wissen wollt, gern. Ich bin dankbar für alles!!!

    Lieben Gruß,
    Katharina
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