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Ab 30. August jeweils Sa., 19:15 Uhr: "Der Hundeprofi" mit Martin Rütter
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Mal auf die Sendung gestern (Retriever, Dalmatiner) zu sprechen kommend... wie fandet ihr die?
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DaS versuche ich gerade, mir bildlich vorzustellen. Das sind doch die Teile die man zu sich hinzieht und dann die gehen auf, oder? Ich denke, das ist für einen Hund ein zu schwerer Mechanismus und die Dinger sind ja auch noch total riesig, die könnte der Wuffel noch nicht mal zerbeißen....Zitat von selli Beitrag anzeigenWie wäre es einfach den Karabinerhaken mit einem Panikhaken(Pferdesport) auszutauschen,da kann sich der Hund wenigsten in Not befreien.
LG Svea
Ein Zangenhaken wäre vielleicht gut, weil der beim richtigen Winkel beim Draufbeißen leich aufgeht...
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Ein Gast antworteteclaudia61
Also zu dem Nein,bei mir hat es so funkioniert,ich kann ihn jeglicher Zeit abrufen,selbst wenn er schon auf der Jagt ist.Ein Pfiff und Nein,Kehrt und er dreht im Lauf um,selbst wenn das Kanickl vor uns läuft.
Zu dem Fressen,was so rum liegt,ich hab ein Gourmet,der nimmt nicht alles,nicht mal meine Hundekekse,auf welche andere Hunde stehen.Und rohes Fleisch sowieso nicht,hab ich ihm abgewöhnt,als er Welpe war!!
Nicht mal die Gute Pute,bei uns wurden damal Puten-Rattengift-Köder gelegt,und da hab ich alles was die Küche an Gewürzen hergab,in ein Stück Pute gespritzt,und ihm hingelegt,fand er richtig schrecklich
ich gut,weil seit dem hat er nix mehr angerührt.Lieber einmal dünnschi.. als einen vergifteten Welpen/Hund.
Und noch was zu Schleppleine,hab ja gelesen das sich Hunde gerne darin an Bäume Verwickeln,wenn Besi nicht schnell genug war,vorallem in Unterholz ja extrem gefährlich.Wie wäre es einfach den Karabinerhaken mit einem Panikhaken(Pferdesport) auszutauschen,da kann sich der Hund wenigsten in Not befreien.
LG Svea
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vielleicht kommen daher auch einige diskrepanzen in diskussionen auf, weil man zwar denselben begriff benutzt, aber u.u. etwas völlig anderes darunter versteht......
Ja, denke ich auch. Ich habe es wirklich nur als Antijagdtraining benutzt, weil ich ihn mit der normalen Leine sehr gut erzogen habe. Das war allerdings auch harte Arbeit. Viele Vorbesitzer die an seiner Renitenz gescheitert sind. Er lebte auch teilweise frei und ist ungehindert auf die Jagd gegangen. Hat nicht nur Kaninchen getötet, sondern hing auch Rehen an der Gurgel. Der kam NIE zurück,ohne Beute. Teilweise hat er sich dabei schwer verletzt, denn der hat nicht aufgehört zu hetzten, egal ob er schon Dornen im Auge hatte oder sonstwie verletzt war.
Na ja, und mit Schleppleine hat er das nicht-jagen eben kein Stück gelernt.
Liebe Grüße, Christiane
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das schleppleinentraining habe ich bei meinem terrier eingesetzt, der als erwachsener und verkorkster auslandshund zu mir kam.
ich kenne die schleppe vona nfang an also aus der richtung allgemeine erziehung/verhalten und nicht speziell beschränkt auf antijagdtraining.
vielleicht kommen daher auch einige diskrepanzen in diskussionen auf, weil man zwar denselben begriff benutzt, aber u.u. etwas völlig anderes darunter versteht......
aber um es nochmal zu ergänzen und speziell aufs jagen abzuheben.
mein terrier reagiert auf bewegung. der rennt erst los und fragt dann, was war.
der terrier ging sehr lange an der schleppe. wir haben von anfang an ein NEIN etabliert, was bei uns heisst: hör sofort auf mit dem, was du tust, egal was das ist! ausserdem hat er gelernt, auf den wegen zu gehen und sich nicht in die büsche zu schlagen, da wird er konsequent mit einem RAUS DA zurückgerufen. ausserdem habe ich mit ihm in wildgehegen gearbeitet und dann auch hier anfangs nochmal gezielt wild gesucht und gesichert mit der schleppe nochmal in erinnerung gerufen wie ich das so sehe, die sache mit dem jagen....
das hat ganz gut funktioniert mit der zeit und das üben wir aber auch permanent.
wie gut das funktioniert, das weiss ich erst, seitdem wir hier etwas ländlicher wohnen und umzingelt sind von suizidgefährdetem getiers wie fasanen, hasen, rehe, die echt völlig schmerzfrei sind in ihrem verhalten!
wir hatten hier schon alles mögliche an situationen und die heisseste war nicht mit hasen oder rehen sondern mit einem fuchs, der direkt vor dem terrier aus dem gebüsch sprang. der terrier hatte eine schrecksekunde, aber startete durch. er war mit einem NEIN am wegrand zu stoppen. eine weitere deutliche hemmschwelle war trotz seiner aufregung das verlassen des weges und letztendlich konnte ich ihn daher mit HIER zurückrufen. ich war megastolz auf ihn!
bei ihm hat dieses vorgehen also ganz gut geklappt und ich denke, dass ein so geartetes schleppentraining doch kernpunkte nicht schlecht abdeckt.....
Zuletzt geändert von claudia61; 25.09.2008, 10:01.
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Es gibt auch ein ganz gutes Buch dazu.
Autorin ist Pia Gröning.
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die vorteile des trainings mit der schleppe sind für mich z.b.:
der hund ist gesichert.
der hund hat keine kontraproduktiven erfolgserlebnisse.
der hund lernt, einen gewissen radius einzuhalten.
der hund lernt, sich an mir zu orientieren.
der hund lernt, dass es sich für ihn lohnt, mit mir zusammenzuarbeiten.
der hund lernt kommandos.
der hund lernt, dass ich jedes kommando durchsetze.
wichtig: ich habe das ende der 5m-schleppe immer in der hand!
Okay, das kenne ich nun ganz anders.
Ne Schleppleine soll ja schleppen, also frei laufen. Ich kenne das so, daß der Hund dieses alles (bis auf Einhaltung des Radius) schon kann, wenn man mit ihm an die Schleppleine geht.
Also meiner konnte das. Der war perfekt erzogen. Nur eben nicht bei Wild. Das hat er alle Erziehung vergessen. Er sollte paktisch denken, daß er frei läuft, und dann merken, daß man doch noch Einfluß hat. Deshalb sollte die Leine anfangs 20 Meter haben und dann nach und nach gekürzt werden.
Dazu ist es aber nie gekommen.
Anscheinend gibt es da ganz unterschiedliche Arbeitsweisen mit Schleppleine.
All das was Du oben beschreibst bringe ich meinem Sheltie gerade durch Leinenführigkeit/bei Fuß gehen bei. Bis auf den Radius.(Den hält er von alleine ein)
Aber das ist ein Kinderspiel gegen einen wildwütigen Jacky. ;-)
darüberhinaus sehe ich sehr wohl einen unterschied, ob ich eine schleppe an einem HB oder mit einem gutsitzenden geschirr (ich habe neoprengepolsterte camiros) verwende.
LIebe Grüße, Christiane
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hast du ein nein so konditioniert? wie variantenreich ist das geübt? udn wie sicher funktioniert das nein?Zitat von selli Beitrag anzeigenEin Nein zu konditionieren kann man auch über Leckerli,sollte aber das Non plus ultra zu sein.Ich lege dann das Leckerli vor meinen Hund und ich sage Nein,je länger er das durch hält,desto besser,er bekommt natürlich dann das Leckerli.Er macht das mittlerweile so gut,das ich sogar ein Katzenleckerli auf Ihn ablegen kann und es sich eine meiner Katzen von Ihn runterholt,und dafür bekommt er damm eine richtig fette Belohnung.
funktioniert das nein zuverlässig in wirklich allen denkbaren und undenkbaren situationen? wäre der hund verfressen, würde er also draussen nichts fressen bzw. aufnehmen, selbst wenn es um das leckerste menschenessen ginge? wäre der hund jagdambitioniert, würde er sich sofort stoppen lassen, wenn ein hase direkt vor ihm aufspringt oder ein reh? etc.pp.
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die vorteile des trainings mit der schleppe sind für mich z.b.:
der hund ist gesichert.
der hund hat keine kontraproduktiven erfolgserlebnisse.
der hund lernt, einen gewissen radius einzuhalten.
der hund lernt, sich an mir zu orientieren.
der hund lernt, dass es sich für ihn lohnt, mit mir zusammenzuarbeiten.
der hund lernt kommandos.
der hund lernt, dass ich jedes kommando durchsetze.
wichtig: ich habe das ende der 5m-schleppe immer in der hand!
darüberhinaus sehe ich sehr wohl einen unterschied, ob ich eine schleppe an einem HB oder mit einem gutsitzenden geschirr (ich habe neoprengepolsterte camiros) verwende. die einwirkung auf den hund ist deutlich unterschiedlich! mit HB oder halti kann sich ein hund theoretisch sogar das genick brechen, wenn er volle pulle in die schleppe rennt......beim geschirr wird der schwung mit dem brustbereich abgefangen und das ist eine ganz andere nummer.
@christiane
gerucke ist weder sinn noch zweck einer schleppe.
der effekt ist, wenn du meine obige auflistung mal anschaust, durch ganz andere dinge gegeben.
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Hallo,
Halsband und Führleine sind auch Hilfsmittel. Hilfsmittel sind okay und ein bißchen Stress hat noch keinem Hund geschadet.
Geschirr und Feldleine für viele Erziehungmethoden sehr gut geeignet - Disk oder Kette - man soll den Hund damit ja auch nicht schlagen, Halti - wenn man nicht dran rumreißt, ein gutes Hilfsmittel.
LG Tina
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Hallo Selli,
Mit Schleppleine hab ich noch nicht gearbeitet.Könnte mir das aber unter guter Anleitung vorstellen.
Wie soll denn da ein Effekt eintreten, wenn man nicht ruckt?
Ein weiterer Nachteil der Schleppleine (die hält man nicht in der Hand, darüber sind wir uns alle einig?) ist der, daß ein Hund mit wirklich starkem Jagdtrieb so schnell weg ist, daß man die Leine nicht immer erwischt. Der Hund verheddert sich dann irgendwo und man kann nur hoffen, daß man ihn findet. Mal von der Verletzungsgefahr abgesehen.
Also der Bringer schlechthin ist ne Schleppleine auch nicht.
Liebe Grüße, Christiane
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Ein Gast antworteteHab da mal ein ganz grundprinzipielle Frage,wo fängt Hilfsmittel an und wo hört es?
Also ich benutze einen Ball oder eine Frisbischeibe,da fährt mein Dicker völlig drauf ab,und macht fast alles dafür. genau genommen sind das auch Hilfsmittel,aber er lässt sich damit sehr gut umlenken.
Ein Nein zu konditionieren kann man auch über Leckerli,sollte aber das Non plus ultra zu sein.Ich lege dann das Leckerli vor meinen Hund und ich sage Nein,je länger er das durch hält,desto besser,er bekommt natürlich dann das Leckerli.Er macht das mittlerweile so gut,das ich sogar ein Katzenleckerli auf Ihn ablegen kann und es sich eine meiner Katzen von Ihn runterholt,und dafür bekommt er damm eine richtig fette Belohnung.
Und zu den Hundeschulen:es gibt sehr gute und natürlich auch sehr schlechte.Aber das raus zu finden ist sehr schwierig,da eder Hundehalter verschiedene Ansprüche hat.
Zu diesem Leinengerucke
geht für mich nicht wirklich,da man immer eine Erschütterung auf die Wirbelsäule ausübt,und das kann nicht gesund sein.
Egal ob man das am Halsband oder Geschirr macht.
Mit Schleppleine hab ich noch nicht gearbeitet.Könnte mir das aber unter guter Anleitung vorstellen.
LG Svea
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Hi claudia61,
und solange noch leute solche absurden sachen erzählen, dass als erziehungsmaßnahme zur leinenführigkeit eines völlig unsicheren und überforderten jungrüden von ihrem "trainer" angesagt wurde: "stachler drauf und sack über den kopp......dann muss der mit!"......da wird einem doch schlecht!
War das Hundeschule? Oder Hundeplatz?
Sowas kenne ich nicht von Profi-Hundeschulen, sowas kenne ich nur von Hundeplätzen. Die Leute die Tierpsychologie studiert haben und sich immer weiter fortbilden sind wohl eher in Hundeschulen zu finden. Mein Trainer ist so einer. Der hat seine Schule vor 13 Jahren eröffnet. Aber aus der Anfangszeit mit meinem Terrier kannte ich ihn noch nicht.
Bei dem erfährt man immer neue und interessante Dinge. Auch bei Kursen die man schonmal hatte.
Leider kostet das richtig Kohle, das ist manchmal das Problem
Liebe Grüße, ChristianeZuletzt geändert von c.schnuffelblau; 24.09.2008, 19:46.
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Noch vor 13 Jahren hat man Fehler auch von Hundeschulen aus gemacht, die heute wohl nicht mehr vorkommen würden.
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da würde ich nicht drauf wetten!
sicherlich ist das niveau insgesamt gestiegen, aber gut? ich weiss nicht.....jeder kann hingehen udn sich einen gewerbeschein kaufen und schon gibts einen tariner oder eine hundeschule mehr.....
und solange noch leute solche absurden sachen erzählen, dass als erziehungsmaßnahme zur leinenführigkeit eines völlig unsicheren und überforderten jungrüden von ihrem "trainer" angesagt wurde: "stachler drauf und sack über den kopp......dann muss der mit!"......da wird einem doch schlecht!
und nein, das ist nicht aus dem vorletzten jahrhundert, das ist eine ganz aktuelle sache......
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ich bin einfach weitergegangen oder habe mich auf dem absatz umgedreht und bin in die entgegengesetzte richtung gegangen und wenn ich gehe, kommt die leine nur auf zug und der hund muss ja dann zwangsläufig mitgehen.
Ich glaube, das nennt sich "Verunsichern auf Distanz". Das habe ich in dieser Hundeschule leider nicht gelernt. In meiner späteren, die dann irgedwann aufmachte in meiner Nähe, schon.
Inzwischen sagt man ja, daß der Hund bei dem Rucken wie man es mir zeigte eben keinen Hinweis bekommt, was er nun eigentlich soll. Aber wußte man das damals schon?
oder ich habe ihn gerufen und einfach die leine eingeholt, um ihn zu mir zu holen.
Reagiert hat er, der sonst perfekt erzogen war, ja nicht bei Wild. Ranziehen hieß, er wurde rangezogen, gegangen ist er keinen Schritt in Richtung "weg vom Wild".. Es blieben dann 4 Spurrillen im Boden.
Ich denke es ist doch so: unser Wissen über Hudneerziehung wächst. Noch vor 13 Jahren hat man Fehler auch von Hundeschulen aus gemacht, die heute wohl nicht mehr vorkommen würden.
Diese Leute in dieser Hundeschule haben es mir ja auch nach bestem Wissen und Gewissen gezeigt. Und die haben sich garantiert belesen und hatten Ahnung. Dem damaligem Stand entsprechend.
Aber wie gesagt: Schlpeppleine ist für mich negativ belegt, und es war für ihn auch nicht das richtige Mittel. Das wäre es auch heute nicht. Er war schon leinenführig (außer eben bei Wild) Aber das ist es ja nicht,w as mit der Schleppleine trainiert werden soll. Von daher hätte diese Absatz-Kehrt Methode auch nichts gebracht. An der Schleppleine soll er ja auch nicht leinenführig sein, was er ja sonst war.
Liebe Grüße, Christiane
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