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  • Jaeky
    antwortet
    Schmerzempfinden...

    Zitat von Steffen Beitrag anzeigen
    Also Schmerzlos sieht für mich anders aus. Man beobachte den Welpen im Moment wenn geschnitten wird und wenn die Nadel einsticht...bei dem zweiten Daumen kann man es deutlich sehen.

    Ich bin mit Kupieren praktisch groß geworden. Meine Eltern züchteten Cocker Spaniel und da war Ruten kupieren an der Tagesordnung.
    Es gab Welpen die haben geqiekt wie am Spieß und andere haben kurz aufgemuckt.

    Jeder Hund ist da anders...alleine wenn ich meinen Hund sehe oder Roberts Vorgänger. Robert braucht nur ein Floh zu zwicken und er ist mit den Nerven fertig...Berti hat sich eine herausgerissene Sehne nicht anmerken lassen und eine Zahnentzündung die schon den Knochen angegriffen hat und den Knochen auflöste ließ ihn völlig kalt...er hat es zumindest nicht gezeigt das es Ihm schmerzte. Ich bin mir aber sehr Sicher, das er Schmerzen hatte.

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  • Steffen
    antwortet
    Zitat von gabydux Beitrag anzeigen
    Also das sind jetzt nur meine Erfahrungen - aber zählen ja nicht, da kein Whippet.....
    Richtig!
    Das ist in etwa so, als würde ich als erfahrener Traktorfahrer Formel1-interne Dinge bewerten wollen.

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  • Steffen
    antwortet
    Zitat von Insider Beitrag anzeigen
    Und beim Coursen kann man tapen, da sind die Krallen überhaupt keine Gefahr.
    Vollkommen richtig!
    Und sonst? Beim Freilauf?
    Brigitte bezieht sich einfach deshalb aufs Coursing, weil man dort viele Whippets (und damit auch Unfälle) sieht.
    Der normale Freilauf ist nicht ungefährlicher als das Coursing. Nur, da ist ja meist niemand dabei.
    Unsere Hündin hat sich übrigens mal einen Daumen beim Toben im Garten abgerissen.

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  • Steffen
    antwortet
    Zitat von Sietha Beitrag anzeigen
    Eins vorweg, ich bin kein Züchter und habe auch noch nie einen paar Tage alten Welpen in der Hand gehabt...

    Für mich sieht das ganz deutlich nach Schmerzen aus...

    Brigitte und Steffen, seht Ihr das anders?
    Saugwelpen quengeln rum, wenn ihnen kalt ist, wenn man sie aus der Wurfkiste nimmt, wenn sie nach "Mutters Brust" suchen...... wenn man ihnen die Daumen abnimmt...... Die Geräuschkulisse ist die gleiche - normalerweise. Deshalb bleibt die Mutterhündin auch ganz ruhig, wenn der Tierarzt an ihren Welpen Hand anlegt.

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  • Insider
    antwortet
    Zitat von esprit Beitrag anzeigen
    eine kühne Interpretation, die die Kommentierung noch garnicht in Betracht gezogen hat
    vielleicht weil sie die vielen, vielen Stunden des Freilaufs in natürlichem Gelände, die Gefahr des Hängenbleibens beim hochspringen und sonstigen Kapriolen eines quicklebendigen Hundes nicht mit berücksichtigt??
    Da Du nur daumenkupierte Hunde hast, glaube ich nicht, dass Du beurteilen kannst, wie gross die angebliche Gefahr nicht amputierter Whippets bei den Alltagsaktivitäten ist.
    Und beim Coursen kann man tapen, da sind die Krallen überhaupt keine Gefahr.

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  • Jaeky
    antwortet
    Zitat von esprit Beitrag anzeigen
    aus diesen Gründen und den vielen Daumenverletzungen, die ich bei meinen zahlreichen Coursings schon miterlebt habe, nicht zuletzt aufgrund der früheren Erfahrungen anderer langjähriger Windhundhalter und auch wegen der von mir selbst miterlebten und den Welpen weniger belastenden Amputation gleich nach der Geburt, werde ich diese zulässige, gesetzeskonforme Amputation durch meinen TA weiterhin vornehmen lassen. Ich bin es meinen Hunden einfach schuldig. So wie die Fütterung mit artgerechter Kost, rassetypischer Beschäftigung, geringer chemischer Belastung, familienintegrierter Haltung und Aufzucht, umweltkompatibler Erziehung, bestmöglicher Welpenkäufer......

    jeder, der sich für das Thema interessiert, kann mir gerne weiter Löcher in den Bauch fragen, Provokationen und vermeintlicher Diskussionsbedarf seitens der militanten "Daumem-dran-Fraktion" bleiben unbeantwortet, gegen eine vorgefaßte Meinung, grottenschlechte Recherche, reißerische Horror-Videos und Hinwegfegen von Fakten kommt man sowieso nicht an
    Mir stellt sich gerade die Frage wie ein Hund sich die Daumen verletzen kann wenn er beim "Coursing" die Daumen mit Tape verbunden hat.
    Ich gehe davon aus, wenn man einen Sport ausübt wo ein Hund derartige Verletzungen davon tragen kann sollte ich als Besitzer nicht Kosten und Mühen scheuen diese Vorzubeugen.

    Wie kommst du darauf, das ich eine Vorgefasste Meinung habe?
    Z.B. bei den Schlittenhunden bin ich zur Zeit dabei mich ganz Objektiv zu Infomieren.

    Ich kann wirklich jeden verstehen, der die Daumen verflucht wenn sein Hund sich an den Daumen verletzt. Das dieser durch das erlebte die Daumen zum Teufel wünscht seinem Tier diese Verletzung lieber erspart hätte...ganz ehrlich ich kann es verstehen.
    Aber das sind Verletzungen die täglich passieren können..ebenso wie eine böse Krebserkrankung, ein Blutohr, eine Bißwunde...
    Ich kann meinen Hund nicht vor Allem schützen.

    Nur weil es sein könnte rechtfertigt es doch nicht gleich ganze Würfe die Daumen abzuschneiden.
    So kann man doch nicht argumentieren.
    Klar kann der Hund sich am Daumen verletzen und das sind keine schönen Bilder kann ich euch sagen.

    Was macht ein Tierarzt wenn der Daumen verletzt ist?
    Richtig er versucht ihn zu Retten solange es möglich ist...warum...weil der Hund den Daumen braucht und weil es ein Körperteil von ihm ist.
    Kann er den Daumen nicht retten Amputiert er ihn in dem er den Hund betäubt, das Operationsfeld vorbereitet und das Gelenk freilegt damit er sehen kann was er da abschneidet. Er entfernt das Gelenk und versorgt die Wunde.
    Beim Kupieren sieht das in meinen Augen mehr nach Schere nach Augenmaß ansetzen und abschneiden aus. Ob da wirklich alles entfernt ist kann man bezweifeln.

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  • Sietha
    antwortet
    Zitat von Steffen Beitrag anzeigen
    Eins vorweg, ich bin kein Züchter und habe auch noch nie einen paar Tage alten Welpen in der Hand gehabt...

    Für mich sieht das ganz deutlich nach Schmerzen aus...

    Brigitte und Steffen, seht Ihr das anders?

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  • hippe
    antwortet
    Brigitte, und warum funktioniert es dann bei Whippets anderer Züchter ohne Verletzungen? Das verstehe ich wirklich nicht.
    Gruß
    Rena

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  • esprit
    antwortet
    Zitat von ~Momo~ Beitrag anzeigen
    Na das nehme ich doch gerne an.

    Folgende Frage habe ich vor vielen Seiten gestellt und leider noch keine Antwort erhalten. Es interessiert mich aber wirklich sehr, da ich es mir nicht gut vorstellen kann:
    und die kann ich schon deshalb nicht geben, weil ich keinen Vergleich habe. Habe einen KHC noch nicht coursen sehen, muss also passen, sorry.

    Vielleicht ist in deiner Nähe mal eine Coursingveranstaltung und vielleicht kann dein Hund dann mal einen Probelauf machen, dann siehst du beide Rassen und kannst vor Ort vergleichen.
    Einen anderen Laufstil wird es aber schon alleine aufgrund des völlig verschiedenen Körperbaus geben, der Whippet ist für den kurzen, explosiven Sprint gebaut, der Collie doch eher für ausdauernde Laufleistung.

    Ein anderer Laufstil ergibt sich schon aus der völlig anderen Masseverteilung, hier die schnittige Form mit extrem tiefer Brust, dort der durchgängig "solide" Körperbau, beide müssen also unterschiedlich in Balance gehalten werden

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  • shadow-0306
    antwortet
    Zitat von Schinken Beitrag anzeigen
    Dort ist kein Fettgewebe- da wirkt eine örtliche Betäubung nicht.
    Im Knochen wirkt eine örtliche Betäubung übrigens auch nicht - und der wird dabei ja durchtrennt.

    Viele Grüße
    Kerstin

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  • ~Momo~
    antwortet
    Zitat von esprit Beitrag anzeigen
    jeder, der sich für das Thema interessiert, kann mir gerne weiter Löcher in den Bauch fragen
    Na das nehme ich doch gerne an.

    Folgende Frage habe ich vor vielen Seiten gestellt und leider noch keine Antwort erhalten. Es interessiert mich aber wirklich sehr, da ich es mir nicht gut vorstellen kann:

    Zitat von ~Momo~ Beitrag anzeigen
    Was mich sehr interessieren würde, ist WIE genau sich Whippets anders bewegen sollen als alle anderen Rassen. Die hier gezeigten Bilder sind dahingehend nicht wirklich aussagekräftig, solche Bilder habe ich von meinem Hund bzw. anderen Hunden "meiner" Rasse auch (und es gibt sicher auch noch viele andere Hunde/Rassen, bei denen es das auch gibt).

    Mein Hund macht bei Höchstgeschwindigkeit Kehrtwendungen und kann Kurven so eng laufen (rasen), dass er mit der Schulter fast den Boden berührt. Und er ist nicht einmal ein Windhund. Gut, die Geschwindigkeit ist nicht ganz so hoch wie beim Whippet, aber immer noch sehr hoch, er ist ja auch etwas schwerer (aber durchaus windhundähnlich - er wird oft für einen Mix gehalten) gebaut. Bilder dazu kann ich gerne hochladen und über eine etwas genauere Beschreibung der Laufweise des Whippets würde ich mich freuen.

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  • esprit
    antwortet
    Zitat von Insider Beitrag anzeigen
    Wenn Du einen Kommentar zitierst, dann doch bitte vollständig. Da steht nämlich auch:

    "Der Begriff der tierärztlichen Indikation sollte jedoch nicht überdehnt werden. Mittelbare Gründe oder Haltermotive können können grs nicht Bestandteil einer tierärztlichen Indikation sein. Beispiele für derartige mittelbare Gründe, wären insb Wünsche bzw. Bequemlichkeiten der Halter oder bestimmte Haltungsformen."
    richtig, und es geht sogar seitenlang weiter! Der Interessierte wird sich die Kommentierung längst besorgt haben


    Da die Daumenkrallen beim Coursen problemlos getapt werden können, ist das Entfernen nur eine Bequemlichkeit.
    eine kühne Interpretation, die die Kommentierung noch garnicht in Betracht gezogen hat
    vielleicht weil sie die vielen, vielen Stunden des Freilaufs in natürlichem Gelände, die Gefahr des Hängenbleibens beim hochspringen und sonstigen Kapriolen eines quicklebendigen Hundes nicht mit berücksichtigt??

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  • gabydux
    antwortet
    Hier ist der vollständige Absatz, aus dem Brigitte nur teilweise zitiert:

    "Das Verbot entfällt gem Nr1, wenn der Eingriff (...) im Einzelfall (also keineswegs für eine unbestimmte Zahl von Fällen) nach tierärztlicher Indikation geboten ist (...). Unter Indikation wird der Grund oder Umstand verstanden, eine bestimmte tierärztliche Maßnahme durchzuführen, die nach Abschätzen des möglichen Nutzens und Risikos für den Patienten sinnvoll erscheint, um Schaden, Leiden und Schmerzen von ihm abzuwenden. Dabei können Eingriffe auch prophylaktisch geboten sein, dh vorbeugend der Vermeidung von anderweitig absehbaren Beeinträchtigungen des Wohlbefindens oder von Bedrohungen des Lebens des Tieres dienen. Der Begriff der tierärztlichen Indikation sollte jedoch nicht überdehnt werden. Grds kann sich eine Indikation nur aus den das Tier unmittelbar selbst betreffenden Gründen ergeben (Diagnostik und Therapie). Zur Indikation von Vorbeugemaßnahmen sind die Umwelteinflüsse einzubeziehen, die sich der Steuerung durch die Beteiligten entziehen."

    Zur Wolfskralle (und nur zu DER!) äußert Hartung sich wie folgt:

    "Auch das Absetzen der Wolfskalle kann den Hund vor Verletzungen schützen. Die Krallen sind hakenförmig ausgebildet, dadurch besteht die ständige Gefahr, dass der Hund an Gegenständen oder beim Hochspringen an Personen zB in der Kleidung hängenbleibt und die Kralle verletzt wird oder gar abreißt. Auch für diese Maßnahme kann also eine tierärztliche Indikation gegeben sein, obwohl in Kauf genommen werden muss, das die Unversehrtheit des Tieres nicht aufrecht erhalten werden kann. Bei der Wolfskralle kann aber auch differenziert werden, ob eine knöcherne Verbindung besteht (kein erhöhtes Risiko der Verletzung, aber OP-Risiko und Schmerzen) oder der Knochen gar nicht mehr angelegt ist und die Kralle daher leicht abreißen kann (relativ einfache Entfernung)."

    Weiter heißt es:

    "Die Rechtskonformität dieser Amputation ist daher nach hier vertretener Auffassung in vielen Fällen nicht eindeutig gegeben."

    Und da bezieht er sich nur auf die Wolfskralle.......

    Ach so, Hartung schreibt ebenfalls, das Verbot der Amputation ist umfassend.

    Lorz schreibt in seinem Kommentar nichts anderes.

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  • Insider
    antwortet
    Wenn Du einen Kommentar zitierst, dann doch bitte vollständig. Da steht nämlich auch:

    "Der Begriff der tierärztlichen Indikation sollte jedoch nicht überdehnt werden. Mittelbare Gründe oder Haltermotive können können grs nicht Bestandteil einer tierärztlichen Indikation sein. Beispiele für derartige mittelbare Gründe, wären insb Wünsche bzw. Bequemlichkeiten der Halter oder bestimmte Haltungsformen."

    Da die Daumenkrallen beim Coursen problemlos getapt werden können, ist das Entfernen nur eine Bequemlichkeit.

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  • esprit
    antwortet
    Zitat von Insider Beitrag anzeigen
    Wenn es im Einzelfall(!) gemacht werden muss, muss der Hund eine Betäubung bekommen:

    §5 (1) TSchG: An einem Wirbeltier darf ohne Betäubung ein mit Schmerzen verbundener Eingriff nicht vorgenommen werden.

    Jo, dann mußt du aber den gesamten Gesetzestext zitieren, wenn es dir nicht nur darum geht, Stimmung zu machen!:

    § 5 (2) TSchG:
    1.
    eine Betäubung ist nicht erforderlich, wenn bei vergleichbaren Eingriffen am Menschen eine Betäubung in der Regel unterbleibt oder der mit dem Eingriff verbundene Schmerz geringfügiger ist, als die mit einer Betäubung verbundene Beeinträchtigung des Befindens des Tieres

    2.
    wenn die Betäubung im Einzelfall nach tierärztlichem Urteil nicht durchführbar erscheint


    im 3. Absatz gibt es weitere Ausnahmen, bei denen eine Betäubung unterbleiben kann, das betrifft allerdings nur Nutztiere, die momentan wohl nicht Diskussionsgegenstand sind

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