Hi,
es tut mir leid für diejenigen, die keine positiven Erfahrungen mit Straßenhunden aus dem Süden gemacht haben. Hier in unserer Ecke gibt es sehr viele Spanier, Griechen etc. und die haben allesamt (!) ein sehr gutes Sozialverhalten. Meine Hündin (aus Spanien) hat keine Probleme mit Hunden, sondern mit Menschen und wird diese niemals ablegen können. Und auch wenn ich gewußt hätte, was alles auf uns zukommt, hätte ich mich für Amira entschieden. Und es war anfangs wirklich alles andere als leicht.
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Ab 30. August jeweils Sa., 19:15 Uhr: "Der Hundeprofi" mit Martin Rütter
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Ich hab nur den Schluß der Sendung gesehen. Ich verstehe jeden der einen unkomplizierten Begleiter sucht und keinen neuen Lebensinhalt, ging mir genauso.
Was ich nicht verstehe ist wie man dann so blauäugig auf Hundesuche geht. Ich habe sorgfältig ausgesiebt und habe Hunde gefunden die perfekt in mein leben passen, ruhig im Haus, draußen aktiv aber nicht ständig gefordert werden müssen.
Und der besonderen Blick für Bewegungen am Horizont ist einem nach ein paar Monaten schon so in fleisch und Blut übergegangen das es nciht mehr anstrengend ist, gehört einfach dazu
Zu den Südhunden, ich habe mich damals bewust für Whippets vom Züchter entschieden und gegen einen Galgo oder Greyhound aus dem Tierschutz. Einfach weil mir die nerven für so einen Hund fehlen.
Was nervt ist wenn man sich dafür rechtfertigen muß, sprich: Wenn schon ein Windhund dann warum keinen Galgo aus Spanien?
Klar tun die mir leid, aber ich wäre mit so einem Hund vermutlich völlig überfordert, die sind nunmal nicht alle unkompliziert und nett, viele haben Angst von Menschen und/oder Hunden, haben erfolgreich gejagt und einen dementsprechend starken Jagdtrieb, Tiere von der Rennbahn kennen häufig nur einen Zwinger, die Rennbahn und andere Windhunde, auch da sind Probleme vorprogramiert...
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Das kann die Frau Ludwig bei Tiere suchen ein Zuhause aber auch gut verbreiten "Ach der versteht sich nicht mit anderen Rüden *überraschtguck* der kommt doch aus dem Süden"
Solange wie die das schon macht müßte sie das auch mal mitbekommen haben !!
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Ja, das mit den zu Unrecht guten Vorurteilen gegenüber Südhunden ist der Hammer...
meine Griechin hat Angst vor anderen Hunden. "Ach, wieso, die Straßenhunde sind doch alle so sozial!" - "klar, wenn man vom Krieg um die Mülltonnen absieht..."
Aber da weiß ich ja, was ich demnächst sagen kann, wenn Leute Angst vor meiner großen lieben blonden Hündin haben: "das ist ein Südländer, da können Sie ganz sicher sein: die tut nix!"
Spricht ja nix dagegen, die Leute zu ermuntern, sich auch einen Hund aus dem Tierschutz zu holen, das sind ja nicht alles Monster. Aber die ganzen Begleiterscheinungen einfach so unter den Tisch fallen zu lassen, kann nicht im Sinne einer erfolgreichen Vermittlung sein.
(Und da das Julenmonster aus Westfalen kommt, ja, da hätte mir ja schon vorher klar sein müssen, dass das eine anspuchsvolle Aufgabe wird)
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Leider wird es meistens anders gesehen, das ist zumindest meine Erfahrung.Zitat von Tinalu Beitrag anzeigenHallo,
Wir alle wissen, worauf wir uns einlassen, wenn wir einen Hund aus Spanien zu uns holen. Strassenhunde sind auf sich allein gestellt,müßen für ihr Futter selber sorgen. Sozialiesierung gleich null. Das ganze Programm, möchte es jetzt nicht aufzählen.
Straßenhunde gelten als super sozialisiert, eben weil sie unter Hunden und Menschen lebten. Dass das Schwachsinn ist, wissen die wenigsten, ob es sich um Tierheimmitarbeiter oder Hundebesitzer handelt. Zu unserem Verein kommen sehr häufig Hundebesitzer, die einen ehemaligen Straßenhund haben, ob aus Spanien, Rumänien oder sonstwo. Und die ganz verzweifelt sind, weil ihr angeblich soooo super sozialisierter Hund Schwierigkeiten im neuen Leben macht/hat.
Unsere Hündin kommt von Ibiza, kein Straßenhund, sondern vom Besitzer abgegeben. Es war mal ein anderer Hundebeitzer ganz verwundert, weil Winnie nicht so einfach ist. "Ich denke, die kommt aus dem Süden?", fragte er.
Hund aus dem Süden = Straßenhund = gut sozialisiert, das ist so. Wusstest du das nicht?
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Tinka und Jule?!Zitat von Seppeline Beitrag anzeigen

Ich hab grad nen Flashback...
Hast du eigentlich wirklich Tinka beschrieben oder etwa doch Jule?
Das Tier ist heute wieder ein bisschen *hüstel* eigenmächtig nach Kleinsäugern schauen gegangen.
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Hallo,
Wir alle wissen, worauf wir uns einlassen, wenn wir einen Hund aus Spanien zu uns holen. Strassenhunde sind auf sich allein gestellt,müßen für ihr Futter selber sorgen. Sozialiesierung gleich null. Das ganze Programm, möchte es jetzt nicht aufzählen.
Dum gelaufen für Hundi,so einen wollte ich nicht. Hätte ich vorher gewußt das der so wird , hätte ich den nicht genommen.
Warum hole ich mir einen Hund? Der Hund soll mich trösten ,wenn ich traurig bin, er soll mir Gesellschaft leisten wenn ich allein bin oder Langeweile habe.Der Hund soll zum schmusen da sein, wenn ich das Bedürfniss habe. Er soll in meinem Bett schlafen, weil ich es gern habe wenn er bei mir liegt.Ich möchte stolz sein ,wenn er im Hundesport gut ist,Ich möchte stolz sein ,wenn alle sagen, "ist das ein toller Kerl"! u.s.w
Die Bedürfnisse des Menschen sind zufreiden gestellt! Super! Der Mensch ist zufrieden
Was Ist mit dem Hundi? Seine Bedürfnisse? Traurig in meinen Augen.
Die meisten Menschen nehmen nur, aber mit dem Geben, da harpert es.
Wie man in den Wald hineinschreit, so schreit es auch wieder hinaus.
Zu einer Beziehung, sei es Mensch-Mensch oder Mensch-Hund gehören immer zwei. An einer Beziehung muß man ein ganzes Leben arbeiten. Sonst bleibt sie auf der Strecke.
Schaut euch die einzelnen Rassen an, was steckt wo mit drin? Was waren ihre Aufgaben. Jede Rasse ist anders.
Und wenn ich dann nicht weiß, was steckt in diesem Hund,lasse ich mich auf ein spannendes Abenteuer ein, wo ich nicht weiß, wo es mich hinführt,wenn ich keine Ahnung habe von Hundeerziehung.
Ich habe zwei sehr schwierige Hunde, eine Border Collie Hündin mit starkem Hütetreib und eine aussie Hündin mit starkem Schutztrieb und Jagdttrieb. Was fehlgelaufen ist,geht ganz allei auf meine Kappe. Denn ich habe es zugelassen. Der Hund ist nur so gut wie sein Rudelführer es ihm beigebracht hat.
Ich nehme sie so wie sie sind. Jeder ist einzigartig. Jeder hat Stärken und Schwächen ,die ich respektiere.
Aus einem Elefanten kann man auch keine Köte machen,weil man es so haben will.
Liebe Grüße
Tina ,Fay und klein Lynn
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Eines meiner Erziehungsziele ist: "Nimm niemals was auf, was draußen herumliegt!" Ich arbeite zumindest dran.

Ich hab grad nen Flashback...
Hast du eigentlich wirklich Tinka beschrieben oder etwa doch Jule?
Das Tier ist heute wieder ein bisschen *hüstel* eigenmächtig nach Kleinsäugern schauen gegangen.
On Topic:
Für eine Hundetrainersendung finde ich den Rütter eigentlich ziemlich gut
Gruß
Doro
die von Kollegen immer bedauert wird, weil sie nie ohne Hund wegfahren kann (aber was soll ich denn ohne Hund im Urlaub?! Soviel zum Thema Lebensmittelpunkt - peinlich, peinlich, wieder ertappt...)
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Auf dem Tierheimschild vor Tinkas Zwinger stand nur "ca. 1-2 Jahre alt", "lieb" und "Spanien".Zitat von Cushie Beitrag anzeigendie andere frau war - interessant. allerdings krieg ich auch eine wut auf tierschutzorgas, bei denen man einen hund bekommt wie beim onlineshopping
Tinka wurde mir als hyperaktiver Hüte- und Familienhund vermittelt.
Sie ist der faulste Hund, den ich je kennengelernt habe, hat einen ausgeprägt eigensinningen Schutztrieb, würde auch zuschnappen und ist der erste Hund, den ich bisher hatte, der beim Karnickeljagen Hetzlaute von sich gibt. Sie ordnet sich grundsätzlich NIEMALS unter. Mit Sicherheit kein Anfängerhund, als den ich sie bekommen habe.
Soweit zum Thema Vermittlung durch "Tierschutzorgas".
Ich kann daher die Mutter verstehen, die sich einen unkomplizierten Familienhund gewünscht hat und von der unerwarteten Jagdleidenschaft ihres Hundes überrascht worden und überfordert ist.
So klasse und simpel ich die Tipps vom Rütter sonst finde, würde ich die Beutesuchspiele, die er in diesem Beitrag "verkaufen" wollte, auch nicht anwenden.
Ich ärgere mich schön genug über meinen Hund der draußen jeden Dreck von der Straße schneller aufnimmt, als ich reagieren kann.
Eines meiner Erziehungsziele ist: "Nimm niemals was auf, was draußen herumliegt!" Ich arbeite zumindest dran.
Ich mach draußen meine Unterordnungs und Bindungsspielchen mit Futter zur Belohnung aus meiner Hand.
Und wenn ich mal ganz entspannt spazieren und mich unterhalten will und Fräuleinchen ihre Extratouren anfängt, bleibt sie eben mal an der Leine.
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hallo Gabi,
wir müssen aus dieser Diskussion nun aber keinen wissenschaftlichen Exkurs über Hunde machen .... man sollte bei dieser Diskussion einfach nur erklären, dass der Hund Beschäftigung braucht und dass diese - zusammen mit seinem Menschen - auch Spass machen kann sowohl dem Hund als auch dem Mensch.
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hast du mein post richtig gelesen ... ?Zitat von monimax Beitrag anzeigenIn allen Teilen einverstanden Euer Ehren
Wollte es vereinfacht ausdrücken und damit nur sagen, dass der Hund etwas tun will, ob nun jagen oder hüten oder begleiten oder was auch immer, er will nicht nur "dahertrotteln".
... der hund WILL nicht "etwas tun" ...
... wenn du ihn machen lässt, was er WILL ...
... dann wird er jagen, sich im anschleichen/töten üben - manche leute bezeichnen dies als "schön spielen" ...
... er wird herumsuchen und herumschnüffeln ...
... seine reviergrenzen ablaufen, kontrollieren und markieren ...
... und natürlich sich reproduzieren - einige wenige ...
er wird NICHT ...
... irgendwelche sachen/tiere hüten begleiten - außer den eigenen nachwuchs, ...
... er WIRD immer dahertrotteln - ganz seinem eigenen tempo nach ...
da er aber ein rudeltier ist, wird er sich dem rudel unterwerfen ...
... und wenn das "rudel" (ich schreib das bewußt in gänsefüßen, weil er ja bei uns als einzelhund gar kein rudel hat) beschließt, wir müssen uuuuunbedingt agility, obedience, frisbee, wasauchimmer machen ...
... dann wirder mitmachen - manchmal sogar begeistert mitmachen ...
... weil hunde einfach so sind - nämlich gute kumpel sind ...
liebe grüße, Gabi
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Da liegt doch das Problem.Zitat von Hexe1 Beitrag anzeigenSie hatte scheinbar gar keine Lust auf ihren Hund einzugehen.
Beschäftigt die sich dann auch nicht mit ihren Kindern? Werden die auch nicht erzogen oder sind die schon gut erzogen auf die Welt gekommen?
Man kann auch Kinder in ein "Hundeprogramm" mit einbeziehen.
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In allen Teilen einverstanden Euer EhrenZitat von Freddie Beitrag anzeigenhallo Moni,
sorry, ich widerspreche nicht gerne ...
... habs an anderer stelle auch schon geschrieben ...
... der hund ist ein beutegreifer und kein "arbeitstier" ...
... kein tier ist ein "arbeitstier" ...
... tiere "arbeiten" dann - und nur dann, wenn sie müssen und beutegreifer machen da keine ausnahme - sie "arbeiten", wenn der hunger sie treibt ...
liebe grüße, Gabi
Wollte es vereinfacht ausdrücken und damit nur sagen, dass der Hund etwas tun will, ob nun jagen oder hüten oder begleiten oder was auch immer, er will nicht nur "dahertrotteln".
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Ich finde das auch schön, wir haben auch Spaß und ich lass mir immer irgendwas zwischendrin einfallen.Ich persönlich finde es sehr schön mit meinem Hund Spass zu haben und nicht ein trauriges, resignierendes, langweiliges, vierbeiniges Etwas neben mir herlaufen zu haben, sonst würde ich mir eine Schildkröte (entschuldige mich jetzt schon bei allen Schildkrötenbesitzern) zulegen
Aber mir gehts zum Beispiel ähnlich wie der Frau gestern. Wenn ich Hexe bespaße geht alles schön und gut. Nur ich würd sie auch mal gerne frei laufen lassen, einfach nur spazieren gehen, sie schnüffeln lassen. Meine innere Unruhe hingegen lässt mich immer aufpassen ob irgendwo irgendwer kommt, wo sie hinrasen könnte und etwas passieren könnte. Deshalb läuft sie an der Schleppe und damit sie da nicht immer rein rennt, weil sie will ja auch mal rennen, muss ich mich den ganzen Weg über mit ihr beschäftigen.
Ich trainier mit ihr schon 5 Jahre lang und das wird immer so weiter gehen.
Bei dem Frauchen denk ich, sie hat auch noch drei Kinder auf die sie guckt und wo sie abgelenkt ist und dann haut noch der Hund ab.
ABer wie schon geschrieben. Sie hatte scheinbar gar keine Lust auf ihren Hund einzugehen.
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ich glaub, der rütter ist verliebt. sowohl in den hund als auch in das frauchen
die andere frau war - interessant. allerdings krieg ich auch eine wut auf tierschutzorgas, bei denen man einen hund bekommt wie beim onlineshopping
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