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  • shadow-0306
    antwortet
    Zitat von SUSI + Gizmo Beitrag anzeigen
    Also, ich fand den Aussie nicht "normal"...
    Ich hatte auch einen Aussie (aus einer Arbeitslinie), so war der aber nie drauf, auch nicht in der Flegelphase!
    Und auch andere Aussie-Rüden aus meinem Bekanntenkreis haben nie so reagiert wie der Aussie bei Rütter...

    Oder sind die Aussies heute alle so?
    irgendwie fühl ich mich unverstanden

    mein kommentar: "was der aussie ja auch nicht gezeigt hat" bezog sich darauf, daß er hypersexuell sein soll - er ein, wie rütter sagte, 'sexmonster' ist und daß das zum großen teil mitverantwortlich für sein verhalten wäre also in der richtung unbedingt was passieren muß.....


    die aggressionen gegen andere hunde, gegen passanten, diese bindungslosigkeit zu frauchen usw. - also das ergebnis - seh' ich auch nicht als normales verhalten, hab ich damit auch nicht gemeint......
    andererseits find ich's aber nicht ungewöhnlich, daß ein hund sich bei falscher behandlung, erziehung, auslastung so entwickelt, sprich daß so was dabei rauskommt - da kenn ich leider viele (nicht nur aussies sondern auch border und andere arbeitsrassen) bei denen das resultat so oder so ähnlich aussieht/aussah und das hatte rein gar nix mit dem sexualverhalten der hunde zu tun sondern damit, daß die besitzer gar nicht 'wussten' was sie sich da in's haus geholt haben....mir geht's ja auch nicht um das training usw. sondern einzig und allein um die empfehlung den hund kastrieren zu lassen

    liebe grüße
    kerstin

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  • SUSI + Gizmo
    antwortet
    Zitat von shadow-0306 Beitrag anzeigen
    um rassetypische aktivität/verhalten auszuschalten?
    darauf bezog sich mein beispiel - also nicht auf krankhaftes oder unnatürlich gesteigertes verhalten (was der aussie ja auch nicht gezeigt hat...edit: in bezug auf hypersexualität, mein ich natürlich ;-) )

    liebe grüße
    kerstin
    Also, ich fand den Aussie nicht "normal"...
    Ich hatte auch einen Aussie (aus einer Arbeitslinie), so war der aber nie drauf, auch nicht in der Flegelphase!
    Und auch andere Aussie-Rüden aus meinem Bekanntenkreis haben nie so reagiert wie der Aussie bei Rütter...

    Oder sind die Aussies heute alle so?

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  • Leyla
    antwortet
    Vergessen.....
    Ob der Aussie schlichtweg unausgelastet war, find ich ist gerade bei der Rasse schwer zu entscheiden, wenn man den Hund nicht genau kennt.

    Ich kenne viele Aussies, bei denen das Problem nicht „unausgelastet sein“ ist, sondern eben dass sie nie gelernt haben dass auch mal Ruhe ist – sprich in Form von „es gibt auchmal keine Beschäftigung“.

    Meine Hopi z.B. hab ich aus „zweiter Hand“ dort wurde sie schon früh gepusht weil man dachte sie wird ja schön müde davon. Das ist eben aber oft das Problem weil viele Aussies, die eben nicht gelernt haben auch mal Ruhe zu geben sich daran (also an Beschäftigung) „hochziehen“...

    wegen der Kastration mit Chip... es ist auch noch nicht klar, ob smartie nochmal ein Chip eingesetzt oder ob er kastriert wird oder ob man ihn einfach intakt lässt....

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  • Leyla
    antwortet
    Zitat von Pebbles Beitrag anzeigen
    Die Kastration ist auh schon lange nach Trainingserfolg und nach Abschluß der ganzen Sache überhaupt dann passiert. Es wurde lange und viel gearbeitet, auch mit Einzelstunden mit einer Angestellten von Rütter.

    Huhu,

    ich "kenne" auch beide Seiten, da ich in eben diesem Aussie-Forum aktiv bin, aber smartie ist doch noch gar nicht endgültig kastriert - also momentan trägt er noch dieses Implantat...

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  • shadow-0306
    antwortet
    Zitat von Pebbles Beitrag anzeigen
    Ähm - also ähnliches wird gemacht und zwar mit Erfolg. Natürlich nicht mit Valium, aber mit anderen Mitteln, die erstmal zur Ruhe bringen.
    um rassetypische aktivität/verhalten auszuschalten?
    darauf bezog sich mein beispiel - also nicht auf krankhaftes oder unnatürlich gesteigertes verhalten (was der aussie ja auch nicht gezeigt hat...edit: in bezug auf hypersexualität, mein ich natürlich ;-) )

    liebe grüße
    kerstin

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  • Pebbles
    antwortet
    das ist, mal extrem übertrieben ausgedrückt so, als würde ich 'nem sehr aktiven hund valium verpassen, damit ich besser mit ihm arbeiten kann...
    Ähm - also ähnliches wird gemacht und zwar mit Erfolg. Natürlich nicht mit Valium, aber mit anderen Mitteln, die erstmal zur Ruhe bringen.

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  • Monka
    antwortet
    Zitat von Heike/Meggie Beitrag anzeigen
    Und ich hätte gerne mehr von den Hunden gesehen. Ich fand deren Körpersprache sehr interessant.
    Allerdings, sehr interessant!

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  • Heike/Meggie
    Ein Gast antwortete
    Mir blieb eh mehr das Kistenstossen in Erinnerung.

    Und ich hätte gerne mehr von den Hunden gesehen. Ich fand deren Körpersprache sehr interessant.

    LG Heike

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  • vorsicht-bissig
    Ein Gast antwortete
    Ich denke auch, dass das, was in der Sendung rüberkommt nur ein kleiner Teil dessen ist, was geschieht.
    Da werden garantiert noch viele Sitzungen dazwischen sein, vielleicht auch mit den Mitarbeitern vom Rütter. Trainingspläne usw..
    Gerade wenn man z.B. ältere TV-Formate, wie 'Eine Couch für alle Fälle' anschaut. Da beschäftigt sich Rütter ja mit den Hunden und seinen Besitzern über Jahre (wie mit der Dogge Bill).

    Deshalb wird natürlich das Bild verfälscht und Hundehalter, welcher sich und seinen Hund in einem der Fälle wiederfindet, kann die Sendung nicht Allroundlösung gelten, noch den Besuch beim Hundetrainer ersetzen. Er kann lediglich Anregungen finden.
    Zum Beispiel auch die Anregung, mit seinem 'Problemhund' Training unter fachkundiger Anleitung zu suchen.

    Das ist für mich die eigentliche Lehre, der eigentliche Sinn der Sendung: Rütter bringt auf unterhaltsame Weise einem breiten Publikum näher, was eigentlich Hundeerziehung mit sich bringt. Welche Verantwortung und Arbeit mit der Anschaffung eines Hundes einhergehen.

    Ich denke schon, dass seine und andere Sendungen in der Art, mit dafür verantwortlich sind, dass ein Umdenken bei den HH stattgefunden hat. Dass der Besuch der Huschu quasi schon zum guten Ton gehört und dass man angefangen hat, über das Zusammenleben und dem Umgang mit unseren Hunden reflektiert nachzudenken.

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  • shadow-0306
    antwortet
    Zitat von Pebbles Beitrag anzeigen

    Sicher war der Hund zeitweise vielleicht nicht ganz ausgelastet, aber das bestreitet ja auch niemand. Aber es war ja nicht so, daß erst das nicht ausgelastet sein da war - und dann das Pöbeln. Die Kette war ja andersrum.
    daß man situationen meidet, die unangenehm sind, ist verständlich und das soll auch kein vorwurf sein. aber nen hund kann man auch auslasten und erziehen, bzw. ihm grenzen setzen ohne daß man ihn unbedingt mit anderen hunden konfrontiert - z.b in der wohnung, irgendwo außerhalb fernab der gassistrecken, im garten, auf dem hupla im einzeltraining usw.
    bewegung ist eine sache - kopfarbeit und erziehung 'ne andere..

    das gezeigte verhalten, also das in der wohnung und auch außerhalb, deutet darauf hin, daß er nie, also auch vorher schon nicht, grenzen kennengelernt hat bzw. nie gelernt hat sie zu akzeptieren.
    das ganze hat sich durch dieses 'so wenig wie möglich rausgehen' verschärft, stimmt, ist aber nicht die ursache.



    Das mti dem Freizeit opfern - naja, ich weiß nicht, ob du schon mal wo ein Interview gegeben hast, was im Nachhinein bearbeitet oder geschnitten wurde oder eben dann schritlich in der Zeitung stand. Glaub mir, was die teilweise aus einigen Aussagen machen ist haarsträubend. Teilweise einfach aus Unwissen, teilweise eben aus Sensationslust. Oder man selbst formuliert nicht so ganz astrein usw. usw.
    ok, da hast du recht...



    Ist er auch, und soweit ich weiß, mittlerweile auch ganz kastriert. Von gelösten Problemen kann man ja nun wirklich nicht sprechen, wenn man die letzte Einstellung sieht im Film. Und ja, die Kastration hat noch mal einen ordentlichen SChwung in die richtige Richtung gebracht. Dennoch ist es ja absolut nicht so, daß hier Kastra erfolgt, um Training zu vermeiden. Im Gegenteil, es wurde trainiert und zwar kräftig. Also nicht Kastration als Allheilmittel. Für mich lief das hier unterstützend, nachdem man erstmal getestet hat, ob das unterstützend eine Möglichkeit ist. So zumindest habe ich es verstanden. Und als es dann weitere positive Wendungen gab, wurde der endgültige Schritt gegangen.
    nee, da hast mich falsch verstanden (oder ich mich falsch ausgedrückt...) daß gearbeitet wurde, hat man gesehen und ich meinte auch nicht, daß es hieß, daß nur durch kastra allein alles ins lot kommt, also ohne training....
    was ich meine ist in kurzfassung:
    da ist ein arbeitsintensiver hund mit baustellen.
    damit mensch es einfacher hat, die in den griff zu kriegen, wird ein eingriff empfohlen bzw. der als basis vorausgesetzt.
    das ist, mal extrem übertrieben ausgedrückt so, als würde ich 'nem sehr aktiven hund valium verpassen, damit ich besser mit ihm arbeiten kann...
    das funktioniert dann zwar auch, ist aber moralisch gesehen ziemlich daneben.
    wenn man bei nem ganz normalen vertreter seiner rasse, solche hilfsmittel einsetzen muß, um ihn handeln zu können, dann hat man sich den falschen hund ausgesucht...


    liebe grüße
    kerstin

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  • Rasta
    antwortet
    Ich finde, man sah ganz klar und deutlich, dass der Hund keine Grenzen gesetzt bekam von Frauchen und ich glaube da liegt auch das eigentliche Problem ....

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  • Pebbles
    antwortet
    denkt man halt schon, daß der hund nicht ausgelastet ist.
    Sicher hast du da Recht. Aber das erlebt man eben häufig. Es tritt ein Problem auf mit dem man nicht fertig wird. Man bekommt Tipps (von Alleswissern, im Internet, im besten Fall noch von einem Hundetrainer), versucht was, das klappt nicht. Man selbst hat eine Blockade - und versucht einfach das Verhalten zu vermeiden. Für mich eine logische Verhaltenskette, die sehr häufig zu beobachten ist und das absolut nicht nur bei Haltern von Arbeitshunden, sondern auch in ganz vielen kleinen Problemchen.

    Sicher war der Hund zeitweise vielleicht nicht ganz ausgelastet, aber das bestreitet ja auch niemand. Aber es war ja nicht so, daß erst das nicht ausgelastet sein da war - und dann das Pöbeln. Die Kette war ja andersrum.

    Das mti dem Freizeit opfern - naja, ich weiß nicht, ob du schon mal wo ein Interview gegeben hast, was im Nachhinein bearbeitet oder geschnitten wurde oder eben dann schritlich in der Zeitung stand. Glaub mir, was die teilweise aus einigen Aussagen machen ist haarsträubend. Teilweise einfach aus Unwissen, teilweise eben aus Sensationslust. Oder man selbst formuliert nicht so ganz astrein usw. usw.

    hmm - in der sendung kam's so rüber, daß er während der zeit mit rütter per chip kastriert wurde...wenn die probs rein durch's training gelöst wurden, versteh' ich nicht, warum er nach dem trainingserfolg doch noch kastriert wurde....
    Ist er auch, und soweit ich weiß, mittlerweile auch ganz kastriert. Von gelösten Problemen kann man ja nun wirklich nicht sprechen, wenn man die letzte Einstellung sieht im Film. Und ja, die Kastration hat noch mal einen ordentlichen SChwung in die richtige Richtung gebracht. Dennoch ist es ja absolut nicht so, daß hier Kastra erfolgt, um Training zu vermeiden. Im Gegenteil, es wurde trainiert und zwar kräftig. Also nicht Kastration als Allheilmittel. Für mich lief das hier unterstützend, nachdem man erstmal getestet hat, ob das unterstützend eine Möglichkeit ist. So zumindest habe ich es verstanden. Und als es dann weitere positive Wendungen gab, wurde der endgültige Schritt gegangen.

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  • Txori
    antwortet
    Zitat von Pebbles Beitrag anzeigen
    Ich denke halt echt, gerade an dem FAll, wo man auch die zweite Seite kennt, sieht man eben, wie doch vieles anders dargestellt wird im TV als es im Endeffekt wirklich ist.
    Ein wahres Wort gelassen ausgesprochen.

    Übrigens gibt es im Englischen den hübschen Ausdruck "monday morning quarterback".
    Er erinnert daran, dass wir alle im Nachhinein natürlich immer schlauer sind und alles besser gemacht hätten.

    Eine menschliche Schwäche, die man bei solchen Diskussionen immer im Augen behalten sollte. Und nö, ich packe hier jetzt keinen Fahnen-Smiley dahinter.

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  • shadow-0306
    antwortet
    Zitat von van Halen Beitrag anzeigen

    Kerstin,
    Rütter hat doch deutlich darauf hingewiesen, dass eine Kastra kein Allheilmittel ist usw...?
    das mit dem allheilmittel hat er zwar gesagt, ja - aber gleichzeitig halt auch, daß die beiden, wenn er jetzt nicht kastriert wird, ein ernstes problem kriegen werden und daß 'ne kastra in seinem fall 'ne riesen erleichterung wäre...
    und das bei nem 1-jährigen rüden weil der über das pi einer hündin pieselt und nachguckt hat, was sie ist



    Zitat von Pebbles

    Die junge Frau mit dem Aussi ist auch im Aussi-Forum aktiv und ich glaube, ihr habt da echt durch die Sendung ein ganz falsche Bild von ihr.
    das kann schon sein, das ganze ist ja nur ein zusammenschnitt - aber bei aussagen wie: die tochter muß halt ihre freizeit opfern und sich mit dem hund beschäftigen oder daß man, als er anfing sich so zu verhalten nur noch so wenig wie möglich mit ihm raus ist, denkt man halt schon, daß der hund nicht ausgelastet ist.

    Die Kastration ist auh schon lange nach Trainingserfolg und nach Abschluß der ganzen Sache überhaupt dann passiert. Es wurde lange und viel gearbeitet, auch mit Einzelstunden mit einer Angestellten von Rütter.
    hmm - in der sendung kam's so rüber, daß er während der zeit mit rütter per chip kastriert wurde...wenn die probs rein durch's training gelöst wurden, versteh' ich nicht, warum er nach dem trainingserfolg doch noch kastriert wurde....

    'n aussie ist gezüchtet um relativ aggressiv und selbständig denkend zu arbeiten, dazu kommt 'ne gehörige portion schutztrieb ( klar gibt's auch ausnahmen) und dem muß man halt mit entsprechendem training und auslastung beikommen, das ist erst pasiert, als das 'kind schon im brunnen lag' - zu kastrieren, damit mensch es einfacher hat, find ich dem hund gegenüber ziemlich unfair. und genau das hat rütter, neben intensivem training empfohlen....die wahrscheinlichkeit, daß jetzt andere, die das gesehen haben mit ihrem hund zum ta rennen ist schon ziemlich hoch...und das ist das, was ich so bedenklich finde...

    liebe grüße
    kerstin

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  • van Halen
    antwortet
    Zitat von Pebbles Beitrag anzeigen
    Ich denke halt echt, gerade an dem FAll, wo man auch die zweite Seite kennt, sieht man eben, wie doch vieles anders dargestellt wird im TV als es im Endeffekt wirklich ist. Allein, daß sie so viel Einzeltraining hatte, wird ja mit keinem Wort erwähnt. Da sind dann auf einmal nur neue Sachen wie der Umstieg auf den Futterbeutel oder ganz plötzlich das Futterwerfen bei Hundebegegnungen - aber woher das kommt, erklärt dann keiner.

    So sehe ich das auch...

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