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Kastration ,brauche rat

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  • Vitus
    antwortet
    Hi Gabi,

    ich verstehe was Du sagen willst, aber für mich ist da ein großer Unterschied.
    Wenn ich das Tier in der Regel in jungen Jahren zum TA bringe und es kastrieren lasse und es dabei stirbt, bin ich ganz direkt "schuld" (bitte nicht wörtlich nehmen)
    Wenn mein Tier Krebs bekommt, glaube ich nicht dass ich mit dem vorsorglichen Entfernen von Organen das hätte verhindern können, ich bin der Meinung, dass es dann ebend z.B. Leberkrebs wird, wenn das Tier sich nicht mehr gegen die entarteten Zellen zur Wehr setzen kann.
    Aber selbst wenn man das nicht so sieht, ist die "Schuld" doch deutlich "indirekter".

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  • Freddie
    antwortet
    Zitat von Vitus Beitrag anzeigen
    Ich kenne immerhin drei Hunde und eine Katze die es nicht übelebt haben und ich finde, dass man sich dessen wirklich bewusst sein sollte.
    Die Entscheidung muss man selbst treffen, wenn man seinen Hund verliert obwohl es nicht nötig gewesen wäre, ist das immens schlimm. (eine Besitzerin war lange in psychologischer Betreuung, weil sie mit ihren Schuldgefühlen nicht fertig geworden ist) :-(
    sicherlich ist es furchtbar, wenn man wegen einer op, die eigentlich nicht nötig ist, sein tier verliert ...
    ... die entscheidung muss aber jeder letztendlich selber tragen ...
    ... was mich ein bisschen stört, ist die panikmache ...
    ... es werden die risiken aufgezählt, was ja auch richtig ist, und auch die (mit verlaub) unnötigen, wie das 2 fache risiko zu dick zu werden - hallo ... ?
    DAS risiko, das aber NICHT mehr eintreffen kann und an dem viele hunde - zumindestens in MEINEM bekanntenkreis auch heute noch sterben, das wird geflissentlich verharmlost - nämlich der gebärmutterkrebs ...
    ... ich habe eine hündin an ihn verloren ...
    ... und ich habe eine andere hündin an den mammatumor verloren ...
    ... es war MEINE entscheidung, die beiden hündinnen NICHT kastrieren zu lassen und ich habe mir jahrelang deswegen vorwürfe gemacht - in "psychologischer behandlung" war ich allerdings nicht ...

    dazu sagen mussich vielleicht noch, dass ich KEIN kastrationsfreund per se bin ...
    ... ich entscheide das bei jedem hund neu und ich mache mir die entscheidung für oder gegen nicht leicht - wenn mir die entscheidung überlassen wird - aber das ist ein anderes thema, über das man stundenlang diskutieren könnte ...

    liebe grüße, Gabi

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  • Vitus
    antwortet
    Zitat von Freddie Beitrag anzeigen
    hallo Doreen,

    ja, es stimmt, es KANN tod dabei rauskommen ...
    ... viel häufiger sind aber narkosezwischenfälle OHNE tod - also, kurz und treffend beschrieben unter "narkoserisiko" ...
    ... man muss nicht gleich panik verbreiten, oder ... ?
    ... entscheiden muss eh jeder selbst ...
    Ich kenne immerhin drei Hunde und eine Katze die es nicht übelebt haben und ich finde, dass man sich dessen wirklich bewusst sein sollte.
    Die Entscheidung muss man selbst treffen, wenn man seinen Hund verliert obwohl es nicht nötig gewesen wäre, ist das immens schlimm. (eine Besitzerin war lange in psychologischer Betreuung, weil sie mit ihren Schuldgefühlen nicht fertig geworden ist) :-(

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  • Freddie
    antwortet
    hallo Doreen,
    Zitat von Vitus Beitrag anzeigen
    Noch ein nicht zu unterschätzende Nachteil:

    Hormonstörungen. Oft kommt es nach Kastrationen zu Störungen des empfindlichen Hormonkreislaufs, so dass andere Systeme davon betroffen sind (Schilddrüsenunterfunktion usw.)

    Narkoserisiko hört sich immer so nett an, aber dass eigentliche Risiko müsste

    a) Tod

    heissen
    ja, es stimmt, es KANN tod dabei rauskommen ...
    ... viel häufiger sind aber narkosezwischenfälle OHNE tod - also, kurz und treffend beschrieben unter "narkoserisiko" ...
    ... man muss nicht gleich panik verbreiten, oder ... ?
    ... entscheiden muss eh jeder selbst ...

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  • Vitus
    antwortet
    Bei Hündinnen kastriert größeres Risiko

    (2 x) zu Übergewicht

    (8 x) größeres Risiko zu Herztumoren

    Akute, fatale Pancreatitis

    (8 x) zu Harninkontinenz

    größeres Risiko zu Hämangiom (Blutschwamm)

    Schilddrüsenkrebs

    Schilddrüsenüberfunktion

    Nieren/Blasengeschwüre

    chronische Hornhautentzündung

    Schwund von Muskelmasse und Bindegewebe

    während der Operation zu sterben

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  • Vitus
    antwortet
    Noch ein nicht zu unterschätzende Nachteil:

    Hormonstörungen. Oft kommt es nach Kastrationen zu Störungen des empfindlichen Hormonkreislaufs, so dass andere Systeme davon betroffen sind (Schilddrüsenunterfunktion usw.)

    Narkoserisiko hört sich immer so nett an, aber dass eigentliche Risiko müsste

    a) Tod

    heissen

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  • Freddie
    antwortet
    hallo,
    Zitat von hundemamma Beitrag anzeigen
    Hallo !

    Bin am überlegen ob ich meine Hündin kastrieren lassen soll , hab aber gehört das gößere Hund oft Inkontinent werden.
    Meine Hündin hat mit der läufigkeit keine Probleme und ich eigendlich auch nicht.
    Was soll ich nur machen ?
    Welche Vorteile hätte eine Kastration ?
    Welche Nachteile hätte eine Kastration ?
    vorteile:
    a) die hündin wird nicht mehr läufig, keine lästigen rüden, die ihr nachstellen, man kann immer und überall gassi gehen, kein bluten mehr, kein unerwünschter nachwuchs.
    b) die entfernten körperteile (gebärmutter, evtl. eierstöcke) können keinen krebs mehr entwickeln, bei frühkastration sinkt das risiko, an gesäugetumoren zu erkranken.
    c) keine scheinträchtigkeit mit einhergehender "depressiver verstimmungen".

    nachteile:
    a) narkoserisiko
    b) evtl. auftretnde wundheilungsstörungen
    c) evtl. auftretende inkontinenz
    d) wenn die hündin in der läufigkeit "unverträglicher und/oder zickiger" mit anderen hündinnen und/oder kastrierten rüden ist, dann ist die wahrscheinlichkeit hoch, dass sie nach der kastration dies ganzjährig ist.
    e) fellveränderungen - vorwiegend bei hunden mit langem seidigen fell wie z. b. cocker, setter usw., "röckchenbildung".

    liebe grüße, Gabi

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  • Melanie33
    antwortet
    ... meine Hündin ist auch kastriert und wir haben KEINE Probleme mit Inkontinenz o.ä. ABER: es war ebenfalls medizinisch indiziert...

    Warum eine gesunde Hündin kastrieren?

    Ich persönlich würde abraten!!!!

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  • Sanhestar
    antwortet
    Zitat von hundemamma Beitrag anzeigen
    Hallo !


    Meine Hündin hat mit der läufigkeit keine Probleme und ich eigendlich auch nicht.
    Ich schliesse mich der Frage an - warum also kastrieren????

    Gruss

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  • Chibully
    antwortet
    Hallo,
    Deine Überlegung sollte in erster Linie sein WARUM Du sie kastrieren möchtest und nicht was für ein Vorteil das hätte.
    Die eine Hündin von mir hatte eine entzündete Gebärmutter und ich ließ sie kastrieren und die andere Hündin wurde direkt beim Kaiserschnitt kastriert. Also beides aus "medizienischen" Gründen.
    Einfach nur so aus Jux und Dollerei eine Hündin zu kastrieren...neeee, nicht bei den ganzen Risiken.
    Laß sie ganz einfach so wie sie ist!
    VG
    Ariane

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  • hundemamma
    hat ein Thema erstellt Kastration ,brauche rat.

    Kastration ,brauche rat

    Hallo !

    Bin am überlegen ob ich meine Hündin kastrieren lassen soll , hab aber gehört das gößere Hund oft Inkontinent werden.
    Meine Hündin hat mit der läufigkeit keine Probleme und ich eigendlich auch nicht.
    Was soll ich nur machen ?
    Welche Vorteile hätte eine Kastration ?
    Welche Nachteile hätte eine Kastration ?
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