Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Kastration ,brauche rat

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Coconut2001
    antwortet
    Hallo Claudia,

    ja Boxen sind natürlich dann gut aber was macht man wenn der intakte Rüde richtig leidet, rumjammert, Fressen verweigert, etc... ich meine das muss ja alles nicht sein und passieren aber ich habe z.B. auch schon von Fällen gehört die sich aus der Box irgendwie rausgemogelt oder sogar gebissen haben

    LG
    Heike mit Coco und Grisu

    Einen Kommentar schreiben:


  • claudia61
    antwortet
    ich habe auch die konstellation von unkastrierter hündin (hatte sie als kastriert vom TS bekommen, aber sie war dann doch intakt) und kastriertem rüden, der ebenfalls kastr. vom TS kam und hatte knapp anderthalb jahre auch noch einen intakten rüden dazu.
    ich hatte auch das problem mit räumlicher trennung.......aber ich habe stoff-und gitterboxen nach und nach in allen grössen angeschafft, um in jeder situation gewappnet zu sein! und das funktioniert.

    mein kleiner kastrierter rüde ist auch ein sehr unsicherer kanidat.......und für mich stellt sich da die frage, ob er dasselbe mass an unsicherheit zeigen würde und alle damit verbundenen problemen hätte, wenn er unkastriert geblieben wäre......

    Einen Kommentar schreiben:


  • Coconut2001
    antwortet
    Hallo,

    die letzten Beiträge entsprechen auch in etwa meiner Meinung, natürlich ist eine Kastration in vielen Bereichen "einfacher für den Menschen".

    Coco ist eine unkastrierte Hündin aus dem Tierschutz und ich hätte auch gerne anfangs (auch speziell wegen des geringeren Krebsrisikos...) kastriert, wir haben es aber aufgrund der Schwere des Eingriffes, Narkose etc. doch nicht gemacht und ich hoffe es kommt nicht noch dazu im Alter!

    Und bei uns lebt auch noch ein kastrierter Rüde (auch aus dem Tierschutz), der war jedoch schon kastriert und ich habe halt auch damals gezielt danach gesucht, weil ich natürlich unerwünschten Nachwuchs ausschliessen wollte... ist das kein Grund für Euch? Ich meine bei fremden Hunden kann man natürlich aufpassen dass nix passiert, aber bei den eigenen? Speziell auch wenn man nicht die Möglichkeit hat die Hunde räumlich zu trennen?

    Also bei Grisu bin ich aber der Meinung er hätte besser nicht kastriert werden sollen, das gute ist zwar dass er von Rüden mit seinem Gehabe (meist) überhaupt nicht mehr ernstgenommen wird, aber Hündinnen gehen leider schonmal drauf, vor allem weil wegen seiner Unsicherheit auch eigentlich immer mehr "Schein als Sein" ist und er mittlerweile bei vielen Hündinnen auch sehr unsicher reagiert. Und aufgrund dieses Verhaltens ist er natürlich dann erst recht "verfolgenswert" *seufz* Er hat jedoch überhaupt kein Problem mit dem Gewicht, ist aber auch sehr aktiv.
    Allerdings habe ich leider mit Coco auch eine "zickige" Hündin die das auch gelegentlich bei (jedoch nur kleineren) kastrierten Rüden (und Hündinnen) - vor allem in der Phase vor der Läufigkeit - macht, daher kenne ich jetzt beide Seiten

    LG
    Heike mit Coco und Grisu

    Einen Kommentar schreiben:


  • claudia61
    antwortet
    ich finde, da hast du noch etwas wichtiges angesprochen.
    fragt man nach veränderungen und/oder problemen, die mit einer kastr. ggf. einhergingen, dann muss man die antworten schon auch kritisch hinterfragen, denn eine antwort ist ja nicht nur die reine information, die faktenlage, sondern enthält ja auch immer ein stück weit eine bewertung.......und die bewertungsgrundlage des antwortenden kenne ich ja nicht!


    Eine Ausnahme gibt es für mich: Ich befürworte die Kastration bei freilaufenden Katzen. Diese gibt es hier in meinem Wohnumfeld reichlich und alle sind kastriert. Da sehe ich die Notwendigkeit der Verhinderung von unerwünschter Vermehrung.
    .................................................. .....
    diese notwendigkeit sehe ich auch. bei hunden bin ich in der verantwortung, unerwünschten nachwuchs zu verhindern und kann das ja auch leisten, aber bei katzen habe ich da ja kaum ne chance.......

    Einen Kommentar schreiben:


  • Rocky-Rana
    Ein Gast antwortete
    @ Claudia,
    Du schreibst genau das, was ich auch denke. Kastration von Hunden ist heute "Mode", viele Hundebesitzer, besonders Neulinge, lassen ihren jungen Hund kastrieren weil der Tierarzt es schon beim ersten Impftermin empfohlen hat. Fragt man diese Leute dann, warum sie die OP durchführen ließen bekommt man oft als einzige Antwort:"Weil der Tierarzt es doch geraten hat". Warum er diesen Rat gab ist den Leuten oft unbekannt.

    Von meinen Hunden mussten immer mal welche - aus medizinischen Gründen und meist in höherem Alter - kastriert werden. Lediglich eine Hündin habe ich mit eineinhalb Jahre kastrieren lassen. Das der Eingriff keinerlei Veränderungen bei den Hunden hervorgerufen hat kann ich nicht sagen. Und die Veränderungen waren aus meiner Sicht durchweg negativ.

    Ich habe jetzt einen Rüden, der kryptorchid ist. Natürlich wurde mir von allen Seiten geraten, den Hund so früh wie möglich von seinen innenliegenden Hoden befreien zu lassen, wegen der Tumorgefahr. Das innenliegende Hoden entarten können ist unbestritten, jedoch geschieht das meist erst im letzten Lebensdrittel eines Rüden. Daher hatte ich mir den Termin gesetzt, die Hoden frühestens beim Erreichen des sechsten Lebensjahres entfernen zu lassen. Das habe ich nun vor drei Monaten auch machen lassen. Obwohl die Hoden verkümmert in der Bauchhöhle lagen und von daher eigentlich gar nicht so eine sehr grosse Funktion gehabt haben dürften zeigen sich jetzt schon erhebliche Veränderungen bei diesem Rüden. Diese begannen zehn Tage nach der OP, der Hund, welcher bis dahin ein "normaler" Fresser war, begann, überall dort zu stehen und zu betteln, wo er Fressbares vermutete. Ich musste meine beiden Hunde bei der Fütterung auseinander sperren, da er der Hündin sonst unbarmherzig auch deren Topf leer gefressen hätte. Inzwischen habe ich das im Griff, seine Portionen sind kleiner geworden, das hat zur Folge, dass er häufig auf der Suche nach Fressbarem ist. Das ist etwas, was mir eigentlich an Hunden nicht gefällt. Selbstverständlich fand zunächst auch eine Gewichtszunahme statt, die zugenommenen Kilo runter zu kriegen gestaltet sich schwierig.

    Ich kenne von vielen anderen Hunden, die kastriert wurden, dass das Bindegwebe schlaffer wurde (Hängebauch), das die Bewegungsfreudigkeit nachliess und das es zu Verhaltensänderungen kam. Manche Leute befürworten solche Verhaltensänderungen, ich nicht. Für mich muss ein Rüde ein Rüde und eine Hündin eine Hündin sein. Selbstverständlich ist eine Kastration aus medizinischen Gründen eine OP, die ich jederzeit unverzüglich machen lassen würde. Das Verhindern von unerwünschten Deckakten gehört für mich nicht dazu. Da habe ich als Hundehalter die Verpflichtung auf meinen Hund aufzupassen - auf Rüde wie Hündin.

    Eine Ausnahme gibt es für mich: Ich befürworte die Kastration bei freilaufenden Katzen. Diese gibt es hier in meinem Wohnumfeld reichlich und alle sind kastriert. Da sehe ich die Notwendigkeit der Verhinderung von unerwünschter Vermehrung.

    Li Gr Ute

    Einen Kommentar schreiben:


  • claudia61
    antwortet
    wenn ich das alles so lese, muss ich da mal was gepflegt in den raum werfen:

    vorab möchte ich anmerken, dass es da m.M. nach sowieso schon eine verschiebung der "normalität" gegeben hat:
    als "normal" wird nicht mehr die intakte hündin gesehen sondern die kastrierte! alleine das erscheint mir schon recht absurd!

    und wenn ich dann noch die frühkastration betrachte, dann erscheint es mir wirklich geradezu abwegig, dass man damit bereits die physische udn psychische entwicklung einer hündin zu einem erwachsenen, ausgereiften hund unterbindet, die chance auf erwachsenwerden nimmt, was letztendlich mit sicherheit auch einfluss auf den allgemeinzustand hat. (dazu muss man sich mal mit den funktionen von hormonen beschäftigen, die ja vielfältige funktionen haben, wie z.b. im knochenstoffwechsel und sicherlich wird im nachhinein einiges dann nicht mehr ursächlich mit der kastration in zusammenhang gebracht)
    und dann wird zusätzlich noch das risiko inkauf genommen, dass die kastration zu einem zeitpunkt stattfindet, wo die hunde sogenannte sensible phasen durchlaufen und das kann somit für die psyche durchaus üble folgen haben, wenn ein eingriff zu so einem ungünstigen zeitpunkt vorgenommen wird. und das gilt für rüde und hündin gleichermassen.

    bzgl. der kastration von hündinnen ist besonders die gesundheitsvorsorge ein gern genommenes argument.
    wer behauptet eigentlich, dass kastration die einzige möglichkeit ist, eine intakte hündin gesund zu erhalten?
    der grund, die ursache für z.b. krebserkrankungen dürfte doch wohl kaum die tatsache sein, dass eine hündin intakt ist, also ihre geschlechtsorgane vollständig besitzt, wie von der natur vorgesehen. das anzunehmen erscheint mir doch völlig abwegig!
    die ursachen liegen doch ganz woanders: ob erbliche dispositionen, allgemeine haltungsbedingungen, stress sei da an erster stelle genannt und dann noch die "üblichen verdächtigen" wie übermässiges impfen, nicht artgemässe fütterung...... usw.etc.pp. ......

    und wenn z.b. eine disposition zu krebserkrankungen vorliegt, dann halte ich das für völlig daneben, einfach organe wegzuschneiden und zu denken, damit ist das thema durch.......wenn der krebs die chance bekommt, wird er sich schlicht da zeigen, wo er die möglichkeit hat......an den organen, die man nicht wegschneiden konnte!

    ich sehe den weg anders:
    in einem umgang mit dem hund, der es ihm ermöglicht, eine robuste konstitution zu entwickeln, gesund zu bleiben!
    und von einem kann man sich ja völlig verabschieden, nämlich von dem gedanken, dass in diesem leben irgendetwas sicher ist, absolute sicherheit bietet! und das schliesst auch das wegschneiden von organen ein!

    udn auch wenn es sich so anhört, ich bin kein militanter kastrationsgegener, ich denke nur, dass man sich mit dem thema sehr beschäftigen muss und dass es eine gut überlegte einzelfallentscheidung sein sollte! und dazu muss man sich über eine menge dinge schlauer machen, um möglichst viele aspekte berücksichtigen zu können.....
    Zuletzt geändert von claudia61; 14.08.2008, 12:25.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Tamihund
    antwortet
    Hallo,

    wir hatten in jetzt 28 Jahren 14 Hunde. 6 Hündinnen, 8 Rüden.
    Immer Rudelweise, immer aus dem Tierschutz, immer kastriert.
    Ich konnte bei KEINEM irgendwelche negativen Folgen der Kastration feststellen, sie sind alle sehr alt geworden. Sogar die Doggen.

    Liebe Grüße
    Katja

    Einen Kommentar schreiben:


  • Lunica
    antwortet
    Zitat von Lunica Beitrag anzeigen
    gibt es denn für hündinnen keine sogenannte krebsvorsorge wie bei der frau (vaginalabstrich) ?
    tschuldigung, ich meinte natürlich vorallem den gebärmutterhals/(-mund ?)abstrich

    Einen Kommentar schreiben:


  • nimue
    antwortet
    Es gibt - soweit ich weiß - auch eine Statistik, die besagt, dass kastrierte Hündinnen im Schnitt 2 Jahre älter werden (ich glaube, eine Versicherungsstatistik). Aber fragt mich nicht, wie die ermittelt wurde oder wo die zu finden ist.

    Liebe Grüße
    Susanne

    Einen Kommentar schreiben:


  • Lunica
    antwortet
    hallo

    gibt es denn für hündinnen keine sogenannte krebsvorsorge wie bei der frau (vaginalabstrich) ?

    wenn ich das so lese wie hoch die risiken sind für die nicht kastrierten und die kastrierten hündinnen, müssten ja die rüden im schnitt eigentl. älter werden als hündinnen

    Einen Kommentar schreiben:


  • Finebiene
    Ein Gast antwortete
    spannender Thread - im wahrsten Sinne des Wortes an mancher Stelle...

    Ich möchte nur Beobachtungen aus dem Geschehen der TA-Praxis einfließen lassen - als gestehende Befürworterin von früher Kastration bei Hündinnen, bei Rüden ausschließlich nach Einzelfallentscheidung:

    - das Riskiko einer OP ist da
    - bei einer Not-OP höher
    - Gebärmutterentzündung - und hier liegt der Unterschied zur Frau humanus, die hier ja gerne zur Selbstkastration zu überreden versucht wurde - stellt man beim Hund wenn nicht zufällig dann i.d.R. SEHR spät erst fest = nicht unbedeutendes Risiko
    - die verschiedenen Tumorbildungen bei unkastrierten Hündinnen sind nicht einladend
    - eine vermehrte Kresbsbildung anderer Art bei kastrierten HÜndinnen wie im Thread argumentiert konnte nicht beobachtet werden
    - Inkontinenz wurde bei größeren Hündinnen beobachtet, bei kleinen offenbar kein Thema
    - Schilddrüsenproblematik nicht häufiger bei kastrierten Hündinnen als bei unkastrierten - wird hingegen von der TA eher als "Modeerkrankung" angeführt, hat sich in den letzten 2 Jahrzehnten stark erhöht - vielleicht ist aber nur die bessere Beobachtung der Tiere der Grund dafür!?
    - nicht jede Scheinträchtigkeit ist "normal" wie hier auch schon geschrieben - oftmals verläuft eine solche sehr unschön, Gesäugeentzündungen sind nichts feines...

    ...

    Bei allen Fürs und Wieders muß jeder seine Entscheidung überdenken - und das jeweilige Risiko einkalkulieren und einbeziehen - sei es das der OP oder das der ggf früheren Krebserkrankung. Die "Selbstvorwürfe" drohen so oder so...

    Auf dass jeder für sich sicher ist die richtige Entscheidung zu treffen, und somit ohne Selbstvorwürfe auskommt.

    Ach, das "Risiko" des Dickerwerdens als ein solches aufzuführen finde ich schon ein wenig "absurd" - das ist einzig das Risiko einer nicht angepaßten Fütterung.

    Einen Kommentar schreiben:


  • hundemamma
    antwortet
    Ich hab mich entschieden , ich lasse nicht Kastrieren´
    für die Entscheidungshilfen
    hundemamma

    Einen Kommentar schreiben:


  • Callas
    antwortet
    @ Hundemama

    Wie hast Du Dich denn Entschieden....falls Du Dichs schon entschieden hast ?

    Einen Kommentar schreiben:


  • Lunica
    antwortet
    Zitat von nimue Beitrag anzeigen
    Nein, dagegen gibt es bereits Gerichtsurteile, dass eine Kastration vertraglich nicht verlangt werden darf. In der Schweiz wird sich das wohl ähnlich verhalten.
    hmmm, interessant - interessant ........muss mich schlau machen gehen.
    danke fürs beruhigen

    Einen Kommentar schreiben:


  • schnellinelli
    antwortet
    Zitat von nimue Beitrag anzeigen
    Ich kenne nur gesunde kastrierte ältere Hündinnen in meiner Gegend. Die Unkastrierten kamen eigentlich alle unters Messer wegen Gebärmuttervereiterung oder Mamatumoren (wie gesagt: Ich behaupte das jetzt nur für die Hunde meines Bekanntenkreises).
    Bei mir verhält es sich genauso, und ich kenne sehr, sehr viele Hunde, bedingt durch ehemalige Jobs, fünf TÄ im Freundeskreis und unzählige Bekanntschaften durch Hundesport.

    Einen Kommentar schreiben:

Lädt...
X