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  • simplyme
    antwortet
    Zitat von Freddie Beitrag anzeigen
    hallo,

    vorteile:
    a) die hündin wird nicht mehr läufig, keine lästigen rüden, die ihr nachstellen, man kann immer und überall gassi gehen, kein bluten mehr, kein unerwünschter nachwuchs.
    b) die entfernten körperteile (gebärmutter, evtl. eierstöcke) können keinen krebs mehr entwickeln, bei frühkastration sinkt das risiko, an gesäugetumoren zu erkranken.
    c) keine scheinträchtigkeit mit einhergehender "depressiver verstimmungen".

    nachteile:
    a) narkoserisiko
    b) evtl. auftretnde wundheilungsstörungen
    c) evtl. auftretende inkontinenz
    d) wenn die hündin in der läufigkeit "unverträglicher und/oder zickiger" mit anderen hündinnen und/oder kastrierten rüden ist, dann ist die wahrscheinlichkeit hoch, dass sie nach der kastration dies ganzjährig ist.
    e) fellveränderungen - vorwiegend bei hunden mit langem seidigen fell wie z. b. cocker, setter usw., "röckchenbildung".

    liebe grüße, Gabi

    Hallo Gabi,
    super Aufstellung. Hättest Du das auch für Rüden??
    Hab jetzt das erste Mal einen Rüden.

    Danke!!

    Liebe Grüße
    Sybille

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  • Barbara+Imara
    antwortet
    Ich möchte mich dem vorigen Posting anschließen: vor JEDER OP möglichst ein Herz-US - bei einem guten Kardiologen, denn die Kunst ist die Interpretation des US. Ausnahme wäre für mich nur eine Not-Op bei MD o.ä.

    Weiterhin bitte möglichst nur dort operieren lassen, wo auch beatmet werden kann. Nur durch Atemluftanalyse kann das Kreislaufgeschehen des Hundes überwacht - und ein Herzinfarkt bemerkt werden.

    Seit ich meine Hündin durch Narkose verlor habe ich noch viele andere getroffen, denen es ebenso erging. Das Risiko wird von den TAe i.A. heruntergespielt.

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  • Linus0807
    antwortet
    Hallo Gabi,
    solltest du dich für die Kastration entscheiden, lass bitte vorher gründlich die Gesundheit checken, wenn möglich auch Herzultraschall ! Will um gotteswillen keine Panik machen, bin aber ein gebranntes Kind, da wir unser Dogge Kimba mit nur 14 Monaten bei dieser OP verloren haben. Sie hatte ein Kugelherz und hat die Narkose nicht überlebt. Wir waren total von der Rolle und haben uns im Nachhinein die größten Vorwürfe gemacht. Seitdem habe ich Angst bei Narkosen und kann jedem Hundebesitzer (vor allen Dingen von größeren Rassen) nur empfehlen, ein Herzultraschall machen zu lassen. Damit bleibt zwar immer noch ein Risiko - aber es ist schon wieder geschmälert...

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  • wolfstraum
    antwortet
    Würde auch nciht einfach so kastrieren.
    viele bewiesene und unbewiesene Gründe/ Risiken wurden ja schon genannt.
    Hätte auch Angst davor, dass es Auswirkungen auf die Persönlichkeit des Vierbeiners hat, immerhin fehlen dann einige Hormone, die ebenso zu einem gewissen Teil die Persönlichkeit der Hündin bestimmen.
    Zeigt sich sicherlich auch bei dem einen Hund mehr oder weniger stark.

    Außer dem sind OPs ja egal bei welchem Lebewesen immer ein Risiko, dass man ja nicht ohne Grund eingehen muss.

    Wenn ihr so beide gut damit klarkommt ist das doch super.

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  • hundemamma
    antwortet
    Danke

    Danke , werde meine Hündin dann wohl doch nicht kastrieren lassen , hab keine probleme mit läufigkeiten , fremden Rüden u.s.w. hatte nur gedacht es sei besser.
    Ich finde es ja eigendlich auch eine Verstümmlung, und es ist ja auch per TschG verboten einen Tier zu verstümmeln , aver alle Tierschützer machen es ja am laufenden Meter.
    Ich hatte mal nachgefragt , weil mir viele sagten ich sollte den eingriff machen lassen und der Tierarzt meinte auch ich sollte den Eingriff machen lassen .Der TA weiß das meine Hündin keinerlei Probleme hat, deshalb hatte ichdie Frage auch hier ins Forum gestellt.
    hundemamma

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  • Vitus
    antwortet
    Zitat von kamer Beitrag anzeigen
    *schubs*

    @Vitus,

    ich bin immer noch an der Quelleangabe interessiert.
    Ich weiss die genaue Seite leider nicht mehr, aber die Angaben sind auch in den GH-Dateien nachzulesen.

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  • eselche
    antwortet
    Hallo!

    Wir hatten grade letzten Sommer den Fall, dass unsere damals 11 Jahre alte Golden Hündin läufig wurde und geblutet hat wie ein Schwein und es wollte gar nicht mehr aufhören. Ihr leben lang hatte sie niemals Probleme mit der Läufigkeit oder mit Scheinträchtigkeit oder mit Rüden. Wir übrigens auch nicht. Und dann beim Tierarzt wurde erst mal mit Antibiotika behandelt, weil es dem Hund eigentlich ganz gut ging. Da Antibiotika nix gebracht hat, wurde Ultraschall gemacht und man sah, dass die Gebärmutter vergrößert war. Also nächster Tag OP. Dem Hund hätte es schlecht gehen müssen, bei dem vereiterten Ding, was m,al eine Gebärmutter war... Fast wäre es zu spät gewesen!
    Ich habe es dennoch nie bereut, dass sie nicht als junger Hund kastriert wurde. Und ich glaube, wenn ich nicht aus irgendeinem sehr guten Grund eine gesunde Hündin kastrieren lassen müsste, ich würde es nicht aus Krebsprophylaxe machen lassen. Denn wie schon mehrfach erwähnt, dann bekommt der Hund vielleicht ne andere Art von Krebs. Ich finde es schon wichtig, der Natur so wenig wie möglich ins Handwerk zu pfuschen. Auch weiß keiner, was in einer Hündin passiert, der plötzlich ihre Hormone fehlen. Einer Frau der Gebärmutter und Eierstöcke entfernt werden gibt man Hormonpräparate, oder bin ich da jetzt total falsch informiert? Bekommt die Hündin sowas? Ich hab davon noch nie gehört!

    Sorry, dass es so lang geworden ist! :-)

    LG, Kristina

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  • kamer
    antwortet
    *schubs*

    @Vitus,

    ich bin immer noch an der Quelleangabe interessiert.

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  • kamer
    antwortet
    Zitat von Vitus Beitrag anzeigen
    Bei Hündinnen kastriert größeres Risiko

    (2 x) zu Übergewicht

    (8 x) größeres Risiko zu Herztumoren

    Akute, fatale Pancreatitis

    (8 x) zu Harninkontinenz

    größeres Risiko zu Hämangiom (Blutschwamm)

    Schilddrüsenkrebs

    Schilddrüsenüberfunktion

    Nieren/Blasengeschwüre

    chronische Hornhautentzündung

    Schwund von Muskelmasse und Bindegewebe

    während der Operation zu sterben
    Hast du dafür bitte mal einen Quellenverweis ?

    LG
    Katrin

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  • Jaeky
    antwortet
    info über kastration...

    in der folgenden pdf findest du infos über sinn und zweck von kastrationen.
    oben rüden unten weiter hündinnen

    http://www.schnauzer-portal.de/porta...kastration.pdf

    liebe grüße
    sandra

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  • SunnyX
    antwortet
    Ich würde an deiner Stelle mal alle Vorteile und Nachteile aufschreiben und mit deinem Tierarzt drüber reden

    Grüße
    saskia und Flash

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  • molosser
    Ein Gast antwortete
    Hallo Dagmar,

    die Hündin Deiner Schwester war aber eh nicht gesund. Man hätte entweder rechtzeitig homöopathisch behandeln lassen sollen oder halt früher kastrieren lassen sollen um die Gebärmuttervereiterung zu verhindern, denn dass es bei der Hündin darauf hinauslief, war anscheinend abzusehen.

    Dennoch ist da kein Grund einen GESUNDEN Hund zu kastrieren, denn die Risiken, die das birg sind deutlich höher. Es gibt zig Gegenbeispiele für Dein o.g. Beispiel

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  • Agilityfan
    antwortet
    Meine Cocker-Hündin ist seit 6 Jahren kastriert. Sie hat das sog. Kastratenfell bekommen. Na und? Gehe nicht mir ihr zu Ausstellung.

    Der 8-jährige Cavalier meiner Schwester musste vor ein paar Wochen Not-Kastriert werden. Die Gebärmutter war total vereitert und es ging auf Leben und Tod. GsD ist alles gut verlaufen. Meine Schwester meinte, hätte sie das vorher gewusst, dann hätte sie sie gleich am Anfang kastrieren lassen. Vieles wäre ihr und vor allem dem Hund erspart geblieben (z.B. Rüden, die ihr UND meiner Schwester nachstellten, Scheinschwangerschaften bis zum Abwinken mit entzündeten Milchdrüsen, zum Schluss hin alle 3 Monate "heiß" mit anschl. Scheinschwangerschaft - also die Hündin wurde gar nicht mehr "richtig" usw.).

    Meine Hündin hat von all den Nebenwirkungen, die hier aufgezählt wurden, nichts. Sie ist ein wenig schüchtern gegenüber Artgenossen und geht ihnen aus dem Weg, aber ob das von der Kastration kommt....?
    Ich würde und werde immer wieder Hündinnen kastrieren lassen, weil ich denke, es geht ihnen besser so. Zuviele dahin vegetierende Hündinnen mit Gebärmutterentzündungen geben mir da Recht. Die meisten Hündinnen, die ich kenne, wurde alle über kurz oder lang (die meisten erst ab dem 12. Lebensjahr) notkastriert! Sie alle standen kurz vor dem Tod! Und wenn ich das meiner Hündin ersparen kann, dann tue ich dies!
    Und bitte jetzt nicht den Einwand: "Dann lass´ dich doch auch ausräumen, kriegste keinen Krebs!" Das hatten wir schon! Dazu kann ich nur sagen, dass der Mensch bei weitem nicht so schnell an Gemärmuttervereiterungen stirbt wie der Hund!
    Meine Meinung!

    VG Dagmar

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  • Larissa
    Ein Gast antwortete
    Meine Meinung dazu: Was ich selber nicht so prickelnd für mich finde, mute ich auch nicht meinem Hund zu. Mein Mann sagt schließlich auch nicht: "Ach komm, dann gehts Dir viieeeel besser, weniger Zickereien und Dein Krebsrisiko erst.....der kleine Schnitt, halb so wild..."
    Ich kenn mittlerweile auch viele Besitzer, die aus dem Vorsorgegrund kastrieren ließen und die Hunde an anderen Tumorarten starben. Außerdem braucht der Körper das Hormongeschehen für den Knochen/Knorpelstoffwechsel. Auch sollte man es einfach wissen, wenn man eine Hündin in die Familie aufnimmt, heißt es nunmal zweimal jährlich mehr putzen und aufpassen. Trotz allem sehe ich darin keinen Grund zur Verstümmelung- außer natürlich medizinisch - das ist aber etwas völlig anderes. LG Larissa

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  • Freddie
    antwortet
    hallo Doreen,
    Zitat von Vitus Beitrag anzeigen
    Hi Gabi,

    ich verstehe was Du sagen willst, aber für mich ist da ein großer Unterschied.
    Wenn ich das Tier in der Regel in jungen Jahren zum TA bringe und es kastrieren lasse und es dabei stirbt, bin ich ganz direkt "schuld" (bitte nicht wörtlich nehmen)
    Wenn mein Tier Krebs bekommt, glaube ich nicht dass ich mit dem vorsorglichen Entfernen von Organen das hätte verhindern können, ich bin der Meinung, dass es dann ebend z.B. Leberkrebs wird, wenn das Tier sich nicht mehr gegen die entarteten Zellen zur Wehr setzen kann.
    Aber selbst wenn man das nicht so sieht, ist die "Schuld" doch deutlich "indirekter".
    sicherlich hast du da nicht unrecht ...
    ... ICH persönlich zähle ja auch die negativen nebenwirkungen auf ...
    ... und da sehe ich den unterschied ...
    ... ich zähle sie auf, ich verschweige sie nicht, aber ich betone sie nicht - sachlich ...
    ... genauso, wie ich selber beraten werden will - alles aufgezählt, die vorteile und die nachteile ...
    ... und dann mach ICH persönlich mir meine liste und schau, was überwiegt ...

    liebe grüße, Gabi

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