Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Der Hundeprofi

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • danih
    antwortet
    Ja, an den Chip habe ich auch schon gedacht. Er ist nicht grundsätzlich der"Macho". Im großen und ganzen verträglich, aber phasenweise halt unerträglich.

    Irgendwo ist es ja auch normal das Hunde so reagieren. Nur in der Stadt ist der Druck mit läufigen Hunden größer als in Dorf xy wo es so ca. 5 Hündinnen und 3 Rüden gibt.

    Und es ist für den Hund auch ein gewisser Stress Level ständig auf der Suche zu sein und mögliche Konkurrenten aus zu schalten.

    Ich denke wenn ich irgendwann mal tatsächlich fest entschlossen bin, dann würde ich wirklich erst den Chip probieren um zu sehen was es uns bringt oder auch nicht.

    Die Vorstellung meinen Hund zu narkotisieren und etwas an ihm abzuschneiden finde ich nämlich nicht wirklich prickelnd.

    Einen Kommentar schreiben:


  • shadow-0306
    antwortet
    kann sein, daß das nach 'ner kastra verschwindet, kann aber auch sein, daß nicht. bei den rüden aus meinem umfeld hat's bei manchen geklappt, aus aggressiven pöblern wurden lämmer - bei der mehrheit aber nicht. einer unserer rüden ist auch kastriert - der prollt noch genauso wie vorher auch. war 'ne läufige hündin vorher auf unserer strecke unterwegs, ist er immer noch 'taub'...

    wenn du so im zwiespalt steckst, probier's doch erst mal mit dem chip - der ist immerhin reversibel...

    liebe grüße
    kerstin

    Einen Kommentar schreiben:


  • danih
    antwortet
    Hats da schon mal geknallt?
    Ja, hat es. Da hat er das Drohen des Anderen nicht akzeptiert und wollte ihm ans Fell. Gelegentlich fühlt er sich stärker als er ist. Lassie hat Zähne und kann oh Wunder, die auch benutzen.

    Bislang sind solche "Knall Situationen" zum Glück glimpflich geendet. Einige Büschel Haare weniger und auch mal das Zahnfleisch blutig aber keine Löcher.

    Es ist ihm auch egal wie groß sein Gegenüber ist und hat mir damit schon mehrfach fast einen Herzstillstand beschert. Einen Rotti hat er gefaltet und auch mal einen Dogen Rüden verjagt. Um einen uns bekannten Kuvasz macht er einen Bogen aber auf Zehenspitzen und Rute zum Himmel gereckt und leise vor sich hin knurrend. Einen Mischlingsrüden den er als Welpen kennengelernt hat und der jetzt etwas über ein Jahr alt ist, hat er auf dem Index stehen und würde den gerne mal so richtig vermöbeln. Der Rüde ist fast doppelt so groß wie Sammy. Eben so einen Aussie im gleichen Alter.

    Dummerweise war er mit seinen "verpiss dich hier" Attacken bisher auch recht erfolgreich, was ihn noch selbstbewusster gemacht hat oder sage ich mal besser Größenwahnsinnig.

    Er könnte aber auch mal an einen geraten der sagt, ey Alter du spinnst wohl und was das dann für Folgen hat weiß man nicht genau.

    Einen Kommentar schreiben:


  • SUSI + Gizmo
    antwortet
    Zitat von danih Beitrag anzeigen

    Ich weiß es einfach nicht ob oder nicht. Ich bin da sehr im Zwiespalt. Er konkuriert dann auch sehr mit anderen Rüden. Und das könnte im Fall des Falles auch mal schief gehen. Da es leider viel zu viele Hundebesitzer gibt die nicht sehen was ihr Hund via Körpersprache gerade so treibt und stehen bleiben weil die Hunde sich doch so"gut verstehen".
    Das alleine wäre für mich jetzt kein Grund, meinen Rüden kastrieren zu lassen...

    Und wie Du das schilderst, geht es ja noch einigermaßen...
    Lästig ist natürlich das nicht mehr abrufen können, wenn er einen anderen Hund sieht.
    Hats da schon mal geknallt?

    Einen Kommentar schreiben:


  • danih
    antwortet
    Wenig oder gar keine Hunde ist hier eher selten. Sämtliche Spaziergeh Strecken werden von mehr oder weniger Hunden frequentiert.
    Auf jedem Spaziergang ist er auf der Suche.

    Und für Sammy macht es keinen Unterschied, er scannt. Wenig Hunde ist eher noch schwieriger, weil er dann erst recht das Bedürfnis hat dahin zu gelangen. Viele Hunde kommt besser, dann ist er quasi irgendwann satt an Hunden.

    Wie gesagt, ich weiß es einfach nicht ob oder doch lieber nicht.
    Zuletzt geändert von danih; 16.07.2009, 09:45. Grund: Nachtrag

    Einen Kommentar schreiben:


  • shadow-0306
    antwortet
    ich würde auch sagen, es kommt auf die häufigkeit an. wenn gassigehen generell oder sehr oft zum spießrutenlauf wird und zu hause auch ständig terz angesagt ist, würd' ich auch kastrieren.
    kommt's nur zwischendurch mal vor, eher nicht.
    je nach ecke schwierig bis unmöglich, ich weiß, aber gibt's bei euch vielleicht alternative gassistrecken - also wo nicht so viele hunde unterwegs sind?
    wär, da er zuhause ja eher ruhig ist, eventuell noch 'ne alternative...

    liebe grüße
    kerstin

    Einen Kommentar schreiben:


  • danih
    antwortet
    Nein, zu Hause ist er eigentlich ruhig. Einzig wenn viele Damen in der Gegend läufig sind verschlägt es ihm den Appetit und er frisst kaum was und das wo er ohnehin schon so ein Hungerhacken ist. Ein wenig unruhiger ist er dann schon.

    Draußen werden dann hektisch alle Spuren verfolgt und er kann gar nicht schnell genug ins Auslaufgebiet(bei mir um die Ecke, die Fulda)kommen. Er erinnert sich zwar dann noch an seinen Grund Gehorsam aber bei Sichtung eines Hundes knallt es mit ihm durch. Er muß dahin. Da hört und sieht er dann nichts mehr.

    Selbst mit gezieltem Abruf Training und Schleppleine habe ich das bis jetzt nicht in den Griff bekommen. Obwohl er sonst ein sehr Unterordnungs bereiter Hund ist und gerne tut was ich ihm sage.

    Ich weiß es einfach nicht ob oder nicht. Ich bin da sehr im Zwiespalt. Er konkuriert dann auch sehr mit anderen Rüden. Und das könnte im Fall des Falles auch mal schief gehen. Da es leider viel zu viele Hundebesitzer gibt die nicht sehen was ihr Hund via Körpersprache gerade so treibt und stehen bleiben weil die Hunde sich doch so"gut verstehen".

    Natürlich gibt es auch Rüden mit denen hat er sowas wie eine Männerfreundschaft und viele denen er neutral begegnet. Die sind sich nach kurzem Blickwechsel einfach einig das sie sich nichts zu sagen haben.

    Dann habe ich hier einige Gassi Bekannte die so nach und nach ihre Rüden kastrieren ließen und sehe eigentlich nur wie positiv sich das auswirkt. Die Hunde sind nicht mehr permanent auf der Suche und werden von den anderen Rüden nicht mehr als Konkurrent eingestuft.

    Die Spaziergänge sind einfach viel entspannter. Da Mann/Frau nicht mehr andauernd die Gegend nach anderen Hunden abscannen muß um den eigenen rechtzeitig an die Leine zu kriegen.

    Lästig ist natürlich wenn andere Rüden einen Kastraten als Hündin wahrnehmen und ihn andauernd besteigen wollen und die dazu gehörigen Halter nicht bereit sind ihren Hund zu berufen. So etwas lasse ich Sammy grundsätzlich nicht tun und nehme ihn sofort aus der Situation wenn er einen Kastraten belästigt, auch wenn er Hündinnen zu sehr bedrängt.

    Ich muß da wohl noch ein wenig drüber nachdenken.

    Einen Kommentar schreiben:


  • SUSI + Gizmo
    antwortet
    Hmmm... wenn es nicht ständig ist, also auch im Haus ein ständiges Hin- und Hergerenne und Gejammer, ist es wirklich zu überlegen, ob eine Kastra sinnvoll ist...
    Bei meinem Buben war es eben so, dass er GAR NICHT MEHR runter kam...
    DAS war richtig Streß!

    Einen Kommentar schreiben:


  • danih
    antwortet
    Nun auf 180 ist Sammy nicht, aber schon ständig auf der Suche. Und bei Kontakt mit einer "duften" Hündin nicht mehr ansprechbar bzw. abrufbar. Die muß dazu nicht mal läufig sein, manche riechen einfach immer gut.

    Und das zerrt doch ziemlich an den Nerven das er zu jedem Hund will und das ausschließlich um zu gucken ob es nicht vielleicht ein Mädel ist. Und nicht zuletzt macht es Stress für Sammy. Auch nicht das Wahre.

    Einen Kommentar schreiben:


  • SUSI + Gizmo
    antwortet
    Zitat von danih Beitrag anzeigen
    Andererseits habe ich aber auch schon sehr viele positive Seiten einer Kastration gesehen und gehört.
    Kann auch nur positives berichten.
    Mein Rüde war nonstop auf 180. Nach der Kastra war er wieder ansprechbar!
    Anders hätten wir das niemals in den Griff bekommen. Er war bereits über 2, als er kastriert wurde...

    Einen Kommentar schreiben:


  • danih
    antwortet
    diese ganze diskussion erinnert mich irgendwie an den 'krieg um die einzig wahre fütterungsart'..
    Nuja, die einzig wahre Fütterungsart haben wir ja nun gefunden.
    Soweit ich mich erinnere hat Rütter in mehreren Folgen darauf hingewiesen das die Kastra kein Allheilmittel ist.
    Die extremen Auswirkungen einer Kastra habe ich auch schon mehrfach erleben dürfen. Kastrierte Rüden werden angeflirtet wie läufige Hündinnen. Andererseits habe ich aber auch schon sehr viele positive Seiten einer Kastration gesehen und gehört.

    Für einen mir bekannten Kleinhund Rüden ist es die Lebensversicherung. Vorher sind sämtliche Rüden auf ihn losgegangen. Für einen anderen mir bekannten größeren Rüden hat es mehr Ruhe ins Leben gebracht. Da er bei jedem Spaziergang nur auf der Suche nach läufigen Hündinnen war.

    Er sah am Horizont einen Hund auftauchen und mußte dahin, hätte ja ein Mädel sein können. Das ist jetzt vorbei und er ist bei Hundebegegnungen viel entspanter.

    Leider ist es aber so das die meisten Hundehalter nicht wirklich gut informiert sind. Das hat aber nichts mit Rütter und Co. zu tun.
    Und leider ist es so das ich bei Sammy auch wieder ins Schwanken gekommen bin Kastration ja oder nein. Aber das ist ein anderes Thema.

    Einen Kommentar schreiben:


  • shadow-0306
    antwortet
    ich hatte es schonmal irgendwo geschrieben: ich bin nicht generell gegen kastration aber massiv gegen generelle
    kastration(-empfehlungen)

    viele aus meinem umfeld hätten dieses 'kastrationsgelabere' liebend gerne VOR der kastration ihrer hunde mitbekommen - ihre entscheidung wäre dann nämlich ganz anders ausgefallen. 2 mädels sind tot; in 'nem 4-hunde-haushalt wurden 3 danach inkontinent; in 'nem anderen 2-hunde-haushalt sind beide ebenfalls davon betroffen; eine weitere hündin auch, sie hat gleichzeitig 'ne sdu entwickelt; ein rüde riecht dermaßen extrem nach läufiger hündin, daß jede hundebegegnung zum spießrutenlauf geworden ist, bei ein paar weiteren rüden ist's nicht ganz so heftig aber trotzdem nervig für die halter - aber vielleicht sind die 'nebenwirkungen' ja nur in meinem umfeld so gehäuft, dann ist's natürlich tatsächlich nur gelabere...

    bis auf eine der beiden toten mädels oben, waren alle der eingriffe unnötig - entweder haben sie nicht das erwünschte gebracht, wurden aus bequemlichkeit heraus gemacht bzw. weil 'man das beim hund halt so macht'...

    rütter und co. seh' ich eigentlich nur als 'soaps' - als nette unterhaltung. durch den schnitt gehen die zusammenhänge meist verloren und manches hat, auf den einzelfall bezogen auch seine berechtigung. kritisch wird's wenn auf basis dieses einzelfalls empfehlungen ausgesprochen werden, die den anschein erwecken allgemeingültigkeit zu haben und die, wenn leichtfertig 1:1 übernommen, risiken für hund oder halter beinhalten. in einer dieser soaps (war jetzt nicht rütter) wurde z.b. schleppleine am halsband eingesetzt und ohne handschuhe, oder sowieso schon ängstliche hunde wurden massiv bedrängt. 'ne empfehlung zur kastra, ohne auf mögliche risiken hinzuweisen fällt für mich unter den gleichen punkt. bei sowas hört der 'spaß' bei mir dann auf - nicht weil ich das für 'voll' nehme, sondern weil's massig leute gibt die den quatsch dann übernehmen, die daraufhin auch mit ihrem hund zum ta rennen und hinterher feststellen, daß sich rein gar nix verbessert hat...
    als erfahrener hundetrainer, sollte sich auch ein herr rütter der tragweite mancher seiner empfehlungen bewusst sein. 'ne kastra ist zwar ein routineeingriff - aber weiß gott nicht so harmlos und nur positiv, wie er von tä gerne dargestellt wird. wenn er daneben geht, gibt's kein zurück.

    ein nicht handelbarer hengst wird, wenn er nicht gerade ein guter zuchthengst ist, relativ schnell in der 'wurst' oder im hundefutter landen und von dem tierleid, daß unkastrierte katzen verursachen, brauch ich, glaub ich, auch nix zu sagen...ist also kaum mit nem hund zu vergleichen...

    klar ist's jedem selbst überlassen, wie er was regelt - aber um beurteilen zu können, was das beste ist, sollte man alle seiten kennen - da gibt's nämlich immer 2 von...
    (diese ganze diskussion erinnert mich irgendwie an den 'krieg um die einzig wahre fütterungsart'...)

    liebe grüße
    kerstin

    Einen Kommentar schreiben:


  • KLM Pepper
    Ein Gast antwortete
    Zitat von danih Beitrag anzeigen
    Bislang gab es noch keinen Hunde Trainer der hier kommentarlos akzeptiert wurde. An jedem gab es was zu meckern und andauernd hört man nur, so hätte ich das nicht gemacht und Jeder weiß es besser.

    Da frage ich mich warum es hier trotzdem so viele gibt, die Probleme mit ihrem Hund haben? Wo doch alle alles besser wissen.

    Ich persönlich mag den Rütter. Und ich wage es nicht zu beurteilen ob er Recht damit hat das der Ausie ein Sexmonster ist oder nicht. Wir haben nur ein paar Minuten von dem Leben der Hunde gesehen. Wir wissen nicht was er sonst noch gemacht hat oder nicht.

    Und Kastration ja oder nein. Das muß Jeder für sich selbst entscheiden. Bei Katzen und Pferden wird auch nicht mit der Wimper gezuckt. Der Hengst wird zum Wallach weil er dann einfach besser reitbar(erziehbar) ist. Da wird nicht gejammert das man sich das Pferd zurecht schnippelt. Aber beim Hund.
    Danke, endlich spricht mir mal jemand von der Seele, ich kann dieses Kastragelaber nimmer hören. Und richtig bei Pferden ist es Gang und Gäbe zu kastrieren, Wallache sind sogar die beliebtestenReitpferde (schon bei den Indianern), da wird auch nicht lange überlegt; bei unseren heißt es immer entweder Zucht oder Kastra!

    Einen Kommentar schreiben:


  • Txori
    antwortet
    Zitat von Chaotica Beitrag anzeigen
    Also ich habe von einer ganzen Menge "Gurus" zu allen möglichen und unmöglichen Themen- und Lebensbereichen eine komplett konträre Meinung und finde daran rein gar nichts seltsam, sondern im Gegenteil sehr erleichternd.
    So in etwa sehe ich das auch.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Chaotica
    antwortet
    Zitat von nelli73 Beitrag anzeigen
    Ich würde mich nicht so einstufen, aber wenn ich eine völlig konträre Meinung zu einem "Hunde-Guru" habe und dann in beiden Fällen, dann finde ich das schon seltsam.
    Also ich habe von einer ganzen Menge "Gurus" zu allen möglichen und unmöglichen Themen- und Lebensbereichen eine komplett konträre Meinung und finde daran rein gar nichts seltsam, sondern im Gegenteil sehr erleichternd.

    Einen Kommentar schreiben:

Lädt...
X