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Ab 30. August jeweils Sa., 19:15 Uhr: "Der Hundeprofi" mit Martin Rütter

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  • claudia61
    antwortet
    ich bin einfach weitergegangen oder habe mich auf dem absatz umgedreht und bin in die entgegengesetzte richtung gegangen und wenn ich gehe, kommt die leine nur auf zug und der hund muss ja dann zwangsläufig mitgehen.
    oder ich habe ihn gerufen und einfach die leine eingeholt, um ihn zu mir zu holen.
    ich habe nicht ruckerei oder so eingesetzt.

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  • c.schnuffelblau
    antwortet
    öhm.....saltos? nun, das war wohl nicht das, was ich als schleppleinentraining bezeichnen würde

    Nee, tut mir auch echt leid im Nachherein. Die Hundeschule würde ich keinem empfehlen. Aber ich war damals noch völlig unwissend, habe mich an Fachleute gewandt und dachte, die wissen das doch besser als ich.
    Die Schule war 200 Kilometer entfernt. Damals gab es die noch nicht so häufig wie heute. Und es hieß, daß sie eben sanft arbeiten. Nicht mit Teletakt, was damals ja noch üblich war.

    Nur: wie hättest Du Dich Schleppleinenmäßig verhalten, wenn der Hund am Ende der Leine kein Stück auf einen Ruck reagiert?
    Der war nicht zu erreichen, wenn der Wild gesehen hat.
    Liebe Grüße, Christiane

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  • claudia61
    antwortet
    Zitat von urmelgudrun Beitrag anzeigen
    Claudia61 schrieb:

    der punkt ist doch, dass ich einem hudn beibringen kann, was ich will, es ist "nur" ein erlerntes (alternativ)verhalten. und ein erlerntes verhalten ist nur abrufbar und kann der hund nur zeigen, solange er nicht unter stress gerät. gerät der hund in eine für ihn stressige situation, so muss der stress nur gross genug werden und er wird in ein-/geprägte verhaltensmuster zurückfallen, wird er in muster zurückfallen, die instinktiv abgerufen werden können. erlernte verhaltensmuster sind eben nicht in allen situationen abrufbar.



    Dem stimme ich zu.

    Und da sind wir doch wieder beim Unterschied von Konditionieren und Kommunizieren.

    ...und bei der Gelegenheit möchte ich diesen thread wieder hochholen:

    http://www.gesundehunde.com/forum/sh...=kommunikation


    Um zum eigentlichen Hundeprofi-Thema zurückzukehren möchte ich noch sagen, dass Rütter mM nach in den meisten Fällen lediglich Erziehungsversuche unternimmt und an Symptomen rumdoktert.
    ich kenne rütter nicht persönlich, aber das, was du schreibst, das ist jedenfalls der eindruck, den man mit dieser sendung präsentiert bekommt.......


    den zitierten fred habe ich nicht durch.
    kommunikation ist der punkt, aber da muss man u.u. auch erstmal hinkommen, dass sie möglich ist, dass sie anwendbar ist.....

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  • urmelgudrun
    antwortet
    Claudia61 schrieb:

    der punkt ist doch, dass ich einem hudn beibringen kann, was ich will, es ist "nur" ein erlerntes (alternativ)verhalten. und ein erlerntes verhalten ist nur abrufbar und kann der hund nur zeigen, solange er nicht unter stress gerät. gerät der hund in eine für ihn stressige situation, so muss der stress nur gross genug werden und er wird in ein-/geprägte verhaltensmuster zurückfallen, wird er in muster zurückfallen, die instinktiv abgerufen werden können. erlernte verhaltensmuster sind eben nicht in allen situationen abrufbar.



    Dem stimme ich zu.

    Und da sind wir doch wieder beim Unterschied von Konditionieren und Kommunizieren.

    ...und bei der Gelegenheit möchte ich diesen thread wieder hochholen:

    http://www.gesundehunde.com/forum/sh...=kommunikation


    Um zum eigentlichen Hundeprofi-Thema zurückzukehren möchte ich noch sagen, dass Rütter mM nach in den meisten Fällen lediglich Erziehungsversuche unternimmt und an Symptomen rumdoktert.

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  • Rottiheidi
    antwortet
    @Claudia

    Da hast Du vollkommen recht.

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  • claudia61
    antwortet
    Zitat von c.schnuffelblau Beitrag anzeigen
    Um meinem damaligen Hund irgednwie zu beeindrucken bzw zu erreichen, musste ich so fest ziehen, daß er Saltos schlug.
    öhm.....saltos? nun, das war wohl nicht das, was ich als schleppleinentraining bezeichnen würde......

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  • urmelgudrun
    antwortet
    Zitat von claudia61 Beitrag anzeigen

    ich glaube nicht an gewalt.
    ich glaube an vertrauen und respekt.
    und ich glaube, dass erziehung nicht funktioniert ohne grenzen.
    dabei ist es eben ein wesentlicher unterschied, ob ich einen welpen habe, den ich gleich in einem entsprechenden rahmen aufwachsen lassen kann, wie ich mir das vorstelle oder ob ich einen völlig durchgeknallten erwachsenen terrier bekomme, dessen vertrauen und respekt ich mir erstmal sauer erarbeiten muss, um ihm ein entspanntes und ausgeglichenes hundeleben bieten zu können.....



    ...und jetzt geh ich weiterlesen...

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  • c.schnuffelblau
    antwortet
    Hallo Claudia,


    ein vernünftiges schleppleinentraining (in verbindung mit geschirr und unter entsprechender anleitung) halte ich persönlich hingegen für einen guten weg

    Um meinem damaligen Hund irgednwie zu beeindrucken bzw zu erreichen, musste ich so fest ziehen, daß er Saltos schlug.
    Da hätte ich einen Sprüher wesentlich harmloser gefunden. Aber Geräte waren ja verpönt, weil man sanft sein wollte.

    Das Wildern hat er so auch nicht gelassen. Auch nach einem Jahr konsequentem Schleppleinentrainig. War kein Wild in der Nähe, war er der besterzogenste Hund der Umgebung, aber das Wildern konnte ich ihn so nicht abgewöhnen.
    Heute würde ich, wie gesagt, einen Sprüher nehmen. Das finde ich wesentlich weicher.
    Liebe Grüße, Christiane

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  • Rottiheidi
    antwortet
    Was hat Dich am Schleppleinentraining genau gestört? Wie hast Du es aufgebaut?

    @Claudia

    Sehe ich genauso. Die Schleppleine gehört an das Geschirr und eine sachkundige Anleitung ist sehr wichtig.

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  • claudia61
    antwortet
    Zitat von c.schnuffelblau Beitrag anzeigen
    Hallo Rottiheidi,
    Ich unterscheide schon die Hilfsmittel. Wurfkette, Sprayhalsband, Schleppleine sind für mich schon unterschiedlich. Es gibt also auch nicht DIE Hilfsmittel.

    Stimmt. Ich habe heute noch ein schlechtes Gewissen, so lange mit meinen Jacky an der Schleppleine gegangen zu sein.
    Damals war ich in einer Hundeschule die damit warb super sanft zu erziehen. Und das wollte ich ja.
    Das ist nun 13 Jahre her. Ich weiß nicht, ob Schleppleinentraining heute noch so "in" ist. Ich hoffe nicht.
    LG, Christiane
    was war für dich denn am schleppleinentraining nicht i.o.?

    in verbindung mit der schleppleine habe ich auch schon so manches gruseliges gesehen.
    da werden schleppleinen am halsband befestigt z.b. oder sogar an der retrieverleine (also das einteilige teil und ohne zugstop).
    der härtefall war, dass ich sogar einmal sehen musste, dass leute ne schleppe am halti befestigt hatten!

    ein vernünftiges schleppleinentraining (in verbindung mit geschirr und unter entsprechender anleitung) halte ich persönlich hingegen für einen guten weg.

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  • c.schnuffelblau
    antwortet
    Hallo Rottiheidi,
    Ich unterscheide schon die Hilfsmittel. Wurfkette, Sprayhalsband, Schleppleine sind für mich schon unterschiedlich. Es gibt also auch nicht DIE Hilfsmittel.

    Stimmt. Ich habe heute noch ein schlechtes Gewissen, so lange mit meinen Jacky an der Schleppleine gegangen zu sein.
    Damals war ich in einer Hundeschule die damit warb super sanft zu erziehen. Und das wollte ich ja.
    Das ist nun 13 Jahre her. Ich weiß nicht, ob Schleppleinentraining heute noch so "in" ist. Ich hoffe nicht.
    LG, Christiane

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  • claudia61
    antwortet
    Zitat von Rottiheidi Beitrag anzeigen
    Bei Felix habe ich vieles etablieren müssen. Ein erwachsener Foxterrier-Beagle-Mix mit Raubzeugschärfe, ohne Grundgehorsam ist eine Aufgabe.
    DAS glaub ich dir aufs wort!
    und nein.....ich würde auch nicht tauschen wollen......mein terrier reicht mir voll und ganz!

    aprops etablieren:
    das NEIN, das hast du nicht etablieren müssen!
    udn das ist genau das, was mM nach eben NICHT über positive bestärkung zu erreichen ist......

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  • claudia61
    antwortet
    Zitat von Mara+Frauchen Beitrag anzeigen
    Hi Claudia,

    muss da noch was ergänzen. Ursprung dieser Diskussion war schon der Herr R. mit seiner Sendung, der Auslöser war dann wohl sein Einsatz der Wurfkette.
    Die Userin, die bereits ein "Nein" abgelehnt hatte, schlug vor, den Hund zu beobachten und im Vorfeld ein Alternativverhalten anzubieten.

    Das klang für mich erstmal ganz toll, ABER: das setzt doch auch voraus, dass ich meinen Hund in- und auswendig kennen muss, seine Körpersprache absolut verstehen muss und eigentlich nichts anderes tun darf, als beide Augen und das Gehirn nur beim Hund zu haben.

    Ich habe mir das bei meiner Hündin vorgestellt, die ich vor fast 11 Monaten als totales Angstbündel aus dem TH geholt habe. Meine Maus gewinnt immer mehr Vertrauen, sie wird mutiger, Dinge vor denen sie heute noch zurückgeht, die traut sich sich morgen dann schon .

    In Situationen, die ich von Anfang an bei ihre kenne, z.B. ihre Reaktion bei Autos, Mopeds, Traktoren und auch bei manchen Hunden, die hab ich so gut im Griff, dass ich da mit einem Alternativverhalten arbeiten kann. Viel mehr Schwierigkeiten haben wir da im Haus, da ist sie das reinste "Überraschungsei". Mir fehlt einfach die Vorstellungskraft, wie ich ein Alternativverhalten aufbauen soll, wenn sie plötzlich den Mülleimer leert, während ich auf Toilette bin .
    Meine Hündin "klammert" auch sehr und sie bedrängte mich, mir war das gar nicht so richtig bewußt. Seitdem arbeite ich da viel mehr mit Körpersprache und auch mit Körpereinsatz. Aber das wurde ebenso abgelehnt.

    Und da hab ich dann gar nix mehr verstanden
    ich verstehe manchmal auch nix mehr....

    ich hatte und habe ja auch "gebraucht"-hunde mit unerfreulicher vorgeschichte.
    meine erfahrungen sind, je klarer ich mich für den hund zeige, je eindeutiger udn konsequenter ich regeln aufstelle und grenzen setze, einem hund einen rahmen gebe, in dem er sich bewegen kann, desto besser kommt der hund klar, desto sicherer fühlt er sich, desto mehr vertrauen baut er auf, einfach, weil ihm so eine orientierung möglich ist.
    der knackpunkt für mich ist das, wofür mein terrier ein gutes beispiel ist.
    ich habe dem terrier eine menge beigebracht. solange ich für ihn alles stabil halten kann, das umfeld, die situationen, solange ist alles gut.
    gerät er aber in eine für ihn extreme situation, setze ich ihn veränderungen oder situationen aus, die ihn verunsichern oder gar ängstigen, dann fällt er sehr leicht in alte verhaltensmuster zurück.
    und mit jedem "rückfall" wird's schwieriger.....da kann man ab einem gewissen punkt kaum noch gegen antrainieren.....
    der punkt ist doch, dass ich einem hudn beibringen kann, was ich will, es ist "nur" ein erlerntes (alternativ)verhalten. und ein erlerntes verhalten ist nur abrufbar und kann der hund nur zeigen, solange er nicht unter stress gerät. gerät der hund in eine für ihn stressige situation, so muss der stress nur gross genug werden und er wird in ein-/geprägte verhaltensmuster zurückfallen, wird er in muster zurückfallen, die instinktiv abgerufen werden können. erlernte verhaltensmuster sind eben nicht in allen situationen abrufbar.


    ergänzen möchte ich noch, dass ich denke, dass bei diesem "katzenhasser"-hund ohne einen abbruch dieses scheinbar bereits doch sehr verfestigten verhaltens eben nicht so ohne weiteres ein alternativverhalten trainierbar wäre.
    der hund stand erst bei seinem tagesablauf ziemlich unter anspannung und war dann aber innerhalb relativ kurzer zeit ganz deutlich entspannter. und der preis dafür war, dass der hund sich in einer trainingseinheit erschrecken musste. das halte ich schon für gangbar.
    und ich denke auch, dass alles, was man tut, natürlich auch praktikabel sein muss. wie sollte das praktisch aussehen? statt des hudnes stehe ich den ganzen tag am fenster und warte darauf, dass eine katze vorbeikommt, um mit dem alternativen-training zu beginnen? udn das mache ich dann tagein tagaus? da hat meine vorstellungskraft dann auch seine grenzen....

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  • Rottiheidi
    antwortet
    @Claudia

    Für Felix stellte das NEIN eine absolute Bedrohung dar, da es für ihn ein Zeichen dafür war, dass er demnächst wieder eine versemmelt bekommt.

    Ich unterscheide schon die Hilfsmittel. Wurfkette, Sprayhalsband, Schleppleine sind für mich schon unterschiedlich. Es gibt also auch nicht DIE Hilfsmittel.

    Bei Felix habe ich vieles etablieren müssen. Ein erwachsener Foxterrier-Beagle-Mix mit Raubzeugschärfe, ohne Grundgehorsam ist eine Aufgabe.

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  • claudia61
    antwortet
    @rottiheidi
    dann hast du also das kommando nein bei deinem hund garnicht etablieren müssen.
    und du nutzt auch hilfsmittel.

    ich hatte mich anfangs auch mal so gesehen, dass ich bei meinen hunden voll der "wattebäuschchenwerfer" bin.......aber irgendwann musste ich mich damit auseinandersetzen, dass ich eben auch hilfsmittel nutze, dass ich meinen hunden eben auch mal kurzzeitig stress antun muss, dass ich sie auch mal einschränken muss, dass ich sie auch mal zu einem meideverhalten bringen muss etc.pp.
    ausschliesslicher einsatz von positiver verstärkung ist sicherlich in der erziehung nicht umsetzbar!
    (im übrigen rede ich von der grunderziehung, von der arbeit zur alltagstauglichkeit meiner hunde, das sollte noch erwähnt werden!)
    was ich für mich für umsetzbar halte, das ist, mit kleinstmöglicher "negativer" einwirkung, mit grösstmöglichem einsatz von positiver verstärkung, mit grösstmöglicher konsequenz, mit möglichst wenigen und sinnvollen hilfsmitteln, mit möglichst klarer kommunikation, mit möglichst durchdachter und vorausschauender sichtweise und in abhängigkeit von dem, was der einzelne hund an voraussetzungen mitbringt und wie die jeweilige situation ist, zu arbeiten.

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